Solo

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2013, Seiten: 8, Übersetzt: Dietmar Wunder

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William Boyd, Meister der Täuschung und des doppelten Spiels, ist prädestiniert wie kein zweiter, den neuen James Bond zu schreiben. Seit »Ruhelos« gilt er als Großer der Spionageliteraturund führt nun erstmals 007 selbst auf Abwege – großartigerNervenkitzel für alle Boyd-Leser und Bond-Fans. Von Ian Fleming Publications auserkoren, der berühmtesten Agentenfigurder Welt neues Leben einzuhauchen, hat William Boyd ein raffiniert-verwickeltes Bond-Abenteuer geschrieben. Klassisch, voll unerwarteter Wendungen, mit zwei enigmatischen Bondgirls und endlich wieder einem 007, der Wodka Martini trinkt, geschüttelt, nicht gerührt.

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Letzte Kommentare:
18.12.2020 10:01:09
A.W.

William Boyd wollte die James-Bond-Romane zurück in die 60er Jahre bringen und somit direkt an Flemings James Bond anknüpfen. Auch wollte er - so scheint es - vom Schreibstil nahe an die Fleming-Romane anknüpfen.

Und in der Tat: Boyd konnte tatsächlich, betrachtet man die detaillierte Beschreibung von Nebensächlichkeiten und Äußerlichkeiten, an Ian Fleming erinnern. Das war schon nicht schlecht. Und Phasenweise konnte dieser Roman tatsächlich überzeugen und ließ in Teilen an Fleming erinnern.

Problem ist nach meinem Empfinden die Story. Sie war phasenweise ermüdend und dann wieder ziemlich verworren. Außerdem wurde Bond zwar zeitlich in den Kalten Krieg zurückversetzt, aber das alles wirkte nicht sehr glaubhaft. Die Story erinnerte eher an heute als an damals. Liest man Fleming, wirkt das nostalgisch. Liest man Boyd, wirkt die Vergangenheit irgendwie gekünstelt. Ich nehme Boyd den Bond der 60er Jahre nicht ab. Aber das ist mein subjektives Empfinden.

Alles im allen ein durchschnittlicher Bond-Roman, der eher an die schwächeren Romane von Fleming (z.B. Leben und sterben lassen) erinnert, sprachlich sehr gut ist und an Fleming heranreicht. Mit seiner zeitlichen Zurückversetzung in die 60er Jahre aber hat sich Boyd, so scheint es, ein Stück weit übernommen. Das wirkt nicht glaubhaft. Ebenso passt die Afrika-Story nicht so zu dem Bond der 60er.

13.09.2019 15:20:07
Dominik Hellenbeck

Wer vom Werbetext der Taschenbuchausgabe ausgeht und ein „brisantes und hochaktuelles Bond-Abenteuer“ erwartet, wird herb enttäuscht werden. Zum einen handelt der Roman in den 1960ern – soviel zu „hochaktuell“, zum anderen ist es mitnichten ein „klassischer“ Bond-Roman.

Vielmehr besteht die Story zur Hälfte aus einem durchschnittlichen 60er-Jahre-Afrika-Roman mit den genreüblichen Komponenten (Teil eines kolonial kreierten afrikanischen Staates will sich nach Fund von Bodenschätzen unabhängig vom Rest des Landes machen, dazu werden Söldner angeworben und Waffen gekauft). Etwas Biafra-Story, etwas Katanga-Sezession, heruntergekommene Schreiberlinge im postkolonialen Ambiente einer angegammelten Bar, etwas London-Kolorit der „swinging sixties“ samt „Jensen FF“.
Alles schon anderswo und besser gelesen.

Der 08/15-Söldnergeschichte folgt im 2. Teil - da Bond „solo" arbeitet - ein durchschnittlicher Roman über einen Auftragskiller. Vom getarnten Auskundschaften der Gewohnheiten der Zielperson im gewollt auffälligen Outfit über die genaue Schilderung der Observierungseinzelheiten bis zum problemlosen Vermöbeln von Straßenräubern wirkt alles wie bei Barry Eislers "Tokio- Killer" abgeschrieben und seltsam leblos aneinander gereiht. Ob das Besorgen eines zerlegbaren Gewehrs , ob die Schilderung eines optimalen Beobachtungspunktes – alles weder neu noch originell.

Am Schluß gibt es ein eher peinliches Moralisieren nach dem Motto "Politik ist ein schmutziges Geschäft" und ein äußerst lahmes Ende - das war's.

Was dies alles mit einem James-Bond-Roman zu tun hat?
Ziemlich wenig, 007, M und Co. wirken, wie irgendwie nachträglich eingefügt, denn es fehlt bezeichnenderweise alles, was die Bond-Story aus den 1960ern ausmachte: es gibt keinen diabolischen Mastermind-Gegenspieler, keine Verbrecher-Geheimorganisation, keinerlei Gadgets. Statt Laserstrahl aus der Uhr oder der Bombe im Füllfederhalter nutzt Bond eine Socke mit Kupfermünzen als Totschläger.
Alles in allem ein mißglückter Genre-Mix, als „Bond“-Roman absolut verzichtbar.

17.03.2016 18:41:32
wurm200

William Boyd
Solo Ein James-Bond-Roman
Berlin Verlag

Autor: William Boyd, 1952 in Ghana geboren, gehört zu den überragenden europäischen Erzählern unserer Zeit. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher und wurde vielfach ausgezeichnet. Im Berlin Verlag erschienen zuletzt »Ruhelos« (2007), »Einfache Gewitter« (2009), »Nat Tate« (2010), »Eine große Zeit« (2012) und der James-Bond-Roman »Solo«. William Boyd lebt mit seiner Frau in London und Südfrankreich. (Quelle: berlinverlag)

James Bond wird von seinen Träumen geplagt wach und macht sich dann fertig, um in den Speisesaal zu gehen. Auf dem Weg dorthin begegnet er einer Frau, die Bond zu seinem Geburtstag beglückwünscht.
Später am Tag macht sich Bond auf den Weg zu seiner Wohnung, von dort dann weiter in ein Cafê, wo er eine Einladung zu einer Party für den Abend erhielt.
Eine Woche später ist Bonds Urlaub vorbei und er wird ins Büro gerufen um seinen neuen Auftrag in Empfang zu nehmen.

