Brennende Kälte von Wolfgang Schorlau

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 bei Kiepenheuer & Witsch.
Folge 4 der Georg-Dengler-Serie.

  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2008. ISBN: 978-3-462-03982-5. 352 Seiten.

'Brennende Kälte' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Die Spur führt nach Afghanistan Georg Denglers gefährlichster Auftrag. »Einer der intelligentesten und authentischsten deutschen Politthriller«, urteilte die dpa über Wolfgang Schorlaus Krimi »Fremde Wasser«. Nun ist Privatermittler Georg Dengler zurück und stößt auf ein Staatsgeheimnis …»Suchen Sie meinen Mann«, sagt Sarah Singer und zieht verzweifelt an ihrer Zigarette, als wäre diese Kippe die letzte auf der Welt. »Mein Mann ist krank und gefährlich.« Viel mehr hat sie zunächst nicht zu bieten. Georg Dengler, privater Ermittler aus Stuttgart und ehemaliger Zielfahnder des Bundeskriminalamtes, nimmt ihren Auftrag an. Er ist fasziniert von der blonden Frau. Und er glaubt, ihren vermissten Mann zu kennen. Sein Bild erinnert ihn an das große Drama seiner Kindheit, das ihn selbst beinahe getötet und seine Familie für immer ruiniert hätte. Sarahs Singers Mann ist Berufssoldat. Nach geheimen Einsätzen ist er aus Afghanistan nach Deutschland zurückgekehrt, traumatisiert und zutiefst erschüttert. Nach kurzer Zeit verschwindet er spurlos. Und einige Morde geschehen. Als Georg Dengler sich an die Arbeit macht, erfährt er, dass Hans-Jörg Singer noch von ganz anderen Instanzen gesucht wird. Und plötzlich steht er mächtigen Interessen im Weg.

Das meint Krimi-Couch.de: »Schon wieder Afghanistan? In diesem Fall unbedingt!« 80°

Krimi-Rezension von Jörg Kijanski

Der Privatermittler Georg Dengler erhält einen neuen Auftrag. Vor drei Monaten kam Florian Singer von einem Militäreinsatz in Afghanistan zurück, wo er einer geheimen Sondergruppe angehörte. Doch seitdem ist er völlig verändert, traut sich kaum noch unter Menschen und betrachtet schon einen Einkauf im Supermarkt als Herausforderung. So kam es, dass er bei einer erneuten »Mutprobe«, dem Besuch eines Supermarktes, völlig ausrastete, nachdem er das Geräusch einer Reinigungsmaschine für die Rotoren eines Kampfhubschraubers hielt. Danach verbrachte Singer zwei Monate in der Militärpsychiatrie, aus der ihm vor zwei Wochen die Flucht gelang. Jetzt sucht ihn seine Frau Sarah, die Dengler eindringlich zur Vorsicht ermahnt, weis sie doch von der hohen Gefahr, die von ihrem Mann ausgeht.

Stuttgart wird indessen von einem anderen Fall überschattet. Zwei Beamte des Liegenschaftsamtes werden ermordet in einem alten Luftschutzbunker am Rathausplatz aufgefunden. Die Beamten wurden offensichtlich verbrannt, aber in dem Bunker befinden sich keinerlei Brandspuren. Fast scheint es so als hätte der Täter seinen Opfern an einem anderen Ort die Kleider ausgezogen, sie verbrannt, danach wieder angekleidet und in den Bunker zurück gebracht. Aber hätte er dann nicht irgendjemandem auffallen müssen, denn die Tat ereignete sich an einem Samstagmorgen, an dem der Platz voller Menschen war?

Dengler hat derweil keine Zeit sich mit dem dubiosen Doppelmord zu befassen, denn die Ermittlungen im Fall Singer erfordern seine ganze Aufmerksamkeit. Dies erst recht, nachdem er in seinem Büro angegriffen wird und anschließend einen Anruf erhält, wonach er seine Finger von Singer lassen soll. Aber Dengler muss den Fall zu Ende bringen, denn inzwischen hat er herausgefunden, dass in dem schlimmsten Alptraum seiner Kindheit Florian Singer eine entscheidende Rolle gespielt hat. Und noch etwas treibt Dengler voran: Seine alten Kollegen vom BKA interessieren sich plötzlich für den Fall, ganz im Gegensatz zum Militär, die ihren entlaufenen Soldaten offenbar nicht vermissen …

Hervorragende Mischung von Krimi und Politthriller

Wer einen durchaus spannenden Krimi lesen möchte, eingepackt in ein brisantes politisches Thema, der wird in diesem dünnen Büchlein auf seine Kosten kommen. Satte zweieinhalb Seiten werden für die Angabe der einzelnen Kapitel benötigt, dabei ist der neue Roman von Wolfgang Schorlau (ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis 2006) gerade einmal 255 Seiten lang. Schorlau schreibt »modern«: kurze Kapitel und zumeist auch ebensolche Sätze. Das treibt die Leser voran und verhindert im vorliegenden Fall das Aufkommen jeglicher Form von Langeweile.

Der Plot lässt seine Leser/innen nachdenklich zurück

Geschickt mischt der Autor die Genres Kriminalroman und Politthriller und wer sich einmal mehr mit dem Thema Afghanistan beschäftigen möchte, der liegt hier richtig. »Afghanistan, nicht schon wieder«, höre ich heimlich einige denken, doch ganz so liegt der Sachverhalt hier nicht. Zwar spielen die Ereignisse am fernen Hindukusch, jener geheimnisvollen Gegend, an der seit einigen Jahren angeblich Deutschlands Freiheit verteidigt wird, eine wichtige Rolle, aber die politische Sprengkraft des Buches geht weit darüber hinaus. So wird authentisch dargestellt wie eine skrupellose Firma die Wirksamkeit eines neuen Waffensystems am lebenden Objekt testen will, die Ereignisse des 11. September dabei schamlos ausnutzt und die Regierung, allen voran der Kanzler, entgegen den Äußerungen in der Öffentlichkeit mitmacht. Dies wäre in einem Roman ja an sich nicht weiter beängstigend, doch leider hat Wolfgang Schorlau einen Plot gebastelt, der sich so oder in ähnlicher Form (zumindest bezogen auf den Teil, der in Afghanistan spielt) zugetragen haben dürfte.

Heilige Scheiße, dachte ich, Afghanistan ist wie der wilde Westen. [...] Alles passiert dort ohne Gesetz. Und wenn du dann nach Deutschland zurückkommst und hier Zeitungen liest oder Fernsehen guckst, dann denkst du, wir wären da unten so eine Art Entwicklungshelfer, die Schulen bauen, den Leuten zeigen, wie man Brunnen bohrt und so ein Quatsch. Die Amerikaner terrorisieren mit Vorsatz die Bevölkerung, und wir helfen ihnen dabei. Dafür werden wir gehasst. Wo wir hinkommen, fliegen Steine auf uns. Und nicht nur Steine. Nicht von den Taliban, von ganz normalen Frauen und Kindern

Neben diesem besonders gelungenen Teil, in dem immer wieder gerne zeitlich zurück gesprungen wird und so der Leser bzw. die Leserin erst nach und nach das Ausmaß der Angelegenheit versteht, gibt es dann noch die aktuelle Suche nach Florian Singer. Diese kommt eher mühsam voran und so darf man in der Zwischenzeit an Denglers Privatleben teilnehmen. Seine Freundin Olga bessert nach wie vor ihr Einkommen durch gelegentliche illegale Aktivitäten auf, hin und wieder gibt es ein Treffen mit seinem Sohn Jakob und dazu natürlich zahlreiche Besuche im Restaurant mit seinen Freunden. Alles wie gehabt und dennoch angenehm kurzweilig zu lesen. Ein stiller Gruß an den Kollegen Heinrich Steinfest soll hier ebenfalls nicht unerwähnt bleiben.

Wer einen Krimi-Polit-Thriller aus Deutschland lesen und dafür nur ein paar Stunden Zeit opfern möchte, sollte zugreifen. Was für eine Wohltat gegenüber den amerikanischen 08/15-Thrillern, in denen sich FBI, CIA, DEA und wer sonst noch alles ständig in die Quere kommen und bis zum Letzten um Kompetenzen rangeln, anstatt die (gemeinsame) Jagd nach Verbrechern in den Vordergrund ihrer Arbeit zu stellen. In Brennende Kälte hingegen spielt das Militär nur eine indirekte Rolle und das BKA kommt auch nur selten vor. Bleibt abschließend festzustellen, dass man auf den nächsten Fall von Georg Dengler gespannt sein darf.

