Drecksau

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

  • London: Jonathan Cape, 1998, Titel: 'Filth', Seiten: 392, Originalsprache
  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1999, Seiten: 455, Übersetzt: Clara Drechsler & Harald Hellmann
  • München: dtv, 2002, Seiten: 455
  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2011, Seiten: 464

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Edinburgh in der Vorweihnachtszeit: Sergeant Bruce Robertson arbeitet sich in seinem Mordkommissariat nicht gerade tot, es gibt Schöneres zu tun: nette Beschäftigungen auf der Herrentoilette, kleine Intrigen gegen Kolleginnen oder auch ein Kurztrip nach Amsterdam, ins Sex- und Drogenmekka. Ärgerlich, daß Bruce dann doch noch einen ekligen Mord aufklären soll. Aber vielleicht springt ja endlich die erhoffte Beförderung dabei heraus. Immer tiefer begibt sich Bruce Robertson in die Abgründe menschlichen Daseins. Widerstand gegen das Böse kommt von unerwarteter Seite: Als Sprachrohr der Moral entpuppt sich der Bandwurm, der Bruce seit längerem quält. Diesen Gegner bringt noch nicht einmal Bruce zum Schweigen. Ungefragt kommentiert der Wurm das Verhalten seines Wirts. De Dinge stehen schlecht für Bruce Robertson, aber es ist nie so schlimm, als daß es nicht noch schlimmer kommen könnte.

Drecksau

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Letzte Kommentare:
07.01.2014 10:49:44
meni77

Ich muss meinem Vorgänger der Bewertung vollkommen Recht geben, wenn jemand mit "Robbo" Robertson zu vergleichen ist, dann Batemans Ellis aus American Psycho. Welsh läuft im Buch zu absoluter Höchstform in Bezug auf seine fäkalen Dialoge;) Seine Story gewohnt abgedreht und niemals langweilig, er haut einem immer wieder noch einem rein. Der Bandwurm nervt zwar zum Teil ein bisschen, aber wie mein Vorgänger schon sagt, auf solch Ideen muss man erst einmal kommen. Welsh ist und bleibt mein absoluter Hero, vergleichbar mit meinem Newcomer der Jahre John Niven, ich weiß zwar nicht, ob alle Schotten so sind, aber es gibt keine annähernd so makabre Typen, vielleicht Ellis noch, nur von dem kommt ja nur noch wenig. Drecksau verdient auch total verdient seinen Titel, sehr starke 95 Grad von mir

10.09.2011 01:34:53
Cthulhu

Sergeant Bruce Robertson, der Hauptprotagonist dieses Buches, ist ein schweinisches, ekelerregendes, sexistisches, Frauen und Schwule verachtendes, intrigantes, zum Kotzen fieses Dreckschwein und leidet zudem noch unter einem Bandwurm, der ihm zunehmend geistig wie körperlich zu schaffen macht.

OissOissOissOjaOiss

Kurzum, einen derart kaputten Typen ist mir noch in keinem Buch, das ich bis jetzt gelesen habe, begegnet. Wenn ich einen Vergleich suchen müsste, käme mir noch am ehesten Elli’s „American Psycho“ in den Sinn.
Das Buch ist in einer unübertroffenen Fäkalsprache geschrieben. Ein Beispiel: Robertson bezeichnet jeden, ob Mann oder Frau, Kinder oder Vorgesetzte, als Fotze, so dass dieses Wort allein schon auf jeder Seite mindestens dreimal vorkommt. Das ging mir am Anfang ein wenig auf den Senkel, bis ich gemerkt habe, dass das zur Dramaturgie des Buches gehört. Und es hat Szenen, wo man sich, ob man will oder nicht, trotz aller fiese, halb totlacht.
Und trotz allem, schlussendlich ist es ein tieftragisches Buch, dass man ganz bestimmt nicht so schnell vergessen wird.

Das Buch polarisiert ungemein - wen’s interessiert, schaue sich die amazon-Rezis an. Ich persönlich fand’s grossartig! Ohne Wenn und Aber. Dieser Welsh - also so was muss man sich erst mal ausdenken und dann noch schreiben können.