Verblendung von Stieg Larsson

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Män som hatar kvinnor, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Heyne.
Folge 1 der Lisbeth-Salander-Serie.

  • Stockholm: Norstedt, 2005 unter dem Titel Män som hatar kvinnor. 688 Seiten.
  • München: Heyne, 2006. Übersetzt von Wibke Kuhn. ISBN: 978-3-453-01181-6. 688 Seiten.
  • München: Heyne, 2007. Übersetzt von Wibke Kuhn. ISBN: 978-3-453-43245-1. 687 Seiten.
  • München: Heyne, 2009. Übersetzt von Wibke Kuhn. ISBN: 978-3-453-50384-7. 699 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Schall & Wahn, 2009. Gesprochen von Dietmar Bär. ISBN: 3866049943. 8 CDs.

'Verblendung' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.

Das meint Krimi-Couch.de: »Fremdwort Erzählökonomie« 49°

Krimi-Rezension von Lars Schafft

Verblendung gehört scheinbar zu den Büchern, die man nur deswegen lesen muss, um mitreden zu können. Freilich: Man kann auch ohne Lektüre mancher Romane eine Meinung dazu haben (hat wirklich jeder Charlotte Roches Feuchtgebiete gelesen?), aber bei einem Hype wie um den 2004 verstorbenen Stieg Larsson kann ein Blick ins Werk vielleicht wirklich nicht schaden. Hat er auch nicht sonderlich. Ich kann jetzt mitreden. Und ganz klar den Standpunkt vertreten: Durchschnitt. Mehr nicht.

Und das ist noch recht positiv bewertet. Hätte ich nicht viel zu viel Zeit gehabt (Urlaub), wäre Verblendung nach etwa hundert Seiten in der Ecke gelandet. Allein schon innerhalb der ersten Seiten ein dicker Schnitzer: Da soll sich ein Mann Wochen lang nicht rasiert haben – und gerade einmal ein paar Bartstoppeln sprießen ihm im Gesicht. Tja, wenn es so wäre, könnten Gilette, Wilkinson und Co. Sicherlich einpacken.

Einverstanden, eine derartige Betrachtung des Textes ist vielleicht etwas kleinlich und eher dem Lektorat denn dem Autor anzukreiden. Vielmehr ärgert die Struktur Larssons, dem Erzählökonomie ein Fremdwort wie Humor zu sein scheint. Er beginnt gemächlich (ein ebenso starker Euphemismus wie die Bewertung des Romans als Durchschnitt) und führt den männlichen Part seiner Protagonisten, Mikael Blomkvist, ein, den nahezu jeder auf herrgott-wie-originelle Weise in Anlehnung an Astrid Lindgrens Detektiv nur »Kalle« nennt. Blomkvist ist Star-Journalist für ein Magazin, dem man am ehesten den Stempel »independent« aufdrücken würde. Erstaunlich naiv hat der sich mit einem Finanzhai namens Wennerström angelegt und in Folge dessen eine schmerzliche Niederlage vor dem Kadi erlitten. Die Karriere steht vor dem Aus, als ihn glücklicherweise der Alt-Industrielle Vanger Blomkvist bittet, ein wenig die Familiengeschichte – eigentlich eine Familientragödie – zu beleuchten.

An dieser Stelle fängt der eigentliche Fall an und gähnend blickt man auf über hundert Seiten davor: Bereits 1966 ist Vangers Nichte wie vom Erdboden verschluckt. Sie verschwand spurlos von der Insel der Großfamilie, obwohl ein LKW-Unfall dies unmöglich gemacht hätte. Blomkvists Auftrag: herauszufinden, was mit der jungen Harriet passiert ist. Unterstützung bekommt er ausgerechnet von einem Twen namens Lisbeth Salander – tätowiert, emotionsunfähig, Computergenie. Es überrascht dann nicht wirklich, dass die beiden einem Serienkiller mit ausgeprägtem Frauenhass auf die Spur kommen.

Zugegeben: Dieser Plot ist gar nicht mal verkehrt, wenngleich auch nicht sonderlich originell. Aber er hält den Leser ein paar hundert Seiten am Ball, Larssons Schilderung der ach-so-klassischen Mord-auf-einer-Insel-Spannung wirkt streckenweise gar atmosphärisch. Dabei hätte er es belassen sollen. Und nicht den Roman nach Enttarnung des Mörders um weitere hundertfünfzig Seiten aufzublähen, um die Geschichte um Blomkvists Widersacher Wennerström auf mäßige Temperatur aufzuwärmen.

