Oxford 7

Erschienen: Januar 2013

Bibliographische Angaben

  • Barcelona: Destino, 2011, Titel: 'Oxford 7', Seiten: 263, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Frankfurter Verlagsanstalt, 2013, Seiten: 285, Übersetzt: Ralph Ammann

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Es sind die späten Achtziger, allerdings die des 21. Jahrhunderts. Die Menschen haben ihren Lebensraum auf das Universum ausgedehnt, interplanetare Firmen wie Coca-Cola und Apple bestimmen als Sponsoren den Lehrplan der Universitäten, und Krankenkassen wachen minutiös über den individuellen Kalorien-, Fett- und Alkoholverbrauch. In der Space-Universität Oxford 7 sieht man durch die künstliche Atmosphäre Earth, Moon und Sun, das Vogelgezwitscher wird pünktlich zum Wechsel der Tages- und Nachtseite angestellt, und die Schwerkraft liegt unverändert bei eins Komma eins, etwas schwerer als auf der Erde. Nur eines bringt die eingespielten Abläufe aus dem Takt: die Studentenproteste. Ständige Kontrolle, keine Prä-Computermusik auf dem Zimmer, keine Kerzen, keine Partys: Der Wunsch nach mehr Freiheit und weniger Sicherheit ist bei den Studenten erwacht. Dekanin Emily Deckart, bekannt für ihre Unnachgiebigkeit und ihre spitzen Absätze, klappert den Gang entlang zur Krisenkonferenz, bereit, den Aufstand niederzuschlagen. Zur gleichen Zeit finden sich die Studenten Mam zelle, BB und Marcuse bei ihrem alten Professor Palaiopoulous ein. Sie haben einen Plan, wie sie Deckart endgültig loswerden können. Mit Hilfe des Draufgängers Rick, der sie in seinem alten Shuttle und dank einiger Tricks durch die Sicherheitsschleusen bringt, fliegen sie zur Erde. Ihr Ziel: Barcelona. Sie wollen einen berüchtigten Systemgegner finden, der in ihrem Plan die Schlüsselrolle spielt. Doch dieser Franz von Assisi ist gefährlicher, als sie dachten.

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Letzte Kommentare:
06.05.2014 18:11:04
geronimox

Nee, das war nix.

Eine langweilige Erzählung über klischeehafte studentische »Wir demonstrieren gegen das Establishment« Pseudo-Revolutionäre der Zukunft.

Ich habe mich schon gewundert, dass dieser eigentlich im 22. Jahrhundert spielende, utopische Roman auf der Krimi-Couch gelandet ist.

Oxford 7 ist in meinen Augen nur eine belanglose Erzählung über ein paar aufmüpfige Studenten der Zukunft, die ihre Universitätsleitung der Korruption überführen wollen.

Ärgerllicherweise blamiert Autor Tusset sich damit, die ferne Zukunft allzu bequem mit Retro-Versatzstücken aus dem 19. jahrhundert zu illustrieren. So hören & sehen die Bildungselite der Zukunft bevorzugt alte Filme wie Casablanca mit Bogart und hören Jazz von Ella Fitzgerald und Dizzy Gillespie, die auf jeder zweiten Seite mit Liedtexten und Filmszenen zitert werden!?

Das ist ja alles ganz doll utopisch – und spiegelt nur die Einfallslosigkeit des Autors bezüglich zukünftiger Film- und Musikerzeugnisse wieder).

Das der Roman recht schmal ist, kann man ihn so nebenbei weglesen, thematisch ist er jedoch weder Fisch noch Fleisch.

Mein Fazit: 5/10 (lauwarm)