Gegen alle Feinde

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • New York: G. P. Putnam’s Sons, 2011, Titel: 'Against all enemies', Seiten: 756, Originalsprache
  • München: Heyne, 2012, Seiten: 848, Übersetzt: Michael Bayer

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Seit Jahren tobt der Konflikt im Mittleren Osten. Nun sieht es so aus, dass sich der Kriegsschauplatz verlagert hat. Die Taliban bedienen sich für ihre Machenschaften eines mexikanischen Drogenkartells und tragen den Kampf ins Heimatland des Erzfeindes – in die Vereinigten Staaten von Amerika. Tom Clancy stellt uns seinen neuen Helden vor: Ex-Navy-SEAL Max Moore. Und der steht allein – gegen alle Feinde. Ein Bombenanschlag in Pakistan löscht das gesamte CIA-Team von Max Moore aus, der als Einziger überlebt. Der Ex-Navy-SEAL taucht daraufhin bei der Suche nach der Terrorzelle tief in die gefährlichen Stammesstrukturen des Landes ein. Dabei stößt er auf eine Verschwörung, die unerwartet an einem weit entfernten Ort des Globus stattfindet: an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze. Dort tobt ein Drogenkrieg zwischen zwei verfeindeten Kartellen, der schon viele Opfer – sowohl Drogendealer als auch Unschuldige – gefordert hat. Und jetzt will hier ein noch weitaus gefährlicherer Feind mitmischen. Max Moore stellt eine Spezialeinheit zusammen, die in dieser explosiven Situation inoffiziell operiert. Und er deckt den perfiden Plan zu einem Anschlag auf, der Amerika in seinem Innersten erschüttern soll.

Gegen alle Feinde

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Letzte Kommentare:
04.08.2018 12:55:04
Janine2610

»Against all Enemies« habe ich von einer ehemaligen Patientin in einem meiner Praktika geschenkt bekommen. Die Patientin (über 90 Jahre!!) hat das Buch damals während ihres Krankenhausaufenthaltes ausgelesen und mir anschließend geschenkt. Ihr hat das Buch gefallen, nur war es ihr einen Ticken zu blutig. Das kann ich absolut bestätigen: also dass es ziemlich blutrünstig war. Gefallen hat mir das Buch nicht wirklich. Höchstens zwei Sterne ist mir der Inhalt wert.

~ Doing something reckless and getting shot by his own people was to reach a level of stupidity usually reserved for adulterous politicans. ~
(S. 117)

Nicht nur, dass hier andauernd irgendwer zu Tode kommt, weil er irgendwie erschossen, erstochen oder sonst wie niedergemetzelt wird, die Thematik und der Plot waren auch absolut nicht interessant für mich. Es geht um Drogen, Terrorismus, um einen der mächtigsten Männer der Welt, der in fast allem seine Finger mit im Spiel hat und dann natürlich noch um Moore, unseren Protagonisten, der scheinbar ein sehr fähiger Navy SEAL und CIA-Mann ist, da er bei den Operationen immer so verdammt gut ist (oder auch einfach nur verdammt großes Glück hat). Selbstverständlich sterben immer alle anderen, niemals er.

Das Buch besteht im Großen und Ganzen aus viel Schießerei, einer Menge Gelaber über irgendwelche Waffen(arten)/Waffenbezeichnungen, den Operationen selbst mit viel Mord und Totschlag und nur ein ganz klein wenig aus dem Privatleben/den Gefühlszuständen der Charaktere. Moore war mir ein Protagonist, mit dem ich nicht viel anfangen konnte. Manchmal hat er sich darüber ausgelassen, wie belastend seine Arbeit nicht ist und er sich einfach nur Normalität wünscht mit einer Frau und Familie und so weiter, aber im gleichen Zug sagt er, dass das ja nicht geht, weil er es auf Dauer nicht aushält, normal zu sein. So lebt er halt weiter sein psychisch und körperlich belastendes Leben und kämpft gegen das Böse. ... Soll mir recht sein!

~ »Deep down we knew beyond a shadow of a doubt that we weren't born to live ordinary lives. We knew that when we were kids. And we know it now.« ~
(S. 228)

Empfehlen kann ich euch das Buch leider nicht, es sei denn, ihr mögt es besonders blutig und gewaltvoll und habt Freude an einer Handlung, die eigentlich fast nur aus Action, Verfolgung und viel zu wenig Zwischenmenschlichem besteht.

23.07.2015 11:37:36
Niklas

Sehe ich deutlich entspannter als meine Vorgänger. Kein Meisterwerk, die Charaktere sind doch größtenteils arg oberflächlich betrachtet, aber nur weil die Story auch keine Gelegenheit bietet mal richtig durchzuatmen. Zweifelsohne wäre hier auch eine nähergehende Betrachtung fehl am Platz - denn eine so kaputte Seele zu hinterleuchten udn zu erklären, das nähme dem Werk das, was es auszeichnet - das Fahren auf der Überholspur.
Kurzweilig, kann man durchaus mal lesen.

Grüße

27.06.2014 09:56:20
Werner

Im Prinzip muß ich meinem Vorrezensienten Klaus Christ voll zustimmen. Ich habe alle Clancy-Romane der Jack-Ryan-Reihe gelesen, darüber hinaus noch den einen oder anderen aus den anderen Reihen. Von fast allen war ich hellauf begeistert. Hochspannung, ein sehr realistisch klingender Plot und hohe Detailkenntnis im militärischen und politischen Bereich sind die typischen Clany-Kenndaten. Dies gilt für die älteren Romane, bei den jüngeren nimmt die Langatmigkeit und die Detailverliebtheit in der Schilderung bürokratisch-institutionaliserter Prozesse (insbesondere die CIA betgreffend zu). "Gegen alle Feinde" geht diesen Weg leider konsequent weiter und nimmt dem Roman den Atem. Er wirkt nur noch langatmig und läßt Langeweile aufkommen. Der Plot "Mexikanische Drogenkartelle verbündern sich mit islamischen Gotteskriegern" ist wenig glaubhaft. Die Charaktere und ihre Handlungsmotive bleiben blaß. Die Sprünge hin zu verschiedenen Schauplätzen und Zeitebenen- sonst ein die Spannung steigerndes Kennzeichen von Clany - verwirrt hier nur, weil man mit der Zeit ganicht mehr weiß, welches Kartell mit wem und warum hier agiert. Kurzum: Hände von "Gegen alle Feinde" lassen und einen der älteren Clancys nochmals lesen!

30.10.2013 08:48:35
KlausChrist

Nur der Vollständigkeit halber: Seit 10/2013 bin ich registriertes Krimi-Couch-Mitglied. Das ändert natürlich nix an meiner unten stehenden Rezension - aber andere Mitglieder können diese vielleicht nun besser einschätzen. Das mit den 300 Zeichen nervt ganz schön...nun fehlen immer noch einige, jetzt reicht's!

10.08.2013 05:47:27
Klaus Christ

Vor langer Zeit habe ich Clancy's "Das Kartell" - jetzt wieder aufgelegt unter dem Titel "Der Schattenkrieg" gelesen und ganz gut gefunden - abgesehen vom völlig übertriebenen Ami-Patriotismus. Ich habe mir vom vorliegenden Machwerk ein ähnliches Leserlebnis erhofft: Pustekuchen! Nach der Hälfte habe ich die Lektüre aufgegeben. Dieses Machwerk hat 850 Seiten - dazu fällt mir nur noch der alte Klassiker ein: "Getretener Quark wird breit, nicht stark!" Völlig überflüssiger Quatsch - Schade für die Zeit.

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