Angst

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Köln: Random House Audio, 2011, Seiten: 6, Übersetzt: Hannes Jaenicke

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Zusammen mit seinem Partner, einem Investmentbanker, hat der geniale Alex Hoffmann eine revolutionäre Form des algorithmischen Aktienhandels entwickelt. Künstliche Intelligenz und das Sammeln von Angstparametern im globalen Internet werden zu einer hochgeheimen Software verknüpft, die mit geradezu unheimlicher Präzision die Bewegungen der Finanzmärkte voraussagen kann. Sein Hedgefonds mit Sitz in Genf macht Milliarden. Eines Nachts überwindet ein unheimlicher Einbrecher die ausgeklügelten Sicherheitsanlagen seines Domizils am Genfer See und reißt ihn und seine Frau aus dem Schlaf. Damit beginnt ein Albtraum voller Paranoia und Gewalt, in dessen Verlauf Hoffmann mit wachsender Verzweiflung versucht, demjenigen auf die Spur zu kommen, der sein Leben zerstören will. Seine Nachforschungen konfrontieren ihn mit den elementarsten Fragen nach dem Wesen des Menschen. Am Ende jenes Tages werden die Finanzmärkte in Aufruhr und Hoffmanns Welt – unsere Welt – für immer eine andere sein.

Angst

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Letzte Kommentare:
14.01.2016 16:50:59
trafik

Es war mein erstes Buch das ich von Robert Harris gelesen habe. Gesamgesehen bekommt es 90 Punkte und die Bezeichnung ausgezeichnet. Von Beginn weg hat mich dieses Buch begeistert. Es war durchwegs spannend und ich wollte immer sofort weiterlesen. Einen großen Kritikpunkt gibt es aber. Der Schluß war kein Thriller sondern Science Fiction. Leider sonst müste man es weltklasse nennen. Freue mich schon auf das nächste Buch von Robert Harris.

31.05.2014 14:26:15
hl6115

Einerseits: Der Plot hat mich überzeugt, realistisch, zeitnah und die Finanzmärkte betreffend aktuell. Guter Spannungsaufbau, aber . . .
Andererseits: die letzten paar Seiten der nicht vorhandenen „Auflösung" habe ich nicht verstanden! Einverstanden, ich bin ein schlichtes Gemüt, nur halb gebildet und lese nun mal gern Krimis. Aber ich weiß es nicht, war Hoffmann nun schizophren und hat es tatsächlich selbst zu zweit gemacht, oder?

12.06.2013 08:07:40
Schneeglöckchen

Ich habe "Angst" von Robert Harris eher zufällig in die Hände bekommen und der Anfang war vielversprechend, hat mich neugierig auf den Fortgang der Geschichte gemacht. Ich wurde auch zunächst nicht enttäuscht.
Doch dann fiel es schwerer und schwerer weiterzulesen. Ungefähr in der Mitte des Buches habe ich aufgehört. Es ist mir einfach zu speziell auf Finanzgeschäfte und Finazmärkte ausgelegt mit entsprechendem Vokabular.
Die Figuren im Roman blieben mir irgendwie fremd, und der Ausgang der Geschichte hat mich dann nicht mehr interessiert.

09.06.2012 10:19:42
Beverly

Am Ende von "Angst" beschleicht Inspektor Leclerc das dumpfe Gefühl, immer einen oder zwei Schritte hinter den Ereignissen hinterher gehinkt zu sein. So ging es mir, während ich in den letzten Tagen die Hörbuch-Fassung des Romans hörte.

Robert Harris zeigt, dass er schreiben kann, bereit ist, sich mit aktuellen Themen auseinander zu setzen und dabei schonungslos zu sein. Wie in "Ghost" schreibt Harris Bücher, die vor dreißig Jahren Science Fiction waren, jetzt Gegenwartsliteratur sind und mit denen er den Nerv der Zeit mehr trifft als irgendein anderer Autor, den ich kenne.

