Der Beobachter

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Köln: Random House Audio, 2011, Seiten: 8, Übersetzt: Gudrun Landgrebe

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Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.

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Letzte Kommentare:
22.07.2020 15:43:30
WolBel

So wunderbar das Buch ist, so schrecklich langweilig sind die CDs. Die ermüdende Langeweile ist der Leserin Gudrun Landgrebe geschuldet, durch deren monotonen Lesestil ich regelmäßig nach spätestens 10 min einschlief! Fazit: Frau Landgrebe mag eine gute Schauspielerin sein , aber als Krimi-Sprecherin absolut ungeeignet! Schade um den Krimi !

22.10.2018 13:39:18
Mike, 1975

Obwohl man nach 2/3 des Buches d. Täter kennt, kommt keinerlei Langeweile auf. Spannend, fesselnd und mit guten Charakterbeschreibung liest sich das Buch von der ersten Seite an. Nett ist auch, dass Kate Linville, die Protagonstin des Buches "die Betrogene", einen kurzen Auftritt hat. Frau Link macht das immer sehr geschickt. In "der fremde Gast" wird einmal die Pizzeria "Chez Henry"erwähnt, welche in "die Täuschung" noch als Nadine betitelt wurde.

25.08.2018 10:34:50
Maya

Am Ende musste ich tatsächlich weinen, vor Rührung daruber das endlich Hoffnung in form eines neuenjbs in Samsons leben tritt. Danke John du biaz eib toller kerl. Samson tat mir einfach immer nur Leid. Von allen abgelehnt einsam und alleine, solche Menschen müssen auch Beachtung finden.
Alle Figur wurden bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und das Buch spannend geschrieben. Frage mich immer wieder woher Charlotte link solche ideen hat und wie sie es schafft so detaillierte Charaktere zu erfinden.

09.01.2017 16:31:19
trafik

Am Anfang werden nacheinander sehr viele Personen beschrieben. Man muß sehr gut aufpassen, um sich alle Namen zu merken. Doch dann fliest alles sehr gut zusammen.
Der Beobachter wird von Seite zu Seite immer spannender. Auch das Ende ist gut gelungen. Das ist sicher einer ihrer besten Thriller von Charlotte Link.
Gut durchdacht und vorallem sehr flüssig geschrieben.

05.12.2015 22:07:50
Ulrike

Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Allerdings fand ich seine Verfilmung(Sendetermin 05.12.2015) schlichtweg eine Frechheit.
Einem Buch welches durch Spannungaufbau lebt kann ein solches Drehbuch nicht gerecht werden. Zumal wenn nur 90Minuten Sendezeit zur Verfügung steht.

Wem das Buch unbekannt ist kann annehmen eshandelt sich um eine einfach gestrickte Kurzgeschichte und nicht
(zu Recht) um einen Bestseller von über 400 Seiten.
Hatte die Autorin kein Mitspracherecht?

28.09.2014 10:11:52
AnnaRus

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen: es war spannend, emotionsreich und ich habe es auch nicht aus den Händen bekommen, bis ich es zu Ende gelesen habe. Ich bin eine osteuropäische Leserin. Mir sind nur ein paar unglaubwürdigen Kleinigkeiten aufgefallen, die mit Kälte zu tun haben: mir fehlte nämlich die Beschreibung der eingefrorenen Hände und Finger. Auch wenn die Handschuhe da sind, funktionieren die Hände schlechter. Und ohne Handschuhe spürt man die Finger nicht mehr, wenn man länger draussen ist und friert so, wie es im Buch beschrieben ist. Auch das Wasser in den Flaschen scheint nicht eigefroren zu sein. Die Fenster wären schlecht durchsichtig (auch im Auto, noch mehr, wenn da ein Mensch mit seinem Atem den Innenraum etwas erwärmt hat). Evtl. bin ich zu kritisch, da der Rest des Buches (Psychologie des Motives, Beschreibungen der Figuren, Wärme der Liebe. alles dabei) gibt insgesamt einen sehr zufriedenen Gefühl. Das Buch ist definitiv als psychologischer Krimi empfehlenswert. Ich würde es mit 85-90% bewerten.