Können weder Struktur noch Plot begeistern, müssen die Charaktere herhalten. Aber auch hier: Unser Kalle ist ein lauwarmes Abziehbild. Political correct, Womanizer – aber Elizabeth-George-Leser. Ah ja. Mehr gibt es zu ihm kaum zu sagen.

Bliebe Lisbeth Salander, die tatsächlich das Originellste in Verblendung ist. Sie hätte den Roman herumreißen können. Hätte. Denn leider bleibt unser glatter Journalist, für den sie dann auch Gefühle entwickeln soll – ausgerechnet! – im Vordergrund. Vieles bleibt bei Lisbeth Salander offen, manches wirkt arg überzeichnet – der Ausdruck »Heldin« passt schließlich viel zu gut -, und da Larsson sie »normalisiert« statt zum spannenden Gegenpol aufzubauen, geht der Reiz dieser Figur auch von Seite zu Seite mehr flöten. Wie es mit ihr weitergeht? Who cares?

Unterm Strich bleibt so wenig mehr als ein mäßig lesbarer Kriminalroman mit ein paar fesselnden Sequenzen, der die Eingangsfrage jedoch relativiert. Manche Bücher muss man nicht unbedingt gelesen haben. Nichtmals, um mitreden zu können. Larssons posthumer Ruhm ist angesichts von Verblendung schleierhaft.

Lars Schafft, Juli 2009

Ihre Meinung zu »Stieg Larsson: Verblendung«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Marco Falkenberg zu »Stieg Larsson: Verblendung« 15.09.2009
Also diese Kritik hätte man sich sparen können. So oberflächlich der Autor das Buch las, so oberflächlich und stur wurde es auch bewertet. apropos Bewertung. Wer nicht einmal das korrekte Jahr des Verschwindens von Harriet weiß (1966 nicht 1958), dem sollte man keine Aufmerksamkeit schenken. Ich musste stellenweise sogar schmunzeln bei diesem Text...
15 von 20 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
killjoker zu »Stieg Larsson: Verblendung« 11.09.2009
Ein Roman spaltet die Leserschaft- so könnte man zumindest anhand der bisher abgegebenen Kommentare urteilen. Bei nüchterner Analyse stellt man fest, das sich der Autor viel Zeit nimmt und seinen Figuren den nötigen Platz einräumt, um sie den Lesern vorzustellen. Teilweise mag das nerven, mich hat Larrsons Stil doch sehr an den von Julian Symons erinnert, der ähnlich langatmig vorging, jedoch bei Spannungsaufbau und Auflösung die eine oder andere Schwäche verbergen konnte.
Mit Sicherheit ist dieser Roman nichts für Trash Anhänger a la Laymon, Patterson und co. Dem Innenleben der Protagonisten wird doch bedeutend mehr Zeit eingeräumt, demenstsprechend überfordert dürfte die Leserschaft dieser Autoren mit Larrson sein.
Na ja, in einem Punkt hat Larsson nzumindest mit Patterson gleichgezogen, dem produktplacement. Dafür gibt es zurecht wie hier schon zuvor angemerkt einen Minuspunkt. Aber ihm die Bartstoppelgeschichte negativ auszulegen. na ich weiß nicht! Eher ne schwächere Besprechung vom Lars meiner Meinung nach- dafür würde ich ihm gerade eine Zehn geben ,-)
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Pennywise zu »Stieg Larsson: Verblendung« 09.09.2009
Ich würde das Buch echt als "gewaltig" bezeichnen. Echt kein Buch, welches man mal "zwischendurch" lesen sollte.

Ich finde die komplette Geschichte enorm interessant, wobei der Aufbau der Geschichte schon sehr erdrückend ist. Der Leser wird zuerst mit einer Vielzahl von Informationen - Daten, Namen, Orten, Verhältnissen etc. - zugeschüttet, so dass man anfangs nur dabei ist die ganzen Infos abzuspeichern.

Ab der zweiten Hälfte des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Mikael und Lisbeth sind einfach genial, wobei Lisbeth klar heraussticht. Durch ihre Persönlichkeit gibt sie dem Buch definitiv das "gewisse Etwas". Bin schon echt neugierig, wie es mit dem nächsten Buch weitergeht.
Ms. Terry zu »Stieg Larsson: Verblendung« 08.09.2009
Fällt denn niemandem auf, dass dieses Buch eigentlich nur eine ausgebaute Nacherzählung von

SPOILER
"Ein Ort für die Ewigkeit" von Val McDermid
SPOILER ENDE

ist?!

Die "Schweden-Version" liest sich meiner Meinung nach wesentlich flüssiger und irgendwie "moderner" (obwohl ich es immer noch langatmig genug fand, aber das ist ja alles Ansichtssache), auch schienen mir die Charaktere zunächst "plastischer" (das hat sich aber im Verlauf des Buchs immer mehr relativiert).

Das ständige, tatsächlich sehr auffällige (und ja auch schon oft genug erwähnte) Product Placement macht allerdings auch vor Brotbelag nicht halt (warum gibts bei IKEA eigentlich keine Leberwurstbrote mit Salzgurken, wenn das da anscheinend so beliebt ist?!). Dieses dauernde "dann ging er dahin und kaufte sich das und das, dann ging er nach Hause und aß dies und jenes, dann kochte er Kaffe, dann trank er Kaffe, dann dachte er darüber nach, wann er eigentlich das letzte mal was gegessen hatte, und was er als nächstes essen könnte und trank noch etwas Kaffe" zieht das Buch wirklich unnötig in die Länge und ist schlicht uninteressant.

Es stellt sich auch schnell raus, dass Mikael Blomkvist an einfach KEINEM Lebewesen vorbeigehen kann, ohne um Beischlaf quasi angefleht zu werden, diese merkwürdig verklemmte Lisbeth packt immer genau zum richtigen Zeitpunkt die gerade benötigten Fähigkeiten aus.

Gut fand ich allerdings den kleinen Lageplan des Dorfs, wer wo wohnt, das hat mir beim gespoilerten "Original" ziemlich gefehlt.

Mein persönliches Fazit:
Ich hatte von dem Megahype um Stieg Larsson nicht wirklich was mitgekriegt, bin also unvoreingenommen dran gegangen. Dann ist es ok zu lesen, netter Zeitvertreib, nochmal brauch ichs allerdings nicht. "Verblendung" schaffts weder auf meine TOP 10 der besten, noch auf die der der schlechtesten Bücher.
Diese ungebremste Lobhudelei allerortens kann ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Roughtrade zu »Stieg Larsson: Verblendung« 04.09.2009
Ich bin Jahrgang 64, und es mag sein, dass ich manches durch die rosa Brille der alten Zeiten sehe. Aber mir fällt in letzter Zeit immer wieder auf, dass durchaus hervorragende Autoren die Worte fehlen. Das soll heißen, in diesem Buch ist es der Kaffee !!!
Ich will es jetzt nicht nachzählen, aber es wird in diesem überaus spannenden Buch einfach zu viel Kaffee getrunken, bzw. das Wort Kaffee kommt so oft vor, das es mich beim lesen wahrlich aus der Story reißt.

Ein anderes Beispiel Dan Simmons; Seine Bücher durchweg genial, aber auch dieser Autor hat ein Lieblingswort, das den Leser irgendwann nervt: 'Lapislazuli'

Zurück zu Verblendung; ein wirklich sehr spannender Roman, der lust auf die folgenden Werke macht.

Anmerkung zum Schluß: Das productplacement in diesem Buch nervt enorm !!!! Entweder hat Sieg Larsson einen Vertrag mit einem Computer Hersteller, dessen fruchtige Innovationen eigentlich berreichernt sind, oder er liebt die Dinger wirklich. Ein Tipp an Stieg larsson: Rechner, Notebook, Laptop, Computer etc. ;-)
Silvia Vetter zu »Stieg Larsson: Verblendung« 01.09.2009
Habe das Buch in die Ferien genommen und hätte auch durchaus Zeit zum lesen gehabt. Der Klappentext klang vielversprechend. Aber es war sooo langweilig, dass ich angefangen habe, die Seiten nur zu überfliegen auf der Sache nach Spannung. Nach 30 Seiten habe ich aufgegeben. Das Buch landet jetzt im Bücher-Brockenhaus.
0 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Mint2000 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 30.08.2009
Das Buch fängt (wie so oft) vielversprechend an. Ein Wirtschaftsjournalist auf der Spur nach Verbrechen, ein sonderbares Angebot eines Großkonzerns und eine bizarre Figur namens Lisbeth Salander.

Nach diesem Auftakt wird man von Langeweile, Ideenlosigkeit und einer unfassbar platten Story genervt. Der größte Kritikpunkt ist die lange Einführung zahlreicher Charaktere (mit Bildern, wo diese denn genau wohnen). Man gibt sich Mühe, liest nochmal, damit man sich für den Rest der Story bloß Gesichter vorstellen und die familiären Zusammenhänge begreifen kann. Enttäuscht stellt man fest, dass diese Figuren im weiteren Verlauf kaum nennenswerte Rollen haben.

Stattdessen wird viel Kaffee getrunken und Sex gemacht. Tja.

Was das Buch hätte retten können, wäre der interessante Charakter Lisbeth Salander. Das interessante, bizarre und "unnormale" Wesen des Mädchens wandelt sich aber plötzlich - als sie mal "als Mensch behandelt wird" - zum Hausmütterchen. Oh mein Gott.
1 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
swigl88 zu »Stieg Larsson: Verblendung« 24.08.2009
Harriet wird seit Jahrzehnten vermisst und der Journalist Mikael Blomkvist wird von Henrik Vanger engagiert das Verschwinden von Harriet aufzuklären!

Dies sollte ungefähr die Handlung des Buches sein! Dieser Teil ist auch wirklich spannend und sehr gut konstruiert!

Leider handelt nicht einmal die Hälfte von der Schnitzeljagd nach den Hinweisen, die zur Lösung des Rätsels führen sollen!

Meiner Meinung nach hätte das Berufsleben und generell die ganze allgemeine Geschichte von Mikael in kürzerer Weise erzählt werden können!

Auch über Lisbeth Salander wird viel zu viel erzählt, bevor sie überhaupt in die eigentliche Geschichte einsteigt!

Leider wird auch das Rätsel um Harriet viel zu früh gelüftet und somit bleibt nach dem Lesen des Buches ein etwas fader Nachgeschmack zurück!

Trotzdem bleibt dies eins der besseren Bücher, wenn es auch nicht durchgehend mit der ansich starken Story glänzen kann!

Bin gespannt was die beiden Nachfolger bringen!

83°
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
lea.oceane zu »Stieg Larsson: Verblendung« 24.08.2009
Ich habe bisher nur das erste Buch "Verblendung" gelesen, die anderen beiden Bücher habe ich mir gerade bestellt und freue mich sie zu lesen.

Dass es langatmig ist, stimmt. Dennoch finde ich es immer wieder erschreckend wie anspruchslos die meisten Leser sind. Schreiben ist eine Kunst, das muss gekonnt sein. Und ich bin der Meinung, dass dies Stieg Larsson beherrscht hat. Wenn auch anders als diverse amerikanische Thriller/Krimi/Roman Autoren.

Stieg Larsson hat hier die 2 Charaktere Lisbeth Salander und Mikael Blomqvist bis ins Detail beschrieben. Klischee? Vielleicht, aber man hat einen Eindruck. Es geht hier nicht um den eigentlichen Fall - Harriet - sondern meiner Meinung nach eher um das Zwischenmenschliche zweier Charaktere wie sie unterschiedlicher vielleicht nicht sein könnten.

Es geht hier um die Psyche. Es wird Mikaels Vergangenheit beschrieben, sowie Lisbeths. Weshalb sie so ist wie sie ist. Die Gedanken Mikaels...

Es gibt noch zwei weitere Bücher, Freunde. Allerdings ist es immer schwierig sensationsgeile Mäuler zu sättigen. Dazu sind die Geschmäcker ja zu verschieden! Ich muss das Buch kein zweites Mal lesen, aber ich habe es gelesen und es gefällt mir gut - damit meine ich nicht die Spannung! Ich empfehle jedoch dass nächste Mal reinzulesen bevor man sich von zu großer Euphorie anderer (der Masse) anstecken lässt.
3 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Dirk Langer zu »Stieg Larsson: Verblendung« 21.08.2009
Dankbarerweise finden sich hier weitere Leser, die eine Enttäuschung mit diesem Buch erlebt haben. Nach all den Hymnen auf den Autor bin ich fast entsetzt gewesen, wie klischeehaft hier Charaktere aufgebaut werden (womit eine eigentlich ganz spannende Geschichte kaputtgemacht wird). Insbesondere Super-Power-Girl Lisbeth, die aus dem nichts heraus alles kann, ist an Unglaubwürdigkeit kaum zu überbieten. Habe den zweiten Teil trotzfach mehrfach begonnen, aber nach ca. 20 Seiten aber weggeworfen.
2 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 190.
» alle Kommentare anzeigen

Seiten-Funktionen: