Dark Web von Veit Etzold

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2017 bei Droemer.

  • München: Droemer, 2017. ISBN: 978-3-426-30550-8. 480 Seiten.

'Dark Web' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Eine Cyber-Ermittlerin, ein Online-Broker und eine neue, gigantische Suchmaschine agieren im Zentrum dieses hochrealistischen Thrillers über Cyber-Terrorismus. Die Suchmaschine. Mit Holos hat Europa endlich sein eigenes Google. Was niemand weiß: Die Datenkrake, die von Politikern, Promis und Presse bejubelt wird, verfügt über gefährlich viel Geld und hochsensible Daten und ihre Ursprünge liegen in einem geheimen Forschungskomplex. Oliver Winter. Als dem Daytrader wegen mies laufender Börsengeschäfte das Wasser bis zum Hals steht, stürzt er sich ins DARK WEB. Hier dealt er mit illegalen Waren. Sein Problem: Bald schon soll Oliver für ein russisches Mafia-Kartell nicht nur Drogen und Waffen verkaufen, sondern auch Menschen. Darunter sogenannte Dolls, Frauen, die durch Amputationen und Gehirnwäsche zu reinen Objekten wurden. Jasmin Walters. Sie leitet die Cyberterrorismus-Einheit Nemesis, angesiedelt zwischen BND und BKA. Nach und nach begreift Jasmin, dass der vermeintlich segensreiche Internetriese Holos nicht nur im Internet, sondern auch im DARK WEB operiert.

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Oldman zu »Veit Etzold: Dark Web« 02.07.2017
Wenn das Web Thema ist vermischen sich bei den Autoren zumeist Realität und Fiktion. Dabei sind natürlich der Fantasie keine Grenzen gesetzt. So auch bei diesem Werk, welches in manchen Punkten wirklich stark übertreibt, obwohl es mit vielen episodenhaften kurzen Kapiteln leicht zu lesen ist. Die Protagonisten sind nur zum Teil Identifikationsfiguren und bleiben im wesentlichen blutleer. Und die Geschichte um die sogenannten Dolls, deren Beschreibung es im Dark Web wirklich so geben soll, ist selbst für einen hard boiled-Fan wie mich kaum zu ertragen. Für jeden ist dieses Buch wirklich nicht geeignet. Alles in allem, man kann es lesen, muß aber nicht unbedingt sein.
Peter van Ysendyck zu »Veit Etzold: Dark Web« 07.03.2017
Der Titel ist schon mal vielversprechend, die Vita des Autors mehr als beeindruckend. Somit sind hohe Erwartungen geweckt, höher als der Durchschnitt. Was auffällt ist eine Vielzahl von Verweisen auf aktuelle und historische Zitate, an Ludwig dem 14. bis zu Lenin oder aktuellen Wirtschaftsjournalisten. Diese Quotationen bilden einen Rahmen, gefolgt von fundierten Kenntnissen über Dax, Futures und Daytrading. Das ganze befindet sich in einem Mix aus Menschenhandel, Mafia und Zukunft des Webs. Und nun - isses gut, lohnen die 10 Euronen? Ja. Es liest sich gut, es sind neue Ansätze da, kombiniert mit erfahrenen Lebensweisheiten (bspw. über Frauen in einer Beziehung) und es hat Zug, es hält einem am Ball. Aber es ist nicht die überragende Nummer, die die Vita des Autors vermuten lässt oder den lauten Rundumauftritt mit Literaturagent.
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