26.09.2014 10:53:52
Aylin

ich fand das buch sehr gut geschrieben obwohl man vor dem ende ( ca 140 Seiten vorher ) weiss wer der Mörder ist laesst es von der Spannung her nicht nach !
ich fand es ein bisschen schade das man jetzt nicht weiss wie es weitergeht in der beziehung von Mutter und Tochter .
es haette mich schon noch intressiert ob die beiden sich wieder vertrauen konnten .
den einstieg würde ich erst beim 2. teil lesen weil man sonst immer nach einem 9 jaehrigen Kind sucht !
das buch habe ich innerhalb von 2 tagen gelesen man kann einfach nicht mehr aufhören :)

11.07.2014 13:18:50
Wallner Andreas

Interessant zu lesen, wie Samuel Segal einen Hund entführt, nur um mit der Besitzerin ins Gespräch zu kommen. Die Enführungsepisode liest sich sehr spannend und interessant! Auch die psychologische Beschreibung des Beobachters und seine verkorkste Art lesen sich spannend. Man bekommt Zugang zu Menschen, die es im Altag wenig gibt, oder die einfach wegen ihrer Unscheinbarkeit verkannt oder übersehen werden.

23.06.2014 07:26:41
Michael38

Das Buch ist spannend und facettenreich mit interessanten und sehr unterschiedlichen Charakteren. Die Täterauflösung rund 150 Seiten vor dem Schluss nimmt dem Buch keinerlei Spannung. Einige wenige Stellen sind für mich zwar nicht ganz nachzuvollziehen, aber das ist reine Ansichtssache. Auf alle Fälle steht das Buch für gute Unterhaltung!

27.11.2013 10:49:24
Christina

Ein sehr spannendes und mitreissendes Buch.
Habe bisher alle Bücher von Charlotte Link gelesen doch das zählt zu den besten Krimis.
Die Idee und die Aussage dahinter einfach faszinierend.
Am höcgstens war der Schreck gleich auf den ersten Seiten, wie die schöne "Fee" beschrieben wird, von dem "alten, versoffenen Arbeitslosen" und plötzlich die Ausssage... doch Sie ist erst neun, so viel jünger wie ich ...
Gleich auf den ersten Seiten eine spannende Erkentniss, die wie immer zu einer riesigen Geschichte führt.

02.11.2013 13:45:24
Annette Traks

Der Langzeit-Arbeitslose Samson Segal ist ein verschrobener Mann, der bei Bruder und Schwägerin lebt, obwohl er besonders von Letzterer offen abgelehnt wird. Als Einzelgänger hat er keine sozialen Kontakte, beobachtet stattdessen stundenlang die Häuser fremder Frauen, träumt sich in ihr Leben und führt darüber akribisch Buch.
Besonders angetan hat es ihm Gillian Ward, die mit ihrem erfolgreichen Ehemann und der pubertierenden Tochter in seiner Nähe ein scheinbar perfektes Leben führt.
Als zwei ältere allein stehende Frauen auf die gleiche Weise ermordet in ihren Wohnungen aufgefunden werden, geht die Polizei von einem Serienkiller aus, wenngleich es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben scheint. Das Täterprofil weist auf einen zutiefst gestörten Menschen, der Frauen hasst. Bald gerät Samson Segal ins Visier der Ermittler und flieht – und seine Schwägerin entdeckt die Aufzeichnungen seiner Beobachtungen.
Das dritte Opfer, der Ehemann von Nachbarin Gillian Ward, passt dann ganz offensichtlich nicht in das Schema der vorangegangenen Morde, auch wenn die gleiche Pistole benutzt worden ist ….

