Lennox - Der dunkle Schlaf

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • London: Quercus, 2011, Titel: 'The deep dark sleep', Seiten: 358, Originalsprache
  • Köln: Bastei Lübbe, 2012, Seiten: 384, Übersetzt: ?

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Der tiefe, dunkle Schlaf. Die meisten halten ihn auf dem Grund eines Flusses. Erst gestern ist wieder ein Gauner hochgeholt worden - lag 18 Jahre im Wasser. Jetzt haben mich seine Töchter engagiert. Denn sie erhalten seit 18 Jahren Geld, angeblich von ihrem Vater. Ich soll herausfinden, wer das Geld wirklich schickt. Dazu muss ich ein bisschen Staub aufwirbeln. Mein Instinkt schlägt Alarm. Ich mach╔s trotzdem.

Lennox - Der dunkle Schlaf

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Letzte Kommentare:
18.06.2013 22:34:26
M.Reinsch

Glasgow 1955. Beim Ausbaggern ­des "Clyde" wird die Leiche von "Gentlemen" Joe Stachan geborgen und der Polizei übergeben. Dieser hatte, vor seinem Verschwinden, durch mehre riskante Raubüberfälle mehr als 50.000 Pfund erbeutet, die bisher nie gefunden wurden. Isa und Violet Stachan beauftragen Lennox, den Wohltäter, der ihnen jedes Jahr 1000 Pfund ­schickt, für Sie aufzuspüren. Leben Sie doch in der Hoffnung, Ihr Vater würde immer noch leben ...
Zugleich erhält Lennox den Auftrag, dem Erpresser eines amerikanischen Schauspielers auf die Finger zu schlagen.
Als man ihm aber, mit vorgehaltener Waffe, zu überreden versucht, den Fall Stachan fallen zu lassen, müssen einige Leute schnell lernen, dass der Privatdetektiv auf solches Ersuchen sehr empfindlich reagiert ...
Zum dritten Mal zieht einen Craigh Russel, mit seiner, in der ersten Person geschrieben "­hard boiled Privat Eye" - Geschichte in den Bann. Es macht Spaß Lennox in die dunklen Abgründe von Glasgow zu folgen, seine Gedanken und Handlungen mit zu erleben und auch den Unwillen, den er langsam für die "dunkle Seite" seines Berufes empfindet.
Wieder ist es die kaltschnäuzige, schnodderige Art, die sehr stark an die alten "Mike Hammer-Romane" erinnert und ich glaube, dass Mr.Russel sich Spillane als Vorbild genommen hat, um seinen Helden zu erschaffen.
Die Story ist etwas konfus und der Plot leider vorhersehbar. Trotzdem hat Lennox seien eigen Charme, zumal er in diesem Band ein ganzes Stück mehr Tiefe bekommt, so z.B. wenn er sich über seine Gefühle gegenüber seiner Vermieterin klar wird und diese auf seine ganz persönliche Art verarbeitet.
Fazit: Gesamt wird die Serie leider immer etwas schwächer, aber es ist immer noch gute alte "Schwarze Serie", die sich von der breiten Masse abhebt. Wer Spillane oder Collins mag, wird hier gut bedient!