Galerie der Verführung / Voyeur von Simon Beckett

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1994 unter dem Titel Fine Lines, deutsche Ausgabe erstmals 1994 bei Knaur.

  • London: Allison & Busby, 1994 unter dem Titel Fine Lines. 368 Seiten.
  • München: Knaur, 1994. Übersetzt von Benno W. Schnitzler. ISBN: 3-426-60322-5. 368 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuchverlag, 2010 Voyeur. Übersetzt von Andree Hesse. 380 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Argon, 2010 Voyeur. Gesprochen von Johannes Steck. ISBN: 3839810116. 6 CDs.

'Galerie der Verführung / Voyeur' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Der angesehene Londoner Gallerist Donald Ramsey ist fasziniert von Anna, seiner jungen Assistentin. Als er erfährt, dass sie einen Freund hat, wird seine Faszination zur Besessenheit. Er muss Anna von diesem Mann trennen, koste es, was es wolle. Ein Gigolo wird auf Anna angesetzt, doch Donalds Intrige gerät auf entsetzliche Weise außer Kontrolle.

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Karla Schweighöfer zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 13.03.2012
Auffällig ist, dass viele Leser auf die anderen Becket-Bücher erst nach der Hunter-Reihe kommen. Verständlicherweise vergleicht man dann, was aber überhaupt nicht angebracht ist. Mit den nicht-Hunter-Büchern hat Beckett ganz andere Bücher geschrieben und das für mich nicht schlechter. Wenn man sich die Vorworte von Tiere und Voyeur durchliest, sieht man das "Ziel" der Bücher und die sind für mich alle Male erfüllt. Beckett gelingt es trotz alle der schrecklichen Dinge, die die Hauptfigure tun, Mitgefühl für diese beim Leser zu erzeugen. Zumindest tut er das bei mir. Ich finde es außerdem erstaunlich, dass Beckett es schafft zwei so unterschiedliche Buchreihen (wobei eihen in "" stehen müsste) zu gestalten. Ich mag beide und lese es vor allem gerne im Wechsel, da ich so trotz des gleichen Genres, was ich sehr mag, unterschiedlich unterhalten werde und unterschiedlich plots erzählt bekomme.
Athanor zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 21.02.2012
Mein erster Kontakt mit Simon Beckett war zum Glück die David Hunter Reihe. Hätte ich mit Voyeur oder Flammenbrut begonnen, wäre es bestimmt nicht mehr dazu gekommen.
Voyeur ist für mich ein gut zu lesendes Buch gewesen, ohne dabei weder durch besondere Spannung noch überraschendes aufzufallen. Das Ende das eigentlich keines ist, ist der "krönende" Abschluss !
Kann man lesen muss man aber nicht, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Roberta zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 08.11.2011
Leider muss ich sagen, dass ich schon lange kein so langweiliges Buch mehr gelesen haben. Ich hatte mich so darauf gefreut, denn ich hatte schon die David-Hunter-Reihe verschlungen.
Ich bin bis auf seite 100 gekommen, dann konnte ich nicht mehr und habe aufgegeben. Ich habe nur noch die letzten 20 Seiten gelesen, weiss aber nicht, was mit Marty passiert ist. Egal, dieses Buch kann ich nicht empfehlen
Henriette zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 26.08.2011
Donald Ramsey hat in London eine Kunstgalerie. Zu Hause sammelt er für sich allein erotische Kunstgegenstände. Ansonsten interessieren in die Frauen nicht. Bis zu dem Zeitpunkt, wo er seine Assistentin zufällig heimlich beim Umziehen beobachtet. Seine Assistentin Anna ist mit, in Donalds Augen, einem Langeweiler liiert. Und möchte mit ihm nach Amerika auswandern. Donald will dies verhindern und engagiert Zeppo, um Anna zu verführen und somit von ihrem Freund zu trennen. Dies funktioniert nicht so wie geplant. Es kommt alles anders.

Ich hatte schon ein Buch von Simon Beckett gelesen und war davon sehr angetan. „Voyeur“ ist sein erstes Werk. Er hätte es lieber in der Schublade lassen und vergessen sollen. Ehrlich gestanden, fand ich dieses Buch furchtbar langweilig und trotz der wenigen Seitenzahlen immer noch zu langatmig.
Der Schreibstil war zwar sehr verständlich und ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen. Es entstand aber keine Spannung. So einen langweiligen Krimi habe ich selten vorher gelesen.

[B]Fazit:[/B] Für diesen eigentlich nicht zu empfehlenden Krimi vergebe ich drei von fünf Sternen.
Arantxa zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 11.06.2011
Also ich empfand gerade das hier arg gescholtene Ende als besonders passend. Ramsey ist introvertiert und lebt in seiner eigenen sexuellen Welt. Diese ist rein optisch gestaltet und als Zeppo bewusst die ästhetische Vorstellung Ramseys "verletzt", ist seine (Ramseys) Reaktion für mich hervorragend dargestellt.
Charlie zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 01.05.2011
"Voyeur" war mein Einstieg in die Szene der Krimis und Thriller.
Die Story hat mich extrem neugierig gemacht auf das Buch und ich konnte es nicht abwarten, es zu lesen.
Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Ich fand es ziemlich weit daher geholt, den armen Freund der umgarnten Angestellten umbringen zu wollen, nur, damit er aus dem Weg geräumt war.
Gut jedoch die Idee, jemanden anzuheuern, der die Angestellte verführt.
Die Verführungsszene ist erotisch, dirty, gut gelungen, das muss man Beckett lassen!
Das Ende dann wieder eine Enttäuschung. Bei mir wäre die Geschichte anders ausgegangen.
Milva_CH zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 18.02.2011
Gut lesbare einfache Sätze ohne grosse Schnörkeleien. Die Spannung wird teilweise gut aufgebaut, da der Auto Hinweise platziert die auf den weiteren Verlauf der Geschichte hinweisen im Stil von "hätte ich das dann schon gewusst, dann hätte ich nicht" oder "ich hatte noch einen Trumpf im Ärmel, aber das musste er jetzt noch nicht wissen".

Die Hauptperson ist für mich eher uninteressant dargestellt. Äusserlich findet man nur wenige Hinweise auf Donalds Erscheinungsbild. Ich stelle ihn mir als gnomhaften, mit einem Bauchansatz und kreisrundem Haarausfall, Mittvierziger vor (ohne jetzt ein Leser direkt anzugreifen!!). Er ist mir charakterlich unsympathisch und erscheint mir shizophren. Wieso ist ein so unscheinbarer, in sich gekehrter Mensch mit einem extrovertierten, draufgängerischen Zeppo befreundet?

Der Schluss geht gar nicht, so etwas himmeltrauriges. ist dem Autor beim Schreiben die Tinte in der Füllfeder ausgegangen oder hatte er beim 10-Finger-System einen Krampf in den Fingern!? Schade, Schade, das Ende, welches einfang so klangslos im Boden versickert hinterlässt bei mir einen fahlen Nachgeschmack und verdirbt mir di Lust auf das Lesen weiterer Bücher dieses Autors.
nobi zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 09.01.2011
Ich fand das Ende jetzt eher lau, etwas mehr spektakulär hätte es dann doch sein dürfen. Das Ende macht dann doch viel kaputt von dem an sich gut zu lesenden Buch. Bei einem spannenderem Finale hätte ich denn auch über 80 Punkte vergeben, aber so...
Na immerhin, hat er bei seinen nachfolgenden Büchern dazugelernt.
Misery zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 01.10.2010
Ich halte Voyeur für ein sehr gutes Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Die Charaktere, die Beckett sich ausdenkt, begeistern mich immer wieder. Ramsey ist nicht der typische Psychopath, denn man in solchen Büchern oftmals erwartet. Er wirkt absolut ruhig und gefasst, egal was passiert. Obwohl ich es eigentlich hasse, wenn der Täter am Ende entkommt, stört es mich in diesem Fall überhaupt nicht. Liegt vermutlich daran, dass Ramsey irgendwie harmlos wirkt :).
treimers zu »Simon Beckett: Galerie der Verführung / Voyeur« 11.09.2010
Was als gute Idee beginnt, endet unterdurchschnittlich.

Der Galerist Donald Ramsey "überzeugt" Zeppo mit Geld und erpresserischen Fotos, seine Mitarbeiterin Anna zu verführen. Soweit so gut, aber was Simon Beckett dann dem Leser zumutet, ist abstrus und hergeholt.

Zeppo bekommt immer neue Aufträge, jeder aberwitziger als der andere. Unglaublich, dass dieser sie alle annimmt, Ramseys Argumente haben mich jedenfalls nicht überzeugt. Umso unglaublicher, dass Zeppo so leicht zu überzeugen ist ...

Das Ende ist wenig überraschend und lau. Die einzige Überraschung der gesamten Handlung war für mich, dass es keine Überraschungen gab. Ich werde mein Exemplar wieder verkaufen.
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