Der Name der Rose von Umberto Eco

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1980 unter dem Titel Il nome della rosa, deutsche Ausgabe erstmals 1982 bei Hanser.

  • Mailand: Bompiani, 1980 unter dem Titel Il nome della rosa. 654 Seiten.
  • München: Hanser, 1982. Übersetzt von Burkhart Kroeber. ISBN: 3353001085. 654 Seiten.

'Der Name der Rose' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Ein italienisches Benediktinerkloster im Mittelalter. Der Franziskaner William von Baskerville und sein Novize Adson aus Melk sind in diplomatischer Mission unterwegs. Sie sollen im prächtigen Kloster eine politisch brisante Konferenz von Gesandten des Papstes und Mitgliedern des Franziskanerordens vorbereiten. Doch unmittelbar nach ihrer Ankunft geschieht ein Mord. Und er bleibt nicht der einzige, eine ganze Mordserie folgt. Wer aber ist der Mörder? Und welche Motive gibt es für die Taten? Der erfahrene William wird beauftragt, sie aufzuklären. Sogleich macht er sich auf die Suche nach Spuren. Dabei stößt er auf eine mysteriöse Bibliothek und den greisen Jorge von Burgos, den rätselhaften Herrn der Bücher. Was hat dieser mit den Morden zu tun? Und was ist das für ein einzigartiges Buch, das er so eifersüchtig bewacht, als habe es geradezu magische Kräfte?

Ihre Meinung zu »Umberto Eco: Der Name der Rose«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Sandra zu »Umberto Eco: Der Name der Rose« 08.02.2010
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass ein Leser, der einen 'Whodunnit Pageturner" lesen möchte und erwartet, einen solchen im Namen der Rose vor sich zu haben, enttäuscht wird. Aber meiner Ansicht nach ist dies nur eine Frage der fälschlichen Erwartung, denn Eco bedient sich der Methoden der Kriminalliteratur, aber er schreibt, zumindest meines Erachtens, keinen. Das Buch lässt sich auf zahllose Lesarten interpetieren, und nur die erste, augenfälligste, ist die des Krimis. Das Treffen zwischen päpstlichen und kaiserlichen Gesandten ist weitaus mehr als ein Vorwand des Schöpfers, William von Baskerville an den Schauplatz einer Verbrechensserie zu bewegen. Meiner Meinung nach geht es auch nicht in erster Linie um die Wissensschau eines Mediavisten, zu zeigen, wie kenntnissreich er hinsichtlich Zeit und Theologie ist. Allein die Art und Weise, WIE dieser "Disput" geführt wird, ebenso wie die Formulierung der Argumente, ist ein kluger Kommentar zur Diskussion über die "Wahrheit", egal auf welcher Ebene und in welchem Zeitalter sie geführt wird. In diese Perspektive auf den Text greift auch Jorge von Burgos' grundlegendes Motiv, diese Mordserie überhaupt zu ersinnen und in Gang zu setzen: es solle also Wahrheiten geben, die nie ans Licht der Welt kommen dürfen, sei es nun aus religiöser Pietät, der Staaträson, und wie so oft in solchen Fällen soll auch der Zweck die Mittel heiligen.
Ich könnte mich ewig darüber auslassen, da ich dieses Buch mehr liebe als jedes andere; ich habe es mit elf das erste Mal gelesen (weil mir verboten worden war, den damals berühmten Film zu sehen) und mindestens zwanzig Mal seitdem, und jedes Mal aufs Neue entdecke ich eine neue Lesart für mich, eine neue Perspektive auf den "Sinn", den der Autor im Sinn gehabt haben mag.
Noch ein kurzer Nachtrag zu den "Abschweifungen" - ich halte diese gar nicht für Abschweifungen. Tatsächlich lassen sie sich alle auf ihre Art den verschiedenen "Motiven", die hier abgehandelt werden, zuordnen, wie zum Beispiel die Rede des Abtes über die subtile Sprache der Edelsteine sowohl den 'Plot', als auch einige der Charaktere und ihre Persönlichkeit näher beleuchtet. Jeder Teil des Buches wurde nicht ohne Grund geschrieben, ausgewählt und beibehalten, zumindest so wie ich den Text verstanden habe.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Flooooreeence zu »Umberto Eco: Der Name der Rose« 12.01.2010
Ich finde das Buch ist super - total empfehlenswert für Leser, die gerne Krimis lesen und nebenbei noch über diese Zeit bescheid wissen wollen. Dennoch hab mich die seitenlang hingezogenen Lateintexte gestört, die ich direkt umgeblättert habe :D da ich kein Latein kann :)
trotzdem ist das buch lesenswert ! also keine scheu vor den vielen seitenzahlen ;)5/5 Sternen
Stefan83 zu »Umberto Eco: Der Name der Rose« 25.11.2009
Nun wie beginnt man die Rezension zu einem Meisterwerk der Literaturgeschichte, einem modernen Klassiker, den eigentlich jeder, und sei es nur dank der Verfilmung aus dem Jahre 1986, kennt? Mir fiel der Einstieg nicht leicht und es hat eine ziemlich lange Zeit gedauert, bis ich nach Beendigung der Lektüre von "Der Name der Rose" etwas halbwegs Brauchbares auf Papier bringen konnte. Zu bewegt, berührt und in Bewunderung gefangen, hat mich dieses Buch zurückgelassen.

