Totengrund von Tess Gerritsen

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 unter dem Titel Ice Cold, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Limes.
Folge 8 der Jane-Rizzoli-&-Maura-Isles-Serie.

  • London: Bantam, 2010 unter dem Titel Ice Cold. 416 Seiten.
  • New York: Ballantine Books, 2010. 416 Seiten.
  • München: Limes, 2010. Übersetzt von Jäger, Andreas. ISBN: 978-3-8090-2576-4. 416 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2010. Gesprochen von Mechthild Großmann. gekürzt. ISBN: 3837105571. 6 CDs.

'Totengrund' ist erschienen als Hardcover HörbuchE-Book

In Kürze:

In einem Dorf in den tief verschneiten Bergen Wyomings ist etwas Schreckliches passiert. Die Fenster der Häuser sind offen, das Essen steht noch auf den Tischen, doch keine Menschenseele ist zu sehen. An diesem verlassenen Ort haben Maura Isles und ihre Freunde während eines Schneesturms Zuflucht gesucht. Und sind seitdem spurlos verschwunden. Nur ein einziger Fußabdruck zeigt, sie waren nicht allein in diesem einsamen Tal …Als Jane Rizzoli Tage später erfährt, dass ihre Freundin nicht von einer Pathologenkonferenz in Wyoming zurückgekommen ist und ein Autowrack mit vier Toten gefunden wurde – darunter eine verbrannte Frauenleiche in Mauras Alter –, stellt sie sich nur noch eine Frage: Lebt Maura noch?

Das meint Krimi-Couch.de: »Seelenbräute« 82°

Krimi-Rezension von Wolfgang Franßen

Es gilt als Binsenweisheit, dass die Natur der schlimmste Feind des Menschen ist. Wenn Tess Gerritsen ihre Gerichtsmedizinerin Maura Isles nach einer Konferenz in Skiurlaub schickt, darf man bei dieser Autorin davon ausgehen, dass Kälte, Hunger und die Abgeschiedenheit der Wälder sie an den Rand der Existenz führen wird. Wer sich jedoch in der Bibel auskennt, ist sich sicher, dass nicht die Natur sondern der Mensch des Menschen Schicksal besiegelt. So wird Maura Isles und ihre Freundin Jane Rizzoli im Verlauf von Totengrund neben einem Berg von Leichen sich vor allem der menschlichen Deformation einer ans Heil glauben wollenden Sekte stellen müssen.

Was einen Spannungsroman ausmacht, hat Tess Gerritsen nicht nur mit ihrem neuesten Thriller unter Beweis gestellt. Allerdings hat sie den Schrecken nie als Plagiat mit Unterhaltungswert eingesetzt. Auch sie unterliegt dem Gesetz des Genres, der Fall muss gegen Ende aufklärt sein und es zum Happy End kommen. Doch auch bei Totengrund haftet der glücklichen Fügung der Verlust an. Es besteht die Möglichkeit, dass alles gut ausgeht. Für jeden. Aber nicht die Garantie.

Wenn Maura Isles mit ihrer Skigruppe in dem verlassenen Dorf Kingdom Come strandet, besteht die Aussicht, dass sie für Wochen, gar Monate in den eisigen Wäldern Wyomings von der Außenwelt abgeschnitten werden, haftet dem Ganzen ein Hauch von Stephen King an. Das Unheil droht, aus dem Wald zu kommen. Es werden Indizien gesammelt, die belegen, dass die Gruppe sich in Lebensgefahr befindet. Rettungsversuche, das Tal zu erreichen, scheitern. Jedem der Protagonisten haftet ein seelischer Schaden an, der ihn zur Gefahr für den anderen macht.

Für die Rettung, die Gerechtigkeit sorgt diesmal weniger Jane Rizzoli, die kongeniale Partnerin von Maura Isles, als die Sozialarbeiterin Cathy, die mit ihren Warnungen vor »Der Zusammenkunft« des selbst ernannten Propheten Jeremiah Goode auf taube Ohren gestoßen ist. Tess Gerritsens neuer Thriller dreht sich um eine Sekte, die ihre männlichen Nachkommen auf der Straße aussetzt, um unter dem Banner des Heils, der Erlösung, der Pädophilie nachzugehen.

