Galerie der Verführung / Voyeur von Simon Beckett

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1994 unter dem Titel Fine Lines, deutsche Ausgabe erstmals 1994 bei Knaur.

  • London: Allison & Busby, 1994 unter dem Titel Fine Lines. 368 Seiten.
  • München: Knaur, 1994. Übersetzt von Benno W. Schnitzler. ISBN: 3-426-60322-5. 368 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuchverlag, 2010 Voyeur. Übersetzt von Andree Hesse. 380 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Argon, 2010 Voyeur. Gesprochen von Johannes Steck. ISBN: 3839810116. 6 CDs.

'Galerie der Verführung / Voyeur' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Der angesehene Londoner Gallerist Donald Ramsey ist fasziniert von Anna, seiner jungen Assistentin. Als er erfährt, dass sie einen Freund hat, wird seine Faszination zur Besessenheit. Er muss Anna von diesem Mann trennen, koste es, was es wolle. Ein Gigolo wird auf Anna angesetzt, doch Donalds Intrige gerät auf entsetzliche Weise außer Kontrolle.

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Lazertis zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 26.04.2017
Nichts für Krimi-Mimi und Thriller-Profis!
Aber spannend für sensiblere Leser. Kein Schwarz-Weiß/Gut-Böse Stoff. Keiner schneidet gut ab, nicht einmal Anna (vielleicht Marty). Mit wem sich auch der Leser identifizieren mag, überall menschliche Abgründe.
Kein Erbarmen für das Streben der Leser-Seele nach Unbeflecktheit. Gut geschrieben.
Aber schon interessant. Bei diesem Douglas sind so etwas wie Anbetung, Liebe, Verehrung nur virtuell. Trotzdem nutzen sich seine Gefühle gegenüber Anne genauso ab, wie sich reale Dinge eben abnutzen.Zu dem Zweck sucht man ja genau virtuelle Vorstellungen auf oder flüchtet aus der Realität um solchen Zwängen zu entgehen.
Wahrscheinlich die am wenigsten nachvollziehbare Stelle des Romans.
Hannah zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 28.05.2015
Ich finde, gerade das Ende macht das Buch gut. Ich sehe das Buch weniger als Krimi, sondern eher als Persönlichkeitsstudie. Es geht darum, was Donald denkt, fühlt und wie er sich vor sich selbst rechtfertigt. Auch die Gründe dafür, dass er so ist wie er ist, werden genial und subtil eingestreut. Es ist ein kurzer Einblick in sein Leben.
Bei "Tiere" (und "Obsession") ist es ähnlich. Man hat Mitgefühl für die Ich-Erzähler und versteht oft warum sie so handeln.
Wenn man einen richtigen Krimi mit Auflösung des Verbrechens lesen will ist man bei der Hunter-Reihe besser aufgehoben.
Natalija zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 05.03.2015
Ich habe nicht allzulange für das Buch gebraucht um es zu lesen. Am Anfang war der VOYEUR richtig gut geschrieben, fließender Schreibstil. Es ist so spannend erzählt, dass man sich zum Schluss doch wundern muss, warum plötzlich dieses abrupte Kehrtwende. Es wird rein gar nichts mitgeteilt, ob der Mord aufgeklärt wird, was mit den Personen geschieht oder geschehen könnte, nichts. Und das ist wirklich schade. Macht die ganze Spannung des Buches weg.
Madita zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 06.07.2014
Als ich das Ende dieses Buches gelesen hatte, war ich richtig wütend. Dafür hatte sich der Roman nun wirklich nicht gelohnt. Für mich das absolut schlechteste Werk von Simon Beckett, es war reine Zeitverschwendung es zu lesen. Zum Glück konnte ich dieses Buch als günstiges Mängelexemplar ergattern...
meni77 zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 07.01.2014
Finde das Buch durchaus lesenswert, sein Erzählstil und flüssige Schreibweise steht den Hunter-Büchern nichts nach. Die Story hat mich ebenfalls in den Bann gezogen, beim Schluss muss ich meinen Vorgängern recht geben, da hab ich mir auch noch etwas anderes ausgemalt, trotzdem muss man Beckett derzeit zu den Besten zählen, bis auf Flammenbrut kann ich jedes seiner Bücher weiterempfehlen, für Obsession muss man vielleicht auch schon ein Fan von ihm sein. Voyeur bekommt bei mir trotzdem gute 75 Grad
Karla Schweighöfer zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 13.03.2012
Auffällig ist, dass viele Leser auf die anderen Becket-Bücher erst nach der Hunter-Reihe kommen. Verständlicherweise vergleicht man dann, was aber überhaupt nicht angebracht ist. Mit den nicht-Hunter-Büchern hat Beckett ganz andere Bücher geschrieben und das für mich nicht schlechter. Wenn man sich die Vorworte von Tiere und Voyeur durchliest, sieht man das "Ziel" der Bücher und die sind für mich alle Male erfüllt. Beckett gelingt es trotz alle der schrecklichen Dinge, die die Hauptfigure tun, Mitgefühl für diese beim Leser zu erzeugen. Zumindest tut er das bei mir. Ich finde es außerdem erstaunlich, dass Beckett es schafft zwei so unterschiedliche Buchreihen (wobei eihen in "" stehen müsste) zu gestalten. Ich mag beide und lese es vor allem gerne im Wechsel, da ich so trotz des gleichen Genres, was ich sehr mag, unterschiedlich unterhalten werde und unterschiedlich plots erzählt bekomme.
Athanor zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 21.02.2012
Mein erster Kontakt mit Simon Beckett war zum Glück die David Hunter Reihe. Hätte ich mit Voyeur oder Flammenbrut begonnen, wäre es bestimmt nicht mehr dazu gekommen.
Voyeur ist für mich ein gut zu lesendes Buch gewesen, ohne dabei weder durch besondere Spannung noch überraschendes aufzufallen. Das Ende das eigentlich keines ist, ist der "krönende" Abschluss !
Kann man lesen muss man aber nicht, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Roberta zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 08.11.2011
Leider muss ich sagen, dass ich schon lange kein so langweiliges Buch mehr gelesen haben. Ich hatte mich so darauf gefreut, denn ich hatte schon die David-Hunter-Reihe verschlungen.
Ich bin bis auf seite 100 gekommen, dann konnte ich nicht mehr und habe aufgegeben. Ich habe nur noch die letzten 20 Seiten gelesen, weiss aber nicht, was mit Marty passiert ist. Egal, dieses Buch kann ich nicht empfehlen
Henriette zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 26.08.2011
Donald Ramsey hat in London eine Kunstgalerie. Zu Hause sammelt er für sich allein erotische Kunstgegenstände. Ansonsten interessieren in die Frauen nicht. Bis zu dem Zeitpunkt, wo er seine Assistentin zufällig heimlich beim Umziehen beobachtet. Seine Assistentin Anna ist mit, in Donalds Augen, einem Langeweiler liiert. Und möchte mit ihm nach Amerika auswandern. Donald will dies verhindern und engagiert Zeppo, um Anna zu verführen und somit von ihrem Freund zu trennen. Dies funktioniert nicht so wie geplant. Es kommt alles anders.

Ich hatte schon ein Buch von Simon Beckett gelesen und war davon sehr angetan. „Voyeur“ ist sein erstes Werk. Er hätte es lieber in der Schublade lassen und vergessen sollen. Ehrlich gestanden, fand ich dieses Buch furchtbar langweilig und trotz der wenigen Seitenzahlen immer noch zu langatmig.
Der Schreibstil war zwar sehr verständlich und ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen. Es entstand aber keine Spannung. So einen langweiligen Krimi habe ich selten vorher gelesen.

[B]Fazit:[/B] Für diesen eigentlich nicht zu empfehlenden Krimi vergebe ich drei von fünf Sternen.
Arantxa zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 11.06.2011
Also ich empfand gerade das hier arg gescholtene Ende als besonders passend. Ramsey ist introvertiert und lebt in seiner eigenen sexuellen Welt. Diese ist rein optisch gestaltet und als Zeppo bewusst die ästhetische Vorstellung Ramseys "verletzt", ist seine (Ramseys) Reaktion für mich hervorragend dargestellt.

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