Ecos erster großer Roman, der ihm gleich weltweiten Erfolg brachte, ist sicherlich alles andere als ein geeigneter Lesestoff für Zwischendurch. Wer die filmischen Szenen mit Sean Connery in der Hauptrolle des William von Baskerville in Erinnerung hat, wird erstaunt sein, als wie viel komplexer sich die literarische Vorlage erweist. "Der Name der Rose" ist intellektuelle und philosophische Hochliteratur, welche dem Leser ein großes Maß an Geduld abverlangt, die aber auch gleichzeitig den Beweis antritt, dass ein Autor, der über Jahre hinweg ein wichtiger Vertreter der Semiotik und führender Kritiker in Italien gewesen ist, sein theoretisches Wissen über die Niederschrift guter Bücher in die Praxis umzusetzen vermag. So sei jedem, den bereits der Film gefallen hat und der gewillt ist auch ein wenig mehr Zeit in ein Buch zu investieren, dieses Werk ans Herz gelegt, dessen Handlung hier für die Unkundigen nochmals kurz angerissen sei:

Es beginnt im späten 14. Jahrhundert, wo sich, an der Schwelle des Todes angekommen, der greise Mönch Adson in seiner Zelle des Klosters zu Melk (im heutigen Österreich) an eine denkwürdige Begebenheit aus seiner Jugend erinnert: Im November des Jahres 1327 besucht er gemeinsam mit dem Franziskanerpater William von Baskerville, unter dessen Obhut er steht, eine Benediktinerabtei im ligurischen Appenin. Dort sollen sich die führenden Köpfe des Franziskanerordens mit einer Gesandtschaft des Papstes Johannes XXII. treffen, um theologische Fragen des Für und Wider der Armut der Kirche zu erörtern und damit gleichzeitig die Machtpositionen abzustecken. William fungiert dabei als Gesandter des damaligen Kaisers Ludwig IV., der die Forderung der Minoriten nach theologischer Anerkennung der Armut Christi unterstützt, weil er sich davon einen Vorteil im Machtkampf mit dem prunksüchtigen Heiligen Stuhl erhofft. Bevor es jedoch überhaupt zu dem politisch-theologischen Treffen kommen kann, bittet der Abt des Klosters den für seinen Scharfsinn bekannten Bruder William (ein früherer Inquisitor, der das Amt freiwillig niedergelegt hat), um die Untersuchung eines mysteriösen Todesfalls. Ein Mönch scheint auf äußerst ungewöhnliche Weise Selbstmord begangen zu haben. William, der sich gemeinsam mit Adson prompt an die Arbeit macht und Nachforschungen anstellt, sieht sich bald mit einer ganzen Reihe von Morden konfrontiert, die stets nach den sieben Posaunen der biblischen Apokalypse inszeniert zu sein scheinen.

Und die Zeit drängt, denn mit der Ankunft der päpstlichen Legation, kündigt sich auch die von Bernard Gui an. Ein alter Widersacher Baskervilles und glühender Verfechter der heiligen Inquisition...

Analog zu diesen bereits erwähnten sieben Posaunen ist auch das Buch in sieben Tage unterteilt, welches Elemente des Schauer- und Detektivromans ebenso beinhaltet, wie philosophische und literarische Anspielungen, und damit Merkmale des klassischen Bildungsromans. Überhaupt lässt sich Ecos Werk nicht konkret einem Genre zuordnen. Es behandelt Fragen der Kultur, Religion und Geschichte des späten Mittelalters, thematisiert aber gleichzeitig auch die Empfindungen und Gedanken der einzelnen Figuren, welche als Gerüst einer Handlung dienen, die in ihren Verzweigungen epische Ausmaße annimmt. Für den Leser ist es hier nicht immer einfach den Überblick und damit den roten Faden der Handlung im Auge zu behalten. Seitenlange Dialoge und Monologe. Ganze Absätze in Latein. Ungeduldige werden das Buch wohl bereits nach wenigen Seiten in die Ecke geknallt haben. Wer sich jedoch Zeit nimmt, sogar rückblickend manches überdenkt und sich auf Ecos Stil einlässt, wird bald mit jeder Zeile in eine äußerst dichte und verdammt spannende Geschichte hineingezogen. Trotz der ausführlichen Schilderung größerer Konflikte und der Thematisierung theologischer Fragen (Häresie, Dolcinianer, Aristoteles Werke), welche ein komplexes und vielfarbiges Bild des mittelalterlichen Lebens in mehreren Verzweigungen und Nebenlinien zeichnen und die meiner Meinung nach die Lektüre dieses Buches erst so kostbar machen, bleibt die Aufklärung des Verbrechens stets der erzählerische Hauptstrang des Romans. Und der lebt natürlich in erster Linie von den beiden Hauptfiguren.

William von Baskerville ist dabei, man kann es schon am Namen erahnen, ganz deutlich dem Vorbild des literarischen Meisterdetektivs Sherlock Holmes nachempfunden, mit dem er nicht nur seine Vorliebe zur Beobachtung und Deduktion, sondern auch ein paar anatomische Gemeinsamkeiten (z.B. die schmale Adlernase) teilt. William ist seiner Zeit voraus, ein Visionär, der jedoch nie anachronistisch wirkt und sich trotz anderen Denkens perfekt in die Gemeinschaft seiner Ordensbrüder einfügt. Auf der anderen Seite wiederum steht Adson von Melk, der Erzähler, welcher die Geschehnisse aus Sicht seiner damaligen jugendlichen Erfahrung schildert und als staunender Beobachter gleichsam als Identifikationsfigur für den Leser dient. An seiner Seite erlebt man die Geschehnisse rund um das Benediktinerkloster und lässt sich gefangen genehmen von einer Geschichte, die bis zur letzten Seite aufs allerbeste und spannendste unterhält. Das Ende macht dann nicht nur sprachlos und nachdenklich, sondern setzt die Krone auf ein in allen Belangen faszinierendes Buch.

Insgesamt ist "Der Name der Rose" ein literarisches Meisterwerk, das von seiner sprachlichen Qualität und der enormen Tiefe lebt. Ein Buch, das sicherlich Aufmerksamkeit und Mitdenken erfordert, aber dafür auch lehrreiche Stunden bietet, ohne zu belehren. Ausgezeichnet recherchiert, sprachlich gewandt und nicht zuletzt auch erstklassig übersetzt. Ein Roman, welcher die Phantasie anregt und der für alle Zeiten einen besonderen Platz in meiner ganz privaten Bibliothek einnehmen wird.
26 von 36 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Gaspar zu »Umberto Eco: Der Name der Rose« 08.02.2009
Ein Klassiker des Kriminalromans, der auch ein Subgenre ähnlicher Geschichten hervorbrachte. Trotz seiner Schwierigkeit wurde das Buch zum absoluten Bestseller. Das Buch ist zugegebenermaßen dick und nicht so seicht und leicht geschrieben wie viele andere. Wer Latein beherrscht, liest schneller. Der Stil besteht zuweilen aus nicht enden wollenden Aufzählungen, was auch auf mich leicht ermüdend wirkte. Ansonsten war dieses Mysterium genau das, was ich suchte. Da Eco sehr genau recherchiert hat, wusste ich nach Abschluss mehr über das Mittelalter als vorher und das ist für mich ein Gewinn.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Jenny* zu »Umberto Eco: Der Name der Rose« 31.03.2008
also ich muss in zwei wochen darüber ein referat halten ich habe angefangen es zu lesen vor ungefähr eienr woche ^^ bin erst auf seite 200 dennoch möchte ich nach dem ganzen vorwort natürlich jez da es spannend wird wissen wer gewinnt deshalbe hatte ich mir das hör buch ausgeliehen das is auch etwas schwer zu verfolgena ber es geht zudem is dort halt auch wirklich nur das wesentliche enthalten und so msus ich mri ncih das ganze drum rumgelaber antun;-)also ich empfehle jedem der zwar krimis mag dennoch das hörspiel und nicht das buch da es wirklich oft stellen sind wo einfach nicht zur handlung in dieser spezillen situation passen...naja alles in allem ist es ganz spannend und wenn man krimis mag dann ist es auch hörens wert;-) lg jenny
0 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Katarina zu »Umberto Eco: Der Name der Rose« 09.06.2007
Ich lese gerade "Der Name der Rose" und mir platzt bald der Kragen. Zwar bin ich schon auf S. 500 angelangt, dennoch frage ich mich: Warum muss Eco nur so viel Belangloses über die Kirchengeschichte in einen Krimi hineinbringen? Wenn er schon so viel bescheid weiß über die Ketzer, Fra Dolcino und gewisse Kirchenbewegungen aus dieser Zeit, warum dann in einen Krimi verpacken??? Ich bin an das Buch mit großer Vorfreude hingegangen, da ich Krimis über alles liebe und verschlinge, der Plot dieser Geschichte ist ja an und für sich sehr gut, doch, wie gesagt, das dauernde seitenlange Gelabere über die Historik der Kirche geht mir so dermaßen auf die Nerven, dass ich schon ziemlich oft knapp davor das Buch nicht mehr weiter zu lesen.

