Gone Girl - Das perfekte Opfer

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • New York: Crown, 2012, Titel: 'Gone girl', Seiten: 419, Originalsprache
  • Berlin: Argon, 2013, Seiten: 2, Übersetzt: Christiane Paul & Matthias Koeberlin, Bemerkung: MP3

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Jürgen Priester
Szenen einer Ehe

Buch-Rezension von Jürgen Priester Jun 2013

Gone Girl ist der dritte Roman aus der Feder der jungen amerikanischen Autorin Gillian Flynn und es ist - das ist jetzt schon klar - ihr bisher erfolgreichster. Seit dem Veröffentlichungstag des amerikanischen Originals im Juni 2012 sind dort über 2,7 Millionen Exemplare des Hardcovers verkauft worden. Der Titel belegte wochenlang vorderste Plätze auf der New Times-Bestsellerliste. US-Kritiker von New York bis San Francisco, von Miami bis Seattle übertrafen sich in ihren Lobpreisungen. Selbst Schriftstellerkollegen wie Kate Atkinson oder Karin Slaughter stimmten in den allgemeinen Lobgesang mit ein. Ein Mega-Film-Deal war so zwangsläufig wie ein Naturgesetz. Damit der deutsche Leser, wohl eher Leserin, auch gleich weiß, welch ein Kaliber auf sie wartet, wird er/sie auf den ersten 4-5 Seiten des Buches entsprechend indoktriniert. Und diese Werbemaßnahme verfehlt nicht ihre Wirkung, auch in Deutschland erklimmt Gone Girl Das perfekte Opfer die Höhen der Büchercharts.

Freunden unseres Genres sei gleich gesagt, dass Gone Girl weder Krimi noch Thriller ist. Es gibt ein paar, eher wenige, spannende Szenen und die Autorin versteht es geschickt, falsche Fährten auszulegen. Doch in toto ist der Roman wohl eher das Psychogramm einer Ehe, das nicht wirklich berührt. Das mag Gillian Flynns Eigenart geschuldet sein, als Hauptprotagonisten nicht gerade Sympathieträger ins Rennen zu schicken. Dieser Eindruck stellte sich beim Rezensenten schon bei Flynns Debüt Cry Baby und ganz besonders beim nachfolgenden Roman Finstere Orte ein. Auch Amy und Nick hier in Gone Girl wirken eher wie die Abstraktion zweier sogenannter Dinks (Double Income, No Kids). Als Leser tut man sich schwer, ihren Gefühlen, welcher Art auch immer, zu folgen.

Die Eheleute Amy und Nick Dunne, in den Dreißigern und beide als Journalisten in New York berufstätig, erfreuten sich der Annehmlichkeiten des Lebens, die der "Big Apple" dem gehobenen Mittelstand zu bieten hat. Alles war augenscheinlich wunderbar, bis beide kurz hintereinander von ihren jeweiligen Redaktionen freigestellt wurden. Neue Jobs zu finden, war angesichts des Niedergangs der Printmedien gar nicht so einfach, doch die beiden zeigten sich auch nicht besonders engagiert. Ein Anruf von Nicks Schwester Margo, ihre Mutter - unheilbar an Krebs erkrankt - läge im Sterben und sie könne die Betreuung nicht alleine managen, weckte Nick und Amy aus ihrer Lethargie. Sie beschlossen der eine froh, eine neue Aufgabe zu haben, die andere eher missmutig New York zu verlassen und in Nicks alte Heimat, einem kleinen Kaff in Missouri zu ziehen. Das geschah vor zwei Jahren.

Die aktuelle Gegenwartsgeschichte beginnt am Morgen ihres 5. Hochzeitstages. Amy bereitet das Frühstück, was Nick etwas seltsam vorkommt. Er verlässt zeitig das Haus; mittags taucht er in der Bar auf, die er zusammen mit seiner Schwester betreibt. Dort meldet sich alsbald ein Nachbar der Dunnes telefonisch, deren Haustüre stünde sperrangelweit offen und die verwöhnte Hauskatze streune durch die Gärten. Nick fährt eilig zu ihrem Haus, das etwas außerhalb des Stadtzentrums liegt. Er findet die offene Haustür, ein verwüstetes Wohnzimmer, von Amy weit und breit keine Spur.

Gillian Flynn erzählt ihren Roman aus zwei Ich-Perspektiven. Während Nick Dunne die Gegenwartsgeschichte vorantreibt, kommt Amy in Form von immer wieder eingestreuten Tagebucheinträgen zu Wort. Sie blickt zurück auf ihre Kindheit und Jugend als verwöhnte Tochter eines Schriftsteller-Ehepaares, das mit einer Kinderbuch-Reihe, "Amazing Amy"(!) sehr erfolgreich war. Erzählt von der ersten Zeit mit Nick, der Hochzeit und den Jahren ihrer Ehe bis hin zu dem schicksalhaften 5. Hochzeitstag.

Den wird auch Nick niemals vergessen, denn er ist in das Visier der Polizei geraten. Aus deren Sicht hat Nick nur ein dürftiges Alibi für die Tatzeit und nähere Angehörige sind ja stets verdächtig. Amys Verschwinden löst selbstredend bei Nick viele Erinnerungen an Amys Eigenheiten und an besonders einprägsame Situationen in ihrer gemeinsamen Zeit aus. Aus seiner Sicht stellen sich viele Begebenheiten ganz anders dar.

Es liegt wohl in der Natur des Menschen sich bei sich widersprechenden Meinungen, Perspektiven oder Erfahrungen für die Seite zu entscheiden, die einem näher oder sympathischer ist. Gillian Flynn macht es dem Leser schwer, für die Eine oder den Anderen Partei zu ergreifen. Amy und Nick sind nicht die Gute und der Böse oder umgekehrt. Man erlebt zwei unsichere Menschen, die in ihrem Zusammensein nicht ehrlich zu einander sein können, nicht miteinander kommunizieren, die sich selbst belügen. Mehr Schein als Sein. Konflikte sind da schon vorprogrammiert.

