Final Cut von Veit M. Etzold

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 bei Bastei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 2010 - heute.
Folge 1 der Clara-Vidalis-Serie.

  • Köln: Bastei Lübbe, 2012. ISBN: 978-3-404-16687-9. 448 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2012. Gesprochen von Franziska Pigulla. ISBN: 3-7857-4614-8. 6 CDs.

'Final Cut' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.

Ihre Meinung zu »Veit M. Etzold: Final Cut«

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Bernd Gruber zu »Veit M. Etzold: Final Cut« 25.08.2017
Mehrmals lesen kann und muss man diesen Roman nicht. Was mich tierisch ankotzt, sind Formulierungen wie er schürzte die Lippen oder sie presste die Lippen zusammen usw. und so fort. Mindestens auf jeder 2. Seite. Wen interessiert das? Auch die Adlernase. Wenn die Nase einmal beschrieben wird, reicht das.
Da Frau Vidalis auch im nächsten Band vorkommt, weiß man schon, dass sie überlegen wird, was letztlich auch einen Teil der Spannung nimmt. Die Story an sich ist nicht schlecht. Frau Vidalis kommt mir teilweise vor wie ein Azubi, so oft wie sie bei ihren "erfahrenen" Kollegen nachfragen muss. Mal ist sie absolut abgebrüht, dann dreht es ihr wieder den Magen um. Das passt alles nicht so recht zusammen.
Meine Frau hatte den Schinken im Regal stehen und mangels Alternative hab ich mir das angetan. Nie wieder!!!
Zuvor hatte ich ein paar Romane von Jussi Adler Olsen gelesen. Eine ganz andere Liga. Aber wie alles im Leben Geschmacksache.
Anne E. zu »Veit M. Etzold: Final Cut« 19.05.2014
Ich finde das Buch sehr gut gelungen.Es ist aufregend bis zur letzten Seite.Jetzt habe ich noch einen Grund mehr mich nicht bei Facebook und so weiter anzumelden. :)
Auch wenn ich erst 14 bin habe ich trotzdem schon viele Bücher gelesen,aber sehr wenige die so gut waren wie Final Cut.Ich kann das Buch jedem Thriller und auch Krimifan weiter empfehlen.Ihr werdet auf jeden Fall sehr viel Spaß beim Lesen haben und das Buch kaum weglegen können.
WolffsBeute zu »Veit M. Etzold: Final Cut« 16.04.2014
Hauptkommissarin Clara Vidalis, Abteilung Pathopsychologie, wird zum Dreh- und Angelpunkt der blutigen Taten des Namenlosen. Ein Killer der keine Spuren, sondern nur Videos hinterlässt. Seine brutale Spur führt quer durch die Bundeshauptstadt und lässt das Team um Clara Vidalis weder ein rechtes Schema erkennen, noch gibt es einen Verdacht, um die wahre Existenz des Namenlosen.
Als dann auch noch ein neues TV-Format startet, in dem Frauen seitens eines überheblichen Moderators und seines Publikums wie Vieh ausgewählt werden, sieht der Namenlose eine weitere Möglichkeit sein blutiges Werk der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Es gibt Buchcover, bei denen WILL ich einfach zugreifen. So geschehen bei Final Cut.
Das in sehr dunklen braunrot gehaltene Taschenbuch mit den ausgestanzten „Schnitten“ über dem silbernen Buchtitel, welche durch die Buchdeckelfaltung auch noch rot hinterlegt sind. Sehr gelungen! Den Hinweis „Thriller“ hätte sich der Verlag glatt sparen können.

„Not everybody is buit for guilt.” Nicht jeder kann seine Schuld ertragen – Clara Vidalis hat es oft erlebt, dass Täter gestellt werden wollen und mit ihrer Festnahme und dem einhergehenden Verhör alle Details und Hintergründe ihrer Taten offenlegen und somit geradezu beichten. Ob dieses bei dem Namenlosen der Fall sein wird, kann Clara noch nicht sagen. Der Namenlose scheint die Identitäten und Gewohnheiten seiner Opfer auf das Genaueste zu studieren und tötet sowohl Männer als auch Frauen. Er ist präzise, brutal und effektiv. Der Versuch hinter das Motiv zu blicken, ob seine Morde sexuelle oder rituelle Hintergründe haben, ob die Grundlage hierzu in jüngster Vergangenheit oder doch in der Kindheit zu suchen ist, scheint Clara allerdings an ihre Grenzen zu bringen, denn auch sie kämpft mit den Geistern der Vergangenheit.

