Ohne jeden Zweifel

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • London: Simon & Schuster, 2014, Titel: 'The farm', Originalsprache
  • München: Der Hörverlag, 2013, Seiten: 1, Übersetzt: Friedrich Mücke & Dagmar Manzel, Bemerkung: MP 3

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Sabine Bongenberg
Zweifellos gelungen

Buch-Rezension von Sabine Bongenberg Mai 2013

Tom Rob Smith, bisher bekannt durch seine Thriller Kind 44 und Agent 6, die sich im Milieu der Weltverschwörungen abspielen, richtet sein Augenmerk in diesem Buch auf die privaten Dramen in der Familie. Grundsätzlich mag diese Verschwörung bedeutungsloser als die der großen Weltpolitik sein. Dennoch bildet die Familie das Rückgrat einer jeden Gesellschaft und so wirken sich Bedrohungen dieses Friedens im Kleinen ebenso unheilvoll aus, wie die der Weltgeschichte.

Jeder hat sicherlich einmal die Feststellung gemacht, dass er gegenüber seinen Eltern immer das Kind bleibt. Unabhängig davon, ob man zehn, zwanzig oder dreißig Jahre alt ist. Streitigkeiten zwischen Vater und Mutter stürzen einen jeden daher in einen Loyalitätskonflikt und der wiegt umso schwerer je heftiger jede Seite bestrebt ist, die Tochter oder den Sohn von seinem Standpunkt zu überzeugen und auf seine Seite zu ziehen.

Lügen und Geheimnisse

In eben diesen Konflikt wird Mark der in London lebende Protagonist der Geschichte unvermittelt katapultiert. War er bis zu diesem Moment davon ausgegangen, dass sich seine Eltern in Schweden ein neues beschauliches Leben aufgebaut haben, bricht mit der abrupten Rückkehr seiner Mutter plötzlich seine Welt zusammen. Hatte er geglaubt, dass die Ehe seiner Eltern mehr als harmonisch ablief, muss er erfahren, dass Streitigkeiten und Konflikte vor ihm verborgen wurden. Wähnte er die beiden in wirtschaftlicher Unabhängigkeit und das neue Leben in Schweden als Ausdruck eines selbstbestimmten Aussteigermodells, wird er damit konfrontiert, dass diese Lebensweise durch wirtschaftliche Zwänge bestimmt wurde. Kurz – ein ganzes Weltbild wird in Frage gestellt und beginnt zu wanken.

Diese Konstruktion sollte schon ausreichen, um die Welt eines – wenn auch erwachsenen – Kindes zu erschüttern. Dennoch erfährt die Konstellation eine besondere Dramatik als die Daniels Mutter Tilde von einer Verschwörung berichtet, in die sie im beschaulichen, ländlichen Schweden unvermittelt hineingeschlittert ist. Nicht nur, dass sie offensichtlich einem Geheimnis auf die Spur gekommen ist, dass neben Kindesmissbrauch, einem mafiösen Netzwerk und dem daraus folgenden Gesetz des Schweigens eine Atmosphäre von Gewalt und Misstrauen schuf, wurde sie auch in der dörflichen Gemeinschaft offensichtlich zum Sündenbock bzw. zur Verrückten auserkoren. Jeden Schritt, den sie unternahm, um die neuen Nachbarn von ihrem Willen zur Gemeinsamkeit zu überzeugen wurde zu ihren Ungunsten ausgelegt und ihr ins Gesicht geworfen. Daniel erfährt, dass seine Mutter in den letzten Monaten in einem Umfeld der Angst, Einsamkeit und Verzweiflung lebte. Im Hinblick auf das Tempo der Geschichte wäre hier allerdings wünschenswert gewesen, nicht jede Einzelinformation bis zum letzten Punk auszuwalzen.

Der Feind in meinem Bett

In dieser Situation wird normalerweise die besondere Beziehung zwischen einem Paar vertieft. Sie können gemeinsam dem Rest der Welt die Stirn bieten. Vorausgesetzt, sie halten zusammen. Was aber, wenn der Eindruck entstehen muss, dass auch der langjährige Partner von der allgemeinen Verschwörung verführt und eingewickelt wurde. Wenn auch er zum Lager der Feinde gehört?

