Beute / Prey

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • München: Blessing, 2002, Seiten: 445, Übersetzt: Ulrike Wasel & Klaus Timmermann
  • Augsburg: Weltbild, 2003, Seiten: 445
  • München: Goldmann, 2004, Seiten: 445
  • München: Goldmann, 2005, Seiten: 445
  • Köln: Random House Audio, 2006, Seiten: 6, Übersetzt: Hannes Jaenicke

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Michael Drewniok
Höhepunktlose Routine nach Crichton-Billig-Schema

Buch-Rezension von Michael Drewniok Mai 2003

Das Leben des globalisierten Arbeitnehmers der Gegenwart kann schon sehr spannend sein ... Noch vor kurzem gehörte Jack Forman zu den Prinzen von Silicon Valley. Mit seinen vierzig Jahren zwar schon ein wenig zu angegraut, um mit den jugendlichen Selbstausbeutern Schritt zu halten, galt er trotzdem noch als brauchbares Arbeitspferd aufgrund seiner naturwissenschaftlichen Vorbildung. Forman koordinierte die Erstellung komplexer Programme, mit denen sich biologische Prozesse simulieren lassen. Die Erschaffung eines digitalen Ameisenstammes war schon weit gediehen, als Jack seinen Chef bei krummen Geschäften erwischte. Er verletzte den Ehrenkodex seiner Branche, als er diesen anschwärzte, wurde zur Strafe entlassen und auf eine Schwarze Liste geschäftsschädlicher Wahrheitsapostel und Spielverderber gesetzt.

Seither spielt Jack den Hausmann für seine drei Kinder und Gattin Julia, die in der Zwischenzeit als Karrierefrau bei Xymos Technologies glänzt, einer Firma, die in "molekularer Produktion" macht, was nichts anderes als die Herstellung sogenannter Nanomaschinen bedeutet - Apparate von der Größe einzelner Moleküle, so winzig, dass sie z. B. in Kameragestalt durch die Körper kränkelnder Menschen geschickt werden können, um dort vor Ort nach dem Rechten zu sehen. Allerdings ist der Stand der Technik noch längst nicht so weit, dass diese verheissungsvolle Vision Realität werden könnte. Xymos will es jetzt allerdings geschafft haben, was Jack jedoch nur bedingt mit Stolz auf seine erfolgreiche Ehefrau erfüllt. Julia benimmt sich nämlich seit einiger Zeit merkwürdig, ist schroff und abweisend zur Familie und praktisch ständig im Büro. Sie erklärt dies durch Stress in der Firma, doch Jack vermutet eine Affäre, nachdem er sie bei einigen Lügen ertappt hat.

Dass die Wahrheit auch dieses Mal irgendwo da draussen zu finden ist, merkt Jack indes erst, als sich die Ereignisse überschlagen. Xymos heuert ihn als Berater an, denn in der geheimen Fertigungsstätte der Firma in der Wüste von Nevada geht Unheimliches vor. Genialität, Gleichgültigkeit und menschliches Versagen haben hier einen digitalen Golem geschaffen: Von ungeduldigen Geldgebern unter Druck gesetzt, haben Xymos- Wissenschaftler auf dem Weg zur funktionstüchtigen Nanomaschine einige Abkürzungen genommen. Sie lassen sich bei der Produktion jener Rohmoleküle, aus denen die kleinen Wunderwerke montiert werden, durch manipulierte Bakterien unterstützen. Der Einfachheit wegen wählte man eine Spezies, die sehr gut in den Eingeweiden warmblütiger Lebewesen existieren kann. Was dabei entsteht, wissen die modernen Frankensteine selbst nicht so genau, was fatal ist, da ein ganzer Schwarm dieser seltsamen Nanomaschinen durch einen technischen Defekt ins Freie gelangte. Dort hat er nicht nur "überlebt", sondern zeigt deutlich, dass er über Intelligenz verfügt. Die einzelnen Maschinchen arbeiten als Verbund, und sie sind brandgefährlich: Xymos bastelte nämlich auch an molekülkleinem Kriegsgerät, das jetzt seine Effizienz nicht im Nahen Osten bei der Bekämpfung terroristischen Natterngezüchts, sondern in Gottes Vereinigten Staaten unter Beweis stellt ...


Wie bekämpft man einen Feind, den man nicht sehen kann? Gar nicht, wie jedermann (und jede Frau) bestätigen wird, der (oder die) wieder einmal von Schnupfenviren attackiert wurde, gegen die immer noch kein Kraut gewachsen ist. Unsichtbar bedeutet also längst nicht ungefährlich, und das ist die Prämisse, auf der Bestsellerautor Michael Crichton seinen neuen, mit Spannung erwarteten Wissenschafts-Thriller fußen lässt.

