Scott Turow

Scott Turow wurde am 12. April 1949 in Chicago geboren und ist Absolvent des Amherst College. Von 1970 bis 1972 studierte er mittels Stipendium in Stanford kreatives Schreiben und unterrichtete es dort auch anschließend bis 1975. Danach studierte er drei Jahre lang Jura in Harvard, was auch sein erstes Buch hervorbrachte. Denn unter dem Titel »One L« veröffentlichte er seine Tagebuchaufzeichnungen über das erste Studienjahr. Bis 1986 arbeitete er als Staatsanwalt in Chicago, wobei er durch aufsehenerregende Prozesse, nicht zuletzt über Korruptionsfälle in der Rechtssprechung, auf sich aufmerksam machte. Seitdem ist er Rechtsanwalt und schreibt nebenher Romane, die zu Bestsellern wurden. Für seine Bücher, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden und eine Gesamtauflage von bisher über 25 Millionen erreichten, wurde er mehrfach ausgezeichnet. »Aus Mangel an Beweisen« wurde von Regisseur Alan J. Pakula mit Harrison Ford in der Hauptrolle mit großem Erfolg verfilmt. 1995 sorgte der inzwischen weltberühmte Autor auch als Jurist für internationales Aufsehen. Nach zwölfjährigem Rechtsstreit gelang es ihm, die Aufhebung eines Todesurteils durchzusetzen, das in einem Mordprozess über einen Unschuldigen verhängt worden war, obwohl ein anderer die Tat bereits gestanden hatte.

1971 heiratete Turow seine Frau Annette, eine Malerin, mit der er drei Kinder hat. Turow lebt heute mit seiner Familie in Evanston, Illinois in der Nähe von Chicago, wo er Partner der Anwaltsfirma Sonnenschein Nath & Rosenthal ist.

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