Das Lied der Sirenen von Val McDermid

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 unter dem Titel The Mermaids Singing, deutsche Ausgabe erstmals 1997 bei Droemer Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 1 der Tony-Hill-und-Carol-Jordan-Serie.

  • London: HarperCollins, 1995 unter dem Titel The Mermaids Singing. 284 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1997. Übersetzt von Manes H. Grünwald. ISBN: 3-426-60557-0. 479 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1999. Übersetzt von Manes H. Grünwald. ISBN: 3-426-61432-4. 479 Seiten.
  • Augsburg: Bechtermünz, 2000. Übersetzt von Manes H. Grünwald. ISBN: 3828968295. 479 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2000. Übersetzt von Manes H. Grünwald. ISBN: 3-426-61767-6. 479 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2001. Übersetzt von Manes H. Grünwald. ISBN: 3-426-61964-4. 479 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2003. Übersetzt von Manes H. Grünwald. ISBN: 3-426-62429-X. 480 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2004. Übersetzt von Manes H. Grünwald. ISBN: 382897662X. 479 Seiten.
  • Hamburg: Cora, 2007. Übersetzt von Manes H. Grünwald. ISBN: 978-3899414448. 479 Seiten.
  • München: Knaur, 2008. Übersetzt von Manes H. Grünwald. ISBN: 978-3-426-50247-1. 479 Seiten.
  • München: Knaur, 2010. Übersetzt von Manes H. Grünwald. ISBN: 978-3-426-50620-2. 479 Seiten.
  • [Hörbuch] Augsburg: AME hören, 2009. Gesprochen von Elke Schützhold. gekürzt. ISBN: 393804652X. 6 CDs.
  • [Hörbuch] München: audio media, 2011. Gesprochen von Elke Schützhold. gekürzt. ISBN: 3868046526. 6 CDs.

'Das Lied der Sirenen' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Vier Männer werden tot aufgefunden – vor ihrer Ermordung grausam gefoltert und verstümmelt. In seinem Bemühen, der Polizei zu helfen, befindet sich der klinische Psychologe Tony Hill plötzlich in einer Situation, mit der er nicht gerechnet hat: Er könnte das nächste Opfer sein …

Das meint Krimi-Couch.de: »Wie kann sich eine Frau nur solch grausame Szenen ausdenken?« 77°

Krimi-Rezension von Sabine Reiss

In den einschlägigen Homosexuellen-Bezirken des kleinen Städtchens Bradfield wurden bereits zwei männliche Leichen aufgefunden, deren Genitalien unterschiedlich verstümmelt waren und die vor ihrem Tode auf unterschiedliche Weise gefoltert wurden. Noch geht die Polizei nicht davon aus, dass es sich um einen Serienmörder handelt, doch die Presse schürt schon das Feuer unter der Bevölkerung. Auch der Profiler Tony Hill hat sich schon Gedanken gemacht und einen Artikel in einer Zeitung veröffentlicht, in dem er eindeutig gegen die Serienkiller-These Stellung bezieht. Doch insgeheim hat er seine Meinung inzwischen geändert. Er soll eine nationale Einsatzgruppe zur Erstellung von Verbrecherprofilen aufstellen und wünscht sich nichts mehr, als bei der Untersuchung dieser grausamen Mordfälle sein Können unter Beweis zu stellen und die Vorurteile gegen diese besondere Art der Verbrechensaufklärung abzubauen. Bei einem Vortrag wird er von Assistant Chief Constable John Brandon angesprochen und tatsächlich um seine Mithilfe gebeten. Die beiden wissen zu dieser Zeit noch nicht, dass bereits eine dritte Leiche aufgetaucht ist, die ebenfalls grausam verstümmelt wurde.