Es fängt auch gut an: als stimmiges Psychogramm eines Mannes, der sich als hoch bezahlter Spezialist stets über die Widrigkeiten des arbeitenden Pöbels erhaben fühlte, bis ihm die Rezession, vor der heute alle gleich sind, schliesslich doch ein Bein stellte. Nun liegt er verwirrt am Boden und bemüht sich, die Scherben seiner Existenz zusammenzukehren. Crichton ist boshaft und witzig genug, ihn dies politisch höchst unkorrekt als Hausmann nicht überwinden, sondern durchleiden zu lassen - der ewige, heute ängstlich unterdrückte, aber offensichtlich weiterhin präsente Albtraum des (amerikanischen) Mannes vor dem matriarchalischen Ende der Welt.

Allmählich mischen sich Vorzeichen unguten Treibens in die ohnehin brüchige Familienidylle. Wieder einmal haben Wissenschaftler Gott gespielt und sich dabei denkbar dämlich angestellt. Das scheint Crichton, der Schriftsteller, imitieren zu wollen, indem er keine Spuren legt, die sacht für Thrill und Stimmung sorgen, sondern ausnahmslos jede zukünftige Verwicklung so durchsichtig anlegt, dass noch der dümmste Leser merkt, in welche Richtung dieser (schlappe) Hase läuft. Da gibt es nicht die kleinste Überraschung, stumpf arbeitet sich der Verfasser von A nach B vor, dann weiter nach C ... und dann ist eigentlich Schluss: Sobald wir die einsame Forschungsstation in der Wüste erreicht haben, bricht die Geschichte zusammen. Man merkt förmlich, wie Crichton die Lust verliert. Öde Hollywood Routine dominiert nun die erst recht vorhersehbare Handlung. (Zur Erinnerung: Michael Crichton ist auch ein durchaus erfolgreicher Drehbuchautor und Filmregisseur, dem 1972 mit "Westworld" sogar ein ewiger Klassiker des Science Fiction-Kinos glückte.) Da wird viel gerannt und gestorben, doch daraus entstehen nur noch Leerlauf und Langeweile.

Wie immer ist Crichton den alten Sünden verfallen: Er hat nicht nur einen Roman, sondern gleich die Drehbuch-Vorlage für den bereits geplanten Film geschrieben. Normalerweise sind das zwei recht unterschiedliche Medien, aber wieso sich die Arbeit unnötig schwer machen, wenn man auch so doppelt abkassieren kann? Die zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit, mit der Crichton seine gutgläubigen Leser oder Zuschauer ausnutzt, wird dem fassungslosen Leser offenbar, wenn er (oder sie) mit einem Finale abgespeist wird, dass an hirnloser Dürftigkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Sinnlose Taten, dämliche Dialoge, leblose Action-Szenen - Crichton will nur noch irgendwie zum Ende kommen; er hat längst aufgegeben, dies in Würde und einigermaßen logisch zu schaffen, und schämt sich nicht einmal, früher aufwändig begonnene, dann irgendwann abgewürgte Handlungsstränge in einem angeklebten Nachwort zu "erklären".

Crichton-Sünde Nr. 2 ist das schamlose Plagiat des eigenen Werkes. Dieser Mann scheint über ein nur begrenztes schriftstellerisches Talent zu verfügen, vor allem aber unter einem gravierenden Mangel an Fantasie zu leiden. Immer wieder staubt er dieselben wenigen Ideen ab, schraubt sie in etwas veränderter Reihenfolge zusammen und meint ernsthaft, dies werde niemand merken. "Beute" ist nichts als eine Neuauflage des Crichton-Frühwerks "The Andromeda Strain" (1970, dt. "Andromeda - Tödlicher Staub aus des All"), verquickt mit der Drehbuch zum Crichton-Film "Runaway" (1984, dt. "Runaway - Spinnen des Todes"). High-Tech-gerüstete Forscher, die ihr blaues Wunder erleben, konnten (oder mussten) wir zum ersten (und besten) Mal in "Congo" (1980, dt. "Expedition Kongo") und seither immer wieder ("Sphere", dt. "Die Gedanken des Todes", natürlich in beiden "Jurassic Park"-Teilen oder in "Timeline") verfolgen.

Die desaströse Schlampigkeit der zweiten Buchhälfte lässt sich auch in der Figurenzeichnung verfolgen. Während Jack Forman als sympathischer Protagonist sorgfältig aufgebaut wird und überzeugen kann, agieren in der Wüste Nevadas ausschliesslich eindimensionale Pappkameraden. Die nanotechnisch aufgerüstete Julia ist eine reine Lachnummer, ihr Ende nicht tragisch, sondern plump auf den (Schau-) Effekt getrimmt und absolut kalt lassend.