Gillian Flynn hat die Szenen einer Ehe raffiniert umgesetzt. Die äußere Form gebiert die Spannung. Der Plot ist so gestrickt, dass man auf das perfide Spiel nicht näher eingehen kann, ohne den Clou zu verraten. Gone Girl ist gute abwechslungsreiche Unterhaltungsliteratur, aber von einem Thriller weit entfernt. Bis auf zwei wirklich überraschende Volten ist der Handlungsablauf vorhersehbar, die falschen Spuren sind zu offensichtlich und das Ende ist naheliegend und enttäuschend. Die beiden Hauptfiguren wirken spröde, abstrakt gezeichnet. Man kann sie weder richtig lieben noch hassen. Und eine empathische Verbindung zwischen Leser und Protagonisten sind doch eine Voraussetzung, um Spannung zu empfinden. Was den Roman letztendlich rettet, ist Flynns hintergründiger Humor, von dem man gerne mehr gehabt hätte, denn so richtig ernst nehmen kann man dieses Ehedrama, vielleicht besser Ehe-Tragikomödie, nicht.

Als Fazit kann der Rezensent festhalten, Gone Girl muss der Krimileser nicht zwingend auf dem Einkaufzettel haben. Es ist nicht der Reißer, wie er in den amerikanischen Medien dargestellt wurde. Gehobenes Mittelmaß für den Gehobenen Mittelstand. Kann man lesen.

Gone Girl - Das perfekte Opfer

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Letzte Kommentare:
28.02.2017 20:00:19
walli007

Amazing Amy

Sie ist weg, seine Frau Amy ist verschwunden. Zu jedem Hochzeitstag haben die Beiden eine kleine Schnitzeljagd veranstaltet, um sich noch einmal die schönen Momente des Jahres in Erinnerung zu rufen. Doch an ihrem fünften Hochzeitstag verschwindet Amy Elliot Dunne. Ihr Mann Nick ist wie vor den Kopf gestoßen. Natürlich meldet er sie als vermisst. Die Polizei findet allerdings schnell einige Verdachtsmomente, die Nick in einem sehr schlechten Licht dastehen lassen. Kann es wirklich sein, dass er etwas mit dem Verschwinden Amys zu tun hat. Zu Beginn der Suche erhält er wenigstens die Unterstützung seiner Schwiegereltern.

Berichtet wird sowohl aus Sicht von Nick als auch von Amy, wobei Amys Aufzeichnungen in der Vergangenheit beginnen und Nicks zum Zeitpunkt des Verschwindens einsetzen. Es entwickelt sich ein Bild von einer Ehe, die wohl anders war als es nach außen schien. Wie viele Ehen wurde sie im Himmel geschlossen, aber auf Erden gelebt. Vielleicht ist es gerade so, wenn am Anfang vieles ideal schien, dass das Ankommen im Alltag schmerzlich und enttäuschend ist. Wieso ist Amy verschwunden, trägt ihr Mann wirklich die Schuld daran?

Von Matthias Koeberlin und Christiane Paul hervorragend in Szene gesetzt ist dieses Spielchen zwischen Eheleuten, die sich auseinander gelebt zu haben scheinen. Eine Beziehung, die sich entblättern lässt wie eine Zwiebel. Immer neue Facetten treten zutage, die Amy und Nick nicht gerade sympathischer wirken lassen. Nick, der nie erwachsen wurde und der seinen Jobverlust nicht verwinden kann. Und die reiche verwöhnte Amy, die daran scheitert so sein zu wollen, wie sie meint, dass Männer es wünschen. Wie ein Kartenhaus bricht alles zusammen. Und doch nehmen sich die beiden nicht viel in ihrer Geschicklichkeit, den anderen in einem schlechten Licht dastehen zu lassen. Zwar kommt es zu einem sehr überraschenden Finale, aber für diese Art Thriller muss man schon gestrickt sein. Spannend ist das Ehedrama der Beiden schon, doch irgendwie kriegt man den Dreh nicht hier irgendjemanden zu mögen und damit fällt es auch schwer, das Buch zu mögen. Einen Vorteil bringt die Lektüre den Lesern/Hörern, denen die Beschäftigung mit der Geschichte nicht so zugesagt hat, allerdings, man kann sich das Schauen der Verfilmung sparen.

Eine verzwickte Geschichte, die sicher etliche Leser fesselt, aber nicht alle zu begeistern versteht.

04.02.2017 23:44:58
Lisa

Habe das Buch gelesen und jetzt den Film gesehen. Ich fand das Buch sehr gut, da es ausführlich geschrieben ist. Die beiden Charakteren sind sehr prisant. Ist in einer Zeitlupe verfasst. Tiefgründig man kann es sich fast wie in der Wirklichkeit vorstellen. Nachdem ich den Film abgeschaltet habe musste ich feststellen wie gut dies von den Schauspieler dargestellt wurde absolut gut gespielt. Die Spannung ist richtig fesselnd und hat einen grossen Charakter-Inhalt. Wie ich von anderen gelesen habe und ich auch vermute könnte dies ein Ende gewesen sein vielleicht mit einer Fortsetzung.

30.11.2016 10:06:00
Stephie S.

Zuerst haßt man Nick, dann Amy und zum Schluß beide. Sie ist eine Psychopathin und er ein Waschlappen, der ohne sein Frauchen nicht leben kann, obwohl diese ihn fast auf den elektrischen Stuhl gebracht hätte.
Verstehe nicht, was an dem Buch so toll sein soll. Amy ist anscheinend ein Wunderweib und weiß alles! Beim Verhör tischt sie Theorien auf und die Polizei hinterfragt diese nicht mal, obwohl man beim lesen denkt; jetzt ist sie zu sicher aufgetreten und sagt zu viel.
Aber! Er bleibt bei ihr. Da fragt man sich, wer von beiden kranker ist.
Schon lange kein so mißlungenes Buch mehr gelesen. Schade um das Geld.