Die Lösung der Fälle bleibt bis zum Schluss unvermindert spannend. Nach und nach erfährt der Leser immer mehr persönliche und psychologische Hintergründe zu den einzelnen Personen, und einige werden dadurch von harmlosen Randfiguren zu Verdächtigen. Jedoch gibt es immer wieder unerwartete Wendungen, und nichts ist dann so, wie es zunächst schien.
Verschiedene Handlungsstränge, die zunächst parallel zu laufen scheinen, ergeben schließlich ein in sich schlüssiges Ganzes.

Resümee:
Dies ist wieder ein fesselnder Charlotte-Link-Roman, den ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Am Ende eines Kapitels offene Fragen, eine auf den Spannungshöhepunkt getriebene Episode, eine überraschende Wende – typische Cliffhanger – treiben die Handlung (und vor allem das Lesen) voran. Hinzu kommt, dass mich die psychologischen und menschlichen Hintergründe so in den Bann gezogen haben, dass ich von Anfang bis Ende im Geschehen war und mitgefiebert habe.
Auch das nächste Buch der Autorin wird wieder meins sein.

15.10.2013 22:28:36
Anne

Ich war vom ersten Teil begeistert, sehr einfühlsam und literarisch "wertvoll" geschrieben.

Im zweiten Teil hatte ich das Gefühl, dass das von einem Ghostwriter geschrieben wurde, hier wurden nur noch die angelegten Spuren abgearbeitet, nichts psychologisch oder literarisch Anspruchsvolles mehr vorhanden, ein wirklich anderer Stil, als hätten es zwei Personen geschrieben. Schade.

13.10.2013 21:34:29
Hans, Südtirol

Es ist gut, dass ich den Prolog dieses sehr schönen und psychologisch anspruchsvollen Buches erst nach der letzten Seite gelesen habe.
Ich hätte sonst das ganze Buch hinweg nur nach der einen, kleinen Person gesucht, die in genanntem Prolog angesprochen wird.
So war ich mit dieser Suche in meinem Fall nicht "belastet" und konnte das Buch, zurückblickend, viel besser genießen.
In jedem Falle ein äußerst lesenswerter Roman, der in der heutigen Gesellschaft manchen Menschen in bestimmten Lebenslagen etwas helfen kann und vielleicht die/den eine/einen und andere/anderen Leserin/Leser mit etwas couragierteren Augen durchs Leben gehen lässt.
Ich danke ihnen, verehrte Charlotte Link, für ihre Bücher.

02.07.2013 22:50:04
Anne

Das Buch ist der Oberknaller, ich habe 650 Seiten an 2 Tagen gelesen, dieses Buch ist so spannend, ich konnte es nicht mehr weglegen, diese Puzzles, die Charlotte Link der Leserin bietet, sind nicht zu überbieten.
Tolles Buch 5 * und es ist mir mit allen Büchern von ihr, die ich bis jetzt gelesen habe, so gegangen.
Die Täuschung, die letzte Spur, der fremde Gast. Ich werde ganz bald die anderen auch noch lesen, vielen Dank für so tolle Bücher.

12.09.2012 20:41:55
R.Speh

Ich bin wieder voll begeistert gewesen,sie trift immer voll meinen Geschmak.Für mich ist es leichte Literatur.Ich habe vonC.Link auch " das andere Kind und die Rosenzüchterin " gelesen. Ich habe mir auch schon das Haus der Schwestern und die Sünde der Engel bestellt. Ich lese gerne die Komentare der Leser, und im Moment ist C: Link meine Autorin von der ich gerne Lese.

19.08.2012 23:15:01
birgit Süppel-Gnan

Habe alle Romane von Charlotte Link gelesen!!!
Mir gefällt ihr Schreibstil!! Der Beobachter wieder sehr spannend! Ich empfehle, auf jeden Fall den Prolog zu lesen!! Freu mich sehr auf ihren nächsten Roman!!Habe nun Romane von Elisabeth George auf Empfehlung gelesen. Kein Vergleich!!!Links Romane sind viel spannenender, mehr Effekte.

19.08.2012 23:12:23
birgit Süppel-Gnan

Habe alle Romane von Charlotte Link gelesen!!!
Mir gefällt ihr Schreibstil!! Der Beobachter wieder sehr spannend! Ich empfehle, auf jeden Fall den Prolog zu lesen!! Freu mich sehr auf ihren nächsten Roman!!

Habe nun Romane von Elisabeth George auf Empfehlung gelesen. Kein Vergleich!!!

Links Romane sind viel spannenender, mehr Effekte.

28.07.2012 01:07:10
chrissie

Das ist nun mein viertes Buch von Charlotte Link gewesen. Kurzweilig und sehr spannend, aber auch alle nach der selben (offensichtlich sehr erfolgreichen) Masche gestrickt.
In allen diesen Büchern kamen vor:
Die Frau: Lebt in einer Beziehung die sehr wacklig ist und sich eventuell im Laufe des Buches verändern wird. Die Frau ist immer hübsch, und immer von einer starken Persönlichkeit, allerdings gerade etwas schutzbedürftig.
Der Mann, Lebensgefährte der Frau: Ist eigentlich immer Durchschnittsschlaffi wie er im Buche steht
Der zweite Mann: Immer ein heißer Typ, eher undurchsichtig, vielleicht der Mörder? oder genau das Gegenteil, der vermeintliche Retter? Jedenfalls immer für eine Affäre gut...

Meine Rückschlüsse mache ich aufgrund folgender von mir gelesener Bücher: Der Beobachter, Die letzte Spur, Echo der Schuld und Am Ende des Schweigens

Frau Link schreibt sehr unterhaltssam, ich habe die Bücher immer genossen, aber es ist wirklich keine Literatur...

11.06.2012 20:45:34
Heinrich Ewen

Der Roman "Der Beobachter" ist spannend, gewiss. Aber langatmig, vieles wird in die Länge gezogen. Der Roman könnte auf höchstens 300 Seiten zusammengezogen werden.
Die drei Romane von Charlotte Link, Wilde Lupinen, etc. waren in meinen Augen die besten. Ich würde mir mehr solche wünschen. Müssen die Romane immer von Tod und Leichen beherrscht sein?
Mit freundlichen Grüßen,

10.06.2012 23:55:33
Birgit

Birgit:
Mein erstes Buch dieser Autorin und eine von Anfang an hergestellte Spannung lassen mich nun weitere Werke von ihr bestellen.
Des Rätsels Lösung kam überraschend und unerwartet, Langeweile habe ICH niemals empfunden.
Da ich über den Namen niemals vorher Informationen bekam, vermutete ich eine englische Schreiberin und war überrascht, zu erfahren, dass sie Deutsche sei.

05.06.2012 19:48:31
Pasco de Pasco

Mein Hintergrund:
Um ehrlich zu sein habe ich mit Bücher lesen erst dieses Jahr angefangen. "Der Beobachter" von Charlotte Link war hierbei mein dritter Krimi, den ich durchgelesen habe und im Vergleich zu den Anderen auch wohl der Beste, der mir(Wie schwer sollte das sein?) je unter den Fingern gekommen ist. Als Hinweis an mögliche Käufer möchte ich vorerst sagen: Wer an eine intensive Geschichte über einen Stalker erwartet, der ist mit dem falschen Buch beraten.Zum Prolog:
Wie ich gelesen habe, störte es viele, das bereits zu Beginn auf die Hintergründe des Täters zu erschließen waren. Mich jedoch hat der Prolog mir ein pochendes Herz verliehen, als ich den letzten Satz las und ermutigt, dieses Buch zu lesen. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was dass nun alles mit der Geschichte zu tun hat.Zum Krimiaspekt:
Normalerweise komme nehme ich alle möglichen Täter und Hintergründe sofort im Gedanken auf. Hier muss ich jedoch zugeben, dass ich bis kurz vor der entscheidenen Seite nicht darauf kam, wer es sein könnte.Leider kam dies nicht mehr allzu überraschend, da es eher unspektakulär in Schritten darauf hingewiesen wurde. Mir kam es auch so vor, als wurde immer wieder von Charlotte Link auf potenzielle Spannungseffekte verzichtet an manchen Stellen, die sie hätte anders beschreiben könnten. Stattdessen wurde es an diesen Stellen aus anderen Perspektiven gewechselt, die diese Szenen entsprechend langweiliger dastellten.Zu den spannenden Stellen:
Es gab einige Stellen im Buch, auf die ich mit Spannung gesetzt habe und mich ehrlich gefragt habe, was ist denn jetzt?Allerdings kann man die Anzahl diese Stellen an nur einer Hand ablesen.Zum psychologischem Teil:
Hier hat sie Charlotte besonders viel Tiefgang erlaubt. Und wie ich gehört habe, soll dies ihre Stärke sein. Man merkt, dass sie sich mit jeder Person viel Mühe gegeben hat.Allerdings hat sie sich von einigen klischeehaften Persönlichkeiten bedient und es handelt sich bei dem Tatmotiv vielleicht um den Grundstein der Taten, ist aber bei dem vernünftig wirkendem Täter nicht ganz nachvollziehbar. Ich denke, bei so einer ressilienten Person muss eigentlich noch etwas geschehen sein. Auch hätte man ungefähr durch ständige Wiederholungen ungefähr 100 Seiten sparen könnten.Zum Fachwissendem(Achtung enthält möglicherweise Spoiler):
Ich bin selbst mit meinen fast neunzehn Jahren kein Alleswisser, jedoch gab es Aspekte in den Buch, die die ganze Geschichte zwar nicht unglaubwürdig darstellen ließ, wo ich jedoch schmunzeln musste. Das mal wieder kindesmissbrauch und Pädophilie ebenso wie das Opferbild in einem Korb geworfen und durch Halbwissen vermischt wird, ist nichts Neues jedoch etwas beschämend dass sich die Autorin in diesem Thema nicht genauer informiert hat.
Am meisten gewundert habe ich mich jedoch über die Benutzung des Wortes "Lichtjahre" als sakastische Zeitangabe. Hier habe ich mich ganz stark über den Wissensstand der lieben Frau Link gefragt.Zum Beobachter:
Wie ich einwärts bereits erwähnt habe, war dies von den bishergelesenen Bücher das Spannenste. Wer ein spannendes Buch mit einiger Zeitinvestition will und mit einigen psychologischen Unklarheiten auskommt, ist "Der Beobachter" genau das richtige. Am Ende meiner Kritik will ich an all jene darauf hinweisen, dass der Begriff "Beobachter"(ob nun von Charlotte gewollt oder nicht) sogar in diesem Krimi zweideutig vorkam. Einmal zu den Beobachter, den man aus der Inhaltbeschreibung her kennt und zum Anderen die Sicht des Täters über seine Opfer.

16.05.2012 17:03:29
Gabriele

Wieder ein besonders gelungener Roman von Charlotte Link. Mir gefällt ihr Stil, auch wenn er gelegentlich ein wenig zu sehr ins Umgangssprachliche rutscht.
Man merkt, dass sie ihre Figuren liebt (auch die Finsterlinge), dennoch bewahrt sie immer eine behutsame Distanz zu ihnen. Sie erinnert mich sehr an die wunderbare Margaret Millar. Von der solltet ihr mal was lesen (z.B. "Liebe Mutter, es geht mir gut"), wenn ihr die Zeit überbrücken wollt, bis der nächste Roman von Charlotte Link kommt. Das ist hoffentlich recht bald, also hau rein, Charly!

29.04.2012 10:19:04
Daniel

Auf der Suche nach einem Nachfolger für den leider verstorbenen Andreas Franz habe ich mit dem Beobachter + C.Link genau die richtige Wahl getroffen. Das Buch hat alles was ein Liebhaber dieses Genres braucht. Schnelle unerwartete Wendungen, viele Verdächtige, Thrill und beste Unterhaltung. Von der Psychologie bis zur menschlichen Einfühlsamkeit war alles dabei. Ich habe mich gefreut für den Erfolg des Beobachters und das er es letztendlich nicht war. KLASSE!

