Altstadtfest

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • Kassel: Prolibris, 2012, Seiten: 247, Originalsprache

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Polizisten bewachen ein Krankenhauszimmer im Weender Krankenhaus. Sofort ist die Neugier der Journalistin Anna Lehnhoff geweckt. Sie erfährt: Ralf Hebestreit liegt dort zur Behandlung, ein wegen Mordes verurteilter Insasse der JVA Rosdorf, der behauptet, einem Justizirrtum zum Opfer gefallen zu sein. Anna glaubt an eine heiße Story und stellt Nachforschungen an, die sie zurückführen in das Jahrzehnt von Dallas, Michael Jackson und Madonna. Während des Göttinger Altstadtfestes wurde eine junge Frau ermordet, für deren Tod man Hebestreit verantwortlich machte. Anna gelingt es, ein Dokument ausfindig zu machen, das den Fall in einem neuen Licht erscheinen lässt. Doch ihr fehlen die Beweise. Bis das Blatt sich unerwartet wendet.

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Letzte Kommentare:
04.03.2013 14:44:48
Mich gibt es gar nicht

Einer der besten Krimis, die ich in den letzten Jahren gelesen habe! Und ich lese viele Krimis.

Sehr geschickt spielt der Autor mit den drei Zeitebenen: die Kindheit der Antagonistin in den Jahren 1970-1974, das Jahr 1986, in dem der Mord geschieht, und die Gegenwart von 2012. Der aufmerksame Leser ahnt zwar sehr bald, wer wer ist, d.h. welche Person der einen Zeitebene mit welcher der anderen Zeitebene identisch ist, doch das macht nichts, denn die Spannung beruht auf anderen Dingen.

Überzeugend auch die unterschiedlichen Motive für den Mord: bei der Frau ein übermächtiges Rachebedürfnis gegenüber dem, dem sie die Tat anschließend in die Schuhe schiebt, und bei dem Mann sexuelle Hörigkeit. Dies macht die völlige Empathielosigkeit der beiden gegenüber dem mehr oder minder beliebigen Zufallsopfer begreiflich.

Überhaupt schafft es der Autor, sich in alle seine Figuren - nicht nur in die "Helden" - hineinzuversetzen. Die Folge: jede Figur agiert in jeder Situation ihrer Wesensart entsprechend nachvollziehbar. So etwas sollte eigentlich in einem Roman die Regel sein. Bei der heutigen Massenproduktion an Krimis ist es leider die Ausnahme.

Etwas schmunzeln musste ich bei der subtilen Eigenwerbung des Autors auf Seite 162: "Seit sie vor einiger Zeit einen Krimi gelesen hatte, der an der Müritz spielte ..." Na, welcher Krimi das wohl gewesen sein mag? Doch nicht etwa "Fische lügen nicht" von einem gewissen Wolf S. Dietrich?

Alles in allem ist "Altstadtfest" ein rundum überzeugender Krimi, bei dem es weder exzessive Gewalt gibt, noch abstruse Zufälle, noch unmotivierte Handlungsweisen der Figuren, nur um die Handlung voranzutreiben. Es ist ein wenig wie bei Columbo: spannend bis zum Schluss, obwohl die Täter von Anfang an bekannt sind.

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