Auferstehung der Toten von Wolf Haas

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 1 der Simon-Brenner-Serie.

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1996. ISBN: 3-499-43244-7. 152 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000. ISBN: 3-499-22831-9. 152 Seiten.
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2006. ISBN: 978-3-455-40003-8. 171 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: BMG Wort, 1999. Gesprochen von Gregor Seberg & Wolf Haas. 2 CDs.

'Auferstehung der Toten' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

In Zell, einem österreichischen Skiort, geht es etwas behäbiger zu als im Rest der Welt. Hier wird man nicht erschossen, sondern tiefgefroren. So ist es einem steinreichen amerikanischen Ehepaar ergangen, das man an einem klirrenden Wintermorgen im Sessellift findet. Die Polizei beißt sich an der Sturheit der Zeller schnell die Zähne aus. Licht in diesen Fall kann nur ein Mann wie Privatdetektiv Brenner bringen, ein ehemaliger Polizist, der wegen seiner nervenzermürbenden Langsamkeit aus dem Job geekelt wurde. Brenner hat das Gespür für den Rythmus der österreichischen Provinz

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Monika Weiser zu »Wolf Haas: Auferstehung der Toten« 08.12.2014
Es hat bei mir etwas gedauert, bis ich ein echter Wolf Haas-Fan geworden bin.
Für das "Silentium" habe ich zwei Anläufe gebraucht- aber dann.konnte ich nicht mehr genug kriegen-quasi süchtig.
Muss mir den "Brennerova" kaufen, und hoffentlich kommt bald der nächste.
Und, was selten ist: auch die Filme sind gut!
Eglfinger zu »Wolf Haas: Auferstehung der Toten« 13.02.2013
In Zell am See geht es etwas langsamer zu als im Rest der Welt. Hier wird man nicht erschossen, sondern tiefgefroren. So ist es einem steinreichen amerikanischen Ehepaar entgangen, das man an einem klirrend kalten Wintermorgen im Sessellift findet. Die Polizei beißt sich an der Sturheit der Zeller schnell die Zähne aus. Licht in diesen Fall kann nur ein Mann wie Privatdetektiv Brenner bringen, ein ehemaliger Polizist, der wegen seiner nervenzermürbenden Langsamkeit aus dem Job geekelt wurde. Brenner hat das Gespür für den Rhythmus der österreichischen Provinz.

Eigentlich ist hiermit schon alles zum Inhalt gesagt, wenn man das Ende nicht verraten will.

Den Schreibstil finde ich nervend. Fast jeder Absatz beginnt mit „Jetzt aber,“ oder „Jetzt muss man wissen,“. Das Ganze liest sich für meinen Geschmack wie ein schlechter Schüleraufsatz. Auch finde ich, dass überhaupt kein Spannung aufkommt, auch nicht als der ganze Fall aufgeklärt wird. Der Spannungsaufbau dümpelt eher so dahin und auch der so hoch angepriesene Humor erschließt sich für mich nicht.

Ich gebe hierfür nur einen Stern, denn ich kann einfach nichts finden, was für einen zweiten Stern spricht. Es ist eher so, dass ich das Buch abgebrochen hätte, wenn es noch mehr als diese gut 150 Seiten gehabt hätte.
der dichter zu »Wolf Haas: Auferstehung der Toten« 02.06.2011
ich suche und suche, doch wer genug suchet der findet. diese philosophy ist sehr lobenswert und mann solte sei bedenken. aber nun zum buch , da ich selber meine klasse diese buch als hausübunge zu lesen gegeben habe, muss ich sagen das ich überrascht bin dass es alle meine schüler gelesen und wahrlich auch begeistert waren. so auch meine person. wolf haas zählt zu meinem lieblingsautoren und ich verstehe alles positive zu seiner person vollkommen. ich besuche auch häufig die fanseiten(sehr empfehlenswert!)
lg der dichter
Frick zu »Wolf Haas: Auferstehung der Toten« 13.04.2011
Die 6 Bücher sind bis auf buch 2 und 3 tod langweilige schlecht erzählte "Krimis"wenn man sie überhaubt so nennen darf Buch eins ist das schlechterste der kompleten Hass Reihe
Ich Bitte sie Kaufen sie dieses Buch auf Keinen Fall schonen sie ihren Geldbeutel und Kaufensie sich was Besseres
GZ. Lumaluxilu

