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Ausgabe 05.2017

Schnellübersicht der aktuellen Krimi-Couch

Krimi-Volltreffer des Monats Mai: Smonk

Smonk von Tom Franklin

    Tom Franklins dritter Roman »Crooked Letter, Crooked Letter« aus dem Jahr 2010 ist mittlerweile in Deutschland zur Schullektüre auserkoren und wird ab 2019 in Baden Württemberg Abitur-relevant sein. Ein Schicksal, das seinem Vorgänger »Smonk Or Widow Town«, (»Smonk oder Stadt der Witwen«) mit Sicherheit nicht widerfahren wird. Zu wild, zu brutal, zu viele Körperflüssigkeiten, die geschluckt, ausgetauscht, respektive vergossen werden – nicht umsonst zieht sich das Thema Tollwut durch den ganzen Roman. Vermutlich zu viel von allem für die Klassenzimmer im beschaulichen Baden Württemberg und drum herum.

    Weitere besprochenene Kriminalromane im Mai auf der Krimi-Couch:

    Schere 9 von Isabella Archan

    Krimi: Schere 9 (Isabella Archan)

    Isabella Archan hat bereits zwei Krimiserien veröffentlicht – einmal um die Kommissarin Willa Stark und einmal um Leocardia Kardiff, eine Zahnärztin mit Spritzenphobie. Und mit beiden hat sie sich in die Herzen einer größer werdenden Fangemeinde geschrieben. »Schere 9«ist nun ein als Stand-Alone geplanter Thriller um ein neues Ermittlerteam mit Hauptkommissar Karl-Heinz Baldur als Hauptfigur. Von Birgit Borloni

    Durch Nacht und Wind von Stefan Lehnberg

    Krimi: Durch Nacht und Wind (Stefan Lehnberg)

    Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe und Staatsrat Schiller werden in eine Behelfsresidenz geschickt. Dort sollen sie zu einem angeblich von einem Fluch belasteten Ring Stellung beziehen. Die beiden gehen von einem Fall von Aberglauben aus, werden dann aber in einen Kriminalfall verwickelt, der ihren ganzen Scharfsinn erfordert. Die von Schiller aufgezeichnete, schier unglaubliche Geschichte, soll erst nach 150 Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wenn keiner der direkten Nachfahren der Beteiligten mehr lebt. Von Andreas Kurth

    Blindes Eis von Ragnar Jonasson

    Krimi: Blindes Eis (Ragnar Jonasson)

    Siglufjörður steht unter Quarantäne, ein Ebola-Virus hält die isländische Kleinstadt in Atem. Da das öffentliche Leben nicht mehr stattfindet, hat Dorfpolizist Ari Pór Arason viel Zeit, um sich mit einem rätselhaften Fall zu beschäftigen. Mitte der 1950er Jahre bewohnten zwei Ehepaare und ein Kleinkind ein altes Bauernhaus in Héðinsfjörður, welches damals von jeglicher Zivilisation abgeschnitten war. Nur über einen beschwerlichen Bergpass war das Gebiet fußläufig erreichbar, Strom und Telefon gab es nicht. Im März 1957 ereignete sich dann ein Drama, bei dem eine der beiden Frauen ums Leben kam. Von Jörg Kijanski

    Die Einsamkeit des Todes von Petra Johann

    Krimi: Die Einsamkeit des Todes (Petra Johann)

    Max Leitner erfährt auf der Hochzeit seines besten Freundes Andy, dass seine Verlobte Sarah ihn mit seinem Bruder Tobi betrügt. Er trennt sich noch in derselben Nacht von ihr und setzt sie vor die Tür. Zwei Jahre später: Max erhält anonyme Nachrichten, dass er Sarah ermordet hätte. Tatsächlich scheint sie seit eben jener Nacht verschwunden zu sein. Als ihr Koffer in der Nähe seines Elternhauses am Chiemsee gefunden wird, gerät er auch bei der Polizei unter Verdacht. Die Schlinge zieht sich weiter zu, als in demselben Wald eine Leiche entdeckt wird. Von Nicole Goersch

    Außerdem neu rezensiert im Mai:

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