Zu dieser Zeit ist bereits Detective Inspector Carol Jordan am Tatort. Sie leitete bisher das Einsatzteam, doch sie wird von John Brandon gebeten, als Verbindungsfrau zwischen Tony Hill und dem Ermittlungsteam zu fungieren. Erschwert werden die Untersuchungen nicht nur dadurch, dass Tony Hill abgelehnt wird, da viele Polizisten nichts von psychologischen Untersuchungen halten, sondern auch von den Animositäten zwischen Brandon und seinem Vorgesetzten, einer undichten Stelle im Revier und der Einstellung einiger Polizisten gegenüber Homosexuellen. Carol und Tony erarbeiten ein Täterprofil und im Laufe dieser Arbeit kommen sie sich auch persönlich näher, doch Tony läßt es nicht zu, dass mehr daraus wird, da ihm seine sexuellen Probleme im Wege stehen. Er wird von Telefonanrufen gequält, bei denen die Anruferin genau zu wissen scheint, was Tony fehlt …

Durch die undichte Stelle im Revier wird in der Presse die Hysterie in der Bevölkerung geschürt. Aber die Berichterstattung wird von einer bestimmten Person besonders intensiv verfolgt: vom Serienmörder! Er fühlt sich beleidigt von der Fehleinschätzung der Ermittelnden und plant als nächstes einen besonderen Coup. Carol und Tony stellen fest, dass die Morde immer einem bestimmten Muster folgen, z.B. daß die Leiche immer Montags abgelegt wird, dass der Täter besondere Computer-Kenntnisse hat, dass alles bis ins letzte Detail akribisch geplant ist und daß die Leichen immer in bestimmten Zeitabständen auftauchen. Sie vermuten zudem, dass der Killer die Folterszenen auf Video aufnimmt und sich die Szenen immer wieder ansieht, um sich Befriedigung zu verschaffen. Die Zeit wird immer knapper und gerade als Tony die Polizisten dazu aufruft, besonders sorgfältig ihre Umwelt zu beobachten, wird wieder ein Toter gefunden. Wieder verstümmelt und wieder gefoltert, doch dieses Mal ist es ganz anders: es ist einer von ihnen, ein Polizist.

Es stellt sich heraus, dass die Opfer gar nicht homosexuell sind. Doch welche Gemeinsamkeiten bestehen zwischen ihnen und wird es Tony und Carol gelingen, den grausamen Serienmörder zu stoppen?

Als die beiden zu diesem Schluß kommen, habe ich gerade ein Drittel des Buches gelesen und fiebere mit. Noch ahne ich nur ganz entfernt, dass alles noch schlimmer kommen kann …Was aber diesen Thriller zu etwas außergewöhnlichem macht – ob positiv oder negativ sei nun dahingestellt – ist die Schilderung der Taten, denn Val McDermid läßt den Täter in einer zweiten Erzählebene selbst zu Wort kommen. In seinem Tagebuch schildert er von der Planung bis zur Durchführung alles bis ins kleinste Detail und dennoch nehmen diese Zwischenkapitel nur einen geringen Prozentsatz des Buches ein: starker Tobak und nichts für zartbesaitete Gemüter! Anders gesagt: wenn ich mich schon bei Kathy Reichs geschüttelt habe, so war dies noch die Steigerung. Bei der Schilderung der Folterszenen habe ich wesentliche Passagen übersprungen und immer nur abschnittsweise überflogen. Ich wußte allerdings auch, was mich erwartet, denn mein Freund las das Buch vor mir und hatte auch die Vergleichsmöglichkeit mit Kathy Reichs. Wie kann sich eine Frau nur solch grausame Szenen ausdenken?

Die Schreibweise ist flüssig und die aufgebaute Spannung ist ungeheuerlich. Ich gestehe, ich mußte schon wieder am Ende des Buches nachschauen, doch irgendwann ist einem auch ohne dieses »Spionieren« klar (so ca. bei Seite 400 von insgesamt 478 Seiten), wie Val McDermid den Showdown gestalten wird. Dennoch hat mich die Autorin mit ihrer Auflösung noch ein wenig überrascht. Erstklassig.