Während ich "Angst" hörte, kamen in den Nachrichten Meldungen, denen zufolge die "Schufa", die so genannte Kreidtaufskunft der deutschen Wirtschaft, in Zusammenarbeit mit der Uni Potsdam ein Forschungsprojekt plant, bei dem Computerprogramme zum Beispiel die Daten von Nutzern von Facebook sammeln sollen, um sie auf ihre Kreditwürdigkeit zu überprüfen. Das passte wie die Faust aufs Auge zu jenem "Algoritmus", mit dem der Hedge-Fond des Alexander Hoffmann seine Trades abwickelt.

In "Angst" wird der Algoritmus zu einer alles beherrschenden Entität (wobei Harris Ideen aufgreift, wie ich sie aus "Colossus" von D. F. Jones kenne) und hier liegt das Dilemma des Romans. Ich kann mir beim besten oder bösesten Willen kein mit Code versehenes Gebilde aus Slizium, Metall und Plastik vorstellen, das die Macht in der Welt an sich reißt. Da bräuchte es - wie in Angst selbst beschrieben - nur einige Kanister Benzin, um dem Spuk ein Ende zu machen. Ein Hedge-Fond, der seinen Handel mit einem Computerprogramm abwickelt, das im Rahmen seiner Programmierung, Profit zu machen, die Börsen auf der Welt durcheinanderbringt, ist eine schöne Metapher für die Absurdität des Finanzwesens, das sich scheinbar verselbstständigt hat.

Aber diese Metapher trifft nicht den Kern. Bei der Vorstellung, dass der verträumte Wissenschaftler Alexander, der beim CERN rausgeflogen ist, und sein hemdsärmeliger Kumpel Hugo, der das Charisma eines Gebrauchtwagen-Händlers hat, zu den Mächtigen in der Welt gehören, lachen sogar die Hühner. In "Ghost" hat Robert Harris die Mechanismen, mit denen Macht ausgeübt wird, genauer getroffen als in "Angst".
Die Alexanders und Hugos dieser Welt könnten ihre Spielchen nicht spielen, wenn die wirklich Herrschenden es ihnen nicht erlaubten. So schrieb in einem Internet-Forum ein an sich "erzkapitalistischer" User sinngemäß, man solle nur noch Namensaktien erlauben und die Broker könnten dann Hartz IV beantragen. Ein Freund von mir meinte, getreu der Logik des "Kasino-Kapitalismus" können man die Akteure an den Finanzmärkten mit von der Realswirtschaft unabhängigen Spielgeld versehen.

Das findet aber nicht statt, weil die wirklich Herrschenden Geld gezielt als Machtmittel benutzen. Die Banken strangulieren selbst "kapitalistische" Unternehmen, die darauf angewiesen sind, mit Waren oder Dienstleistungen Einnahmen zu erzielen. Obskure Ratin-Agenturen entscheiden über das Schicksal ganzer Länder.
Doch niemand kann es Robert Harris verdenken, dass er nicht die wirklich Herrschenden ins Visier nimmt, sondern Sekundärphänomene wie eben einen Hedge-Fond mit einem Algoritmus ...
Schließlich lebt ein Roman von Charakteren und Individuen, handelnden Subjekten und vollständigen Persönlichkeiten. Das sind Dinge, die ich im Agieren - nicht Handeln! . der Herrschenden beim besten Willen nicht erkennen kann. Sie inszenieren Wirtschaft als Naturprozess, der von niemand geplant und gesteuert wird. Den Einzelnen, das handelnde Subjekt, gibt es da bei den Eliten ebensowenig wie in der Masse. Man braucht keine Algoritmen auf Silizium und Plastik mehr, die Pseudo-Akteure sind selbst zu Algoritmen aus Fleisch und Blut verkommen.

21.02.2012 15:03:10
thillerhexi

Für mich hat der Autor das Thema verfehlt.
In meinen Augen ist das kein Thriller, im herkömmlichen Sinn sondern ehrer Psycho Thriller.

Ich habe mir das Buch erst gestern gekauft
und bin schon enttäuscht.

Die Finanzmärkt werden auch nur angeschnitten.

Ich hatte irgendwo gelesen, dass man durch das Buch das Wesen der Finanzmärkte besser versteht.

Ich finde auch, ich kann meine Zeit besser
verbringen, als dass Buch zu Ende lesen.

Daher für mich nur ein Okay.

06.01.2012 19:15:36
volker.reads

Ich war sehr gespannt auf den Roman zur Finanzkrise und bin nun umso enttäuschter. Nachdem die Geschichte sehr spannend und interessant anlief, ging ihr mittendrin mächtig die Luft aus. In der Schule hätte mein Lehrer gesagt: "Thema verfehlt": Harris hätte ne Menge aus dem Thema machen können, insbesondere auch deshalb, da wir alle ja gerade jetzt Erfahrungen sammeln, dass an den Finanzmärkten die Aktiengeschäfte weniger durch Menschen als durch Computerhandel gesteuert werden.
Irgendwo hatte ich auch gelesen, dass dieses Buch hilft, Börsenvorgänge besser zu verstehen. Naja... bis auf die Erklärung der Funktion eines Hedgefonds anhand eines Damenslips eher wohl nicht. Insgesamt sind auch die Charaktere eher "holzschnittartig".
Die gute Nachricht aber ist, wenn man den Kopf auf eher leichte Kost schaltet, ist der Roman sehr spannend! Meine Bewertung: 60 Punkte

06.01.2012 19:15:05
volker.reads

Ich war sehr gespannt auf den Roman zur Finanzkrise und bin nun umso enttäuschter. Nachdem die Geschichte sehr spannend und interessant anlief, ging ihr mittendrin mächtig die Luft aus. In der Schule hätte mein Lehrer gesagt: "Thema verfehlt": Harris hätte ne Menge aus dem Thema machen können, insbesondere auch deshalb, da wir alle ja gerade jetzt Erfahrungen sammeln, dass an den Finanzmärkten die Aktiengeschäfte weniger durch Menschen als durch Computerhandel gesteuert werden.
Irgendwo hatte ich auch gelesen, dass dieses Buch hilft, Börsenvorgänge besser zu verstehen. Naja... bis auf die Erklärung der Funktion eines Hedgefonds anhand eines Damenslips eher wohl nicht. Insgesamt sind auch die Charaktere eher "holzschnittartig".
Die gute Nachricht aber ist, wenn man den Kopf auf eher leichte Kost schaltet, ist der Roman sehr spannend! Meine Bewertung: 60 Punkte

27.12.2011 19:01:46
TD

Hier scheint dem Author die Phantasie ausgeblieben zu sein. Klischeehafte Charaktere,Geld und Börsengeschehen, ein digitales Monster und als Realitätsbezug die Ortsteile von Genf. Viele Geschehnisse sind unmotiviert, manche werden auch nicht weiter verfolgt. Trotzdem sind die Versatzstücke gut kombiniert und spannend beschrieben, so dass eine mittelmässige Geschichte daraus wird. Man kann allerdings seine Lesezeit auch ertragreicher investieren.

09.12.2011 21:26:47
Heisltschick

Naja... Das Buch kommt an Vaterland nicht heran, ist zwar routiniert geschrieben, aber die Idee einer sich verselbständigenden Maschine ist so neu nicht... dazu noch ein paar eher opportunistische Aufhänger wie Finanzkrise und der Kanibalismus... als Kritik am Finanzsystem ist das Buch meines Erachtens ohnehin nur bedingt geeignet, da es zwar in Teilaspekten gut recherchiert scheint, aber letztlich doch eher als Gruselmärchen haften bleibt. Dadurch, dass sich die Maschinerie verselbständigt und der menschlichen Kontrolle entzieht, wird der dahinter stehende Mensch zumindest teilweise entschuldigt. Dies wird der real existierenden Skrupellosigkeit und Gier nicht gerecht. Die Folgen eines außer Kontrolle geratenen Finanzsystems kommen bei Harris zu kurz. Also eher O.K. als ein Meisterwerk...