So gibt es auch nach dem wirren "Timeline" rein gar nichts Positives oder gar Neues aus dem Crichtonversum zu berichten. Das ist im Grunde auch gar nicht nötig: Der Verfasser und seine Werke haben längst einen Status erreicht, der sie über schnöde Kritik erhebt. "Beute" hat wie jedes Buch von Michael Crichton spätestens ab "Jurassic Park" mehr mit der Wunderwelt der maßgeschneiderten Mikro-Maschinen gemeinsam, als dies auf den ersten Blick sichtbar wird. Auch dieses Werk wurde kühl am Reissbrett entworfen; schon lange, bevor es überhaupt geschrieben war, wurde es schon beworben. Sogar die Filmrechte gingen schon für eine Fantasiesumme an Hollywood, was endgültig den Status von Michael Crichton dokumentiert, der nicht einfach nur ein Schriftsteller, sondern ein ziemlich mächtiger Mann in der Unterhaltungsindustrie ist. Dabei spielen Inhalt oder gar Qualität von "Beute" innerhalb des Marketing-Konzeptes nicht die geringste Rolle: Dieses Produkt wurde weltweit als Bestseller für den Weihnachtsmarkt des Jahres 2002 entwickelt. In dieser Hinsicht hat die Branche viel von Hollywood gelernt. Dort ist man schon seit Jahren dazu übergegangen, selbst mittelprächtige Filme in möglichst hoher Kopienzahl in die Kinos zu pressen: Der erste Ansturm der Neugierigen sorgt dann für hohe Besucherzahlen, bevor die Mundpropaganda womöglich ihr kassengiftiges Werk tut.

Diese Strategie funktioniert auch auf dem Buchmarkt: "Beute" erscheint praktisch in allen Industriestaaten dieser Erde gleichzeitig. Kein niederträchtiger Kritiker aus USA kann so z. B. dem deutschen Verlag in die Suppe spucken. Daher wurden auf "Beute" auch gleich zwei Übersetzer los gelassen, um ja keine Zeit zu verlieren. Sie haben ihre Arbeit zur angenehmen Abwechslung zumindest so erledigt, dass sich das Ergebnis ohne lautes Leser-Stöhnen lesen lässt, das üblicherweise solche Hauruck-Aktionen begleitet. Womöglich überwiegt aber auch einfach die Enttäuschung über die zum Medienhype aufgeblähte Zeit- und Geldverschwendung, die dieses krude Werk darstellt.

Beute / Prey

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Letzte Kommentare:
25.04.2016 18:47:07
kfir

Das Konzept des Buches erinnert schon stark an den Dino-Park. Eine neue Technologie wird von einem geldgierigen Unternehmen zur Serienreife gebracht, doch leider macht sich das Ergebnis selbständig, was leider nur für den Leser vorhersehbar ist. Ein etwas unbedarfter Hausmann wird unvermittelt involviert, nimmt die Sache in die Hand, wächst über sich hinaus und rettet so ganz nebenbei die Welt. Was bei den Dinos noch wunderbar geklappt hat, denn jeder kann was damit anfangen und jedes Kind findet sie süss, funktioniert bei der Nano-Technologie nicht bei jedem Leser. Zu wenig greifbar ist das Thema.

Dabei kann man Micael Crichton in Bezug auf seine Recherche keinen Vorwurf machen. Es ist wieder einmal alles technisch denkbare glaubhaft und auch für den Laien gut verständlich geschildert und fachlich fundiert. Dabei findet der Autor einen guten Spagat zwischen wissenschaftlichen Erklärungen, die sich durch den ganzen Text ziehen und der eigentlichen Handlung.

Leider liegt die Schwäche dieses Buches in der Handlung und der Charakteren. Die Personen sind ziemlich schwach und glatt gezeichnet, bieten kaum Ansatz einer Entwicklung, sind in manchen Szenen unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar. Sehr gut durchschaubar und streckenweise leider auch vorhersehbar ist leider die Handlung. Der Thematik und den Nano-Partikeln entsprechend kommt es zu sehr vielen Dialogen. Um ein wenig "Fleisch auf die Knochen" des Buchgerippes zu bekommen, greift Crichton wie auch im Dino-Park zu zahlreichen Action-Szenen. Diese sind allerdings dermassen hanebüchen und unglaubwürdig, dass es schon fast weh tut.

Insgesamt wird hier ein interessantes Thema recht schwach umgesetzt, die mahnenden Worte des Autoren zur Nano-Technologie versöhnen allerdings ein wenig.

28.01.2012 15:08:27
Michael Lübbeke

Ich habe mittels Hörbuch das Werk kennengelernt: eines der enigen Hörbücher, die ich nach der Hälfte abgebrochen habe. Der Schmerz ist wirklich zu groß: dass die Entwicklung von "künstlicher Intelligenz" (ansich schon ein grober Übersetzungfehler aus den 70er Jahren) hier mit Nano-Technologie verknüpft wird, ist schon hirnrissig: entweder Computerprogramme, die in einer Maschine laufen oder chemische Prozesse. Aber nicht beides! Als es dann auch noch mit Gen-Technologie getoppt wird (die Nano-Partikel tragen Baktieren), wird das ganze zur völligen Sinnlosigkeit.
Aber gut: es ist ja auch ein Thriller und kein Sachbuch.
Allerdings ist die Handlung so offensichtlich angelegt, daß bei absolut jeder Beschreibung (z.B. Jacks Rundgang in der Fabrik) der gesamte 2. Teil perfekt vorhergesagt werden kann. Beweis: nachdem ich nach der 1. Hälfte abgebrochen habe, lese ich in Wikipedia den Rest, und schau: keine einige Neuigkeit. Sorry, ich kann auch keine gut angelegten Charaktere (außer Jack) erkennen; aber auch er als Vater wundert sich nichtmal über die fehlende Emphatie der Mutter wenn die Tochter ums Überleben kämpft? Nein, auch nur mittelmäßige Dramaturgie kann man in diesem Roman nicht erkennen.
Und um Nano-Technologie besser einschätzen zu können, soltle der interessierte Laie besser einschlägige Populär-wissenschaftliche Zeitungen lesen. Die entwicken auch hübsche Zukunftsphantasiesen, basieren aber auf einigermaßen guten Recherchen.

18.08.2011 00:24:37
Nadir36

Natürlich ist das Buch für sich betrachtet keine 5 und hat durchaus seine Qualitäten als Spannungsroman, wenn man nicht schon sämtliche vorhergehenden Bücher von Michael Chrichton gelesen hat. Aber selbst wenn man den Selbstbeklaufaktor mal außer Acht lässt, die Spannungssequenzen sind nun mal reines jump and run und bei Licht betrachtet hat sein Personal auch so viel Innen- oder Seelenleben wie Super-Mario, das nervt auf Dauer schon, so philosophisch interessant und wissenschaftlich korrekt der Ansatz dahinter auch sein mag.

29.07.2011 21:58:43
Torsten H.

5 Prozent sind vielleicht zu niedrig, aber das ist wirklich mit Abstand das schlechteste Buch, das ich von Crichton gelesen habe. Kein Vergleich zu Timeline, Rising Sun oder dem Klassiker: Die ihre Toten essen! Man hat das Gefühl die Story ist einfach um die wissenschaftlichen Ausführungen herungeschrieben worden ohne dass die Handlung aus einem Guss wäre. Die Figuren agieren total künstlich. Offensichtlich hat der Autor beim Schreiben mehr an die spätere Verfilmung als an die Spannung gedacht. Schade, Crichton kann sehr viel mehr..

09.01.2011 11:05:25
Josef

Aus meiner Sicht eines der besten und spannendsten Bücher der letzten Jahre.
Hoch interessant und in der Sichtweise ein absolut aktueller Hintergrund. Die Story ist gut recherchiert und anschaulich erklärt. Eine sehr gute Idee das zu Papier zu bringen. Für mich überhaupt nicht "höhepunktlos". Die Kritik kann ich nicht nachvollziehen, aber Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Da ich hier neu bin erstaunt mich die Kritik des Herrn Drewniok doch sehr. Da andere Leser meinen Geschmack jedoch teilen werde ich zukünftig erst einmal den Leser Kommentaren vertrauen. Also von mir eine 2+.

06.12.2009 14:11:48
Axel Schwarz

1. "Beute" von Michael Crichton ist bei Random House auch als Hörbuch erschienen.
2. Drewnioks Verriss fällt zu scharf aus.
Michael Crichtons "Beute" ist für jeden lesens- und hörenswert, der sich auf eine spanndende und unterhaltsame Art für potenzielle Gefahren der Nanotechnologie sensibilisieren möchte:

12.02.2009 13:36:07
matrix

Meiner Meinung nach ein gutes Buch, allerdings sollte man sich schon ein wenig für das behandelte Themenfeld interessieren.
Mir gefiel besonders die Wandlung vom Hausmann zum Retter;)
Chrichton hätte jedoch noch mehr auf die Fortentwicklung der Schwarmintelligenz eingehen können, da wars für mich ab und zu etwas unverständlich..
..ansonsten auf jeden Fall empfehlenswert

04.02.2009 00:56:54
lilli

fand das buch auch super!
vielleicht ein bisschen klischeehaft...weiterentwicklung der nanotechnologie, künstliche inteligenz gerät ausser kontrolle... sber absolut spannend mit einigen Überraschingsmomenten.
und wer sich für das thema begeistern kann, absolut lesenswert!!!
.
.naja was die kritik angeht, ich hab nicht alle bücher von crichton gelesen, deswegen kann es sein dass sich was wiederholt, aber nur 5° ist absolut untertrieben.

09.01.2009 13:54:36
miko

völlig unverständlich die kritik von Drewniok.
ich finde chrichton kann die spannung im buch gut aufbauen. wer sich etwas für die thematik interessiert findet hier ein absolut lesenswertes buch. es ist gut geschrieben und rechechiert. das einzige was man anmerken könnte ist das es am ende etwas zu hektisch ist und etwas zu actionlastig. trotzdem eine eine empfehlung wert.

01.06.2008 18:34:21
Kristina

Also, ich finde das der Roman Beute spannend und unterhaltsam ist. Aber ich muss sagen, dass sich der Anfang ein bisschen zieht und nicht sehr spannend ist, dafür ist das Ende umso spannender. Ich kann das Buch nur empfehlen.

12.03.2008 14:18:13
crycorner

Herr Drewniok hat offensichtlich eine persönliche Aversion gegen Crichton.

5% ist jedenfalls klarer Machtmissbrauch eines Meinungsbildners, was die Kritiker hier ja eigentlich sein sollten.
Das wirkt sich sogar umsatzschädigend aus, da viele Aufgrund dieser Kritik die Finger vom Buch lassen.
Bitte bei den nächsten Kritiken mit mehr Verantwortungsbewusstsein und Neutralität.

Alleine schon aus rein handwerklichen Gesichtspunkten darf das Buch definitiv nicht unter 60% bewertet werden. Der Rest mag Geschmackssache sein.

Meinen Geschmack hat dieses Buch jedenfalls getroffen. Es beginnt langsam und liest sich in den ersten Kapiteln eher wie ein spannendes Ehedrama. Erst nach und nach kommen Thriller- Komponenten ins Spiel, welche schließlich in einen temporeichen Hollywood-Action-Reisser münden, der auf einem sehr soliden Recherche- Fundament steht.

Von mir daher 80% und Kaufempfehlung, wenn man auf Technologie- Thriller steht.

...Und für die Kritik von Herrn Drewniok: 5%

Grüße,
crycorner

09.03.2008 19:12:43
Der Uhu

Die Kritik zu diesem Buch kann ich überhaupt nicht verstehen.

Es ist spannend, fesselnd und sehr gut geschrieben.
Die Aussage das es sich nur alter schon vorhandener Themen und Elemente, früherer Bücher Crichtons bediendt, ist totaler schwachsinn.

Sicher gibt es Grundübereinstimmungen, aber das ist zu 100% bei jedem anderen Buch jedes anderen Autors so, dass sich
einer bestimmten Thematik widmet.

Ich finde dieses Buch ist, wie viele andere Bücher Micheal Chrichtons, High-Tech-Literatur!

07.12.2007 17:09:40
Peter

Also ich kann diese Kritik von Michael Drewniok, "an hirnloser Dürftigkeit nichts zu wünschen übrig lässt" um es mit dessen Worten auszudrücken, keineswegs nachvollziehen. ch weiß ja wirklich nicht mit welchen hochtrabenden Erwartungen Herr Drewniok ein Buch liest, aber für mich ist nur wichtig dass mich das Buch unterhält und ich mal abschalten kann.. Davon abgesehen fand ich auch hochspannend die Materie und de Recherchen sehr gut, die Crichton in sein Buch hat einfließen lassen. Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen, denn mir hat es sehr gut gefallen!

03.12.2007 13:28:38
Thurgood

5°?! Nee.

Mir hat das Buch extrem gut gefallen. Nach "Dino Park" Crichtons bestes Werk, will ich fast meinen.
Mich hat lediglich das Ende, der Showdown etwas enttäuscht. Bis dahin wurde ich bestens unterhalten - und letzten Endes will ich nich mehr als dies: unterhalten werden und das gut.
Dies tut Crichton tadellos. Daher kann ich diese knauserige Bewertung in keinster Weise nachvollziehen.
82° halte ich für absolut angemessen.

30.10.2007 12:50:11
gowron

Hallo,

was John Grisham für die Gerichtsromane ist, ist Michael Crichton für die Technologie und Wissenschaftsromane. Dabei bedient er sich häufig auch Science-Fiction-Elementen. So auch in "Beute". Hier geht es um Nanosonden, die für spezielle Aufgaben in Geheimlabors entwickelt wurden. Doch sie brechen aus und dringen in die Blutkreisläufe von Lebewesen ein, um diese zu kontrollieren.

Crichton gibt sich größte Mühe, die Funktionsweise dieser Mini-Roboter bis ins kleinste Detail zu erläutern, um das Buch möglichst realitätsnah wirken zu lassen. Dabei verpaßt er allerdings die Chance, auch eine spannende Story daraus zu entwickeln. Das Buch hat den typischen Spannungsbogen eines Science-Fiction-Thrillers: Übermächtige fremde Intelligenz breitet sich aus, wird den Menschen gefährlich, fordert Opfer und muss bekämpft werden.

Mich hat "Beute" ein Stück weit enttäuscht. Es lässt sich gut lesen. Vieles wirkt aber doch sehr konstruiert. Vor allem ist das Buch an vielen Stellen mehr schleppend als spannend erzählt. Es hat dem Genre keine neuen Aspekte anzubieten. Schade.

Viele Grüße,

Gowron.

27.08.2007 17:50:45
Daniel

Plastisch geschrieben und fesselnd. Die Wertung des Kritikers Herr Michael Drewniok kann ich nicht nachvollziehen. Ein absolut empfehlenswertes Buch, wenn man sich für Technologien der Zukunft interessiert.

14.08.2007 11:38:52
Kerstin

Ich fand "Beute" sehr farbig und detailgetreu erzählt. Spannung fehlte nicht an den falschen Stellen. Ich werde mir bestimmt noch einige Bücher von Michale Crichton besorgen und lesen. Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gekommen (In einer DOKU wurde gezeigt wie Bücher gemacht werden als Beispiel dieses Buch von Michael Crichton), als erstes Buch das ich von ihm gelesen hab fand ichs total Spitze!

26.06.2007 09:10:30
Kohlhaas

Ich habe nur die Zusammenfassung gelesen. Das traurige ist, das die Thematik vermutlich nicht mal erfunden ist. Solche Abläufe sind Realität. Schaut ech mal um wieviele Hausmänner es gibt.

10.01.2007 17:26:01
Marc

Als ich das Buch angefangen hab zu lesen fand ich es nicht so toll, weil es da ja erst um geschirr ging^^ aber dann fand ich es echt spannend und richtig gut geschrieben.

11.06.2006 18:13:46
hihihi

ich muss in der schule eine buchvorstellung machen die als schulaufgabe zählt und ich hab mich sofort für die beute entschieden weil es mich beim lesen schon so gefesselt hat

11.04.2006 14:24:35
Nina

Also ich bin eigenenlich kein Bücherfan, aber als ich letztes Jahr im Sommerurlaub am Strand lag und meine Bücher alle schon ausgelesen hatte, nahm ich halt eines meines Vaters^^
naja..mein erster eindruck war nicht so der hammer...aber dass änderte sich sehr schnell!!=D
Ivch find das Buch einfach fantastisch und werde es bald in der Schule vorstellen^^

Lest was ihr könnt^^

17.02.2006 15:24:04
Kaiser Wilhelm II.

Nach meiner Meinung ist jeder ,der das Buch für \'\' langweillig\'\' empfindet, nur zu dumm für die Fachbegriffe und ich meine das diese Menschen deshalb dieses empfinden haben weil sie den Komplex dargestellten Zusammenhänge nicht Folgen können.

18.01.2006 19:16:11
Jonas

Ich find das Buch total spannend. bin zum schluss überhaupt nicht mehr davon weggekommen weil ich es durch haben wollte. hatte vorher schon timeline und enthüllung gelesen. und ich mag absolut jedes chrichton werk!

23.10.2005 20:15:34
Marvin

Wir nehmen gerade, auf meinen Vorschlag hin dieses Buch im Deutsch-Unterricht der 12. Klasse durch. Meiner Meinung nach ist es sehr spannend geschrieben und hat mir einen kleinen Einblick in die Welt der Nano-Technologie verschafft denn wer kann sich wirklich etwas unter Quantenphysik vorstellen. Auch kann man wunderbar über dieses Thema diskutieren, gerade weil so wenig bekannt ist macht dann das Recherchieren immens viel Spaß. Das aber manchmal die Realität auf der Strecke bleibt ist nicht verwunderlich aber meiner Meinung nach sollte man dann so ein Buch nicht lesen, wenn man solche Bücher mit der Realität vergleicht.
Auch für mich war es mein erstes und bis jetzt einziges Chrichton Buch, vllt. werde ich mir mal eines seiner anderen Werke ansehen. Aufjedenfall kann ich dieses Buch jedem empfhelen der Spaß an SF und Action hat.

07.07.2005 21:49:04
Webber

Beute war auch mein erstes Crichton Buch und ich fand es Spitze! Überaus spannend und rafiniert geschrieben. Was mir auch sehr gefallen hat, das es endlich einen Krimi mit viel technischen Background gibt. Meiner Meinung nach ist es: Sehr empfehlenswert!

06.05.2005 21:42:39
Eckart

Crichton´s "Beute" war das erste Buch, dass ich von ihm gelesen habe und ich fräse mich seither durch ein Buch nach dem anderen von ihm. Auf seine Weise hat jedes Buch etwas besonderes und Beute regte mich zu vielen spannenden und ungewöhnlichen Gedankengängen im Kreise meiner Freunde an. Spannende Sache - auch jenseits vom Quantenverlauf der Zeit

14.02.2005 12:42:03
Marcel R.

ich finde crichton hat sich mit diesem roman mal wieder selbst übertroffen, vorallem wie er einen so trocknen stoff wie quantentechnik in einen so spannenden roman verpackt ist schon wahnsinnig gut. ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. ich hab das buch regelrecht verschlungen

27.01.2005 13:31:04
sky42

Also ich bin zwar neu hier und werde wohl auch nicht öfters posten... Aber ich kann nur die letzten Einträge bestätigen.

Das Buch ist sehr spannend, hat Spannungswechsel (v.a. am Ende) und ist sehr gut geschrieben.

Als Softwareentwickler mit Kenntnissen über verteilte Agentensysteme, WBS und KI hat mich das Buch natürlich total gefesselt und auch auf neue Ideen gebracht.

Außerdem sind die Charakteren sehr gut, der Schreibstil ist gewohnt "easy" und die Thematik an sich ist der Hammer (positiv!!!).

Also unbedingt zugreifen!!!

Vergesst die Meinugen von Antiquars und Daniel S (toller informatiker... haha!).

17.01.2005 18:35:49
Mathis

Ich habe das Buch gelesen und fand es sehr interessant. Meine Frage jetzt: Gibt es das Buch auch als Film, oder ein Film, der auf dem Buch basiert? Wer mir weiterhelfen kann, der schicke mir die Antwort doch bitte als Email unter
mathis-k@web.de
oder schreibe es in Eigene Meinung, wie dies hier.
Danke!

13.01.2005 20:59:36
kiramusu

Ich habe mir vor einer Woche "Beute" zugelegt und mir vor Lesebeginn noch die (ansonsten) stets verlässlichen Kritiken auf krimi-couch.de und diversen anderen Internetseiten, soz. zur Einstimmung zu Gemüte geführt.

Doch was musste meine anfängliche Vorfreude unter dieser sehr harten Kritik leiden... Ich wagte es kaum mit Beute anzufangen.

Das Gute dabei war, ich habe mich jedesmal, wenn ich das Buch kurz aus der Hand legte gefragt, wann sich mir endlich die besagten langweiligen, unlogischen und unmotivierten Szenen des Buches eröffnen würden... Nix wars, ich muss Herrn Dr. Drewniok in jeder Beziehung widersprechen: Ich fand das Buch als Gesamtwerk spannend, die Charaktere gut und die Story sehr einfallsreich und unterhaltend, alleine das Ende wurde dem Rest des Buches nicht gerecht, was aber nicht heisst, dass es auch nur irgendwo schlecht ist.

Nun zum Schlechten:
Hier wurde sehr subjektiv kritisiert und ein Sachverhalt engstirnig und destruktiv beschrieben... Ganz großes Pfui geht an den Herrn Dr. und steigern sie sich doch in Zukunft bitte nicht in einen Rausch der Diffamierung, wo kein eindeutiger Anlass besteht...danke

17.12.2004 15:13:41
Andre Ohan

Leider kann ich diesen Kommentaren nicht zustimmen. Bis Beute kannte ich Crichton nicht.Das Buch habe ich meinem Sohn zu Weihnachten 2002 geholt.Nach der Bescherung habe ich angefangen zu lesen und es in jeder freien Minute verschlungen!Meiner Meinung nach ist das Buch gut geschrieben und keine Sekunde langweilig!

23.11.2004 14:18:45
Antiquar

Das Buch ist stinklangweilig.Alles andere ist schon gesagt worden.Gar nicht erst kaufen.Es fällt stark ab gegen das was Crichton bisher geschrieben hat;er hatte wohl keine rechte lust dazu.Oder brauchte er dringend Geld?

13.11.2004 00:45:13
Daniel S.

Ich habe dieses Buch gelesen, da ich es geschenkt bekommen habe und ich muss gestehen, dass ich wirklich enttäuscht war. Das Buch war sehr vorhersehbar, es war nicht sehr gut recherchiert und vor allem langweilig. Das es im 2ten Teil noch absolut abstrus wurde, hat es dann total zerstört. Ich komme nicht aus dem Nanotechnologiebereich sondern aus dem Informatikbereich, und selbst für mich war es zu lächerlich.

27.08.2004 12:46:24
K.-G.Beck-Ewerhardy

Nano-Technologie ist den Meisten – außer wirklichen Hardcore-SF-Fans – noch weitestgehend unbekannt. Aber auch bei den SF-Freunden sind die Gefahren dieser neuen Technologie noch nie so eindringlich angekommen, wie sie Crichton hier vorstellt. Ein Buch, das einen sicherlich nachdenklich machen sollte.

22.08.2004 14:33:35
A-bella

Bisschen sehr schnell und einfach zu lesen. Am Anfang fand ich es echt gut, aber als sie dann zum zwölften Mal angegriffen werden, nervt es irgendwann. Der SHowdown ist auch total blöd, sowohl in der Höhle als auch im Labor.
Irgenndwann finde ich die ganze Geschichte nur noch haarsträubend und ich war froh als es dann aus war

21.05.2004 13:40:19
Stephan Mack

" Crichton-Sünde Nr. 2 ist das schamlose Plagiat des eigenen Werkes."

Leider nur zu wahr. Wer das Buch lesen will, das er hätte schreiben können, sollte lieber gleich zu Andromeda (für mich eines seiner besten Bücher) oder Stanislav Lem´s "Der Unbesiegbare" greifen

07.04.2004 13:51:46
Simone

Positives:

- leicht und schnell zu lesen, auch auf Englisch

- bis zur Hälfte wirklich spannend und unterhaltsam

- nette Gelegenheit, mehr über Nanotechnologie & Co zu erfahren

- gute Grundidee, wenn auch nicht neu


Negatives:

- immer haarsträubendere und unlogischere Entwicklung der Geschichte

- man liest die Anweisungen für den Regisseur quasi mit, nur für die Kamera geschriebene Schockeffekte

- irgendwann liest man nur noch weiter, weil man wissen will, wie es nun ausgeht und ob Crichton doch noch eine logische Erklärung zusammenknüpfen kann (, was ihm nicht gelingt), aber Spaß macht das Lesen nicht mehr, zu abstrus die Entwicklungen, viel zu langes und schlechtes Showdown-Ende

- Ähnlichkeit mit den schlechteren Büchern Hohlbeins: Beim zehnten Auftauchen nervt sein schleimiges Gewürm und Geflecht einfach nur noch...

31.03.2004 13:45:20
Olly

Suuuuuuuuper Buch. Spannend, Interessant, leicht zu lesen, eben ein echter Chrichton.

mdoc Du bist ein Held :-

31.03.2004 13:43:07
E.H. aus F. im T.

Ich kann Andreas Resch nur zustimmen !!!

Ich glaube eher mdoc hat hier ein Problem.

05.01.2004 14:45:10
Michael T.

Andreas Resch´s Kommentar trifft die Sache genau auf den Punkt.

30.05.2003 12:51:55
Andreas Resch

Der hier tätige, überaus eifrige Kritiker, hat trotz einiger gerechtfertigter Ansätze dennoch einen entscheidenden Gedankenfehler gemacht: Das Zielpublikum von Crichton-Romanen sind weder Bionik-Spezialisten noch Literatur-Professoren, sondern technisch interessierte Menschen, die auf unterhaltsame und spannende Weise etwas über das jeweilige Thema erfahren wollen. Die Charaktere und die Geschichte, die Chrichton um dieses Thema aufbaut, sind eigentlich nur dazu dar, die wissenschaftlichen Hintergründe auf einem leicht verständlichen Niveau der breiten Masse zugänglich zu machen (Ansonsten müsste man sich durch die im Anhang genannten Fachbücher kämpfen, wozu wohl kaum jemand die Ausdauer, noch die Zeit mitbringt).

Den Roman mit früheren Werken wie „Andromeda“ zu vergleichen, weil beide über mikroskopisch kleine Partikel handeln, ist gleich als würde man alle Kriminalromane, in denen jemand mit einem Messer erstochen wird, in einen Topf werfen. Chrichton deshalb begrenztes schriftstellerisches Talent und einen gravierenden Mangel an Phantasie vorzuwerfen, halte ich für geradezu lächerlich. Wer in diesem Buch philosophische Geistesblitze und literarische Ergüsse erwartet, wird freilich enttäuscht werden, schließlich geht es hier nicht um den Literatur-Nobelpreis, sondern um Unterhaltung.

Meiner Meinung nach ist „Beute“ gut recherchiert, spannend zu lesen und genau nach jenem Schema aufgebaut, dass sich zahllose, getreue Anhänger des Science-Thrillers von ihm erwartet haben.