Man erfährt einiges über die Erstellung von psychologischen Täterprofilen. Wie ich nun die Schilderung der Charaktere bewerten soll, ist mir nicht ganz klar. Einerseits erfährt man eine Menge Details über Carol Jordan, doch auch dies geht nicht über oberflächliche Dinge hinaus und die anderen Figuren bleiben seltsam blaß. Ich hätte doch zu gerne gewußt, was hinter Tony Hills Problemen steckt. Und wie er auf die Telefonanrufe reagiert, das erschien mir doch wenig glaubwürdig. Zudem werden so viele Personen in die Geschichte eingeführt, dass eine tiefergehende Charakterisierung gar nicht möglich gewesen wäre. Andererseits empfinde ich es als positiv, dass die Polizisten als Menschen mit Defiziten und Problemen ausgestattet sind. Doch dies ist seit Mankells Kurt Wallander auch nichts Neues mehr.

Zwiespältige Gefühle habe ich also, wenn ich nun an die abschließende Bewertung denke. Zum einen sind Spannung und Abgründe ein Plus, auf der anderen Seite hätte diesem Buch auch ein Weniger an blutrünstigen Schilderungen vielleicht nicht geschadet. Aber wäre dann nicht auch ein wesentliches Element und die Anziehungskraft dieses Psychothrillers verloren?

Das meinen andere:

»Ungeheuer fesselnd!« (Minette Walters)

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Heckenhannes zu »Val McDermid: Das Lied der Sirenen« 18.02.2017
Ich konnte es nicht zu Ende lesen. Obwohl ich mich selbst als hartgesottenen Krimileser einschätze, musste ich dieses Buch zur Seite legen. Die Folterszenen empfand ich einfach als zu detailliert beschrieben. Selbstverständlich ist der Plot spannend beschrieben und gerade der Perspektivwechsel macht die Lektüre spannend - wenn da nicht diese bestialischen Folterszenen wären.
Tony de Vil zu »Val McDermid: Das Lied der Sirenen« 21.07.2016
Ja, kann man so sehen, dass dieses Buch spannend und gelungen ist. Mehr möchte ich dieses Mal gar nicht groß dazu sagen. Oder doch?
Gut, ein wenig noch. Wen Profiling interessiert, der sollte es unbedingt lesen. Hier ist polizeiliche Kleinarbeit beim Ermitteln ausnahmsweise mal realitätsnah und zugleich spannend an den Mann/die Frau gebracht.
Ich halte die bisherigen 85 Punkte im Schnitt für sogar etwas unter Wert. Hat aber auch damit zu tun, dass mir die Materie - sprich reale Welt - diesbezüglich nicht ganz fremd ist.
Biggi zu »Val McDermid: Das Lied der Sirenen« 04.04.2015
Mit dem ersten Band der Reihe um Tony und Carol sind die beiden quasi in mein Wohnzimmer eingezogen.

Ich finde "Das Lied der Sirenen" absolut spannend und den Schluß sehr gelungen. Ab ca. Seite 380 möchte das Buch ohne Pause zuende gelesen werden, so sehr hat es mich in den Bann gezogen.

Wer das britische "Etwas" mag und gern spannende Bücher liest, wird dieses hier lieben.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Andre Hemkendreis zu »Val McDermid: Das Lied der Sirenen« 15.08.2012
Endlich mal wieder ein richtig guter Krimi, bei dem man bis zuletzt gespannt ist wie es ausgehen mag. Dazu ein intelligenter Schreibstil und Themen, die in der Gesellschaft noch immer wenig besprochen werden...
Seit Mo Hayders "Vogelmann" und Harris erster "Lector" Roman, bin ich endlich wieder begeistert von einem Krimi.
lesenchris zu »Val McDermid: Das Lied der Sirenen« 05.09.2011
Dies war mit Abstand der beste Krimi von McDermid, den ich bisher von Ihr gelesen habe! Meine Hochachtung. Die handelnden Personen, der Mörder, die Art der Morde, alles unglaublich ausgefeilt und präzise. Tony Hill als außergewöhnlich menschelnder und agierender Protagonist in Zusammenarbeit mit der hochintelligenten Carol Jordan, die ebenso wie Hill ihre Gefühle für ihn entdeckt hat. Sehr gut gemacht, spannend und kaum zum weglegen.
Frankie zu »Val McDermid: Das Lied der Sirenen« 27.02.2011
Auch ich bin von diesem Krimi angetan.Alleine schon die Vorstellung an die Mittelalterlichen Folterinstrumente lassen meinen Puls in die Höhe schnellen.Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und auch die Spannung kommt nicht zu kurz.Was ich persönlich gut finde,ist die stetige Rückblende in die Vergangenheit und die Ansichten des Killers.Mc Dermid hat hier wahrlich ein Klassebuch abgeliefert.Ob sie das toppen kann,ist fraglich.
theili zu »Val McDermid: Das Lied der Sirenen« 07.01.2011
Wenn man Krimis mag, muss man auch eine gewisse Brutalität mögen. Dieses Buch ist jedoch zu brutal. Vorallem verkommt die Story bei all den detaillierten Beschreibungen der verschiedenen Foltermethoden völlig zur Nebensache. Eigentlich Schade, da mir die beiden Hauptcharakteren (Tony Hill & Carol Jordan) durchaus sympathisch sind.
Die Frage die sich mir nach dem lesen dieses Buches stellt ist folgende?
Wenn man schon teure OP's machen lässt, wieso lässt man sich dann nicht auch noch das Gesicht machen?
SisMorphine zu »Val McDermid: Das Lied der Sirenen« 03.10.2010
Hab's im Original gelesen. Ich fand es ziemlich gut, muss aber gestehen, man muss zwei Dinge mögen: Krimis, die hauptsächlich auf der Beschreibung der Polizeiarbeit basiert und das gewisse britische Etwas. Ich mag beides - und daher fand ich dieses Buch gut.
Auch ich hatte relativ schnell die ein oder andere Idee, wen es zu überführen galt, am Ende lag ich weder ganz richtig, noch ganz falsch.
Muss aber auch gestehen, dass ich ein bisschen Probleme hatte, ins Buch reinzukommen, so dass ich mich die ersten Seiten schon ein bisschen "zwingen" musste. Aber wenn man mal drin ist, liest es sich flüssig und es hat genug Spannung, dass man immer wieder gerne weiterliest.
Einziges Manko -aber das ist nun wirklich extrem subjektiv: mir waren die Kapitel etwas zu lang. Gerade, wenn man mal zwischendrin ein Stündchen lesen will oder abends noch mal vorm Schlafengehen hab ich es lieber, wenn es kürzere und dafür eben ein paar mehr Kapitel sind und man nicht mitten in einem Kapitel aufhören muss.
Schmälert aber keinesfalls die Qualität des Buches und ich werde -nachdem ich auch schon "A darker domain" gelesen habe, auch noch weitere Bücher aus der Jordan/Hill-Reihe, aber auch aus anderen Reihen lesen.
Ailis zu »Val McDermid: Das Lied der Sirenen« 30.03.2010
Val McDermid ist eine Meisterin ihres Fachs! Sie gehört zu den Autoren, die sowohl einen klassischen Kriminalroman schreiben können - wie z. B. "Echo einer Winternacht" oder "Ein Ort für die Ewigkeit" - aber ebenso mit ihren Thrillern zu brillieren wissen.
Der vorliegende Roman ist einer dieser brillianten Thriller, der zudem noch der Start in eine ganze Serie ist.

"Das Lied der Sirenen" ist der erste Band der Hill/Jordan-Reihe um den Psychologen Tony Hill, der für das britische Innenministerium an einer Realisierbarkeitsstudie arbeitet, die sich mit dem Aufbau einer nationalen Einsatzgruppe zur Erstellung von Verbrecherprofilen beschäftigt, und der Polizeiinspektorin Carol Jordan, die als erste Verbindungsungsbeamtin in einem konkreten Fall mit Tony Hill zusammenarbeiten soll. Beide betreten mit dieser Zusammenarbeit Neuland, stellen sich aber erstaunlich schnell aufeinander ein.
Der Fall, der sie zusammenbringt, lässt die Öffentlichkeit schon seit geraumer Zeit in Angst und Schrecken leben: in Bradfield geht ein Serienmörder um, der es augenscheinlich auf homosexuelle Männer abgesehen hat. Vier Tote gibt es bereits, als Tony Hill hinzugezogen wird, um den Ermittlungen neuen Schwung und neue Denkrichtungen zu geben. Nicht jeder innerhalb der Polizei ist begeistert von dieser Neuerung und so haben Hill und Jordan einen schweren Stand - nicht nur, dass sie sich in den Kopf des Täters hineinversetzen müssen, auch ein Blick in die Köpfe der Kollegen ist notwendig, damit sich niemand auf die Füße getreten fühlt. Trotz aller Widrigkeiten erarbeiten sie gemeinsam ein Profil des Täters, das ihnen ein genaueres Bild von dem Menschen machen soll, der die furchtbaren Morde begangen hat, die sich durch eine besondere Grausamkeit auszeichnen. Alle vier Opfer wurden gefoltert, mit Methoden, wie man sie aus den Zeiten der Inquisition kennt, so dass die Leichen, die man findet, kaum noch daran erinnern, dass es sich mal um Menschen gehandelt hat. Und die Zeit läuft ihnen davon, denn der Täter hat schon sein nächstes Opfer im Visier...

Val McDermid bedient sich in "Das Lied der Sirenen" eines besonderen Kunstgriffs, indem sie zwischendurch in kleinen Passagen den Täter zu Wort kommen lässt. Der Roman steigt nach dem vierten Opfer ein und der Leser erfährt durch die Tagebucheinträge des Täters sozusagen in Rückblenden, was genau er mit den Männern angestellt hat. Das stellt eine größere Nähe zu Opfern und Täter her, die alles noch grausamer wirken lässt.
Das neue Ermittlerduo, das in diesem ersten Band der Reihe vorgestellt wird, hebt sich erfrischend von den Standardtypen des überfütterten Thrillergenre ab. Mit Tony Hill darf ein Psychologe Protagonist sein - eine Berufsgruppe, die sonst eher begleitende, aber selten eine tragende Rolle übernimmt. Carol Jordan hat als Frau im Polizeidienst die üblichen Hürden zu überwinden, doch glücklicherweise wird das von McDermid nicht so ausgeschlachtet - ich für meinen Teil habe auch genug von Autoren, die ihre weiblichen Helden immer in dieses "was habe ich es als Frau doch so schwer"-Horn blasen lassen.
Ich hatte schon sehr früh eine Ahnung, wer der Täter sein könnte - nein, ich will ehrlich sein: ich hatte mehrere! So gesehen war es reines Glück, dass eine davon am Ende zutraf. Der Spannung hat dies allerdings absolut keinen Abbruch getan, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen.
Es zeigt sich mal wieder: Val McDermid ist immer eine Lektüre wert! Und auch hier gilt: die Aktionsausgabe für 4,95 € bietet den perfekten Einstieg in die Reihe!
Francamaus zu »Val McDermid: Das Lied der Sirenen« 29.06.2009
also ich fand das buch auch eher durchschnittlich, was die spannung betrifft...steigt am ende zwar sehr, fehlt aber in den ersten zwei dritteln deutlich...was auch die durchaus vorhandene Brutalität nicht wet macht...was das buch jedoch trotzdem noch gut gemacht hat, ist die strory, die sich nebenbei entwickelt...
das buch ist eher dafür da, dass nächste lesen zu wollen...

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