Des Teufels Kardinal

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

Nach fast zwanzig Jahren erblickt der amerikanische Chirurg Paul Osborn in Paris, auf offener Straße, den Mörder seines Vaters. Doch scheinbar haben auch andere ein Interesse am Tod des Mannes, der seit vielen Jahren unter der falschen Identität eines Henry Kanarack lebt. Gleichzeitig ruft eine Serie von Enthauptungen, bei denen die Köpfe mit chirurgischer Präzision abgetrennt werden, Interpol auf den Plan... Und in Berlin plant Dr. Salettl das Projekt "Übermorgen", die größte Verschwörung aller Zeiten. Paul Osborn tappt mit der Entdeckung Kanaracks in eine lebensgefährliche Falle. Eine atemlose Hetzjagd, die ihn durch ganz Europa führen wird, beginnt.

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

1 x 91°-100°
0 x 81°-90°
1 x 71°-80°
0 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:86
V:1
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":1,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":1,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Die angstvolle Stimme auf dem Anrufbeantworter ist das Erste, was der prominente Anwalt Harry Addison seit langen Jahren von seinem Bruder hört - und das Letzte. Einen Tag später ist Daniel, Priester imVatikan, tot. Doch nicht nur, dass die Polizeit Daniel am Mord eines Kardinals für schuldig erklärt, sie bezichtigt Harry auch noch der Beihilfe. Als man Harry zur Leiche seines Bruders führt, erkennt er, dass das nicht Daniel sein kann - aber niemand will ihm glauben.

Des Teufels Kardinal

Des Teufels Kardinal

Deine Meinung zu »Des Teufels Kardinal«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
30.12.2014 11:13:29
Igelmanu66

Das Rezept für diesen Thriller: Man nehme einen bislang unbescholtenen Anwalt, einen psychopathischen Killer, einen ebensolchen Kardinal, eine junge Nonne, die mit ihrem Gelübde hadert, viele Tote, eine Verschwörung und eine spannende Verfolgungsjagd! Man mische alles zusammen und lese, wie besagter Anwalt um sein Leben kämpft, die Wahrheit herauszufinden versucht und ganz nebenbei eine Katastrophe verhindern muss.

Dass der Ursprung dieser Verschwörung im Vatikan liegt, machte die ganze Geschichte für mich noch umso interessanter. Hin und wieder hab ich zwar überlegt, ob nicht alles doch ein bisschen weit hergeholt ist, aber andererseits: Wer weiß das schon?

Einzig der sprachliche Ausdruck hat mich an einigen Stellen etwas gestört. Bei dem Autor passiert nämlich sehr vieles „plötzlich“. Plötzlich sah er dies, plötzlich startete er den Motor, plötzlich lief er los… Da hätte ich mir schon gewünscht, dass dem Autor mal ein paar andere Worte eingefallen wären. Der Spannung tat das aber keinen Abbruch.

26.08.2014 07:04:14
Dirk Diehm

"Des Teufels Kardinal" ist ein Werk, das spannungsgeladen und komplex geschrieben ist, ohne dass bereits nach einigen Kapiteln klar wäre, wie und wohin die weitere Handlung verlaufen wird. Folsom bedient sich einer sehr lebendigen und angenehm zu lesenden Schreibweise, welche die Handlung plastisch vor dem geistigen Auge des Lesers vorbeiziehen lässt. Das Buch fesselt regelrecht, offenbar dabei allerdings auch gutrecherchierte Details über das Leben und Wirken "hinter den Mauern" des Vatikans. Dank einer am Ende des Buches untergebrachten Lageskizze kann der Leser sich zugleich ein Bild vom "Inneren" des Vatikans, insbesondere der Lage der Gärten und Ähnlichem machen. Der Spannungsbogen hält von Anfang bis Ende auf hohem Niveau ununterbrochen durch, ohne dass Langatmigkeit oder Oberflächlichkeit zu Tage treten.
Es fällt schwer, das Buch zuzuschlagen und wegzulegen. Denn zum einen ist es die lange Zeit (im positiven) undurchschaubare Handlung, die meine Neugierde und mein Interesse stets aufs Neue angestachelt hat, zum anderen natürlich auch das Schicksal der Akteure, das von Folsom alles andere als pathetisch-platt ausgestaltet worden ist. So fliegen denn auch die Seiten - ebenso wie leider eben auch die Stunden - dahin und jedes Kapitel, das eben noch "das Letzte" sein sollte, wird schnell zum "Vorletzten" und "Vorvorletzten". Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich das Buch an einem einzigen Tag durchgelesen, aber der hat bekannt nicht mehr als 24 Stunden. Die Handlung ist einfach faszinierend, die subtile Wissensvermittlung über den Vatikan und seine Einrichtungen bemerkenswert. Zwar finden sich zwischen den Zeilen keine Denkanstöße - zumindest keine, die sich erkannt habe - doch ist das Buch deshalb noch lange nicht flach und anspruchslos. Es bedarf meines Erachtens schon einer gewissen Aufmerksamkeit, um der verschlungenen Handlung folgen zu können, ohne dass allerdings jede Unterbrechung des Leseflusses gleich zum "Reset" führt.
"Des Teufels Kardinal" ist ein Buch, das nicht nur Bücherwürmer begeistern kann. Spannungsgeladen, dabei allerdings ohne besondere Romantik oder Action, kann es auch den Gelegenheitsleser, der auf der Suche nach einer gelungenen Unterhaltslektüre ist, begeistern. Fans von Romantik, Action oder philosophischen Ansätzen werden wird dagegen weniger fündig werden; das Werk ist eher ein spannender und packender Kriminalroman als eine subtile Einführung in philosophische Probleme.