28.08.2016 09:27:50
Lafleur

Vorerst Mal: Ich war selten so unzufrieden mit dem Ende eines Buches wie hier. Aber ich denke, da mit geht es nicht nur mir so. Diese Geschichte schreit förmlich nach einer Fortsetzung- in welcher die Story rund um Amy & Nick ein gerechtes Ende findet.
Der Autorin gelingt es, sehr geschickt Spannung zu vermitteln und immer wieder neue, unerwartete Details zu offenbaren. Vor allem mit dem zweiten Teil konnte sie mich überzeugen. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte insgesamt sehr unrealistisch, und diverse diffuse Details machen es nicht besser.
Letztlich kann ich sagen, dass es auf jeden Fall ein Buch ist, welches mir noch etwas länger in Erinnerung bleiben wird. Jedoch nicht aufgrund des guten Schreibstils, der guten Geschichte oder sonstiger positiver Aspekte, sondern lediglich aufgrund dessen, wie die Geschichte geendet hat.

20.07.2016 19:21:04
teresa

Ich muss leider sagen, dass mich das Buch nicht so richtig überzeugt hat. Ich fand, es war ein netter Zeitvertreib, allerdings war die Story ziemlich vorhersehbar und teilweise langweilig (SPOILER: die erste Wendung) oder arg konstruiert (SPOILER: bspw. die Geschichte mit Desi). Auch mir waren die Charaktere nicht sonderlich sympathisch, ich fand ihre Vielschichtigkeit und den Ausbruch aus den konventionellen Charaktereigenschaften jedoch erfrischend. Daher hat es mich auch nicht sonderlich gestört, dass die anderen Charaktere eindimensionaler waren - so konnte man wenigstens in Ruhe versuchen Nick & Amy zu verstehen.
Wie schon gesagt, empfand ich die "krassen" Wendungen als extrem vorhersehbar, das Ende hat diesen Eindruck aber ein wenig wett gemacht. Mal etwas zu wagen & ein Ende zu schreiben, was zu den beiden Charakteren und nicht zu unserem Gerechtigkeitssinn passt, fand ich dann doch sehr spannend und hat mich gefreut.
Alles in allem ein mittelmäßiges Buch, was man sich ruhig ausleihen kann.. Eine Kaufempfehlung würde ich aber nicht aussprechen!

25.03.2016 17:07:19
tatort

Langatmig und nicht der "Oberburner" bei der Auflösung..nett ja... Ist am Anfang schon ziemlich offensichtlich wo die Reise hingeht, denn so viele Charakthere tauchen hier nicht auf.
Der Film hat das leider bestätigt. Hab ich mir mehr von versprochen! David Fincher hat ja auch bei SIEBEN Regie geführt. Für mich ein Megafilm.
Aber zurück zum Buch: Irgendwie klebrig und in Zeitlupe aufbauende- nun mal endlich- Spannung nach der Hälfte des Buches. Leider auch nicht mein Stil des Schreibens.
Kann ich leider nicht empfehlen.

27.01.2016 11:40:00
Beatrice Gantenbein

Ich habe mir das ungekürzte Hörbuch gekauft, gelesen von Christiane Paul und Markus Köberlin. So bekommt die Geschichte eine weitere Dimension und ist ein rundum tolles Erlebnis. Die beiden Schauspieler verleihen den Hauptfiguren Profil und Man musssich zweingen, ab und an eine Pause einzulegen. Perfekt !

17.12.2015 13:23:38
manni

Hätte die Autorin auch nur ansatzweise für den männlichen Protagonisten irgendein Interesse geweckt, dann hätte mich der Verbleib seiner Frau schon interessiert. Da die Hauptdarsteller aber ein ignorantes, langweiliges amerikanischesa Durchschnittspaar darstellen, was kümmert mich da das Verschwiinden der Tusse. Der Ehemann scheint ja auch über das Verduften seiner Alten insgeheim froh zu sein. Uninteressanten Menschen trauert (im Krimi) keiner nach, ich eh nicht, schon gar nicht, wenn ich dann noch Kilo an Seiten wälzen soll, wo der Plot schon zu Beginn leicht zu durchschauen ist. Ich habe auf Seite 89 kapituliert und kann den Hype um die Autorin nicht verstehen. Muß ich ja auch nicht.

26.07.2015 21:13:15
Susanna

Entgegen der Meinung vieler Leser hier, finde ich das Ende mit am besten an dieser Geschichte, weil es nicht konventionell ist.
Ansonsten kann man es sich ersparen, weil das Buch voller Klischees ist. Da gibt es die verschwundene Ehefrau, den verdächtigen Ehemann, die Geliebte und später eine Entführung. Auch nicht originell ist, die Geschichte aus zwei Perspektiven zu erzählen, wenn der Leser im zweiten Teil nach 200 S. erfahren muss, dass er veräppelt wurde. (die eine Perspektive eine komplette Lüge ist u.z. nur für den Leser). Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wann kommt das Tagebuch zum Vorschein. Aber dies verlief dann viel später eher im Sande. Also kann man sich sagen, die Hälfte, die man bis dahin gelesen hat, ist erlogen. Das ist nicht spannend, sondern nervig. Auch ist bei der Ich-Perspektive (Nicks) nicht einsichtig, warum so lange eine Information aus seinem Leben zurückgehalten wird. Klar, unzuverlässiger Erzähler, aber wozu? Nur wegen einer Wendung, Effekthascherei. Im großen und ganzen weist die Geschichte zu viele logische Lücken auf (Indizien gegen Nick )und ist auch psychologisch nicht folgerichtig. Das ist nicht realistisch, sondern so angelegt, dass es gerade zu diesem Ende kommt. Außerdem bleiben auch viele lose Enden, vieles wurde angeschnitten, die Eltern, die ehemaligen Freunde... und alles verläuft sich irgendwie.
Das Buch hält nicht, was das Marketing verspricht. Die Einzelteile dieser Geschichte sind schon oft dagewesen und nur eine neue Zusammensetzung macht es hier nicht besser. Nicht empfehlenswert.

12.04.2015 17:03:45
Julia S.

Rückblickend frage ich mich leider, welche vielen, schönen Dinge ich hätte tun können, wenn ich diese Zeit nicht in die ca. 580 Seiten dieses Buches investiert hätte...
Die Spannung, die ich auf den ersten Seiten vermisste, steigerte ab der Mitte des Buches so, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte! Wenn ich nur vage geahnt hätte, welcher Schluss am Ende des Buches lauert, hätte ich meine Zeit lieber einem gut inszenierten Serienkiller gewidmet... Schade...

28.01.2015 12:14:07
volker.reads

Ich teile den Hype: Ein sehr spannendes und fesselndes Buch, obwohl die Personen in mir nie richtig Sympathie erweckten. Immer wenn ich dachte, jetzt weiß ich wie der Hase läuft, wieder eine unvermutete Wendung. Und das alles verpackt als eine Art Beziehungsdrama. Das Schöne an der Geschichte ist m.E., dass sie (fast) realistisch und glaubhaft bleibt und sie sich damit wohltuend von dem Serientäterallerlei unterscheidet.

30.12.2014 12:05:02
Stoned Girl

Der Roman ist total überbewertet. Das einzig gute daran ist die Grundidee, und die hat viel zu viel Ähnlichkeit mit Patricia Highsmiths DER GESCHICHTENERZÄHLER.
An diesem Problem ändert auch der Hype nichts, mit dem Verlag und Medien den Roman zum Ereignis hochgepustet haben.Mir persönlich gefällt an dem Buch auch nicht, wie es überkonstruiert ist und das Verhalten von Personen teilweise in bestimmte Bahnen geprügelt wird, damit die Konstruktion noch funktioniert.

30.12.2014 12:04:19
Ambrella

Das Buch ist der absolute Hohn...Gähn, gähn, gähn...Füllfloskeln ohne Ende. Immer,wenn es spannend zu werden scheint oder wenn eine Aktion ausgeführt wird erinnert sich der Hauptdarsteller an eine Situation, die er mal hier und dort erlebt hat und es wird in allen Einzelheiten über 3 Seiten oder mehr geschrieben, welche Erinnerungen er an diese Situation hat...dann wird u.a. viel zu viel ins Detail gegangen..sei es eine Landschaft zu beschreiben, wo mal irgendwann das und das gebaut wurde, aus welchen Gründen usw...(das man im spannenden Moment so indie Analen geht, ist schon eine Frechheit)..das ganze Buch wäre spannender, wenn man auf die ständigen Füllfloskeln verzichtet hätte...man kommt einfach nicht voran mit dem Lesen..es nervt. Man braucht nicht über 2 Seiten bechreiben,wie ein Garten aussieht..Nach 50 Seiten habe ich das Buch beiseite gelegt und mir einen Thriller von John Katzenbach geholt..da passiert jedenfalls ständig was!

23.12.2014 14:29:18
Nadja

Auch ich schließe mich den Vorschreibern an. Ich kaufte diese Buch, weil es doch so angepriesen wurde. Ich muss sagen, dass Geld hätte ich besser anderweitig investiert. Die Sprache war mir teilweise zu vulgär und wenn ich ehrlich bin, habe ich das Ende überhaupt nicht verstanden. Mag aber auch an mir liegen. Ich kann es NICHT empfehlen.

18.12.2014 22:55:46
Mara Sauer

Ich schliesse mich allen schlechten Kommentaren in diesem Forum an. Das Ende hat mich bewogen mal in Foren nachzulesen und es beruhigt mich, hier eine Bestätigung meiner Meinung zu finden.
Lahm bis Seite 250, danach leidlich spannend und ein Ende, das fast schon eine Unverschämtheit ist.
Der Hype um dieses Buch ist unverständlich.

13.12.2014 15:52:19
Schneeglöckchen

Der Anfang dieses Buches ist spannend, dann wird's langatmig und deshalb langweilig bis ca. zur Mitte, danach eigentlich sehr spannend.
Gefallen hat mir die hintergründige Geschichte an sich und auch, daß sie einmal in Tagebuchform und einmal in Echtzeit Ich-Form erzählt wird.
Nicht gefallen hat mir die teilweise vulgäre Sprache.
Deutlich merkte ich den Unterschied der Lebenswelten USA - Europa. Sehr gut wird in dem Buch deutlich, welch große Rolle die Medien in den USA spielen und welche Macht sie haben, hinein bis in den Gerichtssaal. Alles ist Show, es kommt nur darauf an, welche Show man zu welchem Zeitpunkt vorführt. Das fand ich interessant.
Wie diese schlimme Geschichte ausgeht, ist folgerichtig, auch wenn man es sich anders gewünscht hätte.
Wie viele "Amys" es wohl im wirklichen Leben gibt?

25.11.2014 01:02:34
Elena

Das Buch öde, vorrausschaubar und irgendwie völlig sinn - und realitätlos. Sobald langweilig wird weg legen und nicht lange um das bezahlten Geld trauern sondern ganz schnell vergessen und sind nicht ärgen lassen. Seltenen so ein schlechtes Buch gelesen, nicht nachvollziehbar die doch immer wieder die positive Kritik.

12.11.2014 01:03:11
Sabine S.

Wenn ich mir diese ganzen Kommentare und Meinungen zu dem Buch anschaue und durchlese, bin ich froh, dass Geschmäcker verschieden sind. Ich muss dazu sagen, dass ich anfangs auch erst sehr schleppend und quälend mich durch die Seiten gewühlt habe, aber dann doch in der Mitte der Geschichte eine Überraschung erlebte und dann das Buch förmlich vor Spannung gefressen habe. Ich wollte unbedingt das Ende lesen und bin fasziniert, wie man sich sowas ausdenken kann. So komplex und brilliant. Habe mich zwischendurch wirklich gefragt, wie es ihrem Mann, Mr. Flynn geht. :-)
Wie schon zu Anfang gesagt, Geschmäcker sind verschieden, aber ich werde dieses Buch weiterempfehlen.

03.11.2014 19:45:14
rendier

Ein unsäglicher Roman. Er lässt sich ganz gut an, aber je länger man liest desto konstruierter und schwachsinniger wird das Ganze. Der Roman ist eine Beleidigung für den Intellekt. Ich wäre froh ich hätte nicht meine Zeit mit diesem Buch verschwendet.
Noch grotesker wird das Ganze durch den Hype darum.

