Die Farm

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • New York: Doubleday, 2001, Titel: 'A Painted House', Seiten: 388, Originalsprache
  • München: Heyne, 2002, Seiten: 5, Übersetzt: Charles Brauer, Bemerkung: gekürzt
  • München: Heyne, 2004, Seiten: 462
  • Köln: Random House Audio, 2006, Seiten: 5, Übersetzt: Charles Brauer, Bemerkung: gekürzt

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Peter Kümmel
Überraschender Ausflug in andere Gefilde

Buch-Rezension von Peter Kümmel Mai 2003

Das war die beste Idee, die John Grisham jemals hatte. Nachdem in seinen letzten Romanen die Ideenlosigkeit deutlich zu Tage trat, hat der amerikanische Bestsellerautor mit "Die Farm" einen Roman gänzlich ohne Anwälte, Richter oder sonstige Juristen veröffentlicht, sondern eigene Kindheitserrinerungen verarbeitet.

Aus der Sicht des 7-jährigen Luke Chandler erzählt Grisham die Geschichte einer Farmerfamilie in Arkansas.

Es ist nur ein kurzer Abschnitt im Leben eines kleinen Jungen, die Zeit der Baumwollernte von August bis Oktober 1952. Und es ist eine harte Zeit. Denn Luke muß täglich ebenso schwer arbeiten und von früh bis spät Baumwolle pflücken wie sein Vater und sein Großvater und ebenso wie die angeworbenen Saisonarbeiter aus den Bergen und aus Mexiko.

Ein Kampf ums Überleben für die Farmer

Für die Farmer ist es Jahr für Jahr ein Kampf ums Überleben. Das Ziel jeder Erntesaison kann nur lauten, kostendeckend zu arbeiten. Die Arbeiter, die angeheuert werden müssen, sorgen dabei zusätzlich für reichlich Konflktpotential. Insbesondere Hank, der brutale Sohn der Familie Spruill, geht keinem Streit aus dem Weg. Dies führt soweit, dass er in der Stadt einen anderen Raufbold totschlägt. Luke hat die Schlägerei beobachtet und gesehen, dass es sich bei dem Totschlag nicht um Notwehr gehandelt hat, doch aus Angst vor Hank schweigt er.

Das weitere Leben der Farmer dreht sich hauptsächlich um Baseball, Kirche und Korea. Die ganze Familie sitzt zusammen, wenn abends die Spiele aus der Baseball-Liga im Radio übertragen werden. Baseball bildet außer den samstäglichen Ausflügen in die Stadt die einzige Abwechslung im Leben eines kleinen Jungen auf einer Baumwollfarm. Und Luke weiß bereits jetzt, dass er später Baseball-Profi wird. Die Chandlers sind Baptisten und der sonntägliche Kirchgang ist ebenso wichtig wie das jährliche Baseballspiel der Baptisten gegen die Methodisten.

Vermisst wird auf der Chandler-Farm der 19-jährige Ricky, der jüngere Bruder von Lukes Vater und für Luke eher ein Freund als ein Onkel. Ricky kämpft für sein Land in Korea und die Familie ist in ständiger Sorge um ihn. Auch, wenn Ricky als handelnder Charakter zwar nicht im Roman auftaucht, hat er doch eine tragende Rolle.

Die Baumwollernte 1952 wird zu einer ereignisreichen Zeit

Für Luke wird die Baumwollernte des Jahres 1952 zu einer ereignisreichen Zeit, beobachtet er doch nicht nur heimlich die Geburt eines Kindes, sondern sogar einen Mord. Doch selbst dieses Verbrechen nimmt in der Handlung nur eine Nebenrolle ein, denn wichtig ist allein die Ernte, alles andere ist nebensächlich. "Die Farm" ist kein Kriminalroman, sondern erinnert mit all seinen kindlichen Geheimnissen eher an Stephen Kings unter dem Titel "Stand by me" verfilmte Kurzgeschichte "Die Leiche".

Grisham zeigt hier völlig unerwartet, dass er durchaus das Zeug zu einem Geschichtenerzähler hat. Man spürt, dass er aus eigener Erfahrung weiß, wovon er schreibt, denn er beschreibt die Erlebnisse von Luke wirklich aus kindlicher Sicht etwas naiv und sehr sensibel und bringt auch die Atmosphäre sehr gut zur Geltung. Kleine Episoden lassen einen schmunzeln, andere wiederum sind eher erschreckend. Die festgelegten Rollen der einzelnen Familienmitglieder sind faszinierend dargestellt.

Grishams neue Stärken

Grishams gewohnter sehr einfach gehaltener Schreibstil sorgt dafür, dass sich das Buch auch ohne großartige Spannungsmomente fließend herunter lesen lässt, was allemal als Zeichen für gute Unterhaltung gesehen werden kann. Auch seine Charaktere wirken nicht so stereotyp wie gewohnt, der kleine Luke wirkt sehr lebensecht.

Grisham zeigt, dass er mit Steinbeck mehr als nur den Vornamen gemein hat, auch wenn er wohl nie dessen Klasse erreichen wird, doch lässt er mit diesem überraschenden Ausflug in eine etwas andere Literaturgattung zumindest seine beiden letzten Flops "Die Bruderschaft" und "Der Richter" etwas vergessen. Bleibt zu hoffen, dass Grisham selber seine neuen Stärken erkennt und nicht zwanghaft dort versucht weiter zu machen, wo ihm längst die Ideen ausgegangen sind.

Die Farm

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Letzte Kommentare:
09.02.2019 19:56:51
Nils

Allein schon wegem dem Schluss eine absolut bahnbrechende Leseerfahrung. Der hier im Forum oftmals geforderte zweite Teil ist meiner Meinung nach absolut überflüßig. Das Ende begeistert mit tiefer Traurigkeit und gleichzeitig einer sehr intensiven Nachricht an die heutige Geselschaft, die zu Tränen rührt (mich spornt es eher an mir meine eigenen Gedanken zur Zukunft der Farm der Chandlers und der Familie zu machen als eine neu aufgezogen Variante des Romans zu lesen).
Interessante, neue Charaktere und eine ungewohnte Umgebung laden zum Träumen in eine längst vergangene und dennoch greifbare, emotionale Welt ein.
Auch die Perspektive des jungen Luke ist sehr gelungen.
Alles in einem eines der besten Bücher das ich seit langem vor mir hatte, bitte mehr!

05.03.2006 14:26:36
Doris R.

Eine Spannende und faszinierende Geschichte aus der Sicht des kleinen Luke Chandler.
Schade das die spannende Lebensgeschichte so schnell zu Ende ging. Habe viele neue Einsichten gewinnen können über das Farmer leben in den 50er Jahren. Einfach nur schön!

03.03.2006 19:44:37
pitty

Kein typischer, aber ein überragender Grisham Roman. In meinen Augen eher kein Thriller oder Krimi, sondern eine großartige Geschichte: die Entwicklung eines Jungen in einer faszinierenden Umgebung mit lebendigen, glaubwürdigen Charakteren. Der Autor hat sich mit diesem Buch in eine interessante Richtung weiterentwickelt.

09.02.2006 19:06:46
Blank

12.06.2005
"Die Farm" war das erste Buch, was ich von John Grisham gelesen habe. Als ich den Titel gelesen hatte, habe ich erst gedacht, dass dieses ein langweiliger "Bauernroman" ist...Meine Meinung hat sich aber gewendet..."Die Farm" ist sehr interessant und mitreißend. Man möchte den Roman gar nicht mehr zurSeite legen...Eine sehr gute

14.01.2006 13:19:43
Bettina

Die ersten paar Seiten erschienen mir zwar etwas langweilig, weil es nicht das war, was man sonst vielleicht von Grisham gewohnt ist, nachdem ich mich aber eingelesen hatte hat mich dieses Buch so gepackt und ich war wirklich fasziniert. Grisham schreibt so anschaulich und mit so viel Einfühlungsvermögen, dass mich sich sofort mitten im Geschehen wiederfindet. Mal etwas anderes, aber unbedingt lesenswert und irre spannend!

19.10.2005 14:28:08
Susi

Die Farm war mein allererstes Buch (ich war vorher nie Lese-begeistert). Seit ich dieses Buch gelesen habe verschlinge ich alle Grisham-Bücher.
Ich konnte mich richtig in diese Zeit und Welt hinein versetzen, diese Buch hat mich fasziniert. Das Ende war etwas aprupt aber ansonsten ein gutes Buch.

Susi

16.08.2005 23:07:08
Minchen

Ich habe das Buch noch nicht zuende gelesen, allerdings finde ich es schon jetzt sehr gut und spannend. Ich finde allerdings, dass er die Sicht eines 7-jährigen nicht ganz getroffen hat. Dennoch, verpasst es nicht! Kauft euch das Buch und lest was die Augen her halten!!!

13.07.2005 18:22:32
Nadine

Nachdem ich schon "The Testament" auf englisch gelesen hatte, kam ich auch diesmal nicht drum herum auch "A painted house" auf englisch zu lesen. Ich muss zugeben, dass die ersten Kapitel vll. etwas langweilig sind, jedoch steigt die Spannung später und man kann sich sehr gut in die damalige Situation der Familie hinein versetzen.
Das Grisham aus der Sicht eines 7-jährigen diese Geschichte erzählt, macht das Buch noch besser.
Allerdings fand ich das Ende doch etwas plötzlich, ich hatte mehr erwartet.
Dennoch: Auf jeden Fall lesenswert!

21.06.2005 13:11:28
Martin H

Der Schauplatz der Geschichte ist äusserst langweilig: eine verstaubte Farm im Süden der USA, wo die Zeit stehen geblieben scheint. Zweifelsohne gelingt es Grisham, den Leser in diese harte, oft vergessene Zeit zurückzuversetzen. Interessante Charaktere mit unterschiedlichsten Ideologien machen "die Farm" zum süffigen Roman. Diese Geschichte fesselt, macht traurig und entspannt zugleich. Fazit: lesenswert

12.06.2005 13:49:00
Kathrin

"Die Farm" war das erste Buch, was ich von John Grisham gelesen habe. Als ich den Titel gelesen hatte, habe ich erst gedacht, dass dieses ein langweiliger "Bauernroman" ist...Meine Meinung hat sich aber gewendet..."Die Farm" ist sehr interessant und mitreißend. Man möchte den Roman gar nicht mehr zurSeite legen...Eine sehr gute Schreibweise!

20.05.2005 07:33:41
axelp

Nach Bruderschaft/Fest/Richter war ich enttäuscht, daß es wiedereinmal kein Gerichtsthriller war, was ich von Grisham in die Hand bekam. Doch dann habe ich dieses Buch innerhalb von ein paar Tagen durchgelesen und finde es große Klasse, wie er das Leben dieser Leute auf der Farm darstellt. Ich lese fast ausschließlich Thriller und bin über diese Abwechslung sehr angetan.
Ich finde es faszinierend, wie man von Grisham an einen Roman gefesselt wird, in dem eigentlich kaum etwas passiert.
Leider war das Ende für mich zu aprupt. Evtl. hätte er einen Epilog anfügen sollen.

27.03.2005 11:49:25
Barbara Leitner

"Die Farm" ist das erste Buch, das ich von John Grisham gelesen habe. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt, sodass ich den Roman nicht mehr zur Seite legen konnte.Der Inhalt vermittelt eine gehörige Portion an Authentizität und als Rezipient erhält man den Eindruck, man sei in die Handlung involviert.

Ich würde sagen: ein Meisterwerk!

21.03.2005 15:31:09
Peter LÖsch

Ich habe bisher alle Grisham gelesen und muß feststellen, das mich dieses am meisten gefesselt hat. Gelesen war es in drei Abenden und liess mich nicht mehr los.

Der Schreibstiel ist umwerfend und die Art und Weise der kindlichen Erzählung nimmt einen förmlich in seinen Bann.

Bei dem Ende warte ich dringend auf die nächsten Teile :-)

07.02.2005 20:15:32
Christoph

Ein super Buch! Das ist Literatur! Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, mit vielen Fasetten und sehr lebendig!
Alles ist sehr gut reserchiert und originalgetreu...
Ich habe leider nurmehr 50 Seiten zu lesen, und bin schon jetzt traurig darüber Arkansas heute Abend verlassen zu müssen!
Warum einigen Lesern vor mir das Buch nicht gefallen hat kann ich einfach nicht verstehen!

28.01.2005 12:11:11
nolle

ich habe bisher leider nur 2 bücher von john grisham gelesen, die farm war eines davon. es war zwar nicht sonderlich spannend, doch der schreibstil hat mich so fasziniert, dass ich dieses buch keinesfalls blöd finde!

17.12.2004 23:11:48
DanTheMan

Ein tolles Buch. Ich habe kurz zuvor auf Englisch die Autobiographie von Johnny Cash gelesen, der als Junge auch auf Baumwollfeldern gearbeitet hat, und habe viele Kleinigkeiten in "Die Farm" wieder gefunden.
Ganz anders, sehr faszinierend. Vielleicht auch deshalb, weil ich mal für ein halbes Jahr in den Südstaaten war. Mich hat das Buch total gefesselt.

08.12.2004 19:51:56
Sandra

Ich bin noch relativ jung aber dieses Buch ist sehr gut geschrieben. Ein Satz hat mich durch das Buch begleitet " Es könnte eine gute Ernte werden". Und es einfach aus der sicht eines siebenjährigen zu schreiben war eine gute idee.

30.11.2004 18:44:07
Jana E.

Ein lesenswertes Buch, nicht nur für Grisham-Fans!
Es geht zwar in eine ganz andere Richtung als seine bisherigen Bücher, doch dies ist keineswegs negativ zu bewerten!
Tolle Geschichte, toller Blickwinkel, tolles Buch!

31.10.2004 18:33:23
Anna

Ich habe "a painted house" also Die Farm während meines Kanadaaustausches gelesenEs ist trotz fremdsprache einfach zu lesen und die Story aus der Sicht eines 7 jährigen Jungen zu schreiben war einfach eine geniale Idee! Dieses war meinen erstes Buch von Grisham aber ich war davon so fasziniert, dass icg sofort "the chamber" gelesen hab, was viel schwerer zu verstehen war. Aber die Mühe hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Buch hat mich sehr berührt, der Character des Sam ist so gut beschrieben, dass man trotz seiner Taten gegen diese Bestrafung ist. Außerdem bin ich sowieso ein Gegner der Todesstrafe!

24.10.2004 07:42:19
Andreas

Bis jetzt habe ich alle Bücher von Grisham gelesen und dieses Buch gefiel mir wie auch die anderen sehr gut. Auch wenn sich die Stillrichtung geändert hat. Ist dieses Buch nicht nur für Grisham Fans lesenswert.

21.10.2004 21:56:35
Schmatzbobbele

Also ich hab noch vorher noch nie ein Buch von Grisham gelesen.Die Farm hat mich fasziniert!!!Wie schon andere Leser geschrieben haben,man lebt mit dem kleinen Luke und seiner Familie.Ich kann nur hoffen,das es mind.noch einen zweiten Teil geben wird.

15.10.2004 16:15:05
Tester

Die Farm war mein 6 Buch von Grisham, doch ich war leider enttaüscht!!! Ich fand das Buch einfach nur langweilig! :-((( Allerdings soll dies nicht heißen das ich generell keine Bücher von Grisham mag! Im Gegenteil !!! Doch leider gehört dies nicht dzu!

09.10.2004 22:07:21
erde1702

Bin begeisterter Grisham-fFanan, war aber nach diesem Buch doch etwas enttäuscht, da der Inhalt so untypisch für einen Grisham ist, vor allem qüält man´sich bei dieser Story durch und ein richtiges Ende wurde auch nicht gefunden. Hab schon Besseres von ihm gelesen.

08.10.2004 17:13:04
Daniee

Sooo langweilig!!! Ein Wunder, dass ich mich überhaupt bis zum Ende durchgequält haben. Dieses Buch hat dazu beigetragen, dass ich keinen Grisham mehr in die Hand nehme.
Absolut nicht lesenswert!!!!!!!

11.09.2004 15:02:58
\"Natalia\"

Das Buch die Farm hat auch mich sehr Überrascht, aber auch "Der Coach" von ihm war auch schon in eine ganz andere Richtung als er bisher geschrieben hat. Das Buch ist deshalb interessant zu lesen, weil man dieses Leben was "Luke" lebt Tag für Tag nicht kennt. Bei uns in Deutschland gibt es sowas nicht. Grisham hat dieses Buch so geschrieben damit andere Lernen wie Menschen auf dem anderen Erdball leben. Was für schwierigkeiten sie haben und welche Freuden und er lehrt uns andere zu respektieren, auch wenn sie anders leben oder anders aussehen.

13.08.2004 10:42:57
lupo

Super geschrieben. Ich habe schon gedacht ich hieße Luke Chandler. Nur bin ich sauer über das Ende. Wo sind Teil 2 und 3 ?

08.08.2004 16:52:02
steffi

nachdem das letzte buch von grisham (das ich gelesen habe) d.h. der richter... mich ziemlich enttäuscht hatte, bin ich umso glücklicher über dieses. natürlich kann man es nicht mit alten meisterwerken vergleichen (schon nur weil es meiner meinung einer anderen "gattung" angehört"), aber es geht wider aufwärts

03.08.2004 22:05:30
Walter Reinprecht

Ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen gelesen. Dieses Buch hat Grisham so hervorragend geschrieben, dass es einen auf jeder Seite voll in seinen Bann zieht. Man lebt die Geschichte immer voll mit. Wenn man ein Grisham-Fan ist, darf man dieses Buch, auch wenn es anders als die anderen ist, auf keinen Fall verpassen. Man wünscht sich auf jeden Fall eine Fortsetzung dieser fantastischen Geschichte.

26.07.2004 20:43:24
Athos

Ein sehr realistischer Roman, sehr sensibel dargestellt. In den Gedanken des kleinen Luke
tritt in vielen Begebenheiten ein feiner Humor zu Tage, welcher das Buch so lesenswert macht.
Ein anderer Grisham, ein stiller Grisham.
Fast wünscht man sich, mehr von diesen Grisham`s.

20.07.2004 23:23:16
Yvie

Habe das Buch innerhalb von ein paar Tagen durchgelesen und muss echt sagen, dass ich es super spannend fand. Ich konnte mich beim Lesen total in den kleinen Jungen Luke Chandler hineinversetzen. Es ist zwar nicht wie manch andere Bücher von John Grisham, in denen über Anwälte oder Richter die Rede ist sondern mal was anderes, was auch spannend geschrieben ist. Man denkt zwischendurch manchmal, dass das jetzt das Ende sei aber immer wieder passiert etwas neues in der Welt des kleinen Chandlers. Jedoch fand ich das Ende ein wenig abrupt abgeschlossen, meiner Meinung nach hätten es im Buch noch ein Paar Seiten mehr sein können und das Ende hätte spannender sein müssen. Aber sonst kann ich an dem Buch echt nichts aussetzen. Man sollte es mal lesen, wenn man von der Sucht der John Grisham Bücher befallen ist ;)

25.06.2004 16:02:56
Noemi

Ich habe das Buch auf englisch gelesen und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, auch wenn mir der Schluß nicht so gefallen hat. Ich konnte mir die Umgebung und die Figuren sehr gut vorstellen, was nicht allein daran liegt daß ich ein paar Jahre in den USA gelebt habe. Die Personen und ihre Charakter sowie das Umfeld sind gut beschrieben, man behält den Überblick, das Buch liest sich "leicht" und ist spannend.

31.05.2004 17:03:32
Lucious

DIE FARM versetzte mich für ein paar Tage in eine andere Welt. In die Welt des Luke Chandlers, welcher es hervorragend verstand mich -in einer von Grisham seltenen lebendigen Art-
durch einen Teil seiner Kindheit zu begleiten.
Keiner der anderen Grisham-Character war mir so nahe, wie der kleine Luke.
Mich würde es freuen, wenn Grisham´s nächstes Werk den Titel "The Cardinal" tragen würde...

27.05.2004 20:25:36
Andreas Theune

Ich habe das Buch auf Deutsch gelesen und es gehört zu den 5 Büchern, die mich am meisten fasziniert haben. grisham schafft es eine Stimmung rüber zu bringen, gerade indem er der Erzählung und den Charaktären Zeit gibt.
Beim lesen des Buches konnte ich mich perfekt in die damaligen lebensumstände hineinversetzen. Ich hätte Grisham nie zugetraut aus einer eigentlich unspektacoulären geschichte soviel Stimmung zu entwickeln! Einfach Klasse aber natürlich nicht wirklich ein Krimi oder Thriller, eher eine Gesellschaftsstudie.

22.05.2004 22:01:28
Anna

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn man merkt richtig wie Grisham sich mit diesem Farmerleben absolut identifizieren kann und deshalb kommt diese Geschichte nicht wie eine langweilige Erzählung herüber sondern als eine glaubhafte, mitreissende Kindheitserinnerung.

05.05.2004 15:31:15
wolfe

zum gähnen also mehr als nur langweilig. sooo kann man auch geld machen. nichts gehen seine ersten bücher - das war noch spannende lektüre!

06.04.2004 21:17:15
Johannes

Grishams besondere Leistung in diesem Buch: Er schreibt absolut glaubhaft aus der Sicht eines 7-jährigen Jungen, der beobachtet, was um ihn geschieht. Ich konnte Lukes Empfindungen in allen Kapiteln nachvollziehen und es waren wirklich die Empfindungen eines Kindes.
Dass hier in Wahrheit ein Erwachsener schreibt, habe ich zwischenzeitlich völlig vergessen.

30.03.2004 21:04:48
Werner Hörhager

Hi Leute!

So, nun hab ich auch diesen Band vor wenigen Tagen fertig gelesen. Sicherlich gehört "Die Farm" nicht zu Grisham\'s herkömmlichen Werken (kein Wort von irgendwelchen Anwälten oder Richtern, was nicht heißen soll das mir dieses Genre nicht gefällt, ansonsten hätte ich nicht so gut wie alle von seinen Büchern gelesen, :)!), dennoch bin ich der Meinung, dass dieser Band eine hervorragende Erzählung beinhaltet bzw. die Realität in Bezug auf das Farmerleben in den 50er Jahren widerspiegelt. Hab dieses Werk jedenfalls in wenigen Tagen fertig gelesen, und das sollte zumindest Grund genug sein sich dieses Taschenbuch zu besorgen! Übrigens Tipp für alle: "Das Urteil" läuft am 29.04 in allen Kinos an!!! Tja dann, bis bald.

MFG Werner Hörhager

21.03.2004 04:40:23
Eve

Als erfreute und erprobte Grisham-Leserin war DIE FARM das langweiligste Buch, dass ich je von J.Grisham gelesen habe.
Wer sich gewohnt ist, rasante Thriller, Krimis und Gerichtsfälle zu lesen, der wird bei Grisham\'s Farm enttäuscht sein.

07.03.2004 08:57:34
Jenny

Die Farm war das erste Buch von Grisham das ich gelesen habe. Ich fand es nicht so schlecht, nur manchmal hat die Spannung gefehlt und ehrlich gesagt der Schluss hat mir auch nicht besonders gefallen

05.03.2004 19:52:01
Nina

In "Der Farm" hat mir die Spannung gefehlt. Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Grisham ist dies das schlechteste das dich gelesen habe!

02.03.2004 21:05:24
Martin

The Painted House (Die Farm) war das erste Buch von Grisham, das ich gelesen habe und fand es echt klasse. Ich fand die Darstellung des Lebens auf einer Farm in den USA in den 50-iger Jahren aus der Sicht eines 7-jährigen Jungen toll. Ebenso habe ich das zweite und bestimmt nicht das letzte Buch "The Chamber" (Die Kammer) genossen.

26.02.2004 20:34:15
rolf a.

Ich ´hab das Buch gerade gelesen und find es klasse allerdings finde ich das die Spannung in diesem Buch ein bisschen fehlt,doch die Formulierung ist überragend außerdem ist das 50er jahre Leben sehr gut dargestellt

04.01.2004 11:59:14
christian

Also ich hab das Buch auf Deutsch gelesen und finde es eine sehr gelungene Abwechslung. Ich hab praktisch alle seine Bücher gelesen und bin auch von diesem nicht enttäuscht. Ich finde er erzählt darin sehr fesselnd von einem ganz "gewöhnlichen" Jungen, ich konnte mir alles sehr genau vorstellen. GUT GEMACHT!!!

28.12.2003 17:32:09
Stefan

Das Buch hat mich schon nach wenigen Kapiteln fasziniert, weil es einen - wenn man nichts anderes erwartet und es zulässt - in eine anere Welt katapultiert: in die Welt des Landlebens der 50er in den USA. Ich habe es mit Genuss gelesen, habe geschmunzelt, viel dazugelernt und am Ende geweint.

24.12.2003 11:22:23
Johannes

Hallo. Ich habe das Buch ebenfalls auf deutsch gelesen und bin der Meinung, dass es extrem langatmig ist. Es war eine willkommene Idee von Grisham diesmal nicht über Anwälte, Richter usw zu schreiben, doch für mich hatte Die Farm eindeutig keinen "Grishamtypischen" Höhepunkt. Der Mord und die geheime Geburt passieren so nebenbei. Alles in allem für mich einer seiner schwächeren Romane.
Er hat mit seinen Kurzromanen "Der Coach" und "Das Fest" eindeutig bewiesen, dass er spannende Erzählungen ohne juristische Personen schreiben kann.
Er bleibt für mich der absolute Favorit!

14.11.2003 23:40:06
lady

Also ich fand das Buch genial! Habs leider nur auf Deutsch lesen können, jedoch fand ich es überhaupt nicht langatmig! Es war angenehm mal etwas ganz anderes von Ihm zu lesen, anstatt immer nur die Grisham-typischen Sachen! Ansonsten verschlinge ich quasi jedes seiner Bücher!

29.08.2003 22:35:44
Mikalina

Ich habe erst kürzlich die Farm auf deutsch zu Ende gelesen und muss die Meinung vieler teilen. Das Buch war seeeeehhhr langatmig und gar nicht Grisham typisch. Die Story an sich fand ich nicht schlecht, aber halt nicht in die Sparte Grisham. Ansonsten verschlige ich alles von ihm.

01.08.2003 10:45:54
Fanny

Ich habe es auf englisch gelesen, und fand es atemberaubend. Du wirst nur so hineingesogen und wirkt auch nicht langatmig wie die meisten Deutschübersetzungen. Außerdem hat er bewiesen dass er nicht nur Anwaltbücher schreiben, die langsam immer ähnlicher werden. Mein erster Grisham auf englisch - und bestimmt nicht mein letzter.

10.07.2003 16:05:40
Astrid

Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch seit ca. 2 Monaten versuche zu lesen. Es ist in deutsch sehr sehr langatmig. Immer wieder lese ich etwas anderes. Natürlich ist es ein ganz anderer Stil als sonst, weiss aber nicht ob er mir gut gefällt. Vielleicht war trotz allem die Erwartung eine andere.

10.07.2003 14:20:44
timm

Ich habe das Buch auf deutsch gelesen und muß leider sagen, daß es mir nicht gefalllen hat. Ich habe alle Grisham-Bücher bisher nur so verschlungen, doch mußte ich bei 'Die Farm' wirklich alle meine Selbstdisziplin aufbringen um nicht vor Ende des Buches 'schlapp zu machen'. John Grisham erzählt bekanntlich ja aus der Sicht eines kleinen Jungen und versteht es auch spannend eine Erzählung wiederzugeben. Allerdings habe ich persönlich ständig auf einen Höhepunkt gewartet, der leider nicht kam. John Grisham war für mich bisher ein faszinierender Autor, weil er es in vielen seiner bisherigen Bücher (z.B. Die Jury, Die Firma oder die Kammer) geschafft hatte eine spannende Geschichte so zu erzählen, daß man am Ende vor Spannung kaum noch die Geduld hatte jede Zeile des Buches zu lesen, um schneller zu erfahren wie das Ganze nun enden wird. Das ist ihm in seinen letzten Büchern verlohren gegangen und in 'Die Farm' merkt man das meiner Meinung nach am deutlichsten. Ich empfand 'Die Farm' als ein mittelmäßiges Buch, das ich aber eindeutige neben 'Das Testament' zu Grishams schwächsten Büchern zählen würde.

09.07.2003 22:29:12
Barbara =:)

Ich habe das Buch auf englisch gelesen und fande es faszinierend! Es ist sehr gut verständlich und man kann sich sehr gut in Lukes Lage der damaligen Zeit versetzen. Zum Inhalt möchte ich hier nichts sagen, weil ich finde, man sollte das Buch selbst gelesen haben. Nur soviel, es eine gute Abwechslung zu den sonst Grisham üblichen Richter-Thrillern.