 

Du wirst dich immer wieder fragen, wie es solche Anschuldigungen gegen deinen Dad geben kann, gegen Chris, einen freundlichen sanftmütigen Mann, der dir ein wunderbarer Vater war, der die Einsamkeit liebt, gern angelt, und wandert. Dann denk daran: Er hat eine Schwäche, die andere ausnutzen können...Er gibt leicht nach. Er lässt sich von anderen beeinflussen. Und er hat Bedürfnisse, wie jeder andere Mensch auch...

 

Daniels Vater Chris steht den Anschuldigungen seiner Frau natürlich nicht untätig gegenüber. Er hat vielmehr schon den Boden der ersten Zweifel bereitet, in dem er seinen Sohn über den vermeintlichen Gesundheitszustand der Mutter aufklärte. Der Satz "Deine Mum ist im Krankenhaus. Ich musste sei einweisen lassen." beschreibt in seiner Kürze alles und lässt keinen Interpretationsspielraum zu.

Mit fortgeschrittener Lektüre des Buches müssen sowohl der Leser als auch Daniel eine Entscheidung treffen, welcher Seite sie Glauben schenken wollen und diese Entscheidung wird mit jedem kleinen Ereignis, von dem die Mutter berichtet, das aber in ihren Augen ein weiteres Mosaikstein zu der großen Verschwörung bildet, einfacher. Dennoch stellen sich Leser und auch der Protagonist die Frage, ob diese Lösung tatsächlich die Richtige ist. Reicht es einfach, Tilde als Verrückte abzustempeln, die in ihrem Wahn überall Bedrohungen ausmacht? Die Wahrheit zu diesen Fragen kann nur in der friedlichen Landschaft Schwedens gefunden werden und hier begleitet der Leser Daniel auf einer Spurensuche, die letztendlich die Wahrheit über die Ereignisse und über Tildes Lebens aufdeckt.

Spurensuche in Schweden

Nach all den Fragen zur Glaubwürdigkeit der sich widersprechenden Elternteile, die teilweise schon als quälend empfunden werden, gönnt Smith dem Leser hier endlich einen Ausflug in die klassische Ermittlungsarbeit und die Spurensuche. Endlich können hier Vertuschungen und Geheimnisse einer kleinen Gemeinschaft und die persönlichen Tragödien der agierenden Personen aufgedeckt werden. Nach allen Verstrickungen werden hier die Lösungen gefunden, die das Empfinden der Mutter und die Beteiligungen der Dorfbewohner aufklären. Auch hier bedient sich der Autor im besonderen Maße der Gedankenwelt seiner Protagonisten, so dass der Leser auch an dem Gefühl teilnimmt, in einem Alptraum oder in einer Märchenwelt gefangen zu sein. Welten, die sich ein missbrauchtes Kind erschuf, um seinem Dasein zu entfliehen. Hier muss als absolutes Manko aber auch festgehalten werden, dass das versöhnliche Ende der letzten Seiten auch einem Märchen entsprungen sein muss. Hier sollte sich der Autor einmal fragen, ob die Risse und Schäden der Seele tatsächlich mit derartig einfachen und simplen Mitteln geheilt werden können.

Als Fazit ist demnach festzuhalten: Ein gelungenes Werk, das seinen Leser bis zur vorletzten Seite fesselt. Wer hier dann aufhört, braucht sich über das dumme Ende dann auch nicht zu ärgern.

Ohne jeden Zweifel

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Letzte Kommentare:
16.08.2018 21:37:48
Palindrom

Nachtrag.
Gerade habe ich mir die Meinung von Sabine Bongenberg zu diesem Buch durchgelesen.
Sie "rankt" die Geschichte ja durchaus hoch ein, ich frage mich allerdings bei solchen Rezensionen auch manchmal (wie in diesem Fall) muss man einer Geschichte derart vorweggreifen, auf des Lesers Phantasie regelrecht eindreschen?
Hätte ich diesen Kommentar vor dem Verzehr des Buches gelesen, hätte es dem Vergnügen Schaden zugefügt. Auch wie man welche Eizelheiten einer Geschichte bewertet, sollte man vieleicht lieber in irgendwelchen Foren diskutieren, mit Menschen die das Buch SCHON GELESEN haben. Über das Ende wurde sich viel beklagt so auch hier.
Als "versöhnlich" würde ich es nicht bezeichnen, oder gar als "dumm".
Es endet abrupt, ja. Denn die Geschichte ist erzählt, Alles was jetzt noch folgen könnte, erforderte ein ganzes, anderes Buch.

