Nachtprinzessin

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • Köln: Random House Audio, 2011, Seiten: 6, Übersetzt: Sabine Thiesler

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Eine Mordserie versetzt Berlin in Angst und Schrecken. Ein perfider Mörder, der sich selbst als »Prinzessin« bezeichnet, sucht sich seine Opfer auf den nächtlichen Straßen und erdrosselt sie beim Liebesspiel. Die Nachtprinzessin ist erfolgreich im Beruf, lebt unauffällig und wohlsituiert in der Villa ihrer Mutter und hat ein attraktives, sympathisches Äußeres. Sie ist charmant und elegant und liebt die italienische Lebensart. Daher kauft sie sich eine Wohnung in der Toskana, kann aber auch dort ihrem inneren Dämon nicht entfliehen. Obwohl ihr sowohl die deutsche als auch die italienische Polizei dicht auf den Fersen ist, mordet sie weiter. Ihre Sehnsucht nach Liebe ist unersättlich, und auch auf der wildromantischen Mittelmeerinsel Giglio wird die »Prinzessin« zwei jungen Männern zum Verhängnis. In Siena lernt die Nachtprinzessin den schönen Fremdenführer Gianni kennen, Sohn des Carabiniere Neri aus Ambra, und verliebt sich unsterblich in ihn. Der unerfahrene und schüchterne Junge ahnt nicht, dass die Prinzessin töten muss, wenn sie liebt, und läuft ins offene Messer.

Nachtprinzessin

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Letzte Kommentare:
29.07.2020 21:26:43
Plusundminus

Sabine Thiesler ist eine beganadete Erzählerin. Vor allem die Szenen in Italien rufen beim Leser lebensnahe Bilder ab und bauen eine Kulisse im Kopf auf wie ein Film. Sie wäre auch eine gute Reiseberichterstatterin. Aber auch als Krimiautorin überzeugt sie mich voll. Ist mein erstes Buch von ihr und ich kann daher nicht beurteilen, ob sie ihre Grundidee zu sehr ausgelutscht hat. Die Story mit den verschiedenen Handlungorten greift jedenfalls gut ineinander und hat Spannung bis zum Schluss. Insgesamt sehr zu empfehlen.

24.06.2017 14:27:11
trafik

Ich gehöre zu jenen Lesern die nur positives berichten können.
Obwohl man schon lange weis wer der Mörder ist, bleibt das Buch trotzdem spannend und man möchte immer weiter lesen.
Sabine Thiesler versteht es sehr gut Thrillers zu schreiben.
Einen kleinen Kritikpunkt hätte ich aber auch. Muß es immer in der Toskana spielen und gleichzeitig in Berlin. Schon das dritte Buch mit vergleichbaren Merkmalen.

03.03.2016 16:13:02
Henriette H.

Der übliche Serienmörder-Käse- jedes denkbare Klischee wird bedient. Nur eines hat mich tief beeindruckt: die Schilderungen der Zustände in deutschen Restaurant-Küchen. Wenn man darüber nachdenkt, dass daran etwas Wahres sein könnte, geht man so schnell nicht wieder essen- es sei denn, man könnte einen Blick in die Küche werfen, während die Mahlzeiten zubereitet werden.

01.06.2015 19:27:36
Luise

Was dem einen sin Uhl ist dem anderen sin
Nachtigall !
Wie gut dass wir verschiedene Geschmäcker haben dürfen.
Ich bin ein Fan von Frau Thiesler, beginne grade mit der Nachtprinzessin und war sofort im Bann des Buches. Anfangs ist alles etwas verwirrend und fügt sich dem Ende zu einem runden Ganzen. Die Neugier wird immer wieder gereizt um zu erfahren, wie es weiter geht.

16.12.2014 14:22:22
CH

Ich fand das Buch wieder mal sehr spannend und gut geschrieben. Zum Ende hin, ging es mir allerdings etwas zu schnell doch der Ausgang war wie immer sehr überraschend. Ansonsten habe ich bisher alle Bücher von Frau Thiesler gelesen und werde sie mir auch weiterhin kaufen. Ich finde ihren Schreibstil einfach toll. Es tauchen ja auch mal immer mal alte Bekannte in den Büchern auf, was ich auch gut finde. Die Figur von Kai finde ich sehr interessant, vielleicht sollte er mal als Hauptfigur ein Buch bekommen.

08.09.2014 03:05:40
Proletheus

Ich befürchte, dass der angeblich so besondere Sabine-Thießler-Flair mit Tempo 200 an mir vorbeigedonnert ist. Dabei will ich gar nicht mal behaupten, dass Frau Thießler handwerklich nicht wüsste, was sie tut. Sie nimmt sich viel Zeit für ihre Charaktere, nicht zuletzt für den Killer, dessen Hintergrund sie durchleuchtet. Und auch die Ortschaften, allen voran erwartungsgemäß die Toskana, werden mit Sorgfalt und Liebe zum Detail beschrieben.
Im Gründe genommen gibt es nur ein Problem: "Nachtprinzessin" ist unglaublich langweilig, was zugleich der Todesstoß für jeden Thriller ist. Ehrlich gesagt habe ich mich das ganze Buch lang gefragt, wo der Thriller eigentlich bleibt bzw. wann er endlich anfängt. Dabei geht es mir nicht um Blut und Körperteile in rauen Mengen, ein guter Thriller kommt auch ohne übertriebene Schauwerte aus. Zwei Dinge sind allerdings unbedingt notwendig: ein interessanter Täter und eine fesselnde Handlung, und leider hat "Nachtprinzessin" keins von beiden.
Ich werde jetzt erst einmal eine Weile warten, bis ich mich wieder an ein Buch von Sabine Thießler heranwage, vielleicht hatte ich auch einfach Pech und eins ihrer schwächeren erwischt.

21.06.2014 16:46:41
Sabine Klauke-Fritschka

Habe noch nie ein so schlechtes Buch gelesen; hier reiht sich Klischee an Klischee. Die Protagonisten sind oberflächlich beschrieben. Es gibt nur Schwarz-Weiss. Klatschzeitschriften sind inhaltlich besser, weil diese wenigstens bunte Bildchen enthalten, die über den nicht vorhandenen Inhalt hinwegtrösten. Das Ende ist dann der absolute Schwachsinn. Schade um die Zeit, in der ich wirkliche Krimis (Thriller) hätte lesen können. Nie wieder Sabine Thiesler!

14.01.2014 22:02:27
joerg. wefer

Den Kommentar meines Vorredners finde ich recht treffend. Warum das Buch hier teilweise verrissen wird, kann ich beim besten Willen nicht verstehen.
Sicher ist die Art zu schreiben extravagant und ungewöhnlich. aber gerade dieser Stil macht die Geschichte aus.
Durch die schnellen, teils unerklärten Szenenwechsel wird der Leser in einer Weise an den Charachter des Mörders herangeführt, die wohl einzigartig ist.

22.11.2013 19:42:18
Meier

"Die auf deutsche Antwort Kathy Reichs". Das ist Blasphemie. Ich kann mich nicht erinnern, jemals ein so schlechtes Buch gelesen zu haben. Von Spannung keine Spur und für keine der Figuren konnte ich Sympathie entwickeln. Während des Lesens baute sich langsam einfach nur eine anhaltende Übelkeit auf. Nie mehr ein Buch von Sabine Thiesler, ich bleibe bei Kathy Reichs...

03.07.2013 08:38:27
spyro

Ich liebe die Bücher von Sabine thiesler. Ich habe sie bisher alle gelesen bzw verschlungen. Ich bin jedesmal absolut fasziniert von den stories und finde es super das bestimmte Orte und Personen in allen Büchern wieder auftauchen.

Die Bücher habe ich alle in wenigen Tagen durch gelesen und warte nun wieder sehnsüchtig auf das nächste.

23.03.2013 11:18:29
Mirochat

Wieso nennen sich die Bücher von S. Thiesler eigentlich Thriller ? Hatte mir "Menschenräuber" und "Nachtprinzessin" als Hörbuch ausgeliehen.und weiß nicht , was schlechter ist. Hatte bereits die vorherigen 3 Bücher gelesen und fand sie nicht überragend, aber lesbar, nur fühlte ich mich manchmal an griechische Tragödien erinnert (Hexenkind). Aber wer es mag.Aber nach dem Genuss dieser Hörbücher werde ich mir keine Romane mehr von ihr ausleihen. Keine Spannung.und sollte es ein Witz sein, dass in der Nachtprinzessin ein Makler auftaucht, der die Mordhäuser der vorherigen Bücher nicht loswird. Wäre ich ein italienischer Polizist hätte ich mich schon über die Darstellung der Polizei in den Romanen beschwert. Romane von Sabine Thiesler werde ich mir keinesfalls mehr ausleihen.