Das Buch ist unterteilt in fünf Teile, welche alle eine eigene Überschrift tragen. Jeder Teil besteht Wiedrum aus Kapiteln, wobei die Kapitelzählung immer wieder bei eins anfängt. Die Kapitel haben eine Ziffernangabe und ebenfalls eine eigene Überschrift.
Das Buch fängt ruhig und Bond typisch an und entwickelt sich dann langsam weiter. Wer dabei aber einen actiongeladenen Thriller erwartet, wird enttäuscht. Spannung und Action finden sich kaum im Buch. William Boyd orientiert sich eben an den traditionellen Büchern von Ian Fleming. Wenn dann aber mal etwas Action aufkommt, dann sind diese Szenen sehr detailliert und teilweisebedrückend beschrieben.
Alle typischen Eigenschaften, die man von James Bond gewohnt ist, finden wir natürlich auch in diesem Buch auch in diesem Buch. Allem voran wäre die Schwäche für hübsche Frauen.
Wir erfahren darüber hinaus, vieles über das Leben und die Vergangenheit von James Bond.
In dem Buch tauchen viele Personen auf, mit teils sehr exotischen Namen, hin und wieder finden wir aber eine Erklärung wie der Name richtig ausgesprochen wird. Dabei ist es nicht immer leicht, die Namen zuzuordnen, da manche Charaktere mehrere Namen im Buch haben (z,.B. wegen eines Decknamens).
Die Handlung des Buches spielt nicht in unserer Zeit, sondern in der Vergangenheit. Vieles deutet darauf hin, z. B. Schreibmaschinen, die noch genutzt werden.
Als sehr kleinen Bonus finden wir später im Buch ein kleines Rezept, von dem Dressing, welches Bond sich über seinen Salat macht.

Cover: Das Cover ist komplett in Schwarz gehalten, man erahnt maximal einige goldene Streifen, welche von oben nach unten verlaufen. Der Titel ist in Gelbgold geschrieben und hebt sich somit perfekt vom Hintergrund ab. Der Autor ist in einem Grauweiß direkt unter dem Titel angegeben und fällt, allein durch seine Größe gut auf.
Der Titel nimmt auch direkten Bezug zum Inhalt des Buches, da es sich bei dem Titel um ein Codewort handelt, welches im Buch näher erläutert wird.

Fazit: Solo ist ein sehr gelungenes Agentenabenteuer mit James Bond in der Hauptrolle, welches sich sehr deutlich an den alten Büchern von Ian Fleming orientiert. Für jeden Bondfan ist dieses Buch ein muss aber auch alle anderen sollten dieses Buch bei Gelegenheit mal lesen.
Solo ist ein gelungener, politischer Bondthriller, der ganz im Motto von “Back to the roots” steht, dafür gibt es von mir 4/5 Sterne.

Klappentext: Von Ian Fleming Publications auserkoren, der berühmtesten Agentenfigur der Welt neues Leben einzuhauchen, hat William Boyd ein raffiniertes Bond-Abenteuer geschrieben. Klassisch, voll unerwarteter Wendungen, mit zwei enigmatischen Bond-Girls und endlich wieder einem 007, der Wodka Martini trinkt - geschüttelt, nicht gerührt. (Quelle: berlinverlag)

Titel: Solo Ein James-Bond-Roman
Autor: William Boyd
Genre: Roman,Thriller
Verlag: Berlin Verlag
Preis: 9,99
ISBN: 978-3-8333-0986-1
Seiten: 368

18.10.2013 17:11:09
Manschetten

Auch wenn Boyd über seine letzten Romane hinweg immer langweiliger wurde, ist dieser Boyd zudem schlampig geschrieben und weder "sophisticated" noch verworren oder amüsant. Als hätte Boyd lediglich seinen Namen hergegeben. Der Bond, der hier skizziert wird, ist ein einseitig-gebildeter und verkitschter Langweiler, der Allgemeinplätze bedient und sich im moralischen "common sense" sonnt, um diesen in tiefster Selbstreflexion ständig zu untergraben. das Werk ist reich an Plattitüden und die Darstellung der "vielfältigen" Liebesabenteuer mit wechselnden Partnerinnen ist an Oberflächlichkeit und sprachlichem Wiedergängertum kaum zu überbieten. lediglich der ausgeprägte Alkohol- und Tabakkonsum Bonds ist variantenreich erörtert und lädt zur Nachahmung ein. Die Story an sich lässt Spannung größtenteils vermissen, der Plot und die Auflösung stellen keinen Anspruch an den Leser. Auch da die Protagonisten derart oberflächlich gezeichnet sind, geht das Interesse an einer tieferen Auseinandersetzung mit Konflikt und Eskapaden zusehends verloren. Ich denke Boyd hat insofern großartiges geleistet, indem er das Groschenromanartige, das in Ian Flemings Originalen angelegt ist, perfekt imitiert. Als Fälscher ist er umwerfend, leider kann der Roman keinen Vorteil daraus ziehen udn bleibt Schund. Dann doch lieber den echten Boyd mit seinem Spion, so wie er irreführend mit der Rezension zu "eines Menschen Herz" auf dem Bond-Solo Buchrücken beschrieben wird.

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