16.08.2018 21:17:04
Palindrom

Mir gefiel die Geschichte außerordentlich gut. Auch ich würde das Buch nicht als Thriller bezeichnen, eher als Drama, Tragödie. Die Geschichte weiß zu berühren, auch die Protagonisten (Allen voran natürlich die weibliche Hauptfigur) sind fein und überzeugend gezeichnet.
Auch fand ich die Chronologie der Geschichte alles andere als langatmig (wie in einigen Kritiken zu lesen war) der Haupterzählerin in ihren detailierten Ausführungen zu folgen empfand ich als ausgesprochen spannend (vieleicht deshalb das Label "Thriller"!?) Ich kann dieses Buch uneingeschränkt jedem ans Herz legen, der den, sich doch irgendwie immer mehr wiederholenden, Krimi-Einheitsbrei manchmal auch nicht mehr lesen kann. Hier stehen interessante Charaktere und atmosphärische Orte im Vordergrund und vor Allem ein tiefer Einblick in die menschliche Psyche.

04.03.2018 16:05:00
monika hahn

eine abstruse geschichte, abstrus erzählt und die kaum mehr ist, als ein endloser, fader, wirrer monolog. dazu zäh wie kaugummi, auf dem man stundenlang lustlos rumkaut. es braucht einige willenskraft, smiths "ohne jeden zweifel" bis zum auch nicht eben überraschenden schluss durchzuhalten. mir ist das nur mit tagelangen lesepausen geglückt. und jetzt: ab mit dieser story in einen der nächstgelegenen öffentlichen bücherschränke...

02.01.2018 17:55:48
tassieteufel

Daniels Eltern haben nach einem langen Arbeitsleben Haus und Gärtnerei verkauft und sind auf einen abgelegenen Bauernhof in Schweden gezogen, wo sie ihren Ruhestand genießen wollen. Daher fällt Daniel aus allen Wolken als er einen Anruf von seinem Vater erhält, dass Mutter Tilde in die Psychiatrie eingeliefert werden mußte, da sie Verfolgungsängste und Wahnvorstellungen hat. Doch plötzlich steht Tilde bei Daniel in London vor der Tür und erzählt eine völlig anderen Geschichte, vom Verschwinden einer jungen Frau, von Missbrauch und vertuschten Verbrechen. Niemand will ihr glauben und da auch scheinbar Daniels Vater involviert ist, ist Daniel ihre letzte Hoffnung. Daniel ist hin und her gerissen zwischen seinen Eltern und ihren gegensätzlichen Aussagen. Er versucht sich selbst ein Bild zu machen und stößt auf Geheimnisse und Lügen in seiner Familie.

