223 oder Das Faustpfand

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • St. Pölten: Residenz, 2012, Seiten: 250, Originalsprache

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Ende April 1945 stranden hunderte jüdische Zwangsarbeiter aus Ungarn auf dem Todesmarsch Richtung Mauthausen in Persenbeug an der Donau. Die Front im Osten wie im Westen ist nahe wie das Ende des Krieges. In Wien ist bereits die Zweite Republik ausgerufen, Adolf Hitler ist tot, da überfällt ein Rollkommando der SS das Auffanglager und richtet in einer Nacht- und Nebelaktion ein Blutbad an 223 Menschen sterben. Kaum jemand will etwas gesehen oder gehört haben, trotzdem beginnt Revierinspektor Franz Winkler, stellvertretender Kommandant auf verlorenem Posten in der Provinz, zu ermitteln. Er riskiert seinen Kopf, um seine Haut zu retten. Wird ihm das auch mit den neun Überlebenden des Massakers gelingen?

223 oder Das Faustpfand

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Letzte Kommentare:
16.06.2013 07:04:12
Hans

Die Namenlosen bekommen ein Denkmal durch Wieninger. Es entstehen Bilder und Schicksale hinter den Namen. Die Sinnlosigkeit, Verrohung und menschliche Gleichgültigkeit dieser "Endzeit" wird plastisch. Die Grausamkeit und Kaltblütigkeit dieser Ereignisse ist nur schwer zu ertragen, wie im übrigen das Wissen und die Erkenntnis, das es sich so und ähnlich hunderte Male zugetragen hat.

01.01.2013 14:00:26
Anja S.

Die Wirklichkeit ist immer noch schrecklicher als die entsetzlichsten Phantasien eines Autors. 223 ist leider ein wirklich geschehenes Verbrechen, das bis heute nicht aufgeklärt wurde. Es schildert ein Massaker an 223 ungarischen Juden in den allerletzten Kriegstagen des 2. Weltkriegs, am 2.5.1945.
Das Buch schildert ungeschminkt, wie sich ein Polizist, dem die unmittelbar bevorstehende Niederlage klar ist und der sich Gedanken darüber macht, wie es weitergehen soll. Das erscheint es besser, bei diesem Verbrechen nachzuweisen, daß niemand aus dem Örtchen Persenbeug beteiligt war (was so nicht ganz stimmen kann), sondern alles durch fremde SS-Mitglieder ausgeführt wurde. Und man läßt sich mehrmals von den überlebenden Juden schriftlich bestätigen, daß die Polizei und die Einheimischen die Juden gut behandelt haben...
sehr belastend, dennoch ein wichtiges Buch!!!