Natürlich gibt es sicher viele, die diese Geschichte anspricht. Mich aber leider nicht!
arp zu »Umberto Eco: Der Name der Rose« 07.03.2007
man denkt wirklich macnhmal "jetzt komm mal wieder zurück zur handlung" aber das ist gerade das geniale. denn es ist typisch für schreiber lateinischer texte, so weit und oft auszuschweifen und aufzuzählen. macht den roman also authentischster als vieles andere
Lili D. zu »Umberto Eco: Der Name der Rose« 16.02.2006
Ich finde das Buch sehr interessant, aber die Lateintexte haben mich gestörrt. Ausserdem finde ich es toll, dass William von Baskerville nicht wie andere Dedektive dargestellt ist wie z.B Bärlach (der Richter und sein Henker). Eigentlich mag ich Krimis nicht,aber der Name der Rose ist sehr spannend.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
leseratte zu »Umberto Eco: Der Name der Rose« 01.11.2005
Es wurde hier soviel über das Buch gesagt, was soll meine Meinung noch beitragen? Aber ich kanns nicht lassen: DAS BUCH IST FANTASTISCH!

Klar, ein seltener Leser wird das Buch nicht mögen (wird wahrscheinlich hier auch nicht vorbeikommen). Denn es gibt viele Passagen, wo man einen langen Schnauf braucht. Tja, eine grosse Portion Offenheit gegenüber der mittelalterlichen Geschichte im Allgemeinen und der Kirchenhistorie im Speziellen wir wohl auch unabdingbar sein. Doch wie wunderbar ist es, dass man Kulturgeschichte gratis mitgeliefert bekommt?

Besonders erwähnenswert finde ich (um einen zusätzlichen Beitrag zu den anderen Meinungen hinzuzufügen), dass in diesem Buch neben der psychologischen Spannung auch eine Art Thriller-Spannung gibt. Die Szene, wo William und Adson durch die Bibliothek streifen ist einfach Weltklasse und Steven King, John Grisham und Konsorten ebenbürtig.
Der Nuntius zu »Umberto Eco: Der Name der Rose« 29.08.2005
Beim Namen der Rose handelt es sich ohne Zweifel um eines der genialsten Bücher, die je geschrieben wurden.
Eco versteht es ausgezeichnet, mehrere Handlungsstränge neben- und inneinander fliessen zu lassen.

Mag sein, dass der Text ab und an sehr fachlich und speziell wird, doch die Behauptung aufzustellen, ohne diese Stellen käme ein "kurzer aber spannender Roman zutage" (s.o.) halte ich für absurd, da diese Stellen den Roman ergänzen, vorantreiben und ihn zu einem lesenswerten Buch machen. Wer die 'Nachschrift zum Namen der Rose' gelesen hat, weiss, dass sich Umberto Eco durchaus Gedanken darüber gemacht hat, wie er Leser, die einen krachenden und blutigen Kriminalroman erwarte, nicht enttäuscht. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb er dem Roman letztendlich nicht den Arbeitstitel trug: 'Die Abtei des Verbrechens'.

Ein faszinierendes Faktum im Roman ist die Tatsache, dass Eco dem Leser weismacht, vor ihm liege die "deutsche Übersetzung meiner italienischen Fassung einer neugotisch-französischen Version einer im 17. Jahrhundert gedruckten Ausgabe eines im 14. Jahrhundert von einem deutschen Mönch auf Lateinisch verfassten Textes", so dem Leser also glauben gemacht wird, es handele sich um eine wahre Geschichte (die ja dann so realistisch und glaubwürdig geschildert wird, dass man es tatsächlich fuer eine solche halten könnte), sowie dass einige Passagen, insbesondere die Liebesszene zwischen Adson und dem Bauernmädchen, aus diversen Zitaten aus verschiedensten Werken irgendwelcher Autoren (mochten sie auch teilweise nicht zeitgenössisch aus der Sicht Adsons sein) zusammengezimmert wurden. Doch dadurch, dass das Werk ja angeblich, wie im Vorwort bemerkt, durch die Jahrhunderte gegangen und hier und da Änderungen erfahren hat, zieht sich der Autor geschickt aus der Affäre.

Der Name der Rose ist ein Buch, welches durchaus mehrmals gelesen werden sollte, um es in vollem Umfange zu begreifen, nicht zuletzt weil es voller Anspielungen auf antike, mittel- und neuzeitliche, literarische und reale Personen und Ereignisse ist

Umberto Eco ist mit diesem Buch eines der gewaltigsten Meisterwerke der Weltliteratur gelungen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 33.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Der Name der Rose

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: