Das letzte Ritual von Yrsa Sigurdardottir

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Þriðja táknið, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Fischer Taschenbuch Verlag.
Ort & Zeit der Handlung: Island / Reykjavik, 1990 - 2009.
Folge 1 der Dóra-Guðmundsdóttir-Serie.

  • Reykjavík: Veröld, 2005 unter dem Titel Þriðja táknið. 351 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 2006. Übersetzt von Tina Flecken. ISBN: 978-3-596-17132-3. 382 Seiten.

'Das letzte Ritual' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

In der Universität von Reykjavík wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent war fasziniert von alten Hexenkulten, und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Aber die isländische Polizei glaubt an einen Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen: Sie beauftragen die junge Anwältin Dóra Guðmundsdóttir, den Fall noch einmal aufzurollen. Und auf der Suche nach dem wahren Mörder findet Dóra über dunkle Rituale mehr heraus, als ihr lieb ist …

Ihre Meinung zu »Yrsa Sigurdardottir: Das letzte Ritual«

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thor zu »Yrsa Sigurdardottir: Das letzte Ritual« 27.03.2011
Ich finde auch, dass die Personen prima eingeführt werden, scharf geschnittene Charaktäre haben und die Hauptgestalten symphatisch erscheinen. Die Story ansich empfinde ich arg weit hergeholt und zum Ende hin hat es mich auch etwas genervt - zuviel Mystik (Island halt?), auch wenn die Aufklärung wieder die Kurve kriegt. Nun ja, ich kann mir vorstellen, dass das Buch eine passable Tatort Verfilmung abgeben könnte.; so oder ähnlich auch schon beim Münsterrkimi Thiel/Boerne gesehen.
mylo zu »Yrsa Sigurdardottir: Das letzte Ritual« 06.07.2010
Also vorweg, es war ein wahrer Lesegenuss. Dieses Buch kann man einfach so nach und nach weggelesen. Dies macht besonderen Spaß, wenn man zuvor ein et6was schwieriges Buch gelesen hatte. Nicht dass das Buch bzw. die Story platt wären – oh nein. Der Schreibstil und die Personen sind so erfrischend, dass das Lesen einfach Spass macht. Die Geschichte selbst ist schon ungewöhnlich, das Thema aber blendend recherchiert. Der Spannungsbogen stimmt ebenfalls und so bleibt mir nur zu empfehlen, das Buch zu lesen, mal was anderes von Island als von Arnaldur Indridason, auch wenn er sich leichter aussprechen lässt. Freue mich auf die Fortsetzungen, die Ermittlerin Dora ist mir sehr sympathisch – mit ihren Stärken und auch Schwächen geradezu menschlich. Von mir gibt es 80 Punkte.
ElRascalito zu »Yrsa Sigurdardottir: Das letzte Ritual« 23.07.2009
Mein erster Island-Krimi und ich bin angenehm überrascht. In der ganzen Flut an Skandinavien-Krimis muss sich dieses Erstlingwerk meiner Meinung nach überhaupt nicht verstecken. Die Story wirkt vielleicht manchmal ein wenig arg konstruiert bzw. weit hergeholt, aber wusste durchweg zu überzeugen. Die Hintergrundinformationen zu den Forschungen des Ermordeten sind interessant, der Ablauf der Ermittlungen ordentlich gestaltet. Mit der Hauptfigur in Form der ermittelnden Rechtsanwältin ist eine größtenteils sympathische Porträtierung gelungen, die im Duo mit dem deutschen Ermittler gut harmoniert (wenn auch manche Entwicklungen hierbei hervorsehbar sind ;-)). Die Nebenhandlungen (Familiengeschichte) um Dora lockern das Ganze ein wenig auf und helfen die Figur ein wenig vielschichtiger darzustellen. Gerne mehr davon.
Burkhard Rudat zu »Yrsa Sigurdardottir: Das letzte Ritual« 29.01.2008
Nach vielen Island Krimis die ich gelesen habe endlich eine neue Schriftstellerin, die man einfach so weglesen kann. Zwar ist die Story manchmal ein wenig hergeholt, doch das Buch macht neugierig auf weitere Fälle von Dóra Guðmundsdóttir.
Arndt Bach zu »Yrsa Sigurdardottir: Das letzte Ritual« 11.10.2007
Ein recht gut geschriebenes Buch mit einer sympathischen Protagonistin in einem seltsamen Mordfall. Liest sich sehr leicht und flüssig - aber das war es dann auch - trotz der Thematik ist doch das Buch nicht wirklich spannend und interessant genug damit einem in Erinnerung bleibt!
heinrich zu »Yrsa Sigurdardottir: Das letzte Ritual« 15.09.2007
Wieviel Stoff für Kriminalromane kann eine Insel mit 300.00 Einwohnern, deren Hauptstadt halb so groß wie Kiel ist, wirklich hergeben? Wenn man Arnaldur I. 's Bücher gelesen hat, kann da nicht mehr viel Platz sein. Aber obwohl ich am Anfang zu "Gletschergrab" Parallelen ziehen wollte (junge Anwälin ermittelt Geheimnisse der Vergangenheit mit deutschem Bezug), ergibt sich doch eine gute Geschichte mit eigenem Charakter. Natürlich spielt die Autorin mit den Klischees weiblicher Sichtweisen, um sich von Indridasons Schreibweise abzusetzen, aber insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.
Penelope zu »Yrsa Sigurdardottir: Das letzte Ritual« 14.06.2007
Welche Erwartungen ich an dieses Buch geknüpft hatte!? Abwechslung auf dem weiten Feld der weiblichen Ermittler.
Die war denn auch tatsächlich gegeben. Die Protagonistin Dóra ist endlich mal eine noch nicht abgenutzte Variante und kommt sehr natürlich bei mir als Leser rüber. Auch der Plot war nicht Massenware und so hoffe ich, dass der zweite Band diesbezüglich nicht enttäuschen wird...
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Carola zu »Yrsa Sigurdardottir: Das letzte Ritual« 01.06.2007
Hallo Missy Marple - Hier eine mehr, die es aussprechen kann!
Dein Kommentar hat mich neugierig gemacht und ich werde mir das Buch baldmöglichst besorgen. Obwohl "je nördlicher umso abstrakter" liebe ich Island-Krimis... nur schon wegen dem Land selber.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
MissyMarple zu »Yrsa Sigurdardottir: Das letzte Ritual« 24.04.2007
Das Buch ist total gut! Obwohl Dóra leicht beschränkt wirkt, das Ende mir bei den meisten Krimis ÜBERHAUPT nicht gefallen würde, die ganze Geschichte etwas zu zufällig ist.... Eines meiner Lieblingsbücher. Vor allem, weil ich maximal 3 Menschen kenne, die Sigurðardóttir und Guðmundsdóttir auch nur HALBWEGS richtig aussprechen ;-)
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ulrike zu »Yrsa Sigurdardottir: Das letzte Ritual« 18.01.2007
Ein wirklich spannendes Buch. Ich habe es mit großem Vergnügen gelesen.
Die Hauptpersonen waren sehr gut geschildert.
Der Hintergrund der Geschichte war zwar etwas phantastisch aber glaubwürdig und nachvollziehbar. Der Schluß war zwar etwas platt, trotzdem kann ich dem Gesamtwerk gut Noten geben.
4 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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