Kalte Asche von Simon Beckett

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Written in Bone, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Wunderlich.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / Schottland, 1990 - heute.
Folge 2 der David-Hunter-Serie.

  • New York: Delacorte Press, 2007 unter dem Titel Written in Bone. 432 Seiten.
  • London: Bantam, 2007. 432 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 2007. Übersetzt von Andree Hesse. ISBN: 978-3805208123. 432 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: rororo, 2008. Übersetzt von Andree Hesse. ISBN: 978-3-499-24195-6. 432 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Argon, 2007. Gesprochen von Johannes Steck. ISBN: 3866103131. 432 CDs.

'Kalte Asche' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Asche war alles,was von ihr übrig geblieben war. Und ihre Hände und Füße. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal untersucht, läuft ihm ein Schauer über den Rücken. Ihr Tod war kein Unfall, da ist er sich sicher. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten in Lewis mitteilen, doch ein Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Am nächsten Morgen ist der Constable tot, der den Tatort bewachen sollte. Damit ist klar: Der Mörder ist noch auf der Insel. Und David muss ihn finden, bevor er wieder tötet.

Das meint Krimi-Couch.de: »Gebeine speichern die Geschichte des Todes« 90°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Dr. Simon Hunter, forensischer Anthropologe der Universität London, freut sich nach einer anstrengenden Dienstreise auf die Heimreise, als ihn ein Hilfegesuch der Polizei nach Runa, eine kleine Insel der Äußeren Hebriden vor der Nordwestküste Schottlands, führt. Dort wurde in einem verfallenen Cottage eine völlig verbrannte Leiche entdeckt, die Hunter nicht nur untersuchen, sondern auch feststellen soll, ob ein Mord oder nur ein Unfall vorliegt.

Runa ist eine dieser kleinen aber fest in sich ruhenden Inselgemeinschaften, deren Mitglieder sich sämtlich zu kennen glauben. Konflikte werden intern gelöst, und »denen vom Festland« steht man geschlossen misstrauisch und ablehnend gegenüber. Das erschwert die Ermittlungen, zumal Hunter mit Sergeant Fraser ein schroffer und dem Alkohol ergebener Polizeibeamter zur Seite gestellt wurde.

Die Leiche entpuppt sich als weiblich – und der Schädel weist deutliche Spuren eines heftigen Schlages auf. Der Tod war folglich gewaltsam – und der Täter oder die Täterin muss sich noch auf der Insel aufhalten, die in den Wochen seit dem Mord nachweislich niemand verlassen hat.

Während Fraser sich dem Fall zunehmend als nicht gewachsen erweist, kann sich Hunter auf die Unterstützung des ehemaligen Inspektors Andrew Brody verlassen, der nach einer privaten Tragödie seinen Altersruhesitz auf Runa genommen hat. Der alte Polizist hat seinen Job nicht verlernt. Gemeinsam mit Hunter nimmt er die Schar der Verdächtigen unter die Lupe. Die ist zwar klein aber schwer zu durchschauen. Dass Runa diverse Geheimnisse birgt, wird sogar dem »Fremdling« Hunter rasch klar.

Die Atmosphäre ist gereizt, die Ermittler sind nicht willkommen. Dann bricht ein gewaltiger Sturm los, der Runa völlig isoliert – und dem Mörder die willkommene Gelegenheit bietet, Spuren zu verwischen und mögliche Zeugen zu beseitigen, zu denen sich zu seinem Schrecken und Nachteil auch David Hunter zählen muss …

Kleine Insel mit hohem Bodycount

Hoch schlugen die Wellen, als Simon Beckett 2006 seinen ersten Krimi um den psychisch angeschlagenen Forensiker David Hunter veröffentlichte. Allzu drastisch beschreibe er, was der Tod mit dem menschlichen Körper anrichte, während der eigentliche Romanplot zu dürftig daherkomme, so der grundsätzliche Tenor der Kritik, von der sich die Leser indes nicht beeindrucken ließen. Ihnen gefiel Die Chemie des Todes als Buch, das bei objektiver Betrachtung weder besser noch schlechter als die meisten zeitgenössischen Thriller war.

Kalte Asche ist das zweite Kapitel in der David-Hunter-Vita, das Beckett wieder als Kriminalgeschichte erzählt. Gegenüber dem Debüt gibt es diverse Veränderungen bzw. Entwicklungen. Dieses Mal steht die Ermittlung im Vordergrund, während Hunters private Probleme (angenehm) ausgeklammert oder nur kurz angerissen werden. Kalte Asche ist ein klassischer Whodunit, der geschickt mit den literarischen Stilmitteln des 21. Jahrhunderts dargeboten wird.

Der Mord auf einer durch das Meer und das Wetter isolierten Insel ist wahrlich kein Einfall, der durch Originalität besticht. Wer Krimis liest, wird sogleich ältere Romane nennen können, die sich dieser Kulisse bedienen. (Der bekannteste ist vermutlich Ten Little Niggers / And Then There Were None, 1939; dt. Zehn kleine Negerlein / Letztes Weekend / Und dann gabs keines mehr von Agatha Christie.) Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Schauplatz ist (scheinbar) überschaubar, die Zahl der Verdächtigen bleibt auf die (kleine) Gruppe der Insulaner beschränkt. Ein guter Autor wird sich hüten unfair vorzugehen, was bedeutet, dass Leser, die miträtseln möchten, über dieselben Indizien und Hinweise verfügen wie die ermittelnden Beamten und Detektive.

Was natürlich eine Illusion ist, was wir durchaus wissen. Letztlich erwarten wir, dass uns der Verfasser im großen Finale überrascht und die sorgfältig gelegten Spuren ad absurdum führt. Dieser Erwartung wird Beckett völlig gerecht, bevor er leider dem heutzutage üblichen Hang zum »Last-Minute-Twist« folgt, d. h. auf den letzten Seiten den eigentlichen Übeltäter ans Licht zerrt, um der bisher erzählten und logisch aufgeklärten Story eine gänzliche neue Deutung aufzupfropfen.

Selbst das übersteht diese Geschichte gut, aber Beckett will den Jefferey-Deaver-Effekt und zieht auf der allerletzten Seite noch ein As aus dem Ärmel – er versucht es jedenfalls, denn was hier stattfindet, ist ebenso lächerlich wie billig und verdirbt viel von dem gutem Eindruck, den Kalte Asche bisher hinterließ.

Eine/r muss es gewesen sein

Denn Runa ist ein malerischer und überzeugender Ort für diesen ziemlich abenteuerlich geplotteten Thriller. Einsame Hügel, bestanden mit steinzeitlichen Hügelgräbern, dazwischen Moore, darüber Nebel, Wolken und Regen – hier ist die Zivilisation sichtlich abwesend, verläuft das Leben nach alten, sogar archaischen Regeln. Die Inselgemeinde ist eine verschworene Gemeinschaft, in der Konflikte freilich gären wie in einem Dampfkochtopf. Nicht selten entweicht der Überdruck explosiv = gewalttätig und straft den Anschein eines gemütlich-trägen Inselalltags Lügen.

Einig ist man allerdings im Schulterschluss gegen alle »Fremden«. Das schließt sogar den Wohltäter Michael Strachan ein, dem man es insgeheim verübelt, dass er über die finanziellen Mittel verfügt, seinem Gutmenschentum zu frönen. Gern würden die Insulaner ohne solche Hilfe auskommen, die sie eher gnädig als freudig oder gar dankbar annehmen.

Sergeant Fraser verkörpert perfekt das ungeliebte »Festland«, dessen Vertreter ohne Rücksicht auf die feinen Strukturen der Runa-Gesellschaft umherpoltern und gern Überlegenheit bzw. Überheblichkeit an den Tag legen. David Hunter versucht es mit »Verständnis«, trägt aber dabei ebenfalls zu dick auf und stößt auf Ablehnung. Wie Fraser begreift Hunter nicht, dass Runa für seine Bewohner gleichermaßen Segen und Fluch ist – kein idyllischer Urlaubsort, sondern harte Realität und ebenso Heimat wie Verbannung.

Knochenlese als Kreuzzug gegen das Vergessen

David Hunter wird durch die Ereignisse auf Runa immerhin erfolgreich von seiner nach wie vor schwierigen privaten Situation abgelenkt. Nur halbwegs hat er den tragischen Verlust von Frau und Kind überwunden. Seine neue Gefährtin ist nach schrecklichen Erlebnissen (s. Die Chemie des Todes) selbst mental labil. Die Beziehung ist ohnehin schwierig, und die Spannungen verschärfen sich, weil Hunter von seiner – durchaus obsessiven – Beschäftigung mit meist grausam zu Tode gekommenen Menschen nicht lassen will. Er hat darin seinen Ausgleich gefunden, der ihm hilft, den Verlust der Familie zu kompensieren: Hunter will Antworten auf Fragen, die ohne seinen Einsatz womöglich unbeantwortet blieben.

Im Vergleich zu Die Chemie des Todes räumt Beckett dem inneren Ringen Hunters deutlich weniger Raum ein. Dem Roman kommt das sehr zu Gute, da der Verfasser die eigentliche Handlung vorantreibt. Er hält das Tempo durch, verzettelt sich nicht mehr in den endlosen Selbstzerfleischungen, die Hunters Denken und Handeln im Vorgängerband allzu stark bestimmen. Auch in dieser Hinsicht wirkt Runa katalytisch: Die Insel ist auch für Hunter eine Stätte jenseits seines Alltagslebens, mit dem er sich während seines Aufenthaltes nur sporadisch beschäftigen muss.

Ob Hunter dank des angemerkten (aber hier natürlich verschwiegenen) finalen Knalleffekts noch einmal ermitteln wird, ist unklar – soll unklar wirken, aber im Grunde lässt sich niemand vom Verfasser in die Irre führen. Stattdessen legt Beckett das Fundament für neue private Turbulenzen seines Helden, der mit ziemlicher Sicherheit recht bald seine nächste garstige Leiche unter die Lupe nehmen wird.

