Thomas Muir

Sogar das Internet schweigt sich über Thomas Muir aus. Nicht einmal sein Geburts- oder Todesjahr konnte (bisher) ermittelt werden. (Halbwegs) sicher ist nur, dass Muir ein schottischer Journalist war, der in der Royal Navy diente. Sein Werk blieb schmal; in der Hauptsache besteht es aus einer Serie von Krimis, deren Hauptfigur der Meeresbiologe Roger Crammond ist und deren Titel stets mit dem Wort »Death« beginnen. Diese Romane künden von der Sachkenntnis des Verfassers in Sachen (zeitgenössischer) Schifffahrt. Crammond-Krimis sind klassische »Whodunits«, die von ihren ungewöhnlichen Kulissen profitieren. Als Biologe kommt Crammond in der Welt herum, was Muir die Möglichkeit gibt, ihn an interessanten Orten – gern auf hoher See, aber z. B. auch auf einer öden Antarktis-Eisinsel – nach Mördern fahnden zu lassen.

Krimis von Thomas Muir:

  • Roger-Crammond-Serie
    • (1948) Kurz nach Mitternacht
      Death In Reserve
    • (1948) Kabine B 55 Rezension
      Death On The Trooper
    • (1949) Das Geheimnis der »Sappho«
      Death On The Loch
    • (1950) Die »Antares« schweigt
      Death Below Zero
    • (1951) War es Mord?
      Death Without Question
    • (1952) Das Mädchen auf dem Schlepper
      Death Under Virgo
    • (1953) Tod an der Tagesordnung
      Death On The Agenda
    • (1955) Mord unter Wasser
      Death In Soundings
  • (1957) Funkspruch an Scotland Yard
    Trouble Aboard
  • (1958) Der tanzende Tod
    Dancing Death
  • (1959) The Sea Road

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