26.10.2014 16:44:09
Elke Koepping

Danke für die treffende Einschätzung. Der Eindruck beschleicht mich auch zu Beginn des Romans. Kann mich schon in Kapitel 3 vor Langeweile kaum überwinden, noch weiterzulesen. Werde das Buch weglegen und den Film ansehen, der gut sein soll. Totale Hipster-Schwafel-Ödnis, selten so ein oberflächliches Buch gelesen...

24.10.2014 08:31:56
mo

Den Roman mag man oder man mag ihn nicht. Er polarisiert in jedem Fall. Ich mochte den hintergründigen Plot. Anfangs fand ich es noch etwas vorhersehbar, aber das ist wohl von der Autorin so gewollt, dafür hat sie ja dann ab der Mitte, wenn der Geschichte ein bisschen die Luft ausgeht, die überraschenden Wendungen parat. Wenn man das Ende von der satirischen Seite betrachtet, ist es auch nicht enttäuschend, sondern zwangsläufig. Insgesamt sollte man die Handlung nicht so ganz ernst nehmen. Sicher kein Super-Treffer den man unbedingt gelesen haben muss, aber ich habe mich gut unterhalten.

12.09.2014 16:14:26
Hans Weder

Der gigantische Erfolg des Buches (und der Ritterschlag durch David Fincher) ist nicht erstaunlich - auch wenn "gone girl" sicherlich das schwächste Werk von Flynn ist.
Die Geschichte ist tatsächlich innovativ, sowas hat man noch nicht gelesen - von Anfang bis Ende. Flynn bleibt ihrem Stil aus den Vorgängern kompromisslos treu: Schnell und effektiv, aller unnötige Ballast wird abgeworfen - schlanker kann eine Geschichte kaum sein. Die Einfachheit der Sprache gaukelt Naivität vor, was vielleicht gerade die Brillanz des Romans ausmacht: Man wird öfters auf dem falschen Fuss erwischt.
Fazit: Strong Buy

12.09.2014 13:29:45
Oldman

Urlaubszeit ist Lesezeit. Da wurde mir dieses Buch geliehen, was angeblich fast 3 Mio. mal verkauft worden sein soll. Habe mich über die ersten 30 Seiten gequält, dann entwickelte sich eine gewisse subtile Spannung, und ich las weiter, bis zum Ende. Böser Fehler ! Man erwartete ständig, daß etwas passiert. Das ist aber nicht der Fall. Und das Ende ist sowas von dämlich. Leider großenteils verschwendete kostbare Zeit. Es ist mir völlig unverständlich, wie dieser krude Mix aus Krimi und Familiengeschichte so ein Bestseller werden konnte.

07.09.2014 14:58:54
S.Link

Stinklangweilig ! Alles sehr weit hergeholt und zwischendurch nicht mehr nachvollziehbar (besonders der Schluss) Habe ewig gebraucht, um überhaupt in das Buch zu finden und habe mich tatsächlich bis zum Ende durchgequält. Werde nicht nicht mehr durch Werbung zu einem Buchkauf hinreißen lassen - am Ende fährt man doch besser mit neutralen Bewertungen !

06.09.2014 15:44:22
Adrian Lack

Kein Thriller, kein "normaler" Krimi, sondern viel mehr. Ein gut geschriebenes Psychogramm einer Ehe in einer amerikanischen Kleinstadt, das mich gefesselt hat durch die wechselnden Erzähl-Perspektiven. Streckenweise literarisch großartig, aber es gibt auch Passagen, die stilistisch abfallen. Ein Buch, das ich zweimal lesen werde.

02.07.2014 11:55:55
Orla2013

Dieses Buch finde ich sagenhaft spannend! Psychologische Meisterleistung mit unerwartetem Ende. Man weiss nie so recht, soll man nun auf der Seite des Ehemanns oder der Ehefrau stehen. Fazit: Die beiden verdienen einander! Hat mir ausgezeichnet gefallen. Besser als der Erstling Cry Baby. Bin gespannt auf den dritten Roman.

27.06.2014 19:47:44
Krimi-Mietze

Eine Kollegin hat das Buch so beschrieben:

"Eine Ehefrau verschwindet. Tatverdächtiger Nummer eins ist ihr Ehemann. So weit, so langweilig. Was allerdings dann passiert, haben Sie nie und nimmer kommen sehen. Gillian Flynn hat eine mörderische Freude daran, ihre Leser derart zu manipulieren, daß ihnen Hören und Sehen vergeht. Unfassbar. Böse. Abgründig. Clever und brilliant. Wenn ihre Frau dieses Buch liest und sie komisch anschaut, laufen Sie weg!"

Besser könnte ich es nicht sagen, daher zitiere ich sie hier.
Spannend!

10.06.2014 21:16:37
jenvo82

Warum dieses Buch auf einer Bestsellerliste gelandet ist, kann ich nicht nachvollziehen. Für mich war es einfach nur enttäuschend. Insbesondere dem Genre eines Thrillers ist es nicht zuzuordnen. Es gibt eigentlich keinen Mord, ein sehr unlogisches Motiv, keinen wirklichen Tatort und nur den Schatten einer kriminalistischen Untersuchung. Jegliche Spannung oder Nervenkitzel bleiben aus. Die Autorin entwirft das Bild einer vollkommen ruinierten Ehe, sowohl aus männlicher als auch aus weiblicher Sicht. Eine Trennung oder Scheidung kommt für die Partner nicht in Frage und deshalb beginnen sie ein perfides Spiel, welches nur den Zweck der Verleumdung und Selbstzerstörung erfüllt. Die beiden Hauptakteure bleiben mir bis zum Schluss gleichermaßen unsympathisch und der Plot insgesamt kann daran leider auch nichts ändern.

20.05.2014 15:08:31
Gabriele Neumann

Habe die Leseprobe auf der Seite des Verlages gelesen.

Gähn. Ich habe nichts gefühlt.

Und dafür so ein Aufriss mit dem Test und dem Film (auch auf der Verlagsseite).

Der Präsentant dort ist genauso langweilig wie das Buch.

