Der Augenjäger von Sebastian Fitzek

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei Droemer.

  • München: Droemer, 2011. ISBN: 978-3-426-19881-0. 450 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2011. Gesprochen von Simon Jäger. ISBN: 3-7857-4561-3. 4 CDs.

'Der Augenjäger' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste »Patientin« geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen …

Ihre Meinung zu »Sebastian Fitzek: Der Augenjäger«

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Sasi zu »Sebastian Fitzek: Der Augenjäger« 19.05.2012
Ein wirklich brillianter Thriller,
hab - besonders das Ende - regelrecht verschlungen!

Sebastian Fitzek ist einfach genial!
Dieses ganze Hin und Her - superspannend!

Immer wieder denkt man "okay, jetzt ist also alles aufgeklärt. hm.." und plötzlich ist wieder alles anders!

*grummel*
ich hatte mir doch schon beim letzten Fitzek-Thriller vorgenommen, "sinnlose" Schlüsselsätze mal als potentielles Anagramm anzusehen, hab's aber vergessen - erhöht aber natürlich die Spannung und bringt am Ende dann einen "Aha"- Effekt :)

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Fazit: äußerst empfehlenswerter Thriller, auch wenn man "Augensammler" vorher schon gelesen haben sollte..

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Anja zu »Sebastian Fitzek: Der Augenjäger« 10.05.2012
Ein spannendes Buch, welches entgegen der Beteuerung des Autors aber auf jeden Fall die vorherige Lektüre des "Augensammlers" voraussetzt, weil hier der komplette Fall des "Augensammlers" nachträglich aufgeklärt wird.

Leider bleiben im Buch noch einige Fragen offen, am meisten hat mich der blöde Zahlencode beschäftigt, der an zwei Stellen im Buch eine zentrale Rolle zu spielen schien, aber nie aufgeklärt wird. Wahrscheinlich hat ihn Fietzek über die Millionen Irrwege der Handlung und überraschenden Wendungen selbst aus den Augen verloren.

Dennoch ist das Lesen empfehlenswert und bietet auf jeden Fall Suchtpotenzial.
Dante. zu »Sebastian Fitzek: Der Augenjäger« 16.04.2012
Inhalt:
Alexander Zorbach, Journalist, dessen Frau vom Augensammler ermordet wurde, ist noch immer auf der Suche nach seinem Sohn Julian. Er erscheint 7 Minuten nach Ablauf des Ultimatums am Ort des Verstecks. Anders als erwartet gibt ihm „Der Augensammler“ Frank Lahmann eine zweite Chance seinen Sohn zu retten. Wenn Alexander seinen Sohn mehr liebt als sein eigenes Leben, soll er sich mit der Pistole, die er vorgefunden hat, durch einen Schuss ins linke Auge töten. Wie wird sich Alexander entscheiden?

Alina Gregoriev, seit ihrer Kindheit blind, Physiotherapeutin mit medialen Fähigkeiten soll Dr. Zarin Suker, tagsüber einer der angesehensten Augenchirurgen und nachts ein psychopatischer Mörder, der sich in Untersuchungshaft befindet behandeln. Die Polizei erhofft sich, durch ihre Gabe Licht ins Dunkel zu bringen, denn Sukers letztes Opfer, das entkommen konnte scheint zu keiner Aussage mehr fähig und so gibt es keine Anhaltspunkte um Suker weiter festzuhalten. Dieser erkennt Alina jedoch und macht Ihr das Angebot, ihr Sehvermögen wieder herzustellen. Schnell findet Alina sich mitten im makaberen Spiel des Augenjägers wieder.

Fazit:
Durch den mitreißenden und durchgehend spannenden Erzählstil des Autors findet man schnell in die Geschichte hinein und so im Thema gefangen, dass man den Roman nicht aus der Hand legen kann. Bis zuletzt findet der Leser sich in einem Verwirrspiel aller ersten Güte wieder. Um einen besseren Gesamteindruck von den beiden Protagonisten zu erhalten, empfiehlt es sich vielleicht die vorangegangene Warnung zu berücksichtigen, auch wenn die Geschichten nicht direkt aufeinander aufbauen. Definitiv empfehlenswert!
M. Winkelmann zu »Sebastian Fitzek: Der Augenjäger« 06.02.2012
Eines vorneweg. Ich empfehle, dass man erst den Augensammler lesen sollte, bevor man den Augenjäger liest (auch wenn der Autor anderer Meinung ist).
Das Buch ist wieder spannend geschrieben und gut erzählt. Einer meiner Vorkritiker meint, dass einige Stellen unlogisch sind und dass die eine oder andere Figur dies oder jenes hätte tun können. Mal im Ernst. Es ist eine fiktive Geschichte (hoffentlich!!) und der Schriftsteller hat die Geschichte halt so und nicht anders geschrieben. Und es bleibt halt seine Geschichte. An den Büchern von Fitzeck liebe ich zum einen die kurzen Kapitel (für Bahnfahrer ideal) und zum anderen, dass die Krimis in Berlin/Brandenburg spielen. Da kommen heimatliche Gefühle auf, die den Grusel nur noch erhöhen. Und dieser Grusel war auch bei diesem Roman wieder da, so dass die Nacht zum Lesetag wurde. Ich kann das Buch weiterempfehlen und wünsche allen Lesern die gleiche gute Unterhaltung, wie ich sie erlebt habe. Übrigens ist der Schluss des Buches wieder ein echtes Fitzeck-Ende. Persönlich hätte ich die Hollywood-Version vorgezogen. Aber es ist halt seine Geschichte.
Mel.E zu »Sebastian Fitzek: Der Augenjäger« 05.02.2012
Nachdem ich den Augensammler von Sebastian Fitzek quasi verschlungen habe, musste ich den zweiten Teil, um den es sich heute drehen wird, auch unbedingt lesen. Die Vorankündigungen in diversen Bücherforen und Onlineshops stießen mich immer wieder darauf und so legte ich das Buch erst einmal auf meine Wunschliste um es irgendwann einmal zu bestellen. Auf Vorablesen.de konnten 100 glückliche Gewinner oder Gewinnerinnen das Buch vorablesen, aber da das Los nicht auf mich fiel, musste ich meine sauer verdienten Webmiles dafür einlösen und ich muss sagen, es war ein mehr als guter Kauf, denn dieses Buch ist meiner Meinung nach das Beste was Fitzek bisher geschrieben hat. Ich merke, dass ich immer mehr zur Thriller- und Psychothrillertante mutiere, und Fitzek erklärt es in seinem Buch hinten im Nachwort so, dass jeder seine Ängste und Alpträume hat, aber nicht jede/r, der einen Thriller schreibt, gleich ein Psychopath ist, ebenso diejenigen, die einen Thriller lesen. Das hat mich doch ein klein wenig beruhigt, denn ich sah mich schon als Axtmörder um die Häuser ziehen. Was natürlich völliger Blödsinn ist, aber ich gestehe, ich liebe diesen Gänsehauteffekt, den manche Bücher in mir auslösen, und ich stelle fest, dass ich hin und wieder auch das Atmen vergesse oder hochschrecke, wenn plötzlich jemand an meinem Bett steht. Man sollte mich also bitte nicht stören, wenn ich etwas mit Hochspannung lese. Anrufe nehme ich auch sehr ungern entgegen.

Durch die Leseprobe habe ich mir schon ein bissel was zurechtgelegt, aber alles, was ich erwartet hatte, übertraf alles, denn es wurde schlimm, schlimmer, am schlimmsten. Fitzek spielt mit der Psyche seiner Leser. Immer wenn ich dachte, schlimmer geht es nicht mehr, kam immer noch etwas hinterher, was grausamer war als alles, was ich erwartet habe. Die Spannung hält sich durch das komplette Buch und hinterlässt nicht nur ein komisches Gefühl im Bauch, sondern lässt uns atemlos zurück, denn der Schluss ist rasant und fast schon unglaubwürdig, aber wer schon des öfteren Psychothriller gelesen hat, weiß, dass sie davon leben und wir als Leser dies auch ewarten, ansonsten kommt von uns in unseren Rezis zu Büchern: Li-L-Langweilig und langweilig ist das Buch auf keinen Fall. Nur wie immer bei Fitzek viel zu kurz. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können, aber das Buch war schnell vorbei und es wie mit einem guten Film, der wirkt auch noch ein wenig länger in uns nach. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie Fitzek dies noch steigern will, oder ob mit dem Augenjäger die Geschichte ihr Ende gefunden hat. Was sich bis jetzt so angehört hat wie eine Liebeserklärung an den Autor mag Recht haben, denn bisher konnte mich jedes Buch von Sebastian Fitzek mitreißen und faszinieren. Besonders gefreut hat mich die Aussage, dass “Das Kind” verfilmt werden soll. Etwas lesen oder sehen ist eine ganz andere Geschichte, aber vielleicht dann irgendwann auf DVD? Fürs Kino bin ich dann doch nicht hartgesotten genug.

Jetzt habe ich viel drumherum geschrieben und das Buch noch gar nicht wirklich beschrieben, aber ganz ehrlich? Das will ich nicht, denn ihr sollt das Buch selbst lesen. Wenn ich alle Spannung vorwegnehme, könnt ihr euch den Kauf sparen und das wäre doch ziemlich dämlich, oder?

OK, überredet, ganz kurz, damit ihr mir auch glaubt, dass ich das Buch wirklich gelesen habe.

Gleich am Anfang gibt es ein Vorwort des Autors, in dem er darauf hinweist, dass es sinnig ist, auch den ersten Teil, also “Der Augensammler” zu lesen und dies unterstütze ich total, denn es werden euch der eine oder andere Gedanke oder die Hintergrundinformationen fehlen. Es ist nicht so, dass man “Der Augenjäger” nicht versteht, sollte man den ersten Teil nicht kennen, aber die Zusammenhänge werden klarer und die Personen Alexander, Alina, Frank und Julian werden euch gleich bekannt sein. Diese vier sind diesmal aber nicht die Hauptpersonen dieses Buches, sondern es kommt noch jemand dazu. Und zwar Dr. Suker, der den Frauen die Augen öffnen will, und das macht er in einer besonders ekelhaften und widerwärtigen Weise – er entfernt ihnen die Augenlider. Damit aber nicht genug, er vergewaltigt und quält sie, und die Frauen suchen Erlösung, indem sie sich das Leben nehmen, da sie die innere und äußere Qual nicht ertragen können. Noch eine wichtige Person ist Nicola, und da habe ich etwas gelernt, und zwar, dass die menschliche Iris bei manchen Menschen tricolor sein kann und dieses sie zu etwas Besonderen macht. Bisher habe ich das nur mit Hunden in Verbindung gebracht, denn unser Sheltie ist auch tricolor, d.h. er weist 3 verschiedene Farben auf. Das dieses auch am Auge, rund um die Iris so genannt wird, war also neu für mich. Nicola ist also für Dr. Suker ein besonderer Schatz. Dr. Suker ist wirklich krank und ein Mann der 1000 Gesichter. Jemand, der mir wirklich Angst eingeflößt hat.

So weit so gut, mehr werdet ihr von mir nicht erfahren, das dürfen dann andere übernehmen, die die Handlung komplett ausschlachten und somit verhindern, dass man das Interesse an dem Buch verliert. Das nennt man Spoilern, weiß ich auch erst seit kurzem. Ich will hier aber nicht rumspoilern, sondern einfach nur noch sagen, dass ich eine ganze Weile gebraucht habe um wieder herunterzukommen und sich mein Atem und mein Puls wieder so einigermaßen beruhigt hatten. Das Buch hatte auf mich eine mächtige Wirkung und ich schiebe es auf die Tatsache, dass das Spiel, welches Frank angefangen hatte mit Alexander zu spielen, lange nicht vorbei war und sich durch das ganze Buch zog. Ob es ein Happy End gibt, müsst ihr schon selbst herausfinden. Und hier wieder die Aufforderung: Lest das Buch!

Da ich nichts Negatives finden kann, außer der Tatsache, dass es in unserer Welt leider viele psychisch kranke Menschen gibt, die es genießen mit unseren Ängsten und Alpträumen zu spielen – man braucht nur Nachrichten zu schauen, da könnte einem doch schlecht werden – gibt es von mir natürlich eine Leseempfehlung und gerechtfertigt 5 Sterne für den neuen Fitzek “Der Augenjäger”.

Unglaublich spannend und echter Gruselfaktor!
Elvira zu »Sebastian Fitzek: Der Augenjäger« 16.01.2012
Ich bin ein Fan von Fitzek und habe alle Bücher von ihm gelesen. Mir gefällt die Art, wie er Spannung aufbaut. Kein unnötiges Rumgelaber, das hat er nicht nötig, es passiert einfach viel in seinen Krimis. Aber in den letzten Büchern hatte ich den Eindruck, daß die Spannung immer mehr zu Lasten der Logik und Glaubwürdigkeit geht.

Mußte man schon beim Augensammler über einige Ungereimtheiten hinwegsehen, so wird es beim Augenjäger selbst für einen gutmütigen Fan schwierig. Die Handlung ist ja schon recht kompliziert und erfordert Nachlesen in Teil 1, wenn man alle Personen kennen will. Doch wenn man sich als Leser nun diese Mühe macht, wird man leider trotzdem nicht mit einer logischen Auflösung belohnt.

Am Ende bleiben viele Fragen offen. Wie konnte Zorbach sich in den Kopf schießen und dabei unverletzt bleiben? Wo kommt Iris her und was ist ihr Motiv? Was hat Tamaras Vater mit der Sache zu tun? Warum wartet der Augensammler so lange mit seiner Rache und was will er überhaupt? Wurde Alina tatsächlich vergewaltigt und wenn ja, woher wissen Augenjäger und –sammler davon? (Wenn es einer von beiden selbst war, hätte sie das ja wohl am Geruch erkannt, oder? wo sie doch sonst die reinste Superheldin ist?)

und am meisten stört mich: wieso geht das letzte Opfer des Augensammlers nicht einfach zur Polizei und klärt alles auf??? Er/sie hatte tagelang Zeit dazu! Und keinen wirklichen Grund dagegen! Das finde ich den größten Fehler des Buches. Wer das Ende gelesen hat wird wissen was ich meine …

Trotzdem werde ich auch das nächste Buch vom Fitzek lesen. Ich hoffe aber, daß er sich mal auf seine Anfänge besinnt und wieder etwas mehr „back to the roots“ geht (Die Therapie, Das Kind). Nicht noch mehr unlogische Aufgüsse vom Augensammler, dessen Drillingsbruder dann im nächsten Teil Augen ißt o.ä.
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Sacomo zu »Sebastian Fitzek: Der Augenjäger« 13.01.2012
Wichtig ist hierbei das man im jeden Fall vorher den "AUGENSAMMLER" gelesen hat.

Sonst kann man dem ganzen wirklich nur schwer folgen, bzw. bräuchte man dann auch nicht den "Augensammler" mehr lesen weil dort ja dann quasi der "Täter" bereits veraten worden wäre...

Ich persönlich konnte diesen und jeden anderen Buch von Fitzek sehr gut folgen und es ließ sich flüssig lesen.

Keine langen Umschreibungen um Seiten voll zu bekomen sondern Tak, Tak, Tak... Eins ins andere...

Spannend, Energiegeladen und ich wollte nun endlich wissen wer es ist. Es bleibt bis zum Ende einfach spannend !

Gutes Buch und für einen 2. Teil (was es doch trotz allem irgendwo ist) super !

Ich mag eigentlich keine Mehrteiler etc.
aber in dem Fall ist´s wohl ne ausnahme ;-)
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HeJe zu »Sebastian Fitzek: Der Augenjäger« 29.12.2011
Nicht schlecht, nicht schlecht. Gut durchdachter Plot -wie beim Vorgänger-, jedoch muss ich auch sagen, dass mich dieses werk ziemlich verwirrend unterhalten hat... Die Story ist sehr komplex und man sollte definitiv das Vorwerk gelesen haben, sonst kann man der Handlung kaum folgen.

Am Ende war es mir fast schon zu anstrengend den Überblick über all die Täter, Motive und Opfer zu behalten. Dennoch wurde ich gut unterhalten und fieberte am Ende ebenso mit wie jeder andere Fitzek-Fan.

85°
ratanie zu »Sebastian Fitzek: Der Augenjäger« 20.11.2011
Grausam...
Ich bin wirklich schwer enttäuscht.
Hab ich sonst Fitzeks Romane verschlungen..war ich schon von der Konfusität des Augensammlers genervt.
Der Augenjäger ist leider noch chaotischer.
Tatsächlich gibt es keinen echten Spannungbogen sondern der Leser wird durch die Szenerie gehetzt..bis er genervt aufgibt noch "mitzuraten" wer der Täter oder das Opfer sind..oder was überhaupt passiert..
"Auferstanden von den Toten" wäre vllt. ein passender Begriff..jedenfalls wenn man dem ahnungslosen Leser nicht zuviel erzählen will..
Wer das Buch gelesen hat weiß wovon ich spreche...
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€nigma zu »Sebastian Fitzek: Der Augenjäger« 18.11.2011
"Der Augenjäger" unterscheidet sich von Fitzeks vorherigen Büchern dadurch, dass hier nicht nur gelegentlich Figuren aus vorherigen Bänden auftreten, sondern dass der vorherige Fall "Der Augensammler" noch nicht abgeschlossen ist und deshalb während des ganzen Romans parallel zum neuen Fall weiterläuft. Dabei sind die Protagonisten dieselben wie im Vorgängerband: Alexander Zorbach und die blinde Alina Gregoriev. Während Alexander sich hauptsächlich mit der Jagd auf den Augensammler befasst, da dieser seinen Sohn Julian entführt und möglicherweise bereits getötet hat, soll Alina mit ihren "medialen" Fähigkeiten dabei helfen, stichfeste Beweise gegen Dr Zarin Suker alias "Augenjäger" zu finden. Mir persönlich war das zuviel und ich hätte es vorgezogen, wenn sich dieses Buch mehr mit dem Augenjäger und seinem interessanten Motiv befasst hätte.
Der Autor bleibt seinem bewährten Konzept treu, die Kapitel sind relativ kurz gehalten, berichten in schnell wechselnder Folge aus unterschiedlichen Perspektiven und enden mit den fitzektypischen Cliffhangern, die zum schnellen Weiterlesen animieren. Die Handlung nimmt ca ab der Hälfte des Buchs immer mehr Fahrt auf und wird rasanter und spannender. Allerdings geht damit auch eine proportionale Zunahme der Abstrusität und Unglaubwürdigkeit einher. Vor allem die medizinischen Details über Zorbachs schwere Verletzung und wundersame Rehabilitation sind realitätsfern.
Gut gefallen hat mir die originelle Art, wie Fitzek im letzten Kapitel mit den Erwartungen und Hoffnungen der Leser spielt, um dann ein für einen Fitzek-Krimi überraschend realistisches und vom Leser eher nicht erwartetes Ende zu präsentieren.

Fazit: "Der Augenjäger" bietet spannende Unterhaltung, kann aber nicht übermäßig ernst genommen werden. Ich möchte unbedingt zur Einhaltung der Reihenfolge 1. "Augensammler", 2. "Augenjäger" raten, falls man beide Bücher lesen möchte, anderenfalls könnte der Leser beim "Augenjäger" der Handlung nicht besonders gut folgen und hätte beim "Augensammler" keine spannende Lektüre mehr vor sich.
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