Hinter der Geschichte von Totengrund erzählt die Autorin von Sekten wie den Moonies, von Anhängern wie denen von Charles Manson. Sie weist die Gehirnwäsche nach, die es den Anhängern unmöglich machen, aus der Gemeinschaft auszubrechen. Selbst, wenn es zum Massenselbstmord wie in Jonestown im guayanischen Urwald, zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit dem Staat wie in Waco mit den »Branch Davidians« oder Kindesmissbrauch und der Folterung in der Colonia Dignidad kommt.

Anders als bei Meg Gardiner in Gottesdienst kommt dabei kein für Hollywood geeigneter effektreicher Plot heraus, eher ein Kammerspiel, das die Qualen in den Seelen nachzeichnet. Auch dadurch, dass sie Menschen am Rand zu Wort kommen lässt. Jene, die wegsehen, die sich bestechen lassen, die ihre Abgeschiedenheit durch Ungläubigkeit zu schützen suchen, und so sammelt Gerritsen die Gründe, wieso es überhaupt für Sekten möglich ist, einen solchen Einfluss in ihrem Umfeld zu erhalten.

Nicht erst seit der »Chirurgin« und dem »Meister« gilt die amerikanische Autorin Tess Gerritsen als die Vorreiterin des Pathologie-Thrillers. Sie hat sich in Romanen wie Kaltes Herz einen Namen als ausgezeichnete Kennerin des amerikanischen Krankenhausalltags und des Organhandels gemacht und versteht sich auf den genretypischen Serienmörder par excellence.

Was diese Autorin auszeichnet, ist ihr feines Gespür für einen Schrecken, dem Maura Isles und Jane Rizzoli stets hinterher hasten, ohne ihn je vorbeugen zu können.

Sie kommen immer zu spät. Und müssen manchmal wie Maura Isles mit der bitteren Erkenntnis weiter leben, dass ihr eigenes Leben es nicht mal zulässt, sich um jemand anderen zu kümmern.

Wolfgang Franßen, Januar 2011

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rolandreis zu »Tess Gerritsen: Totengrund« 14.02.2014
Eigentlich muss man die Geschichte zweigeteilt sehen. Die erste Hälfte des Romanes handelt fast ausschließlich von den verzweifelten Versuchen der Gruppe, ihr Überleben zu sichern, wobei durch die Abgeschiedenheit des Dorfes dies immer schwieriger wird. Bis zum Schluss, weiß man nicht, was tatsächlich mit den Menschen aus "Kingdom Come" geschehen ist. Das Ende war für mich überraschend. Das Motiv ist zwar in sich logisch, doch bleibt ein bisschen ein fader Geschmack hängen, warum man dafür so einen Aufwand betrieben hat. In Summe aber ein guter Thriller
Jeannine_W zu »Tess Gerritsen: Totengrund« 25.10.2013
Ich habe bisher alle Bücher von Tess Gerritsen gelesen und liebe vor allem die Geschichten um Jane und Maura sehr!

Weil es Rubi und michael meiner Meinung nach schon sehr gut beschreiben, möchte ich mich ihnen nur anschließen und gar nicht viel mehr sagen.

Ein (wieder einmal) gelungenes Buch, das ich sehr gern gelesen habe und weiterempfehlen kann.

95°
Carmen zu »Tess Gerritsen: Totengrund« 02.10.2013
Nun habe ich 7 der 10 Bücher von Tess Gerrtisen gelesen. Am Anfang erschrekende Details über die Untersuchungen der Leichen. Es ist immer sehr gut geschrieben.
Auch Totengrund kann nicht spannender geschrieben werden. Auch der Schluss könnte nicht besser sein. Ich freue mich auf die nächsten Bücher.
michael zu »Tess Gerritsen: Totengrund« 26.08.2013
"Totengrund" ist mein erstes Buch von Tess Gerritsen, und es hat mich bis zur letzten Seite begeistert.

