Das Judasgift von Scott McBain

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel To speak of angels, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Knaur.

  • --: --, 2007 unter dem Titel To speak of angels. bisher nicht in Originalsprache erschienen. 560 Seiten.
  • München: Knaur, 2007. Übersetzt von Michael Benthack. ISBN: 978-3-426-63747-0. 560 Seiten.

'Das Judasgift' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Papst Johannes XXV. bricht urplötzlich in seiner Bibliothek zusammen und fällt ins Koma. Dr. Emiliani, der ärztliche Berater des heiligen Vaters, diagnostiziert zunächst einen Herzinfarkt, doch dann erhält er von dem Mönch Gregor einen mysteriösen Hinweis auf ein gefährliches Gift, das nach wenigen Tagen nicht mehr nachzuweisen ist. Könnte der Papst das Opfer eines Anschlags sein? Emiliani sucht Hilfe bei Kardinal Benelli, einem alten Freund des Papstes, der seit Jahren zurückgezogen in einem Kloster außerhalb von Rom lebt. Gemeinsam setzen sie alles daran, eine Verschwörung aufzudecken, die die heilige römische Kirche bedroht. Benelli fürchtet, dass ein weiterer Silberling des Judas in die Welt zurückgekehrt ist und eine tödliche Spur hinterlässt … 

Ihre Meinung zu »Scott McBain: Das Judasgift«

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Ravena zu »Scott McBain: Das Judasgift« 20.08.2011
Viele sind der Meinung zu sehr und zu viel mit der Kirche und dem Spirituellen zu tun hat.
Für mich persönlich, ich muss dazu sagen das ich Atheistin bin, traf das nicht zu. Ich fand die Ansichten und Ideen des Autors und mochte den Schreibstil. Auch interessant fand ich wie die Bibelzeilen gedeutet wurden.
Warnung: Zu vergleichen mit anderen "herkömmlichen" Thrillern ist dieses Buch jedoch nicht, da es nicht nur um Morde und deren Aufklärung geht, sondern auch um tiefgründigere Themen, die für einige langweilig und für andere interessant sein könnten.
Mich hat dieses Buch zum Nachdenken angeregt und ich würde es wirklich weiterempfehlen =)
AmunRe zu »Scott McBain: Das Judasgift« 16.05.2011
Pro: Ein schöner Versuch, astrale Ebenen zu beschreiben. Viele erwähnte Ereignisse finden vermutlich so oder ähnlich statt. Der Autor findet eine schöne Sprache, wenn auch etwas ausschweifend. Guter Mafia-Plot, spannend und einigermassen glaubwürdig.

Contra: Zuviele sehr wiedersprüchliche Passagen. Warum z.B. hat Johannes XXV nach Benelli Hewson zum 2. Mann gewählt? Sehr seltsam. Emilliani, ein Porsche fahrender Purist? etc. Ausserdem stören mich die oft gebrauchten Fragen.
markymarck zu »Scott McBain: Das Judasgift« 05.02.2011
selten hat ein Thriller so einen ambivalenten Eindruck bei mir hinterlassen. Das Buch hat sicher große Stärken. Klasse, wie das Milieu des Mafiakillers beschrieben wird, die ausweglose Situation seiner verzweifelten Frau und seines Sohnes, auch die Hintergründe zum Vatikan und vor allem zur römischen Geschichte, die geschickt mit der Gegenwart des Mafiabosses verknüpft wird, ist spannend.
Aber der Roman hat auch seine Schwächen. Dr Emiliani, der als äußerst bescheiden und tugendhaft beschrieben wird, wohnt in einer Protzwohnung und fährt Porsche - unglaubwürdig! Wie der Arzt ums Leben kommt, durch geplatzten Autoreifen per Fernzündung ist doch reichlich konstruiert und auch astrale Ebene, die einfach überzeichnet ist und ohne Ende augewalgt wird, nervt am Ende nur noch. Hätte sich der Autor auf seine Stärken besonnen und seine Erzählung statt aufgeblähter 700 Seiten auf 500 beschränkt, ware das Judasgift vermutlich ein Top-Thriller geworden
Gunther zu »Scott McBain: Das Judasgift« 15.01.2011
Ich habe das Buch gelesen und finde eines besonders passend: Die Kategorien Gut und Böse werden nicht, wie bei vielen Autoren, völlig losgelöst von einzelnen Menschen, sondern als integraler Bestandteil jedes Einzelnen betrachtet.

Die Charaktere sind tiefgründig. Sehr gut zu lesen!

Was auch passt, ist die Kritik an bestimmten Dingen in der Kirche, ohne gleich den Glauben total zu verdammen. Eben nicht alles Schwarz-Weiß zu sehen!
Sr. Anna-Ruth zu »Scott McBain: Das Judasgift« 08.02.2010
Ich habe das Buch gerade ert angefangen. Es ist sehr spannend. Was mir besonders gefällt ist der Schreibstil:
realistich, aber auch humorvoll werden die Männer (Kardinäle etc.) im "Altenheim Vatikan", die Kirchenakteure mit all ihren All-zu-Menschlichkeiten und Intrigen, ihrer Doppelmoral, geschildert, dass man sie fast schon wieder mögen muss.
Obwohl Ordensschwester, bin ich doch sehr kirchenleitungskritisch eingestellt ...
Ich kanns kaum erwarten, bis ich weiterlesen kann!
Tempe zu »Scott McBain: Das Judasgift« 31.10.2009
Leider ist das Buch wie der erste Teil, für mich zu religiös.
Es ist sehr zähflüssig und wiederholt oft mehrer Sachen.
Ich habe es dennoch fertig gelesen und bin davon mittelmässig beeindruckt.
Die Botschaft der Autors ist an und für sich gut, doch für 675 Seiten zu lang!
Ich würde es nicht weiterempfehlen, ausser man liest gerne Religiöse Romane, dein ein Thriller ist es ganz bestimmt nicht!
Pieps zu »Scott McBain: Das Judasgift« 03.03.2009
Nachdem ich das Buch "Der Judasfluch" gelesen habe, war ich ganz heiß auf die Fortsetzung. Allerdings war ich doch ein wenig enttäuscht vom Nachfolgeroman, da mir dieser doch etwas zu spirituell rüberkommt. Die zahlreichen Ausschweifungen in die Astralebenen und der Monolog darüber, wie das Gute und das Böse über den Menschen kommt, fand ich leider etwas ermüdend. Die Story an sich ist wieder sehr gut gelungen.
Samira zu »Scott McBain: Das Judasgift« 17.05.2008
Ich fand beide Bücher einfach klasse- sowohl der Judasfluch als auch das Judasgift. Ich habe beide Bücher so gut wie "inhaliert" und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Meiner meinung steckt in diesen Büchern wesentlich mehr als "nur" eine Geschichte. Der Mensch hat immer Entscheidungen zu treffen ob Gut oder Böse. Das Gute wird belohnt, das Böse letztendlich bestraft wie es Rino erging als er starb. Er schuf sich im Diesseits bereits sein Jenseits.b Aber ich glaube, man muss einfach einen Draht zum Spirituellen haben, um die Bücher zu lieben. Ist bestimmt auch nicht jedermanns Sache
Anna - S. zu »Scott McBain: Das Judasgift« 28.03.2008
Es ist ein sehr interessantes und spannendes Buch. Ich war schon fast gezwungen immer gleich das nächste Kapitel zu lesen, da am Ende meist etwas derart Überraschendes passiert ist, dass man einfach nicht aufhören konnte.
Neben geschichtlichen Aspekten sind besonders phantasievolle und auch emotionale Teile enthalten.
Ich habe es sehr gern gelesen, da es ein angenehmer Schreibstil ist und es ein weites Themenspektrum aufzeigt
unista zu »Scott McBain: Das Judasgift« 18.01.2008
Ein tolles Buch, bei dem ich - sonst eher Schnellleser - jeden einzelnen Buchstaben genossen habe.
Es ist nicht bloß ein spannendes Buch um diese tödliche Spur, es zeigt den Menschen, und wie er seine Entscheidungen lenkt..

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