Als Leser lernt man zunächst kurz Daniel kennen, der sich in London mehr oder weniger treiben läßt, er wähnt seine Eltern gut abgesichert in Schweden ihren Ruhestand genießen, doch auch das entpuppt sich als Illusion, als seine Mutter ihm später von finanziellen Schwierigkeiten berichtet. Er selbst hat es immer noch nicht geschafft, seinen Eltern von seiner Homosexualität zu berichten und als dann unerwartet seine Mutter vor der Tür steht, muß er Lebenspartner Mark als Mitbewohner vorstellen.
Das Buch als Thriller zu bezeichnen ist vielleicht ein wenig irreführend, wer rasante Action und verwickelte Verschwörungen erwartet, der wird mit Sicherheit enttäuscht sein. Denn die Geschichte entwickelt sich nur langsam und das das Geschehen wird hauptsächlich in Dialogen zwischen Mutter und Sohn erzählt. Tilde berichtet rückwirkend anhand zahlreicher Beweise die sie gesammelt und einem Tagebuch das sie geführt hat, ihrem Sohn, was sich seit ihrem Umzug nach Schweden zugetragen hat. Die Spannung zieht sich hier mehr aus der Frage, wem von seinen Eltern Daniel glauben soll. Das Bild das Daniel von seinen Eltern hat, bricht vollkommen zusammen. Auch dass er seinen Eltern seine sexuelle Orientierung und seine berufliche Erfolglosigkeit verschwiegen hat, hat dazu geführt, dass sich zwischen Eltern und Sohn eine Entfremdung eingestellt hat, die Daniel nun doppelt trifft. Er beschließt, der Sache selbst auf den Grund zu gehen, borgt sich von Mark Geld und fährt nach Schweden um dort auf Spurensuche zu gehen und was er herausfindet, ist völlig anders, als man eigentlich erwartet hat. Statt Thrill und Action stehen hier eindeutig die Protagonisten im Vordergrund, ihre Gefühle und Empfindungen und die hat der Autor sehr authentisch und nachvollziehbar geschildert. Einziger Wermutstropfen war für mich das doch recht abrupte Ende, das im Gegensatz zum Rest der Story recht abrupt daher kam. Die Auflösung war für mich zwar unerwartet, aber dafür glaubwürdig und in sich stimmig. Interessant ist auf jeden Fall auch das Nachwort, in dem Autor schildert, wie es zu dem Buch gekommen ist.

Fazit: ein tiefgründiger Thriller, bei dem aber der "Thrill" eindeutig nicht im Vordergrund steht. Trotz der eher leisen Töne zieht die Geschichte den Leser in den Bann, weil lange Zeit völlig unklar ist, wer von Daniels Eltern Recht hat und vor allem was hinter allem steckt. Was ist Wahrheit, was Lüge? Wem kann man glauben?, das sind hier die zentralen Fragen die den Leser lange Zeit im Ungewissen lassen und so hintergründige Spannung erzeugen. Das abrupte Ende hinterläßt aber doch einen etwas zwiespältigen Eindruck, da die bisher sehr ausführliche Geschichte plötzlich endet und für Tilde einen Ausgang suggeriert, der so einfach kaum sein kann.

14.02.2015 22:03:09
Schneeglöckchen

Dieses Buch hat mir sehr gefallen. Es beginnt fast geheimnisvoll, man weiß nicht, was man glauben soll. Ich konnte mich in die Figur des Daniel hineinversetzen, in seine Zweifel; in seine Angst, falsch mit seiner Mutter umzugehen; in seine Ungläubigkeit in Bezug auf seinen Vater, und auch in die Unsicherheit, was zu tun ist.
Ein klein wenig langatmig ist es jedoch, als die Mutter ihre Geschichte von vorne zu erzählen beginnt, aus ihrer Sicht, in chronologischer Reihenfolge und akribisch alle Beweise auflistet oder hervorholt. Doch ist es auch das, was mich so nahe an der Figur des Sohnes Daniel sein ließ, so als erlebte ich jede Minute mit.
Im letzten Drittel (ungefähr) des Buches entwirren sich die Fäden und manches erscheint in einem anderen Licht.
Wenn eine Rezensentin hier schreibt, daß die Mutter nicht überzeugend war, dann weiß ich nicht, wie die Figur denn sonst hätte sein sollen, in Anbetracht dessen, was mit ihr los ist. Ich finde die Mutter sehr gut dargestellt.
Es ist kein Krimi, wie die meisten wohl einen Krimi haben wollen. Ein Thriller mit einer Menge Scheußlichkeiten ist es auch nicht. Aber es ist eine eindrucksvolle Geschichte, die nachdenklich macht und die sich unbedingt zu lesen lohnt. Vor allem auch zu Ende zu lesen!

09.02.2015 10:24:02
Nicole Junk

Ich habe es jetzt als Hoerbuch gehoert und muss sagen: Respekt!! Da bin ich gerne ein paar Minuten länger im Auto sitzen geblieben. Es fängt etwas schleppend an, aber ich war schnell in den einzelnen Charakteren drin und es entsteht oft Unsicherheit was wahr ist und was nicht, letztlich fügt sich alles zusammen und ich würde sagen ein Buch bzw. Hörbuch dass auch hinterher noch zum Nachdenken anregt und das ganze Szenario recht realistisch wirken laesst, weil man in der Lage ist, sich in die verschiedenen Charaktere reinzuversetzen.

