Herzlich willkommen auf der Krimi-Couch!

Krimi-Couch.de ist eines der größten, unabhängigen Online-Magazine zum Thema Kriminalroman im deutschsprachigen Raum. » mehr über die Krimi-Couch


Ausgabe 05.2017

Schnellübersicht der aktuellen Krimi-Couch

Krimi-Volltreffer des Monats Mai: Suizid

Suizid von Dean Koontz

    Nach dem Abschluss seiner achtteiligen Serie über Odd Thomas veröffentlichte Dean Koontz 2015 mit Ashley Bell ein Murder Mystery, in dem die Hauptfigur ihre kaputte private Welt wieder zusammensetzen muss. In diesem Roman ist Moral wichtiger als Action.

    Buch des Jahres: Die Sieger

    Buch des Jahres: Die Sieger

    Auch 2017 ist wieder eine unglaubliche Anzahl Krimis erschienen! Die Redaktion hat gewählt und die Krimi-Couch-Leser haben entschieden: Die Gewinner stehen fest.

    Weitere besprochenene Kriminalromane im Mai auf der Krimi-Couch:

    Unsere Frau in Pjöngjang von Jean Echenoz

    Krimi: Unsere Frau in Pjöngjang (Jean Echenoz)

    Mehrere große deutsche Tageszeitungen (Süddeutsche, FAZ, Frankfurter Rundschau), aber auch die NZZ und Die Zeit bewerteten den vorliegenden Roman mit großem Lob. Grund genug auch für die Krimi-Couch, sich dieses ungewöhnlichen Plots anzunehmen, denn wer kommt schon auf die völlig surreale Idee, dass eine gelangweilte Musiker-Gattin eingesetzt wird, um ausgerechnet Nordkorea zu destabilisieren? Von Jörg Kijanski

    Der Tote gibt Indizien von Beverley Nichols

    Krimi: Der Tote gibt Indizien (Beverley Nichols)

    Finanzmagnat Sir Owen Kent scheut den Gang zur Polizei, obwohl er anonym bedroht wird: Zwischen dem 21. und 29. Dezember dieses Jahres werde man ihn für seine – ungenannt bleibenden – Übeltaten mörderisch zur Rechenschaft ziehen, wird ihm telefonisch und brieflich mehrfach mitgeteilt. Da Sir Owen in wilder Ehe mit seiner schönen »Sekretärin« Louise Delamere lebt, schreckt ihn die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Deshalb bittet er den Hobby-Detektiv Horatio Green um Hilfe. Von Michael Drewniok

    Bordertown - Der Puppenmeister von J. M. Ilves

    Krimi: Bordertown - Der Puppenmeister (J. M. Ilves)

    Kaum hat man sich in die Situation eingelesen, beginnt schon ein neues Kapitel. Da fällt es schwer, sich in die jeweiligen Figuren hineinzuversetzen und diese zu begleiten, was eine Distanz schafft, die leider bis zum Ende des Buches nicht aufgehoben werden kann. Dazu trägt ebenfalls bei, dass kaum Beschreibungen der Personen erfolgen, so dass die bildliche Vorstellung leidet. Selbst Kari als partieller Ich-Erzähler kann das nicht überbrücken. Von Nicole Goertz

    Der Belarus-Deal von Peter Hereld

    Krimi: Der Belarus-Deal (Peter Hereld)

    Tom Harberg, 22 Jahre alt, hält sich für unwiderstehlich und cool, bekommt aber nicht viel auf die Reihe. Seinen Traum vom erfolgreichen investigativen Journalisten hat er aufgegeben, immatrikuliert ist er nur noch wegen der Krankenversicherung. Über Wasser hält er sich mit einem schlecht bezahlten Job im Fitnessstudio – und ab und zu kleineren Artikeln im Lokalblatt. Bis ihn ein ehemaliger Klassenkamerad auf die Spur eines Organhändlerrings in Weißrussland bringt. Von Carola Krauße

    Stumme Wut von Michael Wood

    Krimi: Stumme Wut (Michael Wood)

    Detective Chief Inspector Matilda Darke, Chefin der Mordkommission von Sheffield, war neun Monate nicht im Dienst. Zuerst starb ihr Mann, danach ging die Lösegeldübergabe bei der Entführung eines siebenjährigen Jungen schief, von dem seither jede Spur fehlt. Es folgten Therapiesitzungen, doch nun drängt es Matilda zurück an die Front. Nicht alle Kollegen freuen sich über ihre Rückkehr, vor allem der stellvertretende Chief Inspector Ben Hales versteht die Welt nicht mehr. Von Jörg Kijanski

    Außerdem neu rezensiert im Mai:

    Stöbern auf der Krimi-Couch