Blind ist die Nacht von Tatjana Ustinowa

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel Razvod i devic´ja familija, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Wunderlich.
Ort & Zeit der Handlung: Moskau, 1990 - 2009.

  • -: ?, 2003 unter dem Titel Razvod i devic´ja familija. 380 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 2005. Übersetzt von Ganna-Maria Braungardt. ISBN: 3805207964. 380 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2006. Übersetzt von Ganna-Maria Braungardt. ISBN: 978-3-499-23791-1. 380 Seiten.

'Blind ist die Nacht' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Wie beweist man, dass man einen Mord nicht begangen hat? Wenn der Tote nicht nur der eigene Chef war, sondern auch noch im Treppenhaus deines Hauses liegt? Und die Leute zu allem Überfluss auch noch behaupten, er sein dein Liebhaber gewesen ? Die Miliz freut sich über diese Hauptverdächtige auf dem Silbertablett, und strengt sich nicht gerade übermäßig an, auch andere Spuren zu verfolgen. Also muss Kira, eigentlich gut organisierte Karrierejournalistin und allein erziehende Mutter eines Dreizehnjährigen, versuchen, ihren Kopf mit Hilfe eigener Ermittlungen wieder aus der Schlinge ziehen. Unterstützt wird sie dabei von Sergej, ihrem geschiedenen Mann, dem diese Gelegenheit zu einer neuerlichen Annäherung wie gerufen kommt ?

Ihre Meinung zu »Tatjana Ustinowa: Blind ist die Nacht«

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Gerhard Fehlemann zu »Tatjana Ustinowa: Blind ist die Nacht« 24.03.2006
Habe mich heute zum ersten mal auf die Seite zu diesem Buch verirrt. Meine Kritik wurde schon am 01.11.04 bei Akunin, Pelagija und der Rote Hahn abgegeben, zu einem Zeitpunkt, als noch keine Ustinowa-Seite existierte. Da mich das Buch so beeindruckt hat, kann ich es mir nicht verkneifen, den "Blind ist die Nacht" betreffenden Teil hierher zu kopieren: " Ein Hinweis auf ein Meisterwerk russischer Kriminalliteratur: Im Januar erscheint von Tatjana Ustinowa "Blind ist die Nacht". Habe ein Vorabexemplar lesen können. Zum Glück kann ich mir das Geld jetzt sparen."
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hwg1 zu »Tatjana Ustinowa: Blind ist die Nacht« 04.08.2005
Anfangs war ich gegenüber diesem Krimi (auf dem Umschlag meines Rezensionsexemplars steht Verlag Wunderlich) skeptisch - alleinerziehende Mutter, minderjähriger Sohn, helfender Ex-Ehemann. Typisch für Seelenschmerz in trostloser Umgebung usw. usf., dachte ich.
Aber nicht lange. Von Seite zu Seite fand ich immer mehr Gefallen an den Schilderungen der Charaktere, des Redaktionsalltags und dem - meiner Ansicht nach doch etwas realitätsfernen - Plot. Das Finale erschien mir dann etwas zu blutrünstig und auch "an den Haaren herbeigezogen", insgesamt war das Buch aber lesenswert.
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