Der Hof von Simon Beckett

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 unter dem Titel Stone bruises, deutsche Ausgabe erstmals 2014 bei Rowohlt.

  • London: Bantam, 2014 unter dem Titel Stone bruises. 448 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2014. Übersetzt von Juliane Pahnke. ISBN: 978-3805250689. 448 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Argon, 2014. Gesprochen von Johannes Steck. ISBN: 3839813018. 6 CDs.

'Der Hof' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Ein abgelegener, heruntergekommener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß. Fliegen umschwirren die grunzenden, halbwilden Schweine, die im Dreck nach Futter stöbern. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit einem zerfetzten Fuß. Auf der Flucht vor der Polizei ist er in eine rostige Eisenfalle getreten, aufgestellt von Arnaud, dem Besitzer des Hofs, einem Eigenbrötler, der keine Fremden auf seinem Besitz duldet. Sean darf dennoch bleiben – wenn er mithilft, die maroden alten Wände neu zu mauern. Er nimmt das Angebot an, denn eine Rückkehr nach England kann er nicht riskieren – und auch wegen Arnauds Tochter Mathilde, die ihn so hingebungsvoll pflegt. Aber deren verführerische kleine Schwester ist völlig unberechenbar, ebenso wie der tyrannische Arnaud. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht, und Sean will es herausfinden. Doch die Arnauds haben ihre Geheimnisse, und der Alte setzt alles daran, dass sie niemals ans Licht kommen.

Ihre Meinung zu »Simon Beckett: Der Hof«

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StefanU7215 zu »Simon Beckett: Der Hof« 24.02.2017
Ich bin von allen 4 Beckett-Büchern die ich bisher gelesen habe, regelrecht gefesselt worden. Durch die eindringliche Schilderung von Details, Eindrücken und Gefühlen kann ich mich voll und ganz in die handelnden Personen und in die Empfindungen des Erzählers hineinversetzen. Vielleicht macht es das gefühlvolle Lesen Johannes Stecks in den Hörbüchern, dass ich mich keine Minute gelangweilt fühle. So ist auch diese - diesmal französisch-britische - Geschichte eine Quelle fantasieerfüllter Gedanken und beständiger Spannung. Nur der Hauptdarsteller ist manchmal schon etwas zu "gefühlsduselig". Ebenso wie die Hunter-Bücher werde ich mir auch "Der Hof" sicher nochmals anhören, um alle Details in meine lebhaften Bilder zu integrieren. Viel Spaß auch für andere neugierige Interessenten!
walli007 zu »Simon Beckett: Der Hof« 14.01.2017
Sommer in Frankreich

Durstig landet der Engländer Sean auf einem Hof in Frankreich, wo er zwar nicht reicht aber doch mit erfrischendem Wasser bewirtet wird. Neugierig streift Sean durch die Gegend. Seine Neugier wird allerdings hart bestraft als er in ein Tellereisen tritt. Sein Fuß ist verletzt und er schafft es nicht, sich zu befreien. Erst Tage später kommt Sean wieder zu sich und er findet sich auf besagtem Hof wieder, betreut von Mathilde, der Tochter des Hauses, und nur geduldet vom Vater. Fallen aufstellen ist schließlich nicht unbedingt erlaubt. Sean möchte den Hof zunächst schnellstens verlassen, doch die Verletzung erlaubt das nicht. Unter der Bedingung, Ausbesserungsarbeiten auf dem Hof zu übernehmen, darf er bleiben bis die Wunde am Fuß verheilt ist.

Eine eigenartig gedrückte Stimmung herrscht unter den Bewohnern des Hofes. Anstatt den Sommer zu genießen, scheinen sie alle etwas zu verbergen, sich zum einen gegenseitig zu belauern zum anderen aber insbesondere Sean zu beobachten. Hat er etwas zu verbergen? Was hat ihn bewogen, nach Frankreich zu kommen. Forsch und manchmal aufreizend geht Gretchen, Mathildes Schwester, auf Sean zu. Unangenehm berührt das, obwohl sich Sean der Wirkung kaum entziehen kann. Und der cholerische Vater macht das Zusammenleben auf dem Hof nicht gerade einfacher. Wird Sean mehr oder weniger gerne geduldet oder verlässt er den Hof irgendwann, davon gejagt wie der Helfer vor ihm.

Die Dr. David Hunter des Autors Simon Beckett ist wohlbekannt und wird gerne gelesen. Doch regelmäßig gönnt sich der Autor eine Erholung von seinem Helden und widmet sich anderen Hauptdarstellern, deren Schicksal er in Worte und Romane kleidet. Als Leser mag man feststellen, dass man eher dem einen oder den anderen zugeneigt ist, aber selten beiden gleichermaßen. Und so wird es einem möglicherweise schwer, mit Sean warm zu werden. Das Gemälde, das hier gemalt wird, bleibt ein wenig ohne Tiefe. Zwar spürt man das Unbehagen, die wachsende Anspannung bis zum dramatischen Finale, doch keinem der Protagonisten gelingt es so viel Anteilnahme zu wecken, dass man als Leser berührt wird. Und so bleibt die Lektüre zwar fesselnd genug, um sie mit einiger Neugier zu verfolgen, aber doch so distanziert, dass sie keinen tiefen Eindruck hinterlässt.
PATRICIA KLUBERTANZ zu »Simon Beckett: Der Hof« 15.09.2016
Ich kenne alle Simon Beckett Bücher. Dieses ist das langweiligste was ich je gelesen habe. Ich bin total enttäuscht und würde dieses Buch niemandem empfehlen. Spannung gleich null. Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi und am Ende war ich überrascht, dass ich so lange durchgehalten habe und es tatsächlich zu Ende gelesen habe.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bettina zu »Simon Beckett: Der Hof« 14.09.2016
Ich habe bereits - Kalte Asche und Leichenblässe- von ihm gelesen. Spannung pur. Derzeit lese ich der Hof , bin jetzt beinahe zur Hälfte durch und störe mich an den vielen endlosen Beschreibungen von Gegenden, Situationen und schier endlos erscheinenden wörtlichen Reden. Bisher hat mich das Buch nicht gefesselt und überzeugt. Aber vielleicht wird es ja noch. Die beiden oben erwähnten Bücher jedoch haben mich derart gefesselt, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen.
Lydia weissmann zu »Simon Beckett: Der Hof« 29.08.2016
Ich fand das Buch von vorne bis hinten sehr spannend. Und logisch aufgebaut. Es gibt keine Ungereimtheiten (wie oft bei Krimis). Ich könnte mir das als Film sehr gut vorstellen, weil es auch etwas gruselig ist.Regisseure, also lest das Buch mal.Für Actions-Freunde, die zum Denken zu faul sind, ist es wahrscheinlich nichts.
Martin zu »Simon Beckett: Der Hof« 29.06.2016
Es war mein erster "Beckett" und ich fand ihn richtig gut. Vielleicht aber auch, weil mir im Gegensatz zu anderen hier einfach die Vergleichsmöglichkeiten fehlten bzw. fehlen. Dennoch fand ich' s durchgängig spannend, Langeweile kam bei mir eigentlich nie auf, vielleicht auch hinsichtlich der verletzungsbedingten Bewegungseinschränkung des Protagonisten musste doch dessen Alltag eher eintönig sein zumal eben auf diesem Anwesen und bei benötigter Hilfe zur Genesung. War vom Autor wohl eher beabsichtigt. Einziger Wermutstropfen aus meiner Sicht, Mathilde (als guter Geist des Hofes) kam mir zu schlecht weg, werde aber damit sicher ziemlich allein dastehen.
Katrinchen zu »Simon Beckett: Der Hof« 20.06.2016
Ich habe mir vorher die Bewertungen nicht angeschaut. Bin aber bereits nach 100 Seiten zu der gleichen Meinung gekommen. Das ist kein Beckett. Langweilig, dauernde Wiederholungen einer langweiligen Handlung. Nichts passiert. Nicht zu empfehlen. Schade!!-
Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
Alvarez zu »Simon Beckett: Der Hof« 29.05.2016
Dies ist mein erster Becket Roman, bin total genervt. Weil die Handlung fast nicht vorhanden ist, Becket schreibt ja selbst. Dass er sehr lange für dieses Buch gebraucht hat, das Ende überschlägt sich total mit plötzlich viel Handlung und Ereignissen, zu konstruiert, trotzdem werde ich es wohl nochmal mit einem Buch von Becket probieren
Idobon zu »Simon Beckett: Der Hof« 04.03.2016
Den meisten Kommentaren kann ich mich nicht anschließen. Natürlich: Es ist keine Hunter-Erzählung! Die subtile Spannung hat mich schnell ergriffen. Was hat Sean verbrochen? Weshalb flieht er? Was verbirgt Arnoud? Welche Rolle spielt der schweigsame Georges? Bedeuten die Sanglochons etwas? Fragen über Fragen, die mehr und mehr die Spannung erhöhen. Dazu gehört ebenso der unsichere, sehr menschlich beschriebene Charakter des Protagonisten Sean. (Rauche ich die Zigarette ganz oder lieber in zwei Hälften?) Sicherlich sind Teile des Schlusses erwartet worden, dennoch ist das Ende derart vielschichtig, dass die Überraschung überwiegt. Dieser Roman steht den Hunter-Erzählungen in nichts nach!
willi zu »Simon Beckett: Der Hof« 17.02.2016
Außergewöhnlich langweilig. Die langathmigsten Beschreibungen von heißem Sommerwetter. Der Protagonist informiert uns über wirklich jede Zigarette, die er raucht, über jede Mahlzeit, die er gebracht bekommt und über jedes Mal, das er sein T Shirt auszieht, um sich am Brunnen vor der Scheune langweilig den Oberkörper zu waschen. Wir bekommen Informationen, wie viele Eier es zum Frühstück gibt und ob sie gekocht oder gebraten sind. Geführte 200 Mal wird geschildert, wie und warum sich die Hoferbin die Haare hinter das Ohr schiebt. Ist es Verlegenheit, Langeweile oder Konzentration? Welch spannende Frage... Glückwunsch dem, der es schafft, nicht irgendwann genervt das Buch von hinten zu lesen.
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