Schwarz, schwärzer, am schwärzesten
Diese Woche auf den Redaktionstisch geflattert: Der neue Krimi von Arne Dahl, »Rosenrot«. Schicker, edler Umschlag, eine wirklich schön gebundene Ausgabe. Aber gemach: Sperrfrist bis zum 22. März. Deswegen nur kurz über die erste Seite geflogen und die ist keineswegs »rosenrot«:
Er dachte: der schwarze Tod, die schwarze Liste, schwarze Löcher, schwarze Schafe. Er dachte: Schwarzmakler, Schwarzarbeit. Schwarztaxi.
Er dachte: vollkommen schwarz geärgert.
Und ich denke: Werde ich jemals mit diesem unsäglichlichen Stil des Schweden klarkommen? Was zum Kuckuck ist ein »Schwarztaxi«? Ich gebe zu: Die Sperrfrist kommt nicht ungelegen. Und so wende ich mich vorerst Sam Bournes »Die Gerechten« wieder zu.
PAUSE …Und dann gab der, der diese Zeilen schrieb, das Ganze an seine Kollegin weiter, damit diese sich über diese ganzen Schwarzwörter wundern kann …

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