Finger weg von Dingen, wofür geworben wird. Die haben es nämlich nötig.

Dass Ben Affleck sich für die Filmrolle hergibt ist bedauerlich

16.05.2014 15:14:04
HeJe

Thriller? Auf keinen Fall!!
Was dieses Buch ist, kann man gar nicht so genau sagen. Wobei, ein Wort fällt mir doch ein: hirnlos! Absolut dämlich wäre auch passend. Ich habe schon lange kein so mieses Buch mehr gelesen und ich muss sagen, dass ich es auch nur zuende gelesen habe, weil es mir um das teure Geld schade war. Freche 16€ im Eimer... Und ich dachte das Buch knüpft an vorherige Werke, die wenigstens was mit Thrillern zu tun hatten an... Ohje und ich habe mir auch noch Teil 2 geholt, was nicht mal mit diesem Werk zu tun hat.

Wer auf lahme Ehelebenskrisenbücherratgebermist steht, für den sicher gut. Ansonsten ein absoluter Reinfall.

08.05.2014 16:36:08
natalie

Mir gefällt das Buch sehr gut. Auch ich hatte anfangs mit einem Thriller gerechnet, da das Buch so in den Medien vermarktet wurde. Trotz anfänglicher Enttäuschung, hat mich das Buch schließlich doch überzeugt: es ist spannend in die Abgründe der beiden Hauptcharaktere zu schauen. Und die versteckten Hinweise und Andeutungen der Autorin führen dazu, dass man unbedingt weiterlesen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

08.05.2014 13:42:31
wendelin

Am 5. Hochzeitstag verschwindet Ehefrau Amy spurlos. Was ist geschehen. Hat Nick seine Frau ermordet, wurde sie von einem ehemaligen Liebhaber entführt oder …

Erzählt wird die Geschichte aus 2 verschiedenen Perspektiven. Amys Sicht erfahren wir inm ersten Teil nur aus ihrem Tagebuch und das wirft kein gutes Licht auf ihren Ehemann. Nick erzählt chronologisch vom Tag des Verschwindens an und auch aus seiner Sicht, ist Amy ein manipulatives Luder. Wer hat Recht und was ist wirklich geschehen?

Ein Buch mit vielen Wendungen und Fallstricken. Mit Charakteren, die bis in die letzten Winkel ihrer dunklen Seelen ausgeleuchtet sind, einem dadurch aber nicht unbedingt sympathischer werden. Trotzdem ist man ständig in Versuchung Stellung zu beziehen, sich auf die eine oder andere Seite zu schlagen. In dieser Hinsicht also brillant und wirklich interessant. Auch sprachlich gibt es wirklich nichts zu meckern, pointiert und sehr anschaulich. Die Szenen einer Ehe allerdings als Thriller zu verkaufen, halte ich persönlich für zu hoch gegriffen. Einen wirklichen Schluss habe ich auch vermisst. Ich bin kein Fan von Open End.

Matthias Koeberlin hat den Nick hervorragend gelesen. Christiane Paul als Amy hat zwar den nervigen Unterton gut getroffen, kam mir aber immer zu gut gelaunt rüber.

Fazit: Eine gute, wendungsreiche Geschichte, bei der aber für einen Thriller nicht genügend Spannung aufkommt.

15.04.2014 14:18:42
Schweizer Leseratte

Mir wurde das Buch geschenkt und nach dem Lesen auf dem Buchumschlag freute ich mich sehr auf die nächsten Lesestunden. Langweilig, viel Bla Bla, Querlesen meinerseits und ein komisches Ende...ich kann mich vielen Vorschreibern nur anpassen. Ich behalte 90% aller gelesenen Bücher in meiner Sammlung, dieses gehört zu den übrigen 10% und landet in der Brockenstube!

25.03.2014 15:38:51
Alex

Ich fand das Buch super udn kann die negative Kritik nicht verstehen. Habe (wie auch ein Vorschreiber hier) das Buch als Hörbuch gehört, perfekt vorgetragen und äußerst spannend erzählt. Und obwohl ich schon eine Menge Krimis gelesen und auch gehört habe, ich persönlich war von den Wendungen überrascht.
von daher, absolut empfehlenswert!!!

17.03.2014 16:00:51
Summerherekid

Manche Bücher haben es schwer, weil sie die Erwartungen bestimmter Genregepflogenheiten nicht erfüllen. So auch Gone Girl, das eben kein typischer Krimi ist. Genau darin liegt aber die Stärke des Romans.

Was es darin nicht gibt, sind ausgelutschte Plots nach immergleichem Strickmuster, klischeehafte Figuren oder eine konventionelle Erzählweise. Stattdessen erhält man ein bis ins letzte Detail ausgeklügelte Psychogramm einer Ehe, die nicht von Liebe zusammengehalten wird, sondern von Neurosen und Egomanie. Verpackt in eine gleichermaßen mitreißende wie stilistisch herausragende Sprache.

Dies liest sich überaus spannend, wobei die Spannung eben nicht durch thrillertypische Elemente erzeugt wird. Wie sich jedoch die Schlinge um Nicks Hals mit jedem Befreiungsversuch enger zieht, das ist schon fantastisch gemacht. Die Frage, wohin Amy verschwunden ist, trägt dabei auch über mehrere Hundert Seiten, vor allem, da es ständig neue Wendungen zu bestaunen gibt.

Zur Auflösung sage ich selbstverständlich nichts, aber der doppelte Twist, den Gillian Flynn hier präsentiert, ist schon verblüffend. Am Ende steht so etwas wie das perfekte Verbrechen.

Gone girl hat mich sehr beeindruckt. Ein solches Buch habe ich noch nie gelesen. Wer Neues sucht, sich überraschen lassen will und vielleicht gelangweilt von typischen Krimiformaten ist, dem kann ich Gone girl nur empfehlen.