Jörg Kijanski, Juli 2008

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Jossele zu »Wolfgang Schorlau: Brennende Kälte« 05.04.2017
Wolfgang Schorlau: Brennende Kälte
Wieder ein sehr spannender Krimi von Wolfgang Schorlau, diesmal mit dem Thema Afghanistan und da aus dem Einsatz zurückkehrende Soldaten nebst Rüstungsfirmen. Die Namensanspielungen sind so konkret gewählt, dass es auch dem Letzten auffallen muss, wer gemeint ist. Der Name der Managerin der Rüstungsfirma muss aber angesichts des ersten Veröffentlichungsdatums eine Fiktion sein oder er wurde in späteren Auflagen nochmal verändert, aber passend ist er. Schwäche, wie oft bei Schorlau: das Ende. Aber seis drum: gut. 80°
Winfried-Sobottka zu »Wolfgang Schorlau: Brennende Kälte« 17.01.2017
Das Buch greift Themen auf, die von anderen Autoren gemieden werden, in der Realität aber durchaus von Bedeutung sind: Kriminelle Strukturen genau dort, wo man sie in einem ordentlichen Staat keinesfalls haben dürfte, nämlich im Staatsapparat selbst, und Einsatz von elektromagnetischen Strahlenwaffen. Bereits vor diesem Hintergrund ist Schorlau als Avantgardist im Schrifststeller-Milieu zu loben, hat sein Roman mehr zu bieten als bloße Unterhaltung, ich nenne es einmal Erkenntniserweiterung.Was die Strahlenwaffen angeht, scheint er leider nur betreffend die Wirkung bestimmter elektromagnetischer Wellen, nämlich solcher ähnlich denen aus handelsüblichen Mikrowellengeräten fachlich recherchiert zu haben, weniger über das gesamte Einsatzspektrum und noch weniger über die Restriktionen: In einer TropFsteinhöhle oder einem unterirdischen Kellersystem, beides kommt im Buch insofern vor, ist man vor elektromagnetischen Strahlen von außerhalb entgegen den Darstellungen im Buch praktisch sicher: Feuchter Stein und feuchtes Erdreich sind elektrisch leitfähig und daher zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen geeignet.Auch die "Stummelantennen" überzeugen nicht: Für gezielte Strahlenangriffe ist eine dreidimensional lenkbare "Bündelungslinse" nötig, vergleichbar einer Laserwaffe.
Auch das Wirkungsspektrum wird im Buch nicht annähernd erkennbar: Man kann damit nicht nur Körpernaterie verbrennen und elektronische Bauteile schrotten, sondern von schwach bis stark auf jedes Körperteil einwirken: Im harmlosesten Fall legt man Menschen vorübergehend lahm (Schlafmanipulation bis hin zum Schlafentzug) oder setzt sie "nur" unter Stress, im schlimmsten Fall tötet man auf der Stelle (Herz- oder Hirnschlag) oder langsam, aber sicher. Daraus hätte Schorlau m.E. mehr machen können.Schade, dass Schorlau das Thema Strahlenwaffen nur so schlecht behandelt hat - aber immerhin hat er es schon einmal angefasst. Der Unterhaltungswert ist Ok.
Philip zu »Wolfgang Schorlau: Brennende Kälte« 21.10.2013
Für mich war es nach die blaue Liste der 2 Dengler Roman ich war sehr gespannt und wurde bitter enttäuscht. Am Anfang kommt man gut voran doch diese ewigen Rückblenden die nach Afghanistan führen sind einfach zu übertrieben, da wird mir die komplette ISAF zu arg an den Pranger gestellt und zum anderen
wird das Privatleben Denglers mit seiner Olga allmählich langweilig und öde. Zum Schluss wirkt mir der Plott einfach zu konstruiert Dengler mit seiner Zielperson in der Höhle beinahe am ertrinken, wie das BKA in "kalt" machen will und wie seine Olga Dr. Scheuerle vom BKA und dessen Leibwächter mit Hilfe von 2 Wassermelonen und Wodka unschädlich macht.Auch zum Hintergrund warum ausgerechnet diese Mitarbeiter der Stadt umgebracht wurden, bleibt Schorlau eine Antwort schuldig, schliesslich hätte es auch sonst jmd sein können.Einfach schlecht. War meiner Meinung nach sein Geld nicht wert und wirklich schwach. Wird - zumindest für die nächsten Monate - mein letzter Schorlau gewesen sein.
vifu zu »Wolfgang Schorlau: Brennende Kälte« 09.12.2012
Das Thema Soldatentraumata hat mich ja eigentlich gegruselt. So genau will ich auch nicht wissen, welche Schuld wir in Afghanistan auf uns laden. Das kann ich mir leicht denken! Es ist schon eine, ein wenig konstruierte erscheinende, Story mit dem Blutsbruder, aber dann hat mich der spannende Plot doch gefangen! Auch der Schluss ist wohl handgestrickt, aber dann doch schlüssig.ich freu mich schon auf den nächsten Dengler :-)
klausm zu »Wolfgang Schorlau: Brennende Kälte« 16.02.2011
Ich halte Schorlau für den zurzeit besten deutschen Krimiautor. Mir gefällt dabei besonders, dass er einen Privatermittler einsetzt und nicht einen Kommissar. Mit Dengler ist dem Autor eine interessante und spannende Figur gelungen.

Der neueste Roman, "Brennende Kälte", ist von den biserher eschienenen der schwächste. Die Handlung ist ein wenig "an den Haaren herbeigezogen" und wirkt unrealistischer als die in den vorangegangenen Romanen.

Ich hoffe, dass Dengler irgendwann einmal mit seiner Arbeit als Detektiv so viel verdient, dass er sich einen eigenen Wagen leisten kann und nicht mehr im carsharing ein so seltsames rotes Auto leihen muss.

Trotz allem ist ist es ein spannender Krimi mit aktuellem Bezug.
Nomadenseele zu »Wolfgang Schorlau: Brennende Kälte« 25.11.2009
Es ist immer wieder erstaunlich, welche banalen Bücher einen Verlag finden.
Traumatisierter Kriegsteilnehmer begeht mutmaßliche Verbrechen – klingt zuerst einmal spannend. Aber natürlich muss der ermittelnde Detektiv verfolgt einen Mann (das ist die ganze Handlung), den er – welch Zufall! – seit seiner Jugend kennt. Dazwischen muss sich der Leser pseudo-aufklärerisches Gewäsch zum Afghanistan- Krieg, den neuen Ausweisen und ähnlichen antun.

Fazit:

Das Buch ist ein Totalausfall, Finger weg.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Kinsey zu »Wolfgang Schorlau: Brennende Kälte« 17.02.2009
Mein Urteil über dieses Buch ist zwiegespalten.
Einerseits: Es ist aller Ehren wert, das lange tabuisierte Thema „Posttraumatische Störungen bei Bundeswehrangehörigen, die aus Kampfeinsätzen zurückkommen“ im Rahmen eines Wirtschafts- und Polit-Krimis aufzugreifen; auch die Schilderung von den Zuständen in Afghanistan und der Abläufe auf Regierungsebene halte ich für absolut plausibel und glaubwürdig.
Aber ansonsten wirkt die Geschichte doch arg konstruiert. Neben all den Ungereimtheiten, die meine Vorredner bereits ansprachen, ist mir noch folgendes unangenehm aufgefallen: Wie wahrscheinlich ist die lang zurückliegende Verbindung zwischen Dengler und dem zu suchenden Bundeswehrsoldaten?
Herr Schorlau – das können Sie besser! Beweisen Sie es beim nächsten Mal.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Renate Treiber zu »Wolfgang Schorlau: Brennende Kälte« 10.11.2008
Das beste Buch von Schorlau. Es liest sich wie ein Tatsachenbericht. Dieser Autor schreibt zurZeit die besten deutschen Krimis. Man bekommt nicht nur die Story, sondern einiges zumNachdenken. Die Mischung zwischen Fiktion und Fakten - das ist es,was mich nach der Lektüre des Buchs noch immer nicht losläßt. Wer mehr will, als schnele Unterhaltung, der ist bei diesem Autor bestens bedient.
Renate
logoross zu »Wolfgang Schorlau: Brennende Kälte« 26.09.2008
Mit Abstand das schlechteste Buch von Schorlau. Nach der blauen Liste habe ich die nächsten Krimis herbei gesehnt und auch gerne gelesen. Aber dieses Buch strotzt vor Unvermögen. Ich wusste nach der Hälfte bereits, wie das Buch ausgehen würde und hätte es fast selber zu Ende schreiben können.
Aber wie "lis" schon sagte, wird Dengler sehr dilletantisch geschildert, erstens das knallrote Stadtmobil als unaufffälliges Beschatterauto zu nehmen und dann nicht zu merken, dass er selber beschattet wird.

Sehr schlechte Arbeit.
lis zu »Wolfgang Schorlau: Brennende Kälte« 08.06.2008
Ein aktueller Bezug zu einem "heissen" Thema macht noch keinen guten Krimi. Schorlau versucht politische Aufklärung durch eine Krimihandlung unter die Leute zu bringen. Ein ehrenwertes Anliegen. Aber der Ermittler sollte dabei einigermassen gewieft daher kommen: Dengler war beim BKA bevor er sich als Ermitler selbständig machte. Und da soll man glauben, dass er Beschattungen derart dilettantisch durchführt? Knallrotes Carsharing-Auto über Stunden? Ein Ex-BKA-Ermittler muss von seinem unmündigen Sohn über die Probleme von Pässen mit biometrischen Daten aufgeklärt werden? Der BKA-Chef besucht eine ihm unbekannte Frau einfach auf deren Erpressungsversuch hin höchstpersönlich in deren Stuttgarter Wohnung? Und bevor er zur Sache kommt, lässt er sich füttern und tränken? (Das ist für den etwas beknackten Schluss wichtig - sonst bräuchte Dengler nie mehr zu ermitteln) Der Handlungs-Hintergrund des Afghanistan-Kriegs und der Waffenentwicklung (und auch Stuttgart21) sind okay - aber der Rest ist verbesserungsbedürftig. Diese Kreuzung aus Huby und Ambler ist noch nicht gelungen.

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