Ulf Miehe

Der Filmemacher Ulf Miehe, geb. am 11. Mai 1940 in Wusterhausen trat nach seiner Buchhändlerlehre in Bielefeld zunächst als Verlagsvolontär, später als Lektor beim Siegbert Mohn Verlag in Gütersloh ein. Ab 1965 in Berlin und später in München arbeitete er als freier Autor, Übersetzer, Synchronsprecher, Statist und Regieassistent.

Miehes erste Veröffentlichungen waren Gedichte. Zusammen mit Walter Ernstling (alias Clark Dalton) schrieb er unter dem Pseudonym Robert Artner zwei Science-Fiction-Romane. Danach wandte er sich stärker dem Medium Film zu. Einige Folgen der Fernsehkrimiserie »Der Fahnder« und drei TATORT-Folgen stammen von ihm. Am bekanntesten aber ist der auf Theodor Storms Novelle Der Doppelgänger basierende Film »John Glückstadt« von 1975, für den Miehe den Bundesfilmpreis in der Sparte Regie bekam.

Miehes Krimidebüt Ich hab´ noch einen Toten in Berlin wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und unter dem Titel Output auch fürs Kino verfilmt.

Ulf Miehe starb am 13. Juli 1989 während der Vorbereitungen für den Kinofilm Der Unsichtbare überraschend an einer Gehirnblutung.

Krimis von Ulf Miehe(in chronologischer Reihenfolge):

Ich hab noch einen Toten in Berlin (1973)
Puma (1976)
Lilli Berlin (1981)

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