Tödliche Winde von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Tödliche Winde. Ein neuer Fall für Hanna Hemlokk, bei Gipfelbuch.
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Waldsolms: Gipfelbuch, 2009 unter dem Titel Tödliche Winde. Ein neuer Fall für Hanna Hemlokk.
ISBN:
978-3937591582. 333 Seiten.
'Tödliche Winde' ist erschienen als
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In Kürze:
War Henning Bode wirklich nur im falschen Moment am falschen Ort? Wusste er tatsächlich nicht, welches Risiko er einging? Zum zweiten Mal beschäftigt sich die »Tränenfee aus Bokau« auf ihre sehr eigene Art mit einem mysteriösen Todesfall in ihrer unmittelbaren Umgebung. Ihre Ermittlungen führen sie dabei bis nach Sylt und bringen sie dort mit einem dubiosen Damenzirkel in Kontakt.
Das meint Krimi-Couch.de: »Eine interessante Alternative«
Krimi-Rezension von Mario Marpe überspringen
Ein Mann wird tot im Maschinenraum eines Windkraftwerkes im kleinen Ort Bokau an der Ostsee gefunden. Trotz seines Herzschrittmachers ist er anscheinend bei Windstille in das Windrad gestiegen und musste qualvoll sterben, als der Wind plötzlich auffrischte und durch den anlaufenden Generator der Herzschrittmacher aussetzte. Doch warum ist der Vater von vier Kindern nicht einfach wieder aus dem Maschinenraum herausgeklettert? Und was machte er dort überhaupt? War es etwa Mord? Doch warum sollte jemand den allseits beliebten Grundschullehrer umbringen wollen?
Miss Marple von Bokau
All diese Fragen stellt sich Hanna Hemlokk, die Miss Marple von Bokau, ihres Zeichens eigentlich Schriftstellerin für Liebesgeschichten in der Yellow Press, die aber viel lieber Privatdetektivin werden möchte und auch schon einen Fall gelöst hat. Nachdem sie erst einmal Witterung aufgenommen hat, lässt sie sich von ihren Ermittlungen nicht mehr abbringen, auch wenn sie sich damit gegen ihre beste Freundin stellen muss, welche sich mit der Witwe des vermeintlichen Mordopfers angefreundet hat. Außerdem hat diese die Kinder des Toten als Enkel adoptiert und umsorgt diese rührend – und begeistert ist diese nun gar nicht, als Hanna Hemlokk auch die Familienmitglieder »verhören« will.
Nach und nach ermittelt Hemlokk mehr Details über den Todesfall: Zum Beispiel, dass der Tote die Fingerkuppen blutig gekratzt hatte, so als hätte er die Luke des Maschinenraumes nicht mehr öffnen können! War diese etwa verklemmt? Oder wurde die Luke etwa zugehalten?
Können oder Zufall?
Insgesamt ist das Buch Tödliche Winde eine interessante Alternative zu den üblichen, aus dem englischen übersetzten Krimis. Die Sprache ist völlig anders und dennoch spannend und ungewöhnlich – der Stil unterscheidet sich auch deutlich von dem der meisten deutschen Autoren. Insgesamt würde ich vermuten, dass das Buch von Ute Haese eher für Frauen (mittleren Alters) interessant sein dürfte, als für Männer, da die Thematik und die Erzählweise eher auf diese Zielgruppe zugeschnitten ist. Trotzdem auch für Männer lesenswert.
Mario Marpe, November 2009
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| Veronika Eisermann zu »Ute Haese: Tödliche Winde« | 15.11.2009 |
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