24.04.2012 16:08:07
Manuela Bombis

Es war das erste Buch, das ich von Ch. Link gelesen habe und obgleich ich eine Vorliebe für skandinavische Krimiautoren habe, war ich von ihr überrascht. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich wiedermal ein Buch hintereinander weg lese, weil es absolut spannend ist. Also mit den Autorinnen aus England kann sie sich auf eine Stufe stellen.

08.04.2012 09:57:07
Margitta

Soeben habe ich Beobachter beendet !
Und schon wieder ist es dieser Autorin gelungen mich in ihren Bann zu schlagen !
Anfänglich eine idylische Kulisse ,nette Familien und mittendrinn "das BÖSE" !Aber aus eine unerwarteten Richtung !
Von dieser Schriftstellerin möchte ich neben ihren hervorragenden Historischen Romanen auch weiterhin erstklassige Krimis lesen !Kann es kaum erwarten !

19.02.2012 17:35:50
anneli

Charlotte Links Bücher werden tatsächlich von Mal zu Mal besser, sofern man einen Thriller mit einer klassischen "Wer war's?"-Handlung, einer überraschenden Schlusspointe und britischer Milieu-Schilderung mag. Eins muss man ihr lassen: Wo Charlotte Link draufsteht, ist Charlotte Link drin, ihre letzten Krimis waren stets nach einem ähnlichen Muster aufgebaut. Ich weiß nicht, wie genau sie es macht, aber hat man eines ihrer Bücher einmal aufgeschlagen, kann man es wirklich kaum aus der Hand legen. Dabei beeindrucken mich die, meinem Empfinden nach, äußerst gut beobachteten psychologischen Schilderungen.

15.02.2012 05:03:23
Gundula

Hochspannung pur, man legt das Buch bis zur letzten Seite nicht mehr aus den Händen. Unglaublich ausgeklügelte Geschichte, super gewählte Charaktere mit der typischen Note der Autorin. Eines der besten Werke Charlotte Links mit einem überraschenden Ende. Sehne Ihr nächstes Meisterwerk bereits herbei!

19.01.2012 10:05:42
lieschen1

Habe das Buch gerade ausgelesen,
und alle ihre Bücher mit Begeisterung verschlungen.
Auch " Der Beobachter" konnte ich kaum aus der Hand legen.
Die Beschreibung der Charaktere ist klasse,
die Handlung, und wie sich am Ende alles zusammenfügt.
Ich liebe die Bücher von Charlotte Link !!

Von mir gibt es 99 °

16.01.2012 22:09:28
Elvira

Nun muß ich auch mal meinen Senf dazugeben, da mich die Kritik hier z.T. sehr überrascht. Der Beobachter ist sicher nicht das beste Buch von C. Link. Das Ende hat mich weder überrascht noch überzeugt.

Aber: den Vorwurf ihre Charaktere seien klischeehaft, unglaubwürdig, langweilig etc. kann ich so gar nicht nachvollziehen. Gerade die Charakterisierung ist meiner Meinung nach DIE Stärke von Frau Link. Abgesehen vom Motiv des Täters, finde ich auch in diesem Roman wieder alle Personen sehr lebensnah und glaubwürdig. Die unzufriedene Ehefrau, ihre nervige pubertierende Tochter, der abwesende Ehemann - sie trifft den "aufregenden" Sportlehrer und stürzt sich in eine Affaire. Was ist daran mißlungen? Das passiert jeden Tag, es könnte meine Nachbarin sein. :-) Auch der seltsame Außenseiter, der noch nie eine Freundin hatte, und seine nörgeligen Verwandten wirken für mich wie aus dem Leben gegriffen. Also ich kenne solche Leute.

Gerade das lebensnahe, unaufgeregte mag ich an ihren Büchern. Genauso wie die ruhige (ja vielleicht altmodische) Art zu erzählen. Keine seitenweisen Ergüsse über Blut und Sex wie heutzutage üblich. Der Leser hat doch auch selbst Phantasie.

Schade finde ich, daß diesem Buch irgendwie die besondere Atmosphäre fehlt. Sonst werden bei ihr ja oft bestimmte Inseln, Landschaften oder historische Bezüge (2. WK) vorgestellt. Der Beobachter ist einfach nur ein Krimi, angenehm zu lesen, aber nichts bleibt besonders im Gedächtnis.

09.01.2012 09:19:39
Eckardt

ich habe alle Bücher von CH.Link in meinen Besitz und lese sie immer wieder gerne. ABER der Beobachter,fällt aus der Rolle. Bin jetzt etwa in der Mitte und fühle mich gelangweilt. Irgendwie hat Frau Link Charm und Witz vergesssen. Ein mißlungener Krimi oder wie sollte man dies bezeichnen?werde trozdem alles lesen, vielleicht passiert doch noch was? Auf alle Fälle, wird dies nicht der Bestseller.

04.01.2012 16:02:34
Baiba

Für mich war dieses Buch etwa bis zur Mitte ein absoluter pageturner. Aber dann wurde es immer schleppender. Es geschah nicht viel Neues.Die Hintergründe der Charaktere wurden zwar sehr detailliert ausgeleuchtet, blieben aber dennoch klischeehaft. Charlotte Links Sprache erscheint mir oft sehr altmodisch, zu gestelzt,unzeitgemäß. Und das war auch hier der Fall.
Haarsträubend finde ich viele Handlungen, die man kaum nachvollziehen kann in ihrer Naivität.
Trotzdem fühlte ich mich durchaus gut unterhalten. Sie versteht es, eine packende Atmosphäre zu schaffen und das Milieu, in dem ihre Verbrechen stattfinden, wirkt sehr authentisch. Aber mit dem Prolog nahm sie quasi die Hintergründe der Tat und somit die Auflösung des Falles schon vorweg...Manchmal wäre es einfach besser, auf einen Prolog zu verzichten.

03.01.2012 15:58:11
Crescendo

Leider ein langweiliges Buch, das versucht, Spannung mittels ständigen Wiederholungen herbeizuführen. Der Wortschatz erreicht einen einfachen Horizont, mit dem man nicht wirklich in die Welt des Beobachters eindringen kann, sondern der eher ermüdend ist und man Seiten getrost überschlagen kann. Dies gilt auch für die anderen Charaktere. Ich habe so ziemlich alle Bücher von Ch. Link gelesen, aber dieses ist für mich eine große Enttäuschung und nicht zu empfehlen. Schade.

30.12.2011 19:29:24
Lackritzi

Meiner Meinung nach ein sehr schöner, interessanter Krimi. Besonders gut fügen sich in den Krimi die verschiedenen Handlungsstränge ein, die, auch wenn dieses Mittel des Spannungsaufbaus bei Autoren immer häufiger verwendet wird, recht gut gelungen sind und Lesespaß bereiten. Die Handlung ist gut, allerdings nicht besonders überraschend. Was mich am meisten an diesem Buch fasziniert hast ist aber weniger seine Handlung, als die detallierte Beschreibung der Charaktere, die bis ins innere ihrer Psyche reicht und einfach erfrischend ehrlich ist.

28.12.2011 00:34:39
Gummikuh

Mäßige bis mindere Spannung. Die Sprache erscheint oft zu gesucht. Zur Beschreibung der Charakteren bedient sich die Autorin der gängigsten und oberflächlichsten Klischees. Das Buch kann bei Nichgefallen getrost nach dem ersten Drittel weggelegt werden. Sie werden nichts verpassen. Tatort am gelangweilten Sonntagabend ist spannender...

12.12.2011 19:33:28
Petra

Charlotte Link verspricht immer pures Lesevergnügen.
Auch mit ihrem letzten Werk hat sie mich wieder begeistert.
Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Spannung bis zur letzten Seite.
Dabei wenig vorhersehbar, denn das Ende ist sehr überraschend.

Eines ihrer besten Werke, sehr zu empfehlen.
Daumen hoch!

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