Kopf in der Schlinge von Sue Grafton

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel N is for Noose, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Kalifornien, 1990 - 2009.

  • New York: Henry Holt & Co., 1998 unter dem Titel N is for Noose. 289 Seiten.
  • München: Goldmann, 1999. Übersetzt von Ariane Böckler. ISBN: 3-442-30794-5. 315 Seiten.
  • München: Goldmann, 2001. Übersetzt von Ariane Böckler. ISBN: 3-442-44889-1. 315 Seiten.

'Kopf in der Schlinge' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Nach fünfunddreißig Jahren Dienst im District Nota Lake ist auf einmal alles vorbei. Ganz unerwartet erliegt der altbewährte Detective Tom Newquist einem Herzversagen. Doch seine Witwe Selma findet keine Ruhe. Zu merkwürdig erscheinen ihr die Umstände seines Todes: Er wurde nachts in seinem Dienstfahrzeug entdeckt – tot am Steuer, bei laufendem Motor und brennenden Scheinwerfern. Kinsey Milhone, der die Aufklärung übertragen wird, tappt zunächst völlig im dunkeln. Und die Leute im Ort machen ihr es auch nicht einfacher. Mit jeder Frage wächst die Mauer des Schweigens. Und dann wird Kinsey eines Nachts in ihrem schäbigen Motel von einem Unbekannten übel zugerichtet. Irgend jemand in Nota Lake will, dass sie verschwindet. Und zwar für immer.

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kunterbunt zu »Sue Grafton: Kopf in der Schlinge« 17.06.2010
Um den Kriminalfall herum beschreibt die Autorin recht eindrücklich das Leben und die teilweise skurile Gesellschaft einer amerikanischen Kleinstadt. Bis auf die letzten 5 Seiten wird dem Leser keinerlei Hinweis gegeben, was damals in Nota Lake eigentlich passiert ist bzw. ob überhaupt ein Verbrechen verübt wurde. Dabei ist der Schreibstil ziemlich unspektakulär, was im Zeitalter der hektischen Mainstreamromane einerseits begrüssenswert ist, den Leser jedoch auch längere Zeit auf die Folter spannt. Dennoch ein lesenswerter Krimiroman, da die Autorin den Zeilen mit guten Charakterbeschreibungen lebendig macht.
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