John Sandford

John Sandford, der eigentlich John Camp heisst und 1944 im US-Staat Iowa geboren wurde, studierte zunächst Geschichte, leistete dann seinen Militärdienst in Korea und ging anschliessend an die Universität zurück. Mit einem »Master´s Degree in Journalism« in der Tasche arbeitete Camp zwischen 1970 und 1978 für die »Miami Herald Tribune«, wo er Seite an Seite mit seinen inzwischen ebenfalls als Thriller-Autoren zu Bestsellerruhm gekommenen Kollegen Carl Hiaasen und Edna Buchanan arbeitete. Seine journalistische Laufbahn gipfelte Mitte der 80er Jahren eindrucksvoll im Gewinn des Pulitzer-Preises für eine Artikelserie, die ein Jahr im Leben einer modernen Farmer-Familie beschrieb.

Einige Jahre später begann Camp Romane zu schreiben – gründlich wie stets debütierte er gleich mit zwei Büchern, von denen »Rules of Prey« (Die Schule des Todes), veröffentlicht unter dem Pseudonym »John Sandford«, den ersten Auftritt Lucas Davenport schilderte. Mit der Regelmässigkeit eines Uhrwerks lässt Camp/Sandford seither pro Jahr einen weiteren Davenport-Roman folgen (die im amerikanischen Original übrigens immer das Nomen »Prey« – gleich »Opfer« oder »Beute« – im Titel tragen). »Mortal Prey« (dt. Tödliche Hochzeit) markiert übrigens als Nr. 13 die Rückkehr von Clara Rinker, die Davenport nicht vergessen hat, dass sie seinetwegen Wohlstand und Sicherheit gegen ein Leben auf der Flucht eintauschen musste.

Seine Romane um den Polizisten Lucas Davenport, der weltweit längst zur Kultfigur avanciert ist, erobern seit Jahren regelmäßig die Bestsellerlisten. Zusammen mit seinem Sohn, der auch seine Homepage www.johnsandford.org betreut, schreibt er an einer Kidd-und-LuEllen-Fortsetzung.

Neben seiner Leidenschaft für Archäologie und Geschichte, die er in den letzten Jahren auch auf echten Ausgrabungen auslebt, liebt er die Natur, geht gerne Fischen, spielt Klavier, und fotografiert leidenschaftlich gerne. John Sandford lebt heute mit seiner Frau, die er nach einer freundschaftlichen Scheidung inzwischen ein zweites Mal geheiratet hat, in der Nähe von Minneapolis.

Krimis von John Sanford:

Lucas Davenport-Serie (The Prey-Novels):

Die Schule des Todes Rezension
(1989)
Rules of Prey
Der indianische Schatten
(1990)
Shadow Prey
Blinde Spiegel
(1991)
Eyes of Prey
Stumme Opfer
(1992)
Silent Prey
Eisnacht Rezension
(1993)
Winter Prey
Das Messer im Schatten
(1994)
Night Prey
Böses Spiel
(1995)
Mind Prey
Kalte Rache
(1996)
Sudden Prey
Die Jagdpartie Rezension
(1998)
Secret Prey
Die Spur der Angst Rezension
(1999)
Certain Prey
Nachtblind Rezension
(2000)
Easy Prey
Tödlicher Blick Rezension
(2001)
Chosen Prey
Tödliche Hochzeit Rezension
(2002)
Mortal Prey
Das nackte Opfer
(2003)
Naked Prey
Kalter Schlaf Rezension
(2004)
Hidden Prey
Kaltes Fieber Rezension
(2005)
Broken Prey
MordLust
(2007)
Invisible Prey
Im Sog des Bösen
(2007)
Phantom Prey
Todesgier
(2009)
Wicked Prey
Mordrausch
(2010)
Storm Prey
Zorn
(2011)
Buried prey
--
(2012)
Stolen prey

Kidd und LuEllen-Serie:

Die Spur des Narren
(1989)
The Fool´s Run
Königin der Nacht
(1991)
The Empress File
Tödliches Netz Rezension
(2000)
The Devil´s Code
Todesspiel
(2003)
The Hanged Man´s Song

Virgil Flowers-Serie:

Blinder Hass
(2007)
Dark of the Moon
Blutige Rache
(2008)
Heat Lightning
Bittere Sühne
(2009)
Rough Country
Blutige Saat
(2010)
Bad blood
--
(2011)
Shock wave
--
(2012)
Mad river

andere Krimis:

Letzter Dreh
(1998)
The Night Crew
Totenklage
(2006)
Dead Watch

Mehr über John Sandford:

Seiten-Funktionen: