Ein Deal zuviel

Erschienen: Januar 1992

Bibliographische Angaben

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1992, Seiten: 199, Originalsprache

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Narcissio steht im Eingangm als die bandidos kommen. Fünf sind es. Der jüngste ist so alt wie er selber. Der Anführer heißt Rogério. Seine Uniform ist ebenso zerlumpt wie die der anderen. Keine zwanzig ist er. Über der Brust trägt er eine kurze Maschinenpistole. Gefährlicher ist sein Buschmesser. Er schiebt Narcissio beiseite und geht auf seine Mutter zu. Wo ist dein Mann? Sie weiß es nicht. Und warum liegen seine Stiefel da? Er arbeitet barfuß auf dem Feld. Du lügst! Nein. Da reißt Rogério sein Buschmesser aus dem Gürtel. Mit einer blitzschnellen Bewegung hat er die kleine Carlota erstochen. Mitten ins Herz...

Ein Deal zuviel

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Letzte Kommentare:
29.07.2009 17:44:56
Dr.Dieter Rohnfelder

Der frivole Stil, werte Susi, ist doch gerade das Gute bei -ky!
Ein tolles Buch, das erste über das wiedervereinigte Berlin samt Brandenburg. Mannhardt, inzwischen Erster Hauptkommissar und auch mit seiner neuen Vorgesetzten verfeindet, lehrt nebenher an der Polizeihochschule Berlin-Brandenburg, deren Verwaltungsdirektor wird getötet, 4 weitere Menschen werden ermordet. Ein Serientäter? Eine rechtsradikale "Pankower Front" hetzt gegen Ausländer. Ein Mosambikaner gerät unter die Räder. Und ein "böser Onkel" verleitet kleine Kinder am Telefon zu gefährlichen Handlungen. Mannhardt und ein "übernommener VoPo" haben alle Hände voll zu tun; und Mannhardt ist auch noch frisch verliebt...
Spannend und dazu eine glänzende Momentaufnahme von Berlin und (der neu entdeckten) "Umgebung". Sehr empfehlenswert!

18.05.2007 13:00:00
krimisusi

Wenn man sich an den etwas frivolen Stil gewöhnt hat, liest sich der Krimi wirklich gut! Es geht um Kommissar Mannhardt, der im Berlin nach der Wende nicht nur einen Fall zu lösen hat. Ein Kommissar mit Selbstzweifeln, Fehlern und Sex im Sinn!
Der Klappentext gibt eine Vorgeschichte wieder, auch Rassenprobleme werden in diesem Krimi thematisiert!