Der Knochenmann von Wolf Haas

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 bei Rowohlt. 154 Seiten. ISBN-10: 3-499-22832-7, ISBN-13: 978-3-499-22832-2.
Ort & Zeit der Handlung: Österreich, 1990 - heute.

'Der Knochenmann' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der Löschenkohl, eine Grillstation mit dem Flair einer Möbelhalle, ist in der ganzen Steiermark berühmt für seine Massenausspeisungen. Die Gäste lassen sich ihren Heißhunger auf die gigantischen Hendlteile nicht einmal von den Menschengebeinen verderben, die man in den Abfallbergen aus Hühnerknochen entdeckt. Ein klarer Fall für »Aktenzeichen XY« und für den unnachahmlichen Privatdetektiv Brenner. Bevor der in Ruhe bei dem steirischen Hendl-König herumschnüffeln kann, fließt jedoch schon das Blut des nächsten Toten – bei den Knochentretern des FC Klöch.

Ihre Meinung zu »Wolf Haas: Der Knochenmann«

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gototango zu »Wolf Haas: Der Knochenmann« 03.03.2010
Jetzt Kaffeehaus, neben mir der und erzählt mir eine Geschichte vom Brenner. Ich sitze völlig entspannt und lausch. Da schönes Wetter verabreden wir uns für den nächste Tag zum Heurigen, er erzählt eine Geschichte vom Brenner, ich lausch.

Ich leshöre den Haas und bin total begeistert. Skurril, abgedreht?? Mag sein, aber warst Du schon mal im ding?
siri zu »Wolf Haas: Der Knochenmann« 21.02.2010
ich habe das buch schrecklich gefunden. es ist zwar recht amüsant jedoch die schreibweise war gewöhnungsbedürftig. auch der inhalt hat mich sehr verwirrt und diese fußballvereinsgeschichten haben mich überhaupt nicht interessiert. ich empfehle das buch aber solchen lesern die gerne krimis lesen und sich gerne gedanken über grammatische stilmittel machen.
Östi zu »Wolf Haas: Der Knochenmann« 31.12.2009
Hallo zusammen!
Hier wird so oft der Schreibstil des Autors kritisiert. Meine Anmerkung hierzu: Wenn man aus der Region "Salzburger Land" kommt, wird man schnell merken das der werte Herr Haas genauso schreibt wie vor Ort gesprochen wird...
Dies sollte man wissen, denn es ist so vom Autor gewollt!

Viele Grüße
Lady X zu »Wolf Haas: Der Knochenmann« 29.09.2009
Das Angenehme an Wolf Haas' außergewöhnlichem Schreibstil ist, dass die grausamsten Todesumstände damit quasi in ein warmes Licht getaucht werden. Es lässt sich nervenschonender gruseln als z. B. bei Simon Beckett' s "Chemie des Todes".Auf ein knuspriges Wiesn- Händl vergeht einem nach dieser sehr kurzweiligen Lektüre allerdings für längere Zeit der Appetit.
pescheg zu »Wolf Haas: Der Knochenmann« 29.05.2009
Nach dem Film musste ich nochmals das Buch lesen. Denn irgendwie hatte ich die Geschichte anders in Erinnerung. Und dann, interessant, habe ich gemerkt, dass der Film sich wohl vom Buch inspirieren ließ, aber die ursprüngliche Geschichte schon sehr anders ist. Und das ist gut so, denn genau wie das Buch zeigt sich auch der Film als kleines, eigenständiges Kunstwerk.

Wolf Haas ist es mit seinem "Knochenmann" gelungen einen eigenen sprachlichen Kosmos zu generieren. Sein Blick auf Kuchenfahrten, Fussball-Regionalligen, Provinzpuffs, Klofrauen, Grillhendln und und und ist erhellend, amüsant und regt erst noch zum Nachdenken an. Kann man ruhig lesen, tut nicht weh.
Josef zu »Wolf Haas: Der Knochenmann« 06.04.2009
Es ist unglaublich was für Meinungen die Leute verträten!! Das Buch ist ein Meisterwerk! Nicht nur die Handlung sondern auch der Humor ist spannend und abwechslungsreich. Natürlich schweift der Autor oft ab aber nur so versteht man die Gedankengänge Brenners die teilweise sehr einfach und gleichzeitig komplex sind, und genau diese Mischung machen Wolf Haas Werke aus. Obwohl viele dem Knochenmann nicht gerade viele Punkte geben, würde ich meinen, dass ebenso viele den Witz und die Ironie nicht verstehen.
Der Text ist QUASI ein muss!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Robert zu »Wolf Haas: Der Knochenmann« 17.03.2009
Der Autor Wolf Haas mit seiner Brenner Reihe muss einem natürlich liegen, aber wenn man dem Charme dieses Erzählstils mal verfallen"ist, kein zurück"
Quasi Sucht um so ein eigens kreiertes Beispiel einzubringen.
Wenn nun jemand diese Stilmittel nicht verstäht soll er es einfach sein lassen.

Der Knochenmann ist keine schwere Lektüre, mit ihrem Witz und ihrem sehr guten realitätsnahen kriminellen Verwiklungen kann ich jedem, nur "der Knochenmann" und auch "komm süßer Tod" wärmstens ans herz legen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Börserl zu »Wolf Haas: Der Knochenmann« 11.02.2009
ich bekomme eine richtige Gänsehaut, wenn ich lese, dass man sich mit einem Buch, nur weil es im Dialekt geschrieben ist, nicht weiterbilden kann.
Geschweige den, wie man sich mit einem Krimi den weiterbilden will.
Wolf Haas ist ein toller Autor, der eine Romanfigur erschaffen hat, die mit der eigendlichen Polizeiarbeit nicht wirklich was anfangen kann und wirklich nur durch Zufall auf die Lösung stößt. Nicht so wie in den amerikanischen Büchern, bei denen es von Maschinen und High-Tech nur so strotzt und der Detekiv gar nicht mehr richtig über einen Fall nachdenken muss, sondern nur irgendwelche Ergenisse auswertet.
Und auch die Sprache macht das ganze erst so richtig witzig! Vielleicht muss man aber auch Österreicher sein um den Witz zu verstehen.
Außerdem ist Haas auch eine angenehmere Schullektüre als irgendein verstaubter, vor mindestens 150 Jahren verstorbener "Klassiker"!!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
izzy zu »Wolf Haas: Der Knochenmann« 08.02.2009
Noch ein Buch vom Wolf Haas werde ich sicher nicht lesen.
Sein Schreibstil ist so was von schlecht!!
Mir kommt es so vor als würde es an mancher Stellen ein kleines Kind geschrieben haben!
Und die ganzen Bemerkungen von Autor die hin und wieder im Buch fallen, die nerven total!

Und die Handlung war auch nicht gerade spannend. Es war langweilig und manchmal auch sehr verwirend.

Dieses Buch würde ich auf keine Fall weiter empfehlen!
Karin zu »Wolf Haas: Der Knochenmann« 07.01.2009
"Der Knochenmann" war mein erstes Buch das ich von Wolf Haas Werken gelesen habe und wird auch das einzige bleiben. Mich nervt sein Schreibstil total!Ich finde, wenn man ein Buch lesen und sich somit weiter bilden will, dann muss dieses Buch schon in einem ordentlichen Deutsch und nicht teilweise im Dialekt geschrieben sein. Dass der Detektiv in Wolf Haas Romanen kein großer Held, wie in so manch anderen Büchern ist, und dennoch den Fall gut löst, gefällt mir aber. Dennoch empfehle ich es niemandem weiter.

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