Beeindruckend, wie die Handlung ohne zusätzliche Nebengeschichten oder unwichtige Schnörkel trotzdem ungemein spannend bis zum Schluss durchgezogen wird. Kaum eine Autorin versteht es so gut, allein durch Worte Gänsehaut und knisternde Spannung zu erzeugen.

Die Geschichte ist bis zum Ende schlüssig, die Charaktere klar und durchdacht. Einzig die Story um die vier Begleiter von Maura, die in ihrem Auto umkommen, bleibt etwas im Unklaren.

Sprachlich bietet Gerritsen Lesefutter vom Feinsten. Nur wenige Bücher lassen Stimmungen, Landschaften und Gedanken der handelnden Personen so plastisch erscheinen wie sie.

Also, einen Abend frei nehmen und bitte in einem Zug durchlesen!
Roland Risch zu »Tess Gerritsen: Totengrund« 30.06.2013
Nun habe ich 8 der 10 Bücher von Tess Gerrtisen gelesen. Am Anfang teilweise erschrekende und fast makabere Details über patologische Untersuchungen. Aber wenn man's genau nimmt, so ist halt das Leben. Zwischenzeitlich habe ich Einsehen, wie wichtig auch solche Untersuchungen sind. Etisch immer sehr gut vertretbar geschrieben.
Auch Totengrund kann nicht spannender geschrieben werden. Auch der Schluss könnte nicht herzlicher sei.
Ich freue mich auf die letzten beiden Bücher.
Tess Gerrtisen herzlichen Dank
Roland Risch
Rubi zu »Tess Gerritsen: Totengrund« 24.05.2013
Tess Gerritsens Geschichten rund um die Polizistin Jane Rizzoli und die Gerichtsmedizinerin Maura Isles besitzen genau das, was ich an Krimis liebe: Tiefgründige und doch verständliche Charaktere, wiederkehrende Personen (teils in Nebenrollen, teils als Hauptakteure), Handlungen und Geschehnisse, die aufeinander Bezug nehmen, detailgetreue Schilderungen von Opfern, Obduktionen und Tatorten und natürlich viel Spannung.
Auch "Totengrund" hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil die ersten Kapitel so ganz anders sind, als man es gewohnt ist.

Maura Isles besucht einen Medizinerkongress, bei dem sie einen ehemaligen Mitstudenten trifft, der Maura spontan zu einem kleinen Skiausflug mit seiner Tochter und zwei Freunden einlädt. Maura, gefrustet von ihrer heimlichen Affäre zu einem Geistlichen und deshalb auf der Suche nach Ablenkung, sagt spontan zu. Was als fröhlicher Ausflug beginnt, endet jäh in einem völlig zugeschneiten Straßengraben, mindestens 30 Meilen vom nächsten Telefon entfernt. Allen Beteiligten wird schnell klar, dass sie das Auto nicht mehr auf die Straße bekommen und sich dringend nach einer anderen Lösung umschauen müssen, um im immer heftiger werdenden Schneesturm nicht zu erfrieren.
Glücklicherweise entdeckt Maura ein Hinweisschild auf eine Privatstraße, die die 5 direkt in ein verlassenes Dorf führt. Getrieben von Kälte und Hunger betreten sie wahllos das 1. Haus, welches komplett verlassen, aber vollständig eingerichtet ist, leider ohne jegliche Stromversorgung. Mit Fleisch, Bohnen und einem warmen Kamin lassen sie den Abend ausklingen und sammeln neue Kräfte für den Tag. Es dauert allerdings nur ein paar Stunden, bis Maura erkennt, dass in diesem Geisterdorf etwas ganz gewaltig nicht stimmt. Alle Häuser sehen aus, als wären sie plötzlich verlassen worden - gedeckte Esstische, halb zubereitete Speisen, offene Fenster trotz Schneesturm und scheinbar erfrorene Haustiere. Um endlich wieder in die Zivilisation zu kommen, "borgen" sie sich ein Auto aus einer der Garagen und treten den Heimweg an. Diesmal schaffen sie es noch weniger weit und landen bereits nach Minuten wieder im Straßengraben, doch anstatt aufzugeben, packen alle mit an und versuchen mit vereinten Kräften, das Auto wieder auf die Straße zu bekommen. Dabei passiert ein schrecklicher Unfall, der die 5 Verlorengegangenen zwingt, so schnell wie möglich in die nächste Stadt zu gelangen. Nach Tagen des Wartens auf Hilfe entschließt sich Mauras Bekannter, den Weg zu Fuß bzw. auf Skiern zurück zu legen, doch wieder vergehen Tage, ohne dass Rettung kommt.
Parallel wird in Boston langsam klar, dass Maura spurlos von der Bildfläche verschwunden ist. Von der Tagung kommt sie nicht zurück und an ihr Handy geht sie auch nicht, also beginnen ihre Freunde mit der Suche nach ihr. Als ein Auto in einer Schlucht gefunden wird - besetzt mit den verbrannten Überresten von zwei Männern, einer Frau und einer Jugendlichen - denken alle, dass Maura unter den Opfern ist. Doch während des Gedenkgottesdienstes bekommt Jane einen Anruf, der klar macht: Maura ist nicht die Person, die hier im Sarg liegt! Jetzt rollt die Suche erst richtig an, denn bei den schwierigen Wetterbedingungen kann eine Frau aus der Stadt nicht lange alleine in der Wildnis überleben. Doch Maura ist gar nicht alleine unterwegs, sie ist zusammen mit einem Jungen auf der Flucht - ohne zu wissen, vor wem und warum...

Die Szenen rund um das Geisterdorf finde ich genial! Sie sind mir keinesfalls zu lang sondern genau richtig geschildert, um sich in diese Situation hineinversetzen zu können. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie man aus Not ein fremdes Haus betritt, sich dort von den Lebensmitteln ernährt, auf fremden Sofas sitzt und sich doch permanent darum sorgt, warum hier niemand ist. Dieses Hin- und Her der Gedanken, einerseits einen Fluchtinstinkt spüren, andererseits aufgrund des Wetters keine Wahl zu haben, das ist nervenzerfetzend. Genauso begeistert bin ich von den ganzen Geschehnissen, die sich abspielen, als Jane bereits nach Maura sucht, Maura hingegen vor den Leuten flüchten muss, sie offensichtlich nach ihr suchen. Auch hier wieder dieser innere Kampf - einerseits will sie endlich raus aus dieser kalten Hölle und gefunden werden, andererseits weiß sie nicht, wem sie vertrauen kann und welche Finder es gut mit ihr meinen. Eine Zeit lang dachte ich, Maura und ihr junger Begleiter würden sich ihre Paranoia nur einbilden und laufen die ganze Zeit vor ihrer Rettung weg, ein riesiges Missverständnis sozusagen, aber irgendwann dröseln sich die Fäden auf und es wird klar, dass die Guten tatsächlich nicht immer gut sind.

Ich war fast ein wenig enttäuscht, als Jane und Maura sich aus ihrer jeweiligen Situation langsam wieder näher kommen, denn gerade diese völlige Trennung von beiden fand ich spannend. Aber es ist natürlich klar, dass es auf irgendeine Art Happy End hinauslaufen muss und so ermitteln schließlich beide wieder gemeinsam und kommen dem Rätsel um das ausgestorbene Dorf, welches sich als Hochburg einer Sekte entpuppt, immer näher, damit aber auch der tödlichen Gefahr, die es umgibt...

Das Ende ist dann überraschend simpel aber genauso erschreckend wahrscheinlich. Wir haben es nicht mit einem abgedrehten Psychomörder zu tun, sondern mit realistischen Fehlentscheidungen, die Personen mit Verantwortung durchaus treffen. Es muss nicht immer ein Ende mit Pauken und Trompeten sein, es kann auch mal nachdenklich und fast unspektakulär zu Ende gehen, vor allem, wenn es um so etwas Häufiges und Selbstverständliches wie Korruption und Vertuschung geht.

PS: Zum Thema Notruf ohne Netz: Geht natürlich nicht, wenn gar kein Handynetz da ist, genau Abraxa. Aber ohne Simkarte geht seit 2009 auch nicht mehr, weil ca 80% aller Notrufe ohne Sim Fehlalarme waren!
Abraxa zu »Tess Gerritsen: Totengrund« 08.04.2013
Als Tess Gerritsen-Fan hat mir das Buch gefallen. Im Gegensatz zu manchen meiner Vorposter fand ich auch den Anfang nicht langweilig. Ich fand es allerdings auch schade, dass man am Ende nichts mehr darüber erfährt, was aus den anderen wird. Erst wird so detailliert über den Rettungsversuch berichtet, und dann bricht die Geschichte völlig unvermittelt ab. Auch hätte ich gern ein bisschen mehr Einblick in das Innenleben der Sekte gehabt. Die Geschichte ist jedenfalls spannend und entlässt dem Leser, zumindest mich, mit einem Gefühl von Melancholie.
Lilly, mit Deiner Kritik an dem Logikfehler hast Du nur bedingt recht. Es stimmt, dass man keine Simkarte, d.h. kein Netz, benötigt, um einen Notruf abzusetzen. Das Handy verbindet sich dann automatisch mit dem nächsten verfügbaren Netz. Aber genau da ist das Problem: wenn gar kein Netz verfügbar ist, weil sich kein Sendemast in erreichbarer Nähe befindet, kann man auch keinen Notruf absetzen ;-) Ich stimme aber zu, dass sie es wenigstens hätten probieren können.
Giorgio zu »Tess Gerritsen: Totengrund« 16.10.2012
Nach "die Chirurgin" mein zweiter Gerritsen-Roman und wieder bin ich begeistert. Wie mir schon beim 1. Buch aufgefallen ist, merkt man auch in diesem, dass es von einer Frau geschrieben wurde. Die Frauen sind einfach die Heldinnen und die Männer sind die bösen Kerle. Aber das stört mich nicht, wird einfach etwas hochstilisiert.
Abgesehen von einigen ungelösten Fragen im Buch (was geschieht mit Arlo, dessen Schicksal man dermassen verfolgt hat?) und der Vorhersehbarkeit der Geschichte ist es richtig spannend, sodass ich 92° vergeben kann.
Bernie Baer zu »Tess Gerritsen: Totengrund« 18.09.2012
Nach zwei schwächeren Romanen (Blutmale, Grabkammer) ist der 8. Teil der Jane & Maura-Serie wieder ein absoluter Hammer!

Langasam und beschaulich fängt es zwar an, aber auch schon da entwickelt sich bei der Beschreibung der Natur eine Gämsehaut-Feeling.
Was aber dann kommt ist ein Renner, der aber so was von Fahrt aufnimmt. Ich konnte nicht anders und habe die letzten 200 Seiten durchgehauen und bin daher heute sehr müde.

Das einzige was mich ein wenig störte ist, dass am Ende keine Rede mehr von den Begleitern war. Mann konnte sich zwar denken was mit ihnen geschehen ist, aber ein bisschen Bezug darauf wäre schön gewesen.

Daher bewerte ich den Roman (nur) mit 95 Grad.
Britta zu »Tess Gerritsen: Totengrund« 21.07.2012
Die Bücher von Tess Gerritsen sind immer gut. So war ich am Anfang des Buches Totengrund sehr verwundert, dass es schleppend begann und ich schon vorhatte, das Buch aus der Hand zu legen. Dann aber kam Schwung in die Geschichte und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ein sehr gutes Buch, wärmstens weiterzuempfehlen.

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