Andrea Camilleri

Andrea Camilleri (Foto: Basso Cannarsa)

Ihre beliebtesten Krimis von Andrea Camilleri

Andrea Camilleri wurde am 6. September 1925 in dem sizilianischen Küstenstädtchen Porto Empedocle (Provinz Agrigento) geboren. Lange Zeit schon war er in seiner Heimat nur als Drehbuchautor und Regisseur bekannt. 1978 wurde sein erstes literarisches Werk Der Lauf der Dinge von vierzehn Verlagen abgelehnt. Durch den in Sizilien bekannten Schriftsteller Leonardo Sciascia geriet er dann anden richtigen Verlag, wo er einige historische Romane, in denen er sich hauptsächlich mit seiner Heimat Sizilien auseinandersetzt, veröffentlicht.

Seine im 19. Jahrhundert angesiedelten Romane fanden nur ein kleines Insider-Publikum. Erst seine Romane um den Commissario Salvo Montalbano, deren erster, La forma dell´aqua (dt. Die Form des Wassers) 1994 erschien, machten ihn zu einem der meistgelesensten Autoren in Italien. Bemerkenswert deshalb, weil für seine Bücher praktisch keine Werbung gemacht wurde. Den Namen Montalbano hat Cammileri als Wertschätzung für den spanischen Schriftsteller Manuel Vázquez Montalbán gewählt.

Andrea Cammileri lehrt seit über 20 Jahren an der Accademia d´arte drammatica Silvio S´Amico in Rom, wo er auch heute lebt.

Andrea Camilleri wörtlich:

»Ich wäre gern ein Bänkelsänger geworden, einer von denen, die auf einem Platz singen und am Ende der Vorstellung den Hut herumgehen lassen. Ich bin auch so ein direkter Erzähler wie die.«

»Beim Sex und beim Essen fühlt sich der Mensch sauwohl, nur da ist er ganz bei sich selbst. Zwischen ihm und seiner Pasta, zwischen Mann und Frau, da ist kein Platz für Staat oder Mafia.«

Krimis von Andrea Camilleri:

»Es ist höchste Zeit, dass der Ruhm Andrea Camilleris auch bei uns verbreitet wird.« (Die Welt)

Mehr über Andrea Camilleri:

  • Popham, Peter: »Andrea Camilleri: Once upon a time in Sicily«. In: The Independent, 05.01.2007.
  • Saverio, Lodato: La linea della palma. Rizzoli, 2002. Dt.: Mein Leben. Aus dem Italienischen und mit einem Nachwort von Monika Lustig. München [u.a.]: Piper, 2005.

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