25.06.2012 10:18:18
hitti

Der schlechtester Thriller bis jetzt den ich gelesen habe.
Es ist eine Aneinanderreihung kranker Phantasie.
Nie wieder ein Buch von Sabine Thiesler!
Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen, ich kannte die Schriftstellerin noch gar nicht.
Es war eine große Enttäuschung.
Musste dieses Buch vorzeitig abbrechen, da es sehr vorhersehbar war und überhaupt nicht spannend aufgebaut.

06.03.2012 11:38:14
Frank

es fällt mir nicht leicht, dass Buch zu lesen. ( habe erst die hälte geschaft ) Es ist nett und für viele sicherlich auch spannend geschrieben, aber ich finde es schwierig, über einen schwulen Triebtäter zu lesen. Meine Vorstellungskraft reicht dafür nicht aus, ober besser gesagt ich will es mir auch gar nicht vorstellen.

22.11.2011 22:12:03
PC

Lebe in Berlin, kenne manche Orte, an denen die Geschichte spielt; ich finde dieses Buch sehr spannend, raffinierte Szenenwechsel, durchdachte Charaktere, die miteinander in Verbindung stehen - manche Szenen ein wenig geschmacklich grenzwertig, aber:

Durchdachte Story mit gutem Showdown am Ende.

Kenne die anderen Bücher von Frau Thiesler, freue mich auf alle, die noch folgen. :-)

20.11.2011 01:53:29
CookieMädel

Lange nicht mehr so ein schlechtes Buch gelesen!!!Keine Ahnung,warum sich das Buch Psychothriller nennt: Keine Spannung und nix Psychologisches!!! Von Beginn an ist klar,wer der Mörder ist und die Story ist alles andere als fesselnd.Zudem scheint der ein oder andere Charakter/Szenerie nicht zu Ende gedacht (oder vergessen?)oderWENN sie schon die Gelegenheit hat,etwas in die Tiefe der Charaktere zu gehen (z.B. als herauskommt,woher der Mörder "Nachtprinzessin" seinen Spitznamen hat) speist die Autorin das ganze Thema in einem guten Absatz?!Da liest man 500 Seiten und wartet auf den Kick-Moment: Leider völlig umsonst!Man bekommt beim Lesen den Verdacht, Frau Thiesler wollte wieder ein neues Buch herausbringen, was ihr sehr lieblos und halbherzig gelungen ist.Leider muss ich sagen,dass ich sehr enttäuscht bin von dem Buch.Es gibt eine Menge spannendere und besser durchdachte Pschothriller als "Nachtprinzessin" von Sabine Thiesler!

17.11.2011 01:59:07
hinterwald

auch wenn mich der anfang und die zeitsprünge, die in die geschichte und ihren "helden" einführen, zunächst ein bißchen irritiert haben: ich weiss nicht, wie ich die zeit bis zum nächsten buch von sabine thiessler überbrücken soll, so glücklich bin ich mit diesem.


auf der formalen, handwerklichen ebene bis in die kleine, wie immer skurilen geschichten aus dem alltag der wohlbekannten protagonisten hinein einfach meisterlich, alleine die tempowechsel in der szene mit der havarierenden fähre sind ein hochgenuss!


stellt sich die frage: ist es eine gemeinheit faru thiesler gegenüber, sie als eine art deutscher patricia highsmith zu titulieren?irgendwo schon, denn mit ihren wie immer liebevoll gezeichneten figuren freundet man sich einfach schneller an, man gewinnt sie geradezu "lieb" und auch wenn man nur zugenau weiss, wie blasiert und selbstverliebt der täter hier durch die geschichte schleicht und beiläufig oder gezwungenermassen mordet - wie immer bei frau thiesler schleicht sich dieses gefühl der komplizenschaft des lesers mit dem mörder ein.


darin und in dem geradezu grandiosen handwerklichen können der autorin liegt ein vergnügen mit ihren romanen, die einfach nicht schlechter werden. es gelingt ihr, ihre "helden" über ihre geschichten hinweg weiterzuentwickeln, ohne daß man ihrer überdrüssig wird


chapeau, frau thiesler. und - bitte beeilen sie sich mit dem nächsten buch, ...

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