Michael Drewniok, September 2007

Ihre Meinung zu »Simon Beckett: Kalte Asche«

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Nadja zu »Simon Beckett: Kalte Asche« 14.03.2010
Das war mein erstes Buch von Simon Beckett und ich habe mir ehrlich gesagt schwer getan es zu Ende zu lesen.
Der Schreibstil und die Story haben mir überhaupt nicht zugesagt.
Vieles klingt unglaubwürdig und wie aus einem Billig-Film.
Chemie des Todes habe ich einige Zeit danach angefangen, habe es aber nach ein paar Seiten zugeklappt und auf die Seite gelegt, weil ich es einfach zum Gähnen fand.
Sophies_Welt zu »Simon Beckett: Kalte Asche« 14.03.2010
Dies Buch wurde mir zum Geburtstag geschenkt, damit ich Simon Beckett mal kennen lerne. Schon als ich das erste Kapitel begonnen hatte, wusste ich, dass das ein Buch werden wird, wo ich nicht aufhören zu lesen kann. Und es war so. Die Geschichte ist wirklich spannend geschrieben, hat immer wieder unerwartete Wendungen. Man bildet sich selber eine Meinung, wer der Mörder sein könnte, jedoch liegt man bei Beckett immer völlig falsch mit seiner Annahme. Dies finde ich eine der tollen Sachen, weil man nie im geringsten erahnt wer nun der Mörder ist, und wenn es sich nacher rausstellt man auch sehr raffiniert sein müsste um zuvor darauf gekommen zu sein. Auch das Ende hält einem in Atem, das Buch endet quasi und lässt uns in der Schwebe wie es nun weitergeht. Ausgezeichnet gemacht!!! Kann das Buch nur empfehlen!!
tumleh zu »Simon Beckett: Kalte Asche« 03.03.2010
Ich bin begeistert. Man konnte die Atmosphäre auf dieser Insel miterleben als wäre man da. Sauwetter, keine Verbindung zur Außenwelt und ein Mord nach dem anderen. Dazu echte Typen, einer undurchsichtiger als der andere. Wenn dann, wie bei Beckett auch noch der Schreibstil stimmt, fehlt wirklich nichts mehr zu einem guten Krimi. Hinzu kommt, dass mich das Ende gleichermaßen verblüfft wie amüsiert hat. "Kalte Ache" war nach der "Chemie des Todes" der zweite Beckett, den ich gelesen habe, aber bestimmt nicht der letzte.
zenek zu »Simon Beckett: Kalte Asche« 05.02.2010
Sehr gut- verzwickt, unerwartet. Am anfang störte mich vieles- vor allem die ich-perspektive. Auch die ersten fünfzig bis hundert seiten zogen sich schrecklich hin- bis es krachte- ungereimtheit über lösung. und am ende kommt es ganz anders...
Allerdings kann ich den Roman, den ich davor gelesen habe mit mehr Bravour behandeln (es war der seelenbrecher von fitzek), es ist zwar nicht so verzwickt, aber das gewisse etwas. Feeling. Mag es an meinem Geschmack liegen...
89°
Raphina zu »Simon Beckett: Kalte Asche« 04.02.2010
also ich für meinen teil finde dieses buch schrecklich, ich habe auch Chemie des Todes als erstes gelesen und fand dies viel spannender. Wie meine ganzen vorredner schon gesagt haben hat sich in Kalte Asche vieles wiederholt.
Ich habe das Buch lediglich zuende gelesen weil ich zu stolz war es in die Bibliotek zurück zu bringen wo ich 6 wochen jeden 2 tag da hin bin um es entlich zu bekommen.
die meiste zeit habe ich mir selber die frage gestelt welche figur es nicht zuzutrauen wäre und habe der dan den mord angehangen. Am ende waren es meiner meinung nach zu viele die da irgendwehn getötet haben.
Und was um himmels willen ist mit dem Hunter passiert? volkommen dumm
bravopunk zu »Simon Beckett: Kalte Asche« 30.01.2010
Ich finde "Kalte Asche" nicht sehr lesenswert. Zumindest nicht, wenn man "Die Chemie des Todes" schon kennt.Es wiederholt sich mir zu viel.
Die Geschichte spielt wieder in einer kleinen Gemeinde, in der jeder jeden beschuldigt. Auch die abgeschottete Insel Runa hat nur unwesentlich weniger Unterschiede, als die abgelegene Gemeinde. Es steht wieder schnell fest, dass der Mörder unter den Gemeindemitgliedern zu suchen ist.
Außerdem war Dr. Hunters Polizeiunterstützung auch im ersten Teil ohne Sturm nicht wesentlich größer.Um Spannung zu erzeugen liest man wieder häufig "... , aber es sollte anders kommen", zumindest gefühlt. Ich hatte gehofft, dass sich das im Nachfolger änderte.Das Tempo hat dafür etwas angezogen. Es wird nicht mehr so detailliert auf die Charaktere eingegangen. Dies wird dafür durch einige (bisweilen abstruse) Actioneinlagen ersetzt.
Apropos abstrus: Als der so erfahrene Dr. Hunter Fotos von Vermissten "ein paar Stunden eingehend betrachtet" hat und vor Müdigkeit kaum noch kann, fällt ihm ein doch auch eventuell mal der Bildunterschrift einen schelmischen Blick zu widmen.
Und schwupp-di-wupp, da stehen ja genau die Merkmale, nach denen er die ganze Zeit gesucht hat. WTF?
Ich habe lauthals gelacht und der Roman war für mich gelaufen.Das Ende scheint stilistisch auch wieder mit überraschenden Wendungen gespickt zu sein. Was meine Motivation nicht hebt.Wer den ersten Teil nicht kennt und Logiklücken in einem Krimi verkraften kann ist mit diesem Buch ganz gut bedient. Anderen Interessenten würde ich raten es sich nur zu leihen.
Tina zu »Simon Beckett: Kalte Asche« 27.01.2010
es tut mir leid, aber das buch fand ich nicht so toll... den anfang fand ich eher quälend. einfach zu langweilig. das ende ging dann , aber irgendwie so bei den haaren herangezogen. und ich muss sagen, mir gefällt die ich erzähler form so gar nicht. das ging mir teilweise tierisch auf die nerven. ich weiß gar nicht mehr, ob es bei chemie des todes auch so war. das buch fand ich aber gut..
frolleinvomamt zu »Simon Beckett: Kalte Asche« 08.01.2010
Kann mich Ernst Hallers Kommentar weitestgehend anschließen:
Am Anfang wird mit billigen Horrortricks Spannung erzeugt.
Dass der Verdacht dann, klar, auf einen Jungen mit Akne fallen muss, versteht sich von selbst. Und dass die Reichen immer Dreck am Stecken haben, weiß man ja seit "Derrick".
Mehr mag ich zu den billigen Versatzstücken nicht sagen, sonst müsste ich spoilern.

"Die Chemie des Todes" hat mir ja noch einigermaßen gefallen, aber "Kalte Asche" hab ich zum Ende hin quer gelesen.
Zu konstruiert, zu viele Schlenker, zu plakativ die Bösen.

75° von mir, weil grade Winter ist.
elisa zu »Simon Beckett: Kalte Asche« 08.01.2010
Also ich fand das Buch wirklich super! Es war spannend und wirklich fesselnd. Das einzige, was mich gestört hat war, dass es am Ende, wo man dachte, der Täter steht fest, doch noch jemand anders war. Man konnte zwar mitraten, aber das Ende war echt überraschend , da wär ich nie drauf gekommen. Gut finde ich, dass man auch viel lernt und man ist auch erstaunt und verblüfft, worauf die Komissare alles achten. Alles ist ziemlich logisch und gut durchdacht. Doof fand ich aber, dass er am Ende gestorben ist :(
Wie kann man denn da eine Vortsetzung schreiben?
Aber insgesamt fand ich das Buch - bis auf den Schluss - klasse und würde es weiterempfehlen.
Nao zu »Simon Beckett: Kalte Asche« 21.12.2009
Ich muss zugeben, ich bin bei Büchern zwar nicht verpeilt, aber.. Irgendwie kommts manchmal, dass ich den 2. vor dem 1. Teil lese ^^"
Mir persönlich gefiel 'Kalte Asche' aber besser. Es hat meiner Meinung nach mehr Spannung dringesteckt - nicht dass es in 'Chemie des Todes' nicht so wäre, aber ja...
Ich bin kein Mensch, der die Nacht durchliest und mache da eigentlich keine Ausnahmen, aber 'Kalte Asche' hat das ein mal geschafft, weil ich sonst vor lauter Gehibbel (Fragen, Leichter Verfolgungswahn (Leider x_x) usw) nicht hätte schlafen können.
Am Ende haben sich die Ereignise zwar regelrecht überschlagen, aber ich fand das eigentlich ganz gut - gibt nochmal was zum Denken^^Insgesamt fand ich das Buch echt super; das ist auch der Grund, warum ich es für meine Buchvorstellung ausgesucht habe. (btw, eine Klassenkameradin hat sich für 'Chemie des Todes' entschieden :D)

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