09.03.2014 17:07:30
Bea

Ich lese die ersten 100 Seiten. Blablabla. Ich gebe dem Buch noch eine Chance...Nach etwa einem Drittel das gleiche Blablabla. Ich lese quer ( ein, zwei Sätze pro Seite), kriege dabei die gesamten Wendungen mit. Nachdem ich auch das mit äusserster Willensanstrengung geschafft habe, zwinge ich mich, den Schlusspart komplett zu lesen. Selbst der zieht sich un-eeend-lich in die Länge. Spannung? Gleich Null! Welchen Anspruch haben Amerikaner an einen "Thriller"? Die sollten mal Fitzek oder Winkelmann lesen. Bei letztgenannten ist die Spannung auf einer Seite höher als hier auf ca. 580 Seiten. Fazit: Rausgeschmissenes Geld, vergeudete Zeit. Nie wieder Bücher von dieser Autorin.

23.02.2014 18:42:25
Milly

Ich kann auch nicht recht verstehen, warum das Buch so ein Renner ist. 100 langweilige Seiten mit einem absehbaren Ende liegen jetzt hinter mir und ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch überhaupt zu Ende lesen soll (wahrscheinlich schade um die Zeit). Ich kann mich voll und ganz der obigen Rezension anschließen und finde, Jürgen Priester hat es auf den Punkt gebracht. Warum nur ist dieses Buch schon so lange so weit vorn auf der Bestsellerliste???

30.01.2014 11:44:54
Ariane Sarocam

Hi ich lese nicht weiter. Das Buch ist ode und langweilig. Schade fürs Geld. wer Spannung liebt und über einem Buch bleiben will, gefesselt sein möchte, kann mit gone girl nichts anfangen. das Buch wird wahrscheinlich in meinem Bücherschrank versauern. oder möchte es jemand lesen? oder tauschen? Der kann sich bei mir melden!

29.01.2014 11:18:57
Anonymisie

Also, ich finde das Buch toll! Es ist mein erster "Krimi", und ich schreib Krimi extra in Anführungszeichen, weil viele sagen, das es keiner ist, deswegen erlaub ich mir jetzt auch mal kein Urteil über die Bezeichnung. Allerdings muss ich sagen, dass das Buch schon sehr reinhaut und Spuren hinterlässt. Das Ende find ich zwar nicht das optimalste, aber auf jeden fall anders, als ich erwartet hätte und das ist auch schon eine Menge wert, jemandem das Ende im Kopf nochmal herum zu drehen. Es hat Spaß gemacht, es zu lesen. Ich muss zugeben, ich musste auch manche Sachen nachlesen, weil ich es nicht gleich auf die Kette bekommen hat, aber im Großen und Ganzen ist das Buch definitiv weiter zu empfehlen und die Autorin hat sich eine Menge Mühe gemacht so eine tiefsinnige, etwas verstörende und wortreiche Geschichte abzuliefern, großes Lob!

25.01.2014 22:42:00
Anonymouse

Eine Krimisensation ist dieses Buch definitiv nicht! Bereits am Anfang entsteht eine Vorahnung für das Ende. Leider hofft man vergebens, das es nicht so eintrifft wie gedacht.
Der einfache Sprachstil und die Vorhersagbarkeit ruinieren, trotz des an sich nicht schlechten Themas, das Buch völlig!
Man kann es lesen, muss aber nicht sein!

24.01.2014 11:10:33
Scheh

Anfgangs sehr langweilig,baut es ab der Mitte des Buches etwas Spannung auf. Im Großen und Ganzen sehr anstrengend zu lesen, da es teilweise sehr wirr geschrieben ist, und man oft nachblättern muss um die Zusammenhänge zu verstehen. Gone Girl ist auf keinen Fall die "Krimi-Sensation" als die es beschrieben wird.

03.01.2014 12:47:01
Uschi

Finde das Buch von Anfang an sehr langweilig und mit viel zuviel bla bla. Ob der Spiegel, Focus, Joy...überhaupt das Buch gelesen haben weiß man nicht genau;)) Es ist absolut kein Krimi oder dergleichen. :(((
Der Anfang zieht sich so was in die Länge...ich hätte am liebsten ein neues Buch angefangen.

02.01.2014 23:26:06
miri

Das buch ist spannend und hat viele wendungen, im zweiten teil verliert es jedoch an spannung und zieht sich in die länge. Aber man weiß bis zum schluss nicht wie es ausgeht und viele mögen von dem ende auch enttäuscht sein, genau wie ich. Im vergleich zum buch ist das ende unbefriedigend und langweilig. Nach etwas nachdenken muss ich aber sagen, dass es durchaus realitätsnah ist und zeigt wie krankhaft eine beziehung zwischen zwei menschen sein kann.

13.12.2013 15:30:07
Trixli

Statt zu lesen habe ich gehört; das Buch gibt es nämlich in voller Länge als Hörbuch in mp3, meisterhaft gelesen von Christiane Paul und Matthias Köberlin. So wird der Plot gleich viel süffiger! Ich habe die 17 Stunden in wenigen Sessions absolviert und jede Minute genossen. Nein, nicht ganz, der Schluss war etwas unbefriedigend, scheint mir.

24.11.2013 12:29:33
LucyFire

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass manche diesen Roman als langweilig und stupide empfunden haben.
Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt, da ich solches noch nie zuvor lesen durfte. Ich bin ein Fan von Rückblenden vermischt mit der Gegenwart, sodass die Story von zwei Seiten angegangen wird.
Auch die Idee mit der Schnitzeljagd zum Hochzeitstag fand ich eine super Idee, vor allem durch die Note, die diese im Roman bekommt.
Wenn man sich richtig in die Charaktere einfühlt, braucht es gar nicht ein gut gezeichneter, sympathischer Charakter zu sein. Sympathische Charaktere gibt es wie Sand am Meer, also warum nicht auch mal solche Protagonisten zeichnen, bei Komissaren klappt das schließlich auch (Bsp. Harry Hole ;) )
Ich schätze es auf jeden Fall sehr, dass nach jahrenlangem Psychothriller und blutigem Morden endlich mal eine andere Variante im Krimi-Himmel auftaucht. Mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber mir gefällts.

