Das marokkanische Mädchen von Ulrich Wickert

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 bei Hoffmann & Campe.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Paris, 2010 - heute.
Folge 5 der Richter-Jacques-Ricou-Serie.

  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2014. ISBN: 978-3-455-40339-8. 320 Seiten.

'Das marokkanische Mädchen' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Ein malerischer Waldweg unweit von Paris: Hier wird eine marokkanische Familie erschossen in ihrem Auto aufgefunden. Rechter Terror? Fanatische Islamisten? Drogenhandel? Erst sechs Stunden nach der Tat entdeckt die Polizei Kalila, die sechsjährige Tochter, die das Massaker in einem Versteck überlebt hat. – Ein Fall für Jacques Ricou.

Ihre Meinung zu »Ulrich Wickert: Das marokkanische Mädchen«

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Thierry Lafronde zu »Ulrich Wickert: Das marokkanische Mädchen« 03.09.2014
Die deutsche Leserschaft sollte etwas wissen, worüber Autor und Verlag nicht informiert haben: die Grundlage dieses sogenannten Romans, der eigentlich eine Fiktion sein sollte, beruht sichtbar auf einem echten Mord: am 5. September 2012 wurde in Frankreich, in Savoyen, auf einem Waldweg die fünfköpfige irakischstämmige, in Grossbritannien lebende Familie Al-Hilli, bestehend aus den Eltern, der Grossmutter und zwei 7 bzw. 4jährigen Mädchen, Opfer eines bisher unbekannten Täters, der die Erwachsenen im Auto durch mehrere Kopfschüsse kaltblütig tötete, ein Kind schwer verletzte und einen unbeteiligten Radfahrer erschoss, bevor er verschwand. Das Mädchen überlebte, das andere versteckte sich während der Tat unter dem Rock seiner toten Mutter und wurde erst Stunden später von den Rettungskräften entdeckt. Unter Tuerie de Chevaline" in Wikipedia und zahlreichen anderen seriösen Medien nachzulesen. Der Fall ist bis heute ungelöst, Spekulationen gehen in alle Richtungen.
Das hat also nichts mit Autorenfantasie, sondern mit Zeitunglesen zu tun, Herr Wickert!
Kristina zu »Ulrich Wickert: Das marokkanische Mädchen« 26.08.2014
Na ja, unter einem Roman wird wohl was anderes vestanden als unter einem Sachbericht. Die Figuren sind leider irgendwie halbherzig auf die Welt gesetzt, das Thema +das Hintergund wären an sich spannend , aber die Figuren... und das literarisch Drumgherum, ihre Zusammenhänge... irgendwie erzwungen und unüberzeugend, leider... Da kann weder Kenntniss des Pariser Lebens samt leckerbissen und Edeltropfen noch des marokannischen Kolorits richtig helfen.
Rosemarie Baumgarten zu »Ulrich Wickert: Das marokkanische Mädchen« 02.08.2014
Ich schätze Herrn Ulrich Wickert als außerordentlich klugen, gebildeten und weltoffenen Journalisten und Autoren, besonders wegen seiner Bücher über Paris bzw. Frankreich.
Nach der Lektüre von "Das marokkanische Mädchen" komme ich persönlich zu der Beurteilung: bitte, keine Romane schreiben. Die Tatsachen, die in dieser Geschichte verwertet werden, wären Stoff für ein spannendes Sachbuch gewesen...
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