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Anfangsverdacht zu »Wolf Haas: Auferstehung der Toten« 28.07.2010
Ein Autor, der glücklich macht.
Nehmen wir an der Leser tränke etwas
bei der Lektüre. Das könnte die Todesrate erhöhen. Zumindest die Waschmaschine erfordern.
Dann dieser ungewollte Privatdedektiv.
Würdevoll und schrullig.
Die Schilderungen.
Eines eishockeyähnlichen Spiels, beispielsweise. Großartig.
Hier hat jemand eine eigene Welt erschaffen. Respekt.
vifu zu »Wolf Haas: Auferstehung der Toten« 19.02.2010
Für mich war dies der Einstieg zum Brenner. Nachdem ich mich erst ein wenig an die "geschraubte" Erzählweise gewöhnen musste, ging´s mir dann wohl wie vielen Anderen: mit viel Vergnügen weiterlesen! Da ich zwar auch Fan der östereichischen Kabaretisten bin, aber oft akustische Verständnisprobleme hab, liest sich der Haas doch wie ein Cremetörtchen!
Sonja zu »Wolf Haas: Auferstehung der Toten« 26.10.2009
Die Erzählerperspektive macht etwa ganz Besonderes aus diesen Brenner-Romanen. Es wirkt, wie wenn einer eine Dorfposse am Wirtshaustisch erzählt, etwas schrullig, immer wieder kommentierend und mit speziellem Humor gewürzt. Gleichzeitig erzählt die Geschichte von erschütternden menschlichen Dramen. Diese Kombination ist im ersten Moment vielleicht etwas befremdlich, doch von Seite zu Seite steigt das Suchtpotential dieser Krimis. Ein absolutes Muss für jeden, der offen ist für eine österreichische Bewusstseinserweiterung.
Dickes_D zu »Wolf Haas: Auferstehung der Toten« 25.06.2009
Auf die Brennerromane bin ich eher zufällig gekommen. Also, zuerst habe ich die Filme gesehen. Oder noch anders. Im Grunde war es mein Interesse an Josef Hader durch die ich auf die Filme und durch die dann wiederum auf den Wolf Hass gekommen bin. Im Grunde bin ich ein Fan von Österreichischen Kabarettisten. Das ging schon mit dem Qualtinger los. Die sind einfach anders als die Deutsche Ausgabe. Bissiger. Hintergründiger. Nicht so selbstgerecht. Aber ich schweife ab.
So bin ich als alter Krimileser also auf Umwegen zum Haas gekommen. Wobei, ich muss sagen alter Krimileser ist auch falsch. Weil ich lese zwar viel, aber mehr so Sachliteratur, Biografien, Politisches. Na ja, und hin und wieder brauchst halt mal was zum Entspannen und Mitraten. Deshalb immer mal wieder auch Krimis. Und ich bin dann irgendwie bei den deutschsprachigen Krimis hängengeblieben. Da gibt es einige die Laune machen. Und die meiste Laune macht mir der Haas zur Zeit. Die Sprache, die Ideen, die Figuren. Wolf Haas hat einen ganz eigenen Krimikosmos geschaffen. Abseits des gängigen. Kreativ und innovativ. Man muss sich halt einlassen auf seine Sprache, dann hat man sehr viel Vergnügen mit ihm. Das sind Charakterstudien aus dem Leben. Prima.
pescheg zu »Wolf Haas: Auferstehung der Toten« 03.05.2009
Nach längerer Zeit habe ich «Auferstehung der Toten» ein zweites Mal gelesen. Und immer noch bin ich begeistert. Beim Erstling von Wolf Haas stimmt so ziemlich alles. Die Figuren, die Geschichte, die Szenerie und natürlich die einzigartige Sprache.

Das Büchlein ist dünn, die Handlung unspektakulär und trotzdem werden gewaltige Abgründe aufgezeigt, ergreifende Traurigkeit verbreitet und immer wieder Szenen offeriert, die einen berühren und manchmal zum Schmunzeln bringen. Und eben, die Sprache. Sie fasziniert, setzt sich im Kopf fest, und lässt auf viele weitere Bücher von Wolf Haas hoffen. Ein grandioser Auftakt zur Brenner-Reihe.
Gruppe J, M, N zu »Wolf Haas: Auferstehung der Toten« 19.02.2009
Das Buch Silentium ist sehr mitreißend und impulsiv. Die Gedankengänge waren sehr faszinierend und durch die ironische und sarkastische Sprache von Brenner sehr auflockernd. Die Geschichte ist sehr spannend und nervenkitzelnd geschrieben. Uns hat das Buch sehr gut gefallen und wir würden es jedem weiterempfehlen.
Mit freundlichen Grüßen

Marie, Nina und Josefine

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