07.05.2014 19:58:07
Jazzylin

Eine Frau behauptet, ihr Mann will sie in den Wahnsinn treiben und in die Nervenheilanstalt einweisen lassen, weil sie einem Geheimnis auf die Spur gekommen ist - Ich liebe Geschichten, die so anfangen!

Die Story geht auch spannend weiter und ist packend bis zum Schluss.
Das Schöne ist, dass sie ganz ohne Slasher-Szenen und eklige Autopsieberichte auskommt. Dafür gibt es schaurige Orte, Verschwörungstheorien und ein verschwundenes Mädchen.
Ein bisschen wie Simone Van der Vlugt meets Alfred Hitchcock.

Ich finde das Buch packend und hoffe, mehr Thriller dieser Art zu finden.

Noch eine Anmerkung:
Zum Glück habe ich den Kommentar von Anja S. erst gelesen, nachdem ich mit dem Buch durch war. Manche Leute verstehen leider die Bedeutung des Wortes 'Spoiler' nicht.

01.05.2014 20:36:47
Anja S.

Anders als meine Vorrezensenten finde ich dieses Bch einfach nur grandios!!! Aber das liegte vielleicht auch daran, dass ich Psychiaterin werde und mich daher mit Wahnvorstellungen, Wahnsystemen, Wahnwahrnehmungen etc etwas auskenne. Die Geschichte der Mutter beschreibt phänomenal ein solches Wahnsystem und wie die Geschchte ausgelöst wird (was ich hier nicht verraten möchte), ist glänzend gemacht. Offensichtlich hat der Autor sich gut in die Gedanken psychosekranker Menschen eingearbeitet und dies blendend umgesetzt. Chapeau, Herr Smith!!!

05.01.2014 19:14:42
angelika simon

Der Inhaltsangabe nach zu schliessen erwartet man sich von diesem Thriller hoechste Spannung ,die meiner Meinung aber leider nicht erfuellt wurde .Man wartet immer darauf ,dass es besser wird ,aber leider vergeblich .Von Anfang an bis zur Haelfte des Buches sehr langatmig und fast keine Spannung .Die Mutter nicht ueberzeugend .Alles in allem bis jetzt ein Flop ohne besondere Hoehepunkte .Kann ich nicht empfehlen .Enttaeuschend .

16.11.2013 16:32:51
gerald

obwohl der Aufbau doch etwas Spannung in sich hat, plätschert die Geschichte dahin ohne grosse Höhepunkte. Die Geschichte der Mutter erscheint wenig überzeugend, wie auch viele Dinge sehr unschlüssig, sowie unrealistisch sind. Die Geschichte war zwar kurzweiig zu lesen, aber doch sehr weit hergeholt. Hätte mir mehr erwartet.

13.11.2013 17:41:12
schöner lesen

Kein Vergleich zu den vorangegangenen Büchern, der Aufbau der Geschichte dauert viel zu lange. Erst ab Seite 311 beginnt eine Wendung, die dann aber nicht immer schlüssig ist. Sehr Schade nach den drei Büchern vorher, die alle sehr gut recherchiert waren. Davon ist hier nichts zu spüren.
Jedoch hat das Buch insgesamt nur 383 Seiten( Bemerkung zu obigem Kommentar)

24.10.2013 18:41:18
Jörg Monski

Bin jetzt auf Seite 1000 angelangt, die Geschichte plätschert immer noch spannungslos vor sich hin - sehr enttäuschend!
Nach seinem riesen Erfolg Kind44/Kolyma/Agent6, habe ich viel erwartet, muß aber sagen das ich im neuen Buch auf Seite 500 bin und die Geschichte sich sehr zäh liest und sich kaum zu entwickeln scheint.Eigentlich bin ich so verärgert, das ich gar nicht mehr weiter lesen möchte!Ich werde mich wohl weiter quälen müssen!