13.11.2013 17:51:28
Peter Hecker

Also, es wäre gelogen zu behaupten, dass ich dieses Buch nicht spannend fand. Besonders Amys Dasein als Kinderbuchfigur war ein äußerst origneller Einfall. Doch die Hauptfiguren, sogar das "Opfer" war mir als Leser unsympathisch.Was einen im Nachhinein die Freude am Buch ein wenig vermiest: Das Ende ist Gift für die Nerven eines Gerechtigkeitsfanatikers!

05.11.2013 15:35:00
Marilyn

Schade für mein teuer verdientes Geld!
Ich fand das Buch sehr langweilig, dursichtig und ohne große Spannung.
Ich hatte mich sehr darauf gefreut und mir anfangs gedacht es wird bestimmt noch spannend aber da passiert nix dergleichen.
Ich kann nicht verstehen das um dieses Buch so ein Hype gemacht wird! Die hätten nicht so viel in die Werbung investieren sollen sondern mehr in die Zeilen. Ab heute werde ich einen Riesenbogen um diese Autorin machen.

31.10.2013 12:32:07
alima

Auch ich fand das Buch - zuerst - fesselnd.
Es ist in drei Teile geteilt, wovon der erste wirklich gut ist. Die Leserin kann sich nicht festlegen in ihrer Sympathie zu den beiden Protagonisten. Ab dem 2. Teil weiß man fast, wie es zu Ende gehen muss.

Schade. Der Autorin ist zu früh die Luft ausgegangen. Trotzdem ein pageturner. Kein Krimi.

20.10.2013 10:12:32
dani.p

Schade, dass ich erst jetzt hier herein geschaut habe. Ich hätte mir Zeit und Geld gespart. Die Idee, die Geschichte aus zwei Sichtweisen zu erzählen, fand ich toll. Aber ich muss zugeben,es kommt nicht oft vor, ich habe abgebrochen, es hat mich nicht gefesselt und irgendwann war es mir egal. Den Hype um dieses Buch kann ich leider nicht nachvollziehen.

12.10.2013 09:30:46
Gerlinde Eißler

Auch ich teile die Meinung, dass Gone Girl lesenswert ist. Das Buch ist intelligent geschrieben und zeigt doch immer wieder, dass Ehrlichkeit am längsten währt vor allem in der Ehe beziehungsweise in einer Beziehung. Lügen und Vortäuschung falscher Charaktere kommen früher oder später ohnehin ans Tageslicht. Von daher ist so gesehen die Handlung ein Szenario einer Ehe wie es schlechter nicht sein kann. Zudem kommt die gegenseitige Abhängigkeit der beiden Hauptfiguren voneinander. Mit beiden Figuren konnte ich mir in den jeweiligen Lebenssituationen vorstellen. Auch gewisse zynische Seitenhiebe zur Polizeiarbeit haben mich ein wenig amüsiert. Das Ende habe ich allerdings, ebenso wie meine vorhergehenden Kommentatoren, nicht erwartet.

09.10.2013 17:00:31
Barbarella

Das Buch hat hier wirklich nichts verloren, es ist kein Krimi, auch wenn es teilweise Anklänge davon in sich birgt. Läßt man aber diese Vorstellung beiseite, hat man einen patenten, mit Manipulationen spielenden Roman vor sich, der sich unterhaltend und amüsant lesen läßt. Das Ende ist, wie so einiges in diesem Buch, schlicht und ergreifend: unerwartet .

06.10.2013 21:49:01
koepper

Ein langweiliges Buch. Völlig Unverständlich für mich, die Lobeshymnen auf dem Klappentext. Das ist für mich schon fast arglistige Täuschung wenn Tana French von einem der furchterregendsten Büchern, die sie je gelesen hat, schreibt. Jürgen Priester, der Rezensent auf dieser Seite hat Recht, es geht um die Beschreibung einer Ehe aus der Sicht von Nick und Amy und Spannungsmomente sind rar. Schade, dass ich die Rezession nicht vor dem Kauf es Buches gelesen habe. Rausgeschmissenes Geld.

05.10.2013 17:40:25
baiba

"..kann man lesen...".da hat Jürgen Priester recht.Und eigentlich ist das ein vernichtendes Urteil. Ich finde sogar: man kann´s auch lassen,ohne etwas zu versäumen. Für mich war das vertane Lesezeit. Weder spannend von der Handlung her, noch fesselnd, was die Charaktere betraf. Alle Hauptfiguren total unsympathisch.Der Mitfieber-Faktor gleich null. Der Hype um dieses Buch hat sich mir nicht erschlossen. Ich hatte mir aufgrund diverser Buchkritiken eine ungewöhnliche Lektüre erwartet. Und das, was der Klappentext vermittelte, wurdeauch nicht annähernd erreicht. Weniger als Mittelmass.

04.10.2013 01:42:05
rot12rot

Super spannend! Lesenwert! Klasse geschrieben, immer aus der Sicht des jeweiligen Partners, so dass man beide Seiten kennenlernen kann. Langsame Auflösung, lange bleibt im Dinkeln, wer gut oder böse ist. Das Buch ist das Psychogramm eines kranken, narzisstischen Charakters, wovon es meiner Meinung nach viele in der Gesellschaft gibt! Also für mich nahvollziehbar! Das Ende hat mich etwas enttäuscht, ich hätte was anderes erwartet! Aber trotzdem: Lesen! Lohnt sich!

19.09.2013 20:21:19
Tina

ich fand das Buch super spannend und hab die Wendung auch absolut nicht vorausgesehenen. Leider fand ich das Ende allerdings mehr als dürftig. Das war echt enttäuschend, weil das Buch bis dahin echt klasse war.
Aber das Ende ist einfach nur...fade
Aber der Schreibstil ist super. Man kann sich richtig hinein versetzen.

25.08.2013 15:54:26
adeva

Das Buch ist absolut spannend, gut geschrieben, ich konnte es nicht aus der Hand legen, bis ich es zu Ende gelesen hatte. Absolut empfehlenswert und überraschend an vielen Stellen. Dabei wirkt es niemals so als ob sich die Geschichte nicht auch in Wirklichkeit so zugetragen haben könnte. Letztendlich werden wir doch alle mehr oder weniger manipuliert, oder?