Sommer der Angst von T. Jefferson Parker

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1993 unter dem Titel Summer of Fear, deutsche Ausgabe erstmals 1995 bei Droemer Knaur.

  • New York: St. Martin’s Press, 1993 unter dem Titel Summer of Fear. 359 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1995. Übersetzt von Thomas A. Merk. ISBN: 3-426-67045-3. 445 Seiten.

'Sommer der Angst' ist erschienen als Taschenbuch

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Bio-Fan zu »T. Jefferson Parker: Sommer der Angst« 22.06.2009
Wenn man so will: ein Volltreffer aus dem Jahre 1995, der damals mehr Aufmerksamkeit verdient hätte, aber auch heute noch verdienen könnte, wenn er nicht vergriffen wäre. Ein lohnendes Objekt für die Jäger&Sammler. Mehr durch Zufall bin ich bei den Freunden von Kaliber.38 über den Autor T. Jefferson Parker gestolpert und konnte dann für kleines Geld dieses Highlight einsacken.
Die Hauptperson dieser Geschichte ist der ehemalige Polizist und jetzt als Krimiautor tätige Russell Munroe, der retrospektiv in Form eines Romans über jenen "Sommer der Angst" schreibt.
Munroe wird in besagtem Sommer mit drei Ereignissen konfrontiert. In seiner Heimat, dem Orange County in Kalifornien treibt ein Serienkiller sein Unwesen. Auch eine Frau aus Munroes Vergangenheit scheint zu den Opfern zu gehören, doch. das ist die zweite Geschichte. Da Munroe sich neben der Schriftstellerei auch als Zeitungsreporter verdingen muss, wird er von dem psychopathischen Mörder, der die öffentliche Zurschaustellung seiner Greueltaten sucht, kontaktiert und mit Insider - Informationen über die Morde versorgt. Doch Munroe ist nicht in der Lage, sich auf diese mörderische Herausforderung zu konzentrieren, da die Diagnose eines Gehirntumors bei seiner Frau ihn völlig aus der Bahn geworfen hat.
Jefferson Parker schafft es. ohne viel Klischee und Pathos die Dreifachbelastung seines Helden zu transportieren. Durch die Ich-Perspektive ist man als Leser sehr intensiv mit in die Geschehnisse eingebunden. Munroes Stimmungsschwankungen zwischen Euphorie und Abgrund werden sehr nachvollziehbar dargestellt.
Parkers Schreibstil und die tolle Übersetzung von Thomas A. Merk runden diesen gelungenen Thriller ab.

Meine Empfehlung. 88 Grad
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