Es ist die Gewalt, der Ekel, das Fremdschämen was Menschen dazu bewegt brutale Videos zu schauen, gewaltverherrlichende Spiele zu spielen, blutige Bücher zu lesen oder sich seltsame TV-Sendungen anzuschauen. Alles mit dem Hintergedanken – ICH NICHT! Man ist dankbar dafür, dass einem selber so etwas nicht passiert ist, nicht passieren wird. Und wer kann sich der heutigen Zeit schon mit Sicherheit sagen, was im TV oder Internet ein Fake ist, oder nicht?
„Ich bin Jasmin. Ich bin bereits tot. Doch das Chaos geht weiter.“
Die großen Hände, in den schwarzen Handschuhen, die das Messer umschlossen, das plötzlich aus dem Off auftaucht und ein paar Sekunden verharrt, bevor Jasmin - oder wie immer sie wirklich hieß – ihre eigene Todesnachricht verkündet hatte.“

Schon einmal sich selber gegoogelt? Nachgeschaut, wie sie sich selber auf Facebook Außenstehenden präsentieren? Steht ihre tägliche Laufstrecke in einem der vielen Fitness Foren? Wieviel privates gebe ich preis und kenne ich tatsächlich alle meine sogenannten „Freunde“? Es stimmt schon nachdenklich, wie Veit Etzold uns unsere Internet-Sünden vor Augen hält. Da wird hemmungslos gepostet, wer, wann, wie lange an welchem Urlaubsort ist. Ein kurzer Klick und ich kann sehen, ob mich bei meinem Freund zu Hause eine niedliche Babykatze oder doch ein ansehnlicher Wachhund erwartet. Die Grenzen verwischen in der virtuellen Welt schneller als man es wahrhaben möchte. Genau mit diesen Grenzen arbeitet Etzolds Killer. Ganz sauber, immer bedacht seine Spuren zu verwischen streift dieser durch ebenjene Welt und sucht sich sein passendes Opfer. Dass dieses nicht realitätsfremd ist, beweisen Einbrüche und Überfälle, bei denen die Opfer zuvor aufs kleinste ausspioniert wurden.

Spiel Veit Etzold gerne Schach? Denn ich kam mir während des Lesens vor, wie in einem Schachspiel. Da gibt es Läufer und Bauern (Clara Vidalis und ihr Team), einen hemmungslos agierenden und nicht zu fassenden Springer (Namenlose), einen Turm (Alberto Torino) – der sich geradlinig auf sein Ziel zubewegt und auch die ein oder andere Rochade nicht scheut. Opfer ist der König. Allerdings gibt es in diesem Spiel nicht einen, sondern eine Menge Könige, welche dem Springer zum Opfer fallen. Um nicht selber zum Ofer zu werden, muss der Springer vorrausschauend agieren, seinen nächsten und übernächsten Spielzug bereits im Kopf haben.

Da für viele Menschen Schach ein eher langweiliges Spiel darstellt, möchte ich den Vergleich hier nicht weiter ausweiten. Denn langweilig ist der Thriller nicht. Etzold setzt seine Spannungselemente gekonnt an die richtige Stelle, formt seine Figuren ausreichend aus, spart nicht an blutigen Szenen, um das Motiv des Killers verständlich zu machen. Der Roman-Berg wird in Serpentinen erklommen, in denen viele Hintergründe des Namenlosen, als auch von Clara ans Tageslicht kommen. Ob Clara dem Namenlosen das Handwerk letztendlich legen kann? Ich werde es nicht verraten.

Leseempfehlung? Ja!

