Die letzte Flut von Timothy Findley

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1984 unter dem Titel Not Wanted on the Voyage, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Claasen.

  • New York: Delacorte, 1984 unter dem Titel Not Wanted on the Voyage. 352 Seiten.
  • München: Claasen, 2002. Übersetzt von Eleanor Pawlik. ISBN: 3-546-00207-5. 414 Seiten.
  • München: List, 2004. Übersetzt von Eleanor Pawlik. ISBN: 3-548-60400-5. 414 Seiten.

'Die letzte Flut' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ein müder Gott, der einem ungenießbaren Tyrannen die Rettung der Welt überträgt. Eine Ehefrau mit dem wahren Augenmaß für Gerechtigkeit. Und eine verschwundene Katze, die das Unterfangen in Frage stellt.

Timothy Findley erzählt die Geschichte von der Sintflut auf aufregende Weise neu: Ein modernes Märchen von unbändiger Phantasie, Fabulierlust und Magie, das unserer heutigen Gesellschaft in ihrer grenzenlosen Selbstüberschätzung einen Spiegel vorhält.

Ihre Meinung zu »Timothy Findley: Die letzte Flut«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Marianne Schmidt zu »Timothy Findley: Die letzte Flut« 15.06.2011
tja - was soll ich sagen?dieses buch zu beurteilen macht mich etwas ratlos, weil ich es zum einen ganz hervorragend finde (für mich eines der besten meines lieblingsautoren), zum anderen aber stellenweise so brutal, daß ich vor einer erneuten lektüre zurückschrecke.die geschichte um noah und seine arche wird hier auf ausgesprochen eigenwillige weise neu erzählt; mit einem noah, der in seiner selbstherrlichen, selbstgerechten, tyrannischen dummheit alles unterdrückt, was sich ihm nicht freiwillig unterwirft.
er führt krieg gegen die delphine, rottet die einhörner aus, ist gegen mensch, tier und engelwesen (luzifer hier als liebenswürdiger eigensinniger engel, der für seinen ungehorsam verbannt wurde) von oft eigentlich unbeschreiblichlicher grausamkeit -- nur: timothy findley beschreibt sie und die bilder brennen sich ein. zumindest mir ist es so ergangen.wer sich da für unempfindlich hält oder zeitweiliges entsetzen riskieren mag, kann sich insgesamt auf ein sprachlich und erzählerisch wunderbares, inhaltlich überraschendes, böses, schier überbordendes buch freuen.
Ihr Kommentar zu Die letzte Flut

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: