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Ausgabe 11.2014

Schnellübersicht der aktuellen Krimi-Couch

Krimi-Volltreffer des Monats November: London Underground

London Underground von Oliver Harris

    Wer einmal die Themse zu Fuß unterquert hat, kennt das beklemmende Gefühl, dass diese alten Schächte und Tunnel auslösen. Der junge Autor Oliver Harris treibt das in seinem zweiten Roman um den 40-jährigen Detective Constable Nick Belsey auf die Spitze: Nach einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd durch London verschwindet der Verdächtige spurlos in einer Sackgasse wie vom Erdboden. Belsey stößt auf ein dunkles Tunnel- und Bunkersystem unter der englischen Hauptstadt – sowie auf eine Verschwörung aus Zeiten des Kalten Krieges. London Underground ist turbulent, rasant, Spannung in Reinkultur und das ohne Plattitüden. Von Oliver Harris darf man noch viel erwarten.

    Krimi-Couch-TV mit Ian Rankin

    Krimi-Couch-TV mit Ian Rankin

    Nach sieben Jahren hatten wir endlich wieder Gelegenheit, Ian Rankin zu treffen. Eine gute Gelegenheit, um noch mal nachzuhaken, was sich an den Plänen des Autors geändert hat - auch für seinen Protagonisten Rebus.

    Paul Temple Der Fall Gregory

    Paul Temple Der Fall Gregory

    Die Straßenfeger von Francis Durbridge um Paul Temple hatten lange Zeit einen ungelösten Fall: Skript und Aufzeichnung des Fall Gregory blieben verschollen. Aus Fragmenten und mit viel Liebe zum Detail setzt Bastian Pastewka der Hörspielreihe ein ganz eigenes Denkmal.

    Weitere besprochenene Kriminalromane im November auf der Krimi-Couch:

    Regengötter von James Lee Burke Treffer

    Krimi: Regengötter (James Lee Burke)

    Lange haben wir gewartet und gehofft. Gut zwölf Jahre waren seit der letzten Übersetzung eines James-Lee-Burke-Romans vergangen. Regengötter, das Burke 2008 schrieb, ist die Wiederbelebung seiner ersten Serienfigur Hackberry Holland. Wer ihn noch nicht kennt, dem kann Regengötter als guter Einstieg in sein Werk dienen. Es ist ein in sich abgeschlossener Roman, der alles präsentiert, was den Autor auszeichnet - den grandiosen Landschaftsmaler, den versierten Dramaturgen, den erfahrenen Menschenkenner, den unbequemen Kritiker. Von Jürgen Priester

    Passagier 23 von Sebastian Fitzek

    Krimi: Passagier 23 (Sebastian Fitzek)

    Passagier 23, das ist das Synonym dafür, dass jedes Jahr im Schnitt 23 Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen verschwinden. Bestsellerautor Sebastian Fitzek greift diesen Fakt auf und stellt eigentlich nicht die Frage, was mit diesen 23 Menschen passiert ist, sondern was wäre wenn dieser besagte Passagier 23 wieder auftaucht. Die Idee ist reizvoll, aber eigentlich auch alt. Es gibt einen Ort, von dem keiner entfliehen kann. Der Täter ist unter uns und wir haben nur begrenzt Zeit, ihn zu finden. Dieses Schema hat Fitzek schön ins 21. Jahrhundert übertragen. Eine schnelle Lektüre, die einen gar nicht unbefriedigt zurücklässt. Von Lars Schafft

    Der Code von Fredrik T. Olsson Treffer

    Krimi: Der Code (Fredrik T. Olsson)

    In drei europäischen Hauptstädten passieren drei Verbrechen, deren Zusammenhang lange Zeit unklar bleibt. In Berlin schießen Unbekannte einen Obdachlose nieder, in Amsterdam wurde eine junge Sumerologin betäubt und entführt, in Stockholm unternimmt ein Militär-Kryptologe einen Selbstmordversuch, und verschwindet anschließend aus dem Krankenhaus. Eine überaus geschickte Mischung aus Fiktion und Realität. Eine Organisation, die Nationen-übergreifend agiert, ist dabei nichts Neues, aber Dauer und Motivation ihrer Aktivitäten sind es dann doch. Von Andreas Kurth

    Lady Bag von Liza Cody Treffer

    Krimi: Lady Bag (Liza Cody)

    Lady Bag ist obdachlos und zieht durch die Straßen Londons. Das war nicht immer so. Als sie noch Angela May war, hatte sie einen guten Job in einer Bank und Erspartes auf der selbigen. Gram Attwood, dern Mann ihrer Träume, ihm wollte sie alles geben. Er nahm noch viel mehr – ihr Geld, ihr Haus, ihre Zukunft. Als sie für ihn im Gefängnis saß, verschwand er ohne Abschied. Alte Wut und lodernder Hass flammen in ihr auf, als sie ihn wiedersieht. Noch ehe sie ihn stellen kann, wird sie in eine unübersichtliche Mordgeschichte verwickelt. Eine bittersüße Ballade über das Leben auf den Straßen Londons. Von Jürgen Priester

    Außerdem neu rezensiert im November:

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