Für wen? Freunde des Thrillers natürlich, mit Hang zu magenunfreundlichen Szenen, die sich und ihr Verhalten nach dem Lesen des Romans vielleicht hinterfragen wollen.
koepper zu »Veit M. Etzold: Final Cut« 08.02.2014
Mich hat das Buch nicht überzeugt. Der Plot ist einfach völlig unrealistisch. Dieser geniale Serienkiller, der niemals Spuren hinterlässt, ein Allroundgenie ist (völlig unklar wie er sich dieses umfassende Wissen aneignen konnte), den ermittlern immer einen Schritt voraus. Wobei von Polizeiarbeit die meiste Zeit des Buches nicht viel zu lesen ist. Und der Profiler, der eine treffende Beschreibung des Killers liefert. Es ist überhaupt nicht nacchvollziehbar, wie er zu seinen Schlüssen kommt. Und alle sind traumatisiert, Küchenpsychologischer Stuss. Der Autor versäumt es nicht, heftige Beschriebung von Folterungen einzubauen. Aber das alles macht keinen guten Thriller.
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Karin Gruber zu »Veit M. Etzold: Final Cut« 29.01.2014
Das Buch ist absolut gelungen - spannend, aufregend, irgendwie auch zeitkritisch mit den sogenannten "tollen neuen Medien" und daher kaum aus der Hand zu legen. Ich finde die Kommissarin durchaus sympathisch, wenn auch selbst ziemlich belastet durch ihre Vergangenheit. Der Autor hat mich durchaus neugierig gemacht und ich werde sicher ein weiteres von ihm lesen.
Daniela zu »Veit M. Etzold: Final Cut« 21.09.2013
Ich bin einfach sprachlos... Diese Geschichte, diese Charaktere, diese Schreibart, dieses Buch...einfach...unbeschreiblich positiv. Finde keine Worte...Ich habe dieses Buch schon einige male gelesen...jedes Mal begeistert, jedes Mal wuchs der Zwang, es nochmal zu lesen, jedes Mal fasziniert.Mein absolutes Lieblings Buch. Empfehle ich!
Anne zu »Veit M. Etzold: Final Cut« 16.07.2013
Wow was für ein gutes Buch! Bekomme heute bei dem Gedanken daran noch Gänsehaut ! Ich persönlich denke mittlerweile zweimal über einen kurzen Post bei Facebook etc nach! Es ist unheimlich zu lesen wie denkbar einfach es mit einigen guten Computerkenntnissen ist, einen Menschen lange Zeit weiterleben zu lassen ohne das jemand stutzig wird. Ein geniales Buch. Lehrreich und absolut unheimlich zu gleich! Schwer aus der Hand zu legen!!! 100% weiter zu empfehlen
Anita zu »Veit M. Etzold: Final Cut« 09.06.2013
Also ich muss sagen das mir das Buch echt gut gefallen hat und ich weiß auch nicht was alle gegen die Castingshow haben. Ich finde es eine willkommene Abwechslung zu all dem Gemetzel. Meiner Meinung nach war die Geschichte gut durchdacht und ein guter Auftakt für einen Mehrteiler.

Auch die Personen wurden mir im Laufe der Story äußerst Sympathisch.

Ich hätte das Buch alleine dafür schon gut gefunden das der Killer nicht wie in den meisten Krimis als sabernder Triebtäter, sonders als höchst intelligenter präziser Killer vorgegangen ist.
asdf19 zu »Veit M. Etzold: Final Cut« 05.11.2012
Ich finde das toll, dass sich fast jeder wegen der Polizeiarbeit in diesem Thriller aufregt, aber warscheinlich niemand irgend eine Ahnung von den Ermittlungsarbeiten bei der Polizei oder bei der Kripo hat. Es gibt in jedem Thriller, wenn man es genau nimmt, Fehler diesbezüglich. Das Buch ist wie ein guter Film und diese Komentare wie die Frau die daneben sitzt und sagt:"Hmmm... Das gehd doch garnicht!" Ich fand das Buch spannend, weil ich wissen wollte wie Clara [den Täter] schnappt und nicht wegen den Folterszenen, wie Gerd behauptet und wenn mich die Folterszenen so sehr stören würden, dann würde ich mir keinen Thriller kaufen. [Spoiler gestrichen. Ein Thriller ohne Folterszenen ist also gar keiner? Seltsame Logik. jkö]
EinWenigUnglücklich zu »Veit M. Etzold: Final Cut« 02.11.2012
liebes kitekat.

falls die andeutung mit dem casting sich in irgendeiner weise mit der handlung des buches deckt ist das sehr schwach von dir.
ich verwende diese seite um mir anregungen zu holen...nicht um spoiler zu lesen.

und kindische beschimpfungen haben hier auch nicht viel zu suchen.

das gilt auch für alle anderen..

mfg

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