Der Engelmacher von Stefan Brijs

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel De engelenmaker, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: Belgien, 1990 - 2009.

  • Amsterdam: Atlas, 2005 unter dem Titel De engelenmaker. 429 Seiten.
  • München: btb, 2007. Übersetzt von Ilja Braun. ISBN: 978-3-442-75176-1. 446 Seiten.
  • München: btb, 2009. Übersetzt von Ilja Braun. ISBN: 978-3-442-73851-9. 446 Seiten.

'Der Engelmacher' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Wolfheim, gelegen im Dreiländereck, unweit von Aachen: Nach zwanzig Jahren Abwesenheit kehrt Dr. Victor Hoppe in seinen Geburtsort zurück. Misstrauen schlägt ihm entgegen. Die Dorfbewohner wundern sich vor allem über die drei Babys, die er dabei hat: Es sind offensichtlich Drillinge, die Jungen gleichen sich wie ein Ei dem anderen, und alle sind von einer Hasenscharte entstellt – eine Fehlbildung, die bereits Victor von seinem Vater geerbt hatte und die ihm seinerzeit das Leben schwer machte. Denn die Einheimischen sind abergläubisch. Auch jetzt machen Gerüchte die Runde. Und tatsächlich drängen sich Fragen auf: Wo ist die Mutter? Was will Victor nach all den Jahren in Wolfheim? Warum versteckt er die Kinder? Doch als der Doktor einem Jungen aus dem Dorf das Leben rettet, ändert sich die Lage dramatisch und seine Popularität steigt. Man beginnt, sich mit ihm zu arrangieren, auch wenn er nach wie vor wunderlich erscheint. Man fasst sogar Zutrauen zu ihm. Bis die Kinderfrau der Drillinge, eine ehemalige Lehrerin aus dem Dorf, eines plötzlichen Todes stirbt.

Ihre Meinung zu »Stefan Brijs: Der Engelmacher«

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Uuhdi zu »Stefan Brijs: Der Engelmacher« 07.09.2015
Gut gelungen ist die Darstellung Hoppes als Betroffener des Asberger-Syndroms, was sein Verhalten und auch das seiner Kinder in vielfacher Hinsicht schlüssig werden lässt. Das "Medizinisch Machbare" ist bisweilen sehr vereinfacht dargestellt, wodurch es andis Grenzen der Glaubwürdigkeit stößt. Nichtsdestotrotz ein ungewöhnliches Buch mit interessant verwobenen Handlungssträngen und einem frappierenden Ende. Auf jeden Fall lesenswert.
martin zu »Stefan Brijs: Der Engelmacher« 05.02.2013
ausgezeichnetes buch, hat mich von der ersten bis zur letzten seite gefesselt! sehr gute beschreibung der dorfgemeinschaft, die nach anfänglicher skepsis dem "fremden" gegenüber immer zutraulicher wird, nachdem er einem der ihren geholfen hat. dann ein schwenk in die medizinische abteilung mit rückblenden in die entwicklungsgeschichte des dr. hoppe. der leser muss sich während der lektüre zwangsläufig mit seiner einstellung zum klonen und dem weltbild des protagonisten auseinandersetzen. manchmal hab ich mich selber ertappt, welchen gesichtsausdruck ich beim lesen der seiten angenommen habe. absolute empfehlung und 95 grad von mir!
Chrisu zu »Stefan Brijs: Der Engelmacher« 03.11.2012
Spannend, ungewöhnlich und brisant, das stimmt, ein wirklich hervorragender Roman um Gentechnik, Religion und Wahn. Victor, ein Junge mit Missbildung wird als debil eingeschätzt in ein Sanatorium/Kloster untergebracht. Dieser Victor entpuppt sich aber als voll genial und ihm gelingen anerkannte Forschungen auf der embroinalen Wissenschaft. Aber ist GOTT mit diesen Experimenten einverstanden? Das ist ein Thriller der ganz besonderen Art. Die Schreibweise ist fließend, die medizinischen Ausdrücke finde ich, sind verständnisvoll erklärt, damit man die Handlungen nachvollziehen kann. Die Protagonisten sind hervorragend dargestellt. Das Aussehen, die Art des Verhaltens, die Mimik - alles, einfach sensationell. Ein Wissenschafts- und Forschungsthriller, den man lesen MUSS.
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