Der Schatten des Schwans von Ulrich Ritzel

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 bei Libelle.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Ulm & Umgebung, 1990 - 2009.

  • Lengwil: Libelle, 1999. ISBN: 390908186X. 287 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. ISBN: 3-442-72800-2. 281 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. ISBN: 3-442-73185-2. 281 Seiten.
  • München: btb, 2009. ISBN: 978-3-442-73954-7. 281 Seiten.

'Der Schatten des Schwans' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Januar 1998: In einem verschneiten Steinbruch bei Ulm wird die Leiche eines Arbeitslosen gefunden. Was hat den Mann aus Görlitz hierher geführt und wer hat ihn mit Psychopharmaka voll gepumpt? Doch das ist nicht das einzige Problem, mit dem Kommissar Berndorf und seine Kollegin Tamar Wegenast sich herumschlagen müssen. Zugleich werden sie vom spektakulären Ausbruch eines »Lebenslänglichen« in Atem gehalten: Der Rasiermesser-Mörder nimmt blutige Rache an den Juristen, die ihn vor Jahren verurteilt haben. In einer atemberaubenden Handlung zwischen der Schwäbischen Alb, Görlitz und Tel Aviv wird eine Spur sichtbar, die zurückführt in die düsteren Kapitel medizinischer Forschung in der NS-Zeit. Als Berndorf dabei den Schonraum eines schwäbischen Klüngels aus Polit- und Wirtschaftsprominenz verletzt, wird er von einer Stuttgarter Sonderkommission suspendiert.

Doch Berndorf, zwischen Montaigne-Lektüre, nächtlichen Ferngesprächen mit seiner Liebsten und maßvollem Whiskygenuss unbeirrbar an jener Aufklärung interessiert, die in der Nachkriegszeit verhindert wurde, lässt sich nicht einschüchtern und ermittelt heimlich weiter. Mit von der Partie ist dabei seine Assistentin Tamar, die ihrem (kritisch verehrten) Chef gegen den Druck des Apparats unerschrocken beisteht, obwohl sie mit der Tochter des Mörders in eine Serie verwirrender Begegnungen gerät.

Das meinen andere:

Dies ist wohl einer der aufregendsten Krimis aus deutscher Hand, die ich seit langem gelesen habe …Ein großartiges Debüt!» (Renée Zucker, ZDF)

«Ulrich Ritzel wartet mit einem überraschenden Debüt auf. Für die beiden Fahnder erfindet Ritzel Hintergründe, die die Figuren plastisch und sympathisch machen. Auch die Story ist versiert entfaltet. Da passt einfach alles.» (Süddeutsche Zeitung)

«Ein toller Erstling: Plot, Personen und Atmosphäre – mit Witz und Wärme, hervorragend ausgeführt. Ich habe lange nicht mehr so lange an einem Stück gelesen, und zwar mit Genuss." (Gisbert Haefs)

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Dr. Sanati zu »Ulrich Ritzel: Der Schatten des Schwans« 28.02.2007
Drei scheinbar lose Handlungsstränge,die sich letztendlich an einem Punkt treffen. Kurz, anspruchsvoll und spannend. Ein solider Debütroman des Autors. Ich bin jetzt gespannt auf " Scwemmholz".
Ralf Schindele zu »Ulrich Ritzel: Der Schatten des Schwans« 30.12.2003
Sehr guter Krimi mit realistischer und interessanter Grundlage in der deutschen Vergangenheit. Packend geschrieben, so dass ich ihn in zwei Etappen durchgelesen habe.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Don Rosa zu »Ulrich Ritzel: Der Schatten des Schwans« 30.11.2003
Recht frischer und flotter Krimi aus Ulmer Hand, dessen Geschichte anfangs packt, zum Ende hin durch das abstruse Ende aber arg ad absurdum führt. Dennoch, nicht schlecht - ganz und gar nicht.
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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