Still und starr ruht der Tod

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • Meßkirch: Gmeiner, 2012, Seiten: 185, Originalsprache

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Simone, einst nach Südfrankreich ausgewandert, folgt der Einladung ihrer Freundin Rita, die Vorweihnachtszeit bei ihr in Franken zu verbringen und ihren Literatur-und-Fress-Zirkel kennenzulernen. Doch die ehemalige lustige Rita hat sich in eine verbitterte, intolerante Langweilerin verwandelt. Das Treffen endet im Streit und dann ist Rita verschwunden . Zwei Mitglieder aus dem Buchclub sterben. Privatdetektivin Katinka Palfy soll helfen.

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02.11.2013 12:48:54
Annette Traks

Simone Mathieu ist vor gut 20 Jahren vom oberfränkischen Bamberg in die Provence gezogen, wo sie bald Jean-Claude kennenlernte, heiratete und Tochter Natalie bekam. Nun hat ihr Mann sie wegen einer anderen Frau verlassen und Natalie wohnt in Paris. Daher nimmt Simone gerne das Angebot ihrer einstigen Studienfreundin Rita an, die Vorweihnachtszeit nach all den Jahren bei ihr in ihrer alten Heimatstadt zu verbringen. Doch Rita hat sich sehr verändert:
Einst lebensfroh und weltgewandt, scheint die Mittvierzigerin eine intolerante, verbitterte „alte“ Frau geworden zu sein, die von Beziehungen und insbesondere von Männern nichts hält.
Gleich am Tag nach ihrer Ankunft lernt Simone den von Rita ins Leben gerufenen Literatur- und Fresszirkel und dessen Mitglieder kennen und kann es kaum glauben: Die wenigsten der anwesenden 9 Mitglieder – drei Paare und drei Singles – scheinen sich wirklich für Literatur zu interessieren; und das Essen ist auch eher mau. Auf ihre entsprechende Kritik reagiert die Literatur-Dozentin Rita äußerst aggressiv und auch sonst ist es offensichtlich, dass die einstigen Freundinnen sich auseinandergelebt haben. Zu unterschiedlich sind ihre Lebenswelten inzwischen, und sie können nichts mehr miteinander anfangen, wie die vielen unerfreulichen Streitgespräche zeigen.
Als Rita eines Tages spurlos verschwunden ist, beauftragt Simone Privatdetektivin Katinka Palfy mit der Suche. Diese kämpft sich im Rahmen ihrer Nachforschungen mit ihrem Beetle tapfer durch das tief verschneite Oberfranken; unterstützt wird sie von ihrem Lebensgefährten Harduin Uttenreuther, Hauptkommissar bei der Bamberger Mordkommission, und dem Journalisten Dante Wischnewski.
Der Fall gewinnt an Brisanz, als zwei vermisste männliche Mitglieder des Literatur- und Fresszirkels nach einiger Zeit bei dichtem Schneetreiben erfroren in ihren Autos gefunden werden. Es stellt sich heraus, dass der eine zuvor einen Schlag auf den Kopf bekommen hatte, der andere mit seinem PKW höchstwahrscheinlich unter Fremdeinwirkung einen Hang heruntergerutscht ist.
Die Hintergründe für die Taten bleiben bis zum Schluss verborgen, ebenso, ob es ein gemeinsames Motiv und einen Zusammenhang mit Ritas Verschwinden gibt.
Und dann ist da noch die Frage nach dem Bezug zum Prolog: Zwei Männer und eine Frau kommen im tiefen Schnee ums Leben, nachdem sie gemeinsam in ihrem Auto eingeschlossen und von einem Schneepflug regelrecht zermalmt wurden.

Resümee:
Ein sehr spannender Krimi, der erst am Schluss aufgelöst wird! Bis dahin identifiziert sich der Leser mit der Privatdetektivin Katinka Palfy, die immer wieder zu neuen Erkenntnissen kommt, die sie stets andere Spuren verfolgen lassen. Da macht es auch nichts, dass die Handlung stellenweise etwas zäh verläuft – es ist halt tiefster Winter, und da geht es nun mal nicht immer schnell voran! Und genau hier ist bei diesem Krimi auch der Bezug zu Weihnachten zu finden:
Hässliche Verbrechen, Tote und menschliche Abgründe in einer wunderschönen Schneelandschaft. Der abgespeckte Untertitel „Ein Weihnachtskrimi“ wäre daher m. E. treffender (wenngleich zugegebenermaßen natürlich nicht so verkaufsfördernd!) gewesen; denn das „Bitterböse“, auf das ich mich gefreut hatte, fehlte für meinen Geschmack.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Vielzahl der Akteure – alleine der Literatur- und Fresszirkel zählt 11 Mitglieder. Nachdem ich mich trotz aller Konzentration ständig fragte, wer noch mal mit wem in welcher Beziehung steht, habe ich mir einfach einen Spickzettel gemacht – dann gings auch mit der Zuordnung!
Ein empfehlenswertes Buch, das sich sehr wohltuend von den oft schwülstigen oder krampfhaft auf Weihnachten getrimmten Romanen abhebt.

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