Das letzte Geleit

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • München; Zürich: Piper, 2012, Seiten: 301, Originalsprache

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Eine Leiche ist für Theo Matthies nichts Besonderes - immerhin ist er Bestatter. Doch der Tod der alten Anna, die erfroren am Elbstrand lag, weckt sein Misstrauen. Als die Polizei den Fall abschließt, ermittelt der studierte Mediziner selbst. Dabei stößt er auf ein schreckliches Verbrechen, das im Zweiten Weltkrieg geschah - und auf einen Mörder, der offiziell seit Jahrzehnten tot ist.

Das letzte Geleit

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Letzte Kommentare:
19.01.2013 23:48:16
PeterPanter

Ja, wirklich eine originelle Idee: Ein ehemaliger Chirurg übernimmt das Bestattungsinstitut seines Vaters in Hamburg-Wilhelmsburg (ein besonderer Mikrokosmos: Das Dorf in der Großstadt).
Wieder ein Tipp meiner Buchhändlerin - ich hätte Frau Fux sonst nicht entdeckt.
Trotz des guten Plots und der zwei Erzählperspektiven schwächelt die Story immer mal - ich bin mir nicht sicher, ob es an der stellenweise "altertümlich" anmutenden Sprache liegt (Begriffe wie "wispern" findet man heute doch nur noch in Kitschromanen) oder dem eher schlichten Stil.
Trotzdem kein schlechter "Erstling" - auch andere Autoren mussten sich erst einmal warm schreiben.
Witzig und ausbaufähig.

16.09.2012 19:20:37
Sunniva1

Was für eine tolle Idee! Christiane Fux lässt einen Bestatter, der Medizin studierte und dann das väterliche Bestattungsunternehmen übernahm, ermitteln! Dazu kommt eine Geschichte, die mich sehr geschockt und nachdenklich zurück gelassen hat. Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus, deren lange Schatten bis ins Heute reichen! Christiane Fux erzählt diese Geschichte mit viel Geschwindigkeit, mit Wortwitz und überraschenden Wendungen. Außerdem erfährt man nebenbei berufliche Kniffe von Bestattern. Dass der Tod nichts Erschreckendes hat, sondern zum Leben gehört - dies zeigt uns die kleine Freundin des Theo Matthies.
Ich freue mich schon auf den hoffentlich bald erscheinenden neuen Fall!

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