Sébastien Japrisot

Sébastien Japrisot wurde unter dem Namen Jean Baptiste Rossi am 4. Juli 1931 in Marseille als Sohn italienischer Immigranten geboren. Seine erste Novelle veröffentlichte er bereits im Alter von 17 Jahren. Er erhielt dafür 1966 den Prix de l’Unanimité. Nach seinem Studium auf der Sorbonne übersetzte er Salinger und begann mit 30 Jahren das Schreiben von Kriminalromanen. Dafür legte er sich das Pseudonym Sébastien Japrisot zu. Bereits für seinen zweiten Kriminalroman erhielt er den begehrten Grand Prix de la Littérature Policière. Für »La dame dans l´auto avec des lunettes et un fusil« erhielt er in Frankreich den Prix d´Honneur und in England die Auszeichnung Best Crime Novel. Die meisten seiner Romane wurden verfilmt. Er arbeitete auch als Regisseur und Drehbuchautor. Japrisot starb am 4. März 2003 in Vichy

Krimis von Sébastien Japrisot:

  • Andere Bücher:
  • (1948) Les mal partis
  • (1950) Visages de l’amour et de la haine
  • (1969) Le passager de la pluie

Mehr über Sébastien Japrisot:

  • Felman, Shoshana: »De Sophocle à Japrisot (via Freud), ou pourquoi le policier?« In: Littérature, 1983, S. 23-42.
  • Kundu, Marina; Alan Sheridan: »Sébastien Japrisot.« In: Yale French Studies, 1988, S. 133-152.
  • Myers, Susan Jordan: »Sébastien Japrisot: It´s a Crazy Game, the Search for Truth.« In: Bishop, Michael; Christopher Elson (Hrsg): French Prose in 2000. Faux Titre: Etudes de Langue et Littérature Françaises. Amsterdam: Rodopi, 2002.

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