Abgrundtief von Sue Grafton

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1986 unter dem Titel C is for Corpse, deutsche Ausgabe erstmals 1988 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Kalifornien, 1970 - 1989.

  • New York: H. Holt, 1986 unter dem Titel C is for Corpse. 243 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin: Ullstein, 1988 C wie Callahan. Übersetzt von Birgit Herrmann. ISBN: 3-548-10513-0. 219 Seiten.
  • München: Goldmann, 1997. Übersetzt von Birgit Herrmann. ISBN: 3-442-42659-6. 285 Seiten.

'Abgrundtief' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Seit einem Autounfall ist Bobby Callahan nicht nur körperlich behindert, sondern er hat auch sein Gedächtnis verloren. Nur noch wenige Erinnerungsfetzen sind ihm erhalten geblieben, und die lassen ihn irgendwie glauben, Opfer eines Mordanschlags gewesen zu sein. Ohne nähere Anhaltspunkte zu haben, beauftragt er Privatdetektivin Kinsey Millhone, der Sache auf den Grund zu gehen. Aber ist ihr neuer Klient wirklich zurechnungsfähig? Und welches Motiv könnte es geben, ihn umzubringen? Je tiefer Kinsey Millhone in Bobbys Leben eindringt, desto mehr Verdächtige findet sie: Da ist Callahans Stiefvater, der von Bobbys Mutter finanziell abhängig ist, die drogen- und alkoholsüchtige Stiefschwester und die beste Freundin der Mutter. Und über allem schwebt die unheilvoller bedrohliche Frage: Was passiert, wenn Bobby sein Gedächtnis wiedererlangt? Und tatsächlich spitzt sich die Situation bald alptraumhaft zu …

Ihre Meinung zu »Sue Grafton: Abgrundtief«

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Krimi-Tina zu »Sue Grafton: Abgrundtief« 22.06.2009
Kinsey Millhone hat ihren 3. Fall, in den sie diesmal auch emotional sehr stark verwickelt ist. Diese emotionale Komponente macht die Person Kinseys, die in den ersten Büchern noch ein bisschen blass wirkte, nun richtig lebendig. Zumal die Geschichte nie ins Kitschige absinkt. Ihre unverwüstliche nüchterne Art und ihr sarkastischer Humor kommen sehr schön zur Geltung.
So dass mir dieser Fall bisher am besten gefällt.
Der einzige, allerdings recht große Patzer ist die Nebenhandlung um Henry und seine neue, von Kinsey misstrauisch beäugte, Flamme. Diese Geschichte hängt von der Logik her völlig in der Luft. Es ist weder nachzuvollziehen, wieso die Dame nun plötzlich beschlossen hat sich ausgerechnet in der Nachbarschaft der beiden einzunisten, noch wie ein lebenskluger Mann wie Henry sich ausgerechnet in jemand verliebt der von A bis Z unsympathisch dargestellt ist und ansonsten von jedermann auf den ersten Blick verabscheut wird. Auch das Ende dieser Nebenstory lässt viele Fragen offen.
Das ist ein bisschen schade, ansonsten bringt diese Nebenstrang ja durchaus Leben in die Geschichte und vor allem in die Personen.
Von diesem Ausrutscher abgesehen grundsolide und angenehm zur lesender Krimi
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Pfarrer Maiwald zu »Sue Grafton: Abgrundtief« 22.07.2004
Der für mich bis jetzt beste Sue Grafton!
Ich finde auf der Gefühlsebene ist dieser Roman am authentischsten. Bravo, weiter so!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Marion zu »Sue Grafton: Abgrundtief« 05.11.2003
sue grafton gelingt es in jedem buch ihren figuren hintergrund und dimensionen zu verleihen, dadurch werden die personen greifbar und im laufe des buches vertraut. die krimi-handlung ist spannend und flüssig geschrieben. macht auf jeden fall lust auf mehr !
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
an.nie zu »Sue Grafton: Abgrundtief« 21.10.2003
auch